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Voll auf Attacke BMW Z4 feiert Weltpremiere

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In Pebble Beach präsentiert BMW den Z4 M40i First Edition in Frozen Orange Metallic.

Nach einer Auszeit von zwei Jahren schickt BMW den Z4 wieder ins Rennen. Länger, breiter, schärfer soll er mit einer gehörigen Portion Sportlichkeit auf Attacke fahren. Seine Weltpremiere feiert der Roadster jetzt auf dem Concours d’Elegance.

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Das Heck des neuen BMW Z4 wirkt wesentlich kraftvoller als beim Vorgänger.

Vor zwei Jahren, am 22. August 2016, stellte BMW die Produktion des Z4 ein. Fast auf den Tag genau wird nun auf dem Concours d’Elegance in Pebble Beach der neue Z4 vorgestellt. Intern trägt die dritte Generation des Roadsters die Bezeichnung G29 und unterscheidet sich von seinem Vorgänger durch wesentliche schärfere Konturen im Blech. Reingebügelt hat sie der aus Australien stammende BMW-Designer Calvin Luk. Vorbild für seine Interpretation ist der von 2000 bis 2003 gebaute Z8.

Auffällig am neuen Z4 sind die breiten Nieren, das Gittermuster im Kühlergrill - das sich Luk zufolge aus vielen kleinen "Flugzeugen" zusammensetzt - und die vertikal ausgerichteten Scheinwerfer. Die strahlen immer mit LED-Licht, für einen noch nicht genannten Aufpreis gibt es auch Matrix-Licht. Charakteristisch für den neuen Z4 sind auch die über die Räder ragende Motorhaube, große Air Breather auf den vorderen Radhäusern und die markante, in die Heckklappe integrierte Luftabrisskante. Dank der stark ausgeformten hinteren Radhäuser wirkt das Heck kraftvoller als beim Vorgänger.

In Maßen zugelegt

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Auf 4,32 Meter ist der BMW Z4 gewachsen.

Auch in den Maßen hat der Z4 zugelegt. Bei einer Länge von 4,32 Metern sind das acht Zentimeter mehr, in der Breite wächst der Roadster auf 1,86 Meter und gewinnt knapp sieben Zentimeter. Für eine verbesserte Fahrdynamik haben die Bayern auch die Spur verbreitert. Vorne um neun Zentimeter, hinten um fünf Zentimeter. Zudem verspricht BMW einen "perfekt ausbalancierten Fahrzeugschwerpunkt". Die Achslast soll ein Verhältnis von 50:50 haben.

In den Verkauf starten die Münchner mit dem Z4 M40i, sozusagen der High-Performance-Variante des Roadsters in einer First Edition. Allerdings hält man sich mit Details zum Antrieb noch zurück. BMW verrät nur so viel, dass unter der Haube ein 3,0-Liter-Reihensechszylinder pumpt, der für den Vortrieb 340 PS zur Verfügung stellt. Das reicht laut Hersteller für eine Sprintzeit von null auf 100 km/h in 4,6 Sekunden. Anders als beim Vorgänger legt BMW beim G29 ein gesteigertes Augenmerk auf die Sportlichkeit.

Sport in allen Bauteilen

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Völlig neu gestaltet wurde das Cockpit für den BMW Z4.

Dafür sprechen im M40i auch die Sportbremsanlage, das Sportfahrwerk mit elektronischer Dämpferverstellung und einem ebenso geregelten Sportdifferenzial im Hinterachsgetriebe. Bei den zu erwartenden nicht so potenten Modellen der Z4-Baureihe wird es diese Zugaben mutmaßlich nur in einem aufpreispflichtigen M-Sportpaket geben. Auch im Innenraum setzt BMW auf eine stark fahrerorientierte Cockpitgestaltung. Die Instrumententafel ist deutlich in Richtung des Piloten geneigt und scheint wie aus einem Guss.

In der Summe scheint der Z4 M40i tatsächlich Porsche Boxster, Jaguar F-Type oder Mercedes SLC in die Seite fahren zu wollen. Mehr Detail zum Z4 wollen die Bayern Mitte September bekannt geben. Der Öffentlichkeit präsentiert sich der neue BMW Z4 auf dem Autombilsalon in Paris (4. bis 14. Oktober). Die Markteinführung ist für das Frühjahr 2019 geplant.

Quelle: ntv.de