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Erhebliche Unterschiede ADAC testet Elektro-Roller

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Testsieger beim ADAC, aber kein Schnäppchen: Der Schwalbe-Roller von Govecs kostet mindestens 5.400 Euro.

Preise und Fähigkeiten von in Deutschland angebotenen Elektro-Rollern variieren stark. Doch welche Angebote sind auch wirklich gut? Der ADAC testet sieben bis zu 45 km/h schnelle Großstadtstromer.

Das Geschäft mit elektrisch angetriebenen Motorrollern ist stark im Aufwind. Allein 2018 ist ihr Absatz europaweit um mehr als 50 Prozent gestiegen. Der ADAC hat nun sieben aktuelle Modelle der Geschwindigkeitsklasse bis 45 km/h getestet, die ab der Führerscheinklasse AM gefahren werden dürfen. Nach Meinung des Automobilclubs vermochte keiner der zwischen 2.300 und 6.400 Euro teuren Probanden voll überzeugen. Zwei Testkandidaten erhielten dennoch die Note "gut", vier ein "befriedigend", einmal reichte es nur für ein "ausreichend".

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Bei den Ladezeiten gibt es zum Teil deutliche Unterschiede.

Die beiden jeweils "gut" benoteten Roller sind auch die teuersten Kandidaten, denn für den Testsieger Schwalbe (Note 2,3) ruft Govecs mindestens 5.400 Euro auf, die Vespa Elettrica (Note 2,4), die Rang zwei erreichte, kostet nochmals 1.000 Euro mehr. Beide Varianten überzeugten unter anderem mit ihren Fahreigenschaften, kurzen Ladezeiten und guter Verarbeitung. Kritisiert wurden hingegen in beiden Fällen fest montierte Akkus.

Einen herausnehmbaren Stromspeicher bietet unter anderem der Drittplatzierte Niu N1S (Note 3,1), der mit vergleichsweise günstigen 2.900 Euro nach Ansicht des ADAC ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis sowie eine solide Reichweite, eine Smartphone-App und einen USB-Anschluss bietet. Mit 8,5 Stunden war allerdings beim Niu die Akkuladezeit am längsten.

Hinderliche Einschränkungen

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In allen Fällen sind die Reichweiten zweistellig.

Auch wenn kein Roller voll überzeugen konnte, war keiner der Kandidaten wirklich schlecht. Im Fall des mindestens 5.000 Euro teuren Testverlierers Kumpan 1954 führte allerdings ein gefährlich schlechter Scheinwerfer zu einer Abwertung. Ähnlich teuer ist der Viertplatzierte Torrot Muvi (Note 3,2) aus Spanien. Dahinter landeten die in China gebauten Roller von Vässla (Note 3,3) und Unu (Note 3,5), die sich mit Preisen von 2.500 beziehungsweise 2.300 Euro durch vergleichsweise niedrige Anschaffungskosten auszeichnen.

Generell weist der Automobilclub auf die eingeschränkten Reichweiten der E-Roller hin. In den Standardausführungen mit einem Akku reicht es in der Regel für 40 und 50 Kilometer, weshalb sich das Einsatzgebiet auf urbanes Umfeld beschränkt. Wem die Standardreichweiten nicht reichen, kann die Reichweitenkapazitäten mit Zusatzakkus erweitern, was allerdings im Fall der beiden Testsieger nicht möglich ist. Grundsätzlich haderten die Tester über die segmentspezifische Beschränkung auf 45 km/h, was aufgrund oft drängelnder Autos als Stressfaktor wahrgenommen wurde.

Quelle: n-tv.de, sni/sp-x