Auto

Mazda3 kommt bereits zum HerbstbeginnDritte Generation erhält Schärfe

14.07.2013, 09:15 Uhr
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Mazda3 (Foto: Mazda)

Leichter und sparsamer als sein Vorgänger soll die dritte Generation des Mazda3 sein - und modischer. So viel zu den Neuerungen. Eins aber bleibt beim Alten: Es wird ihn wieder mit Stufenheck geben.

Bereits zum Beginn des Herbstes und damit etwas früher als erwartet wird der neue Mazda3 zur Verfügung stehen. Die dritte Generation des Leistungsträgers der japanischen Automarke wird zunächst als Fünftürer in der in Deutschland beliebten Fleißheckvariante auf den Markt kommen. In Verbindung mit dem neuen 100 PS starken 1,5-Liter-Basis-Benziner soll er 16.990 Euro kosten.

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Der Mazda3 ist als Fließheckvariante und mit Stufenheck erhältlich. (Foto: Mazda)

Voraussichtlich ab Januar wird es den Mazda3 dann auch wieder als Stufenheck geben. Kombi, Coupé und Cabrio seien nicht geplant, sagte ein Firmensprecher. Stattdessen prüfe das Unternehmen Pläne für einen kompakten Geländewagen, der in ein bis zwei Jahren als CX-3 in den Handel kommen könnte.

Wie schon der CX-5 und der Mazda6 wird auch der neue Dreier durch Mazdas sogenannte Skyactiv-Technologie leichter und sparsamer als sein Vorgänger: Dank einer neuen Architektur wiegt der Wagen den Angaben nach rund 70 Kilogramm weniger und benötigt mit neuen Motoren bestückt bis zu 25 Prozent weniger Kraftstoff.

Das Gros der Bestellungen auf sich vereinen wird wohl der 2,0-Liter mit 120 PS, der in der gut ausgestatten zweiten Komfortversion ab 20.190 Euro erhältlich ist. Der Durchschnittsverbrauch liegt hier wie beim kleinen Benziner bei 5,1 Liter. (CO2-Ausstoß: 119 g/km). Der 120-PS-Otto kann alternativ zu dem serienmäßigen Sechsgang-Getriebe mit einer Sechsgang-Automatik geordert werden (5,6 Liter, 129 g/km). Der aus dem Mazda6 bekannte 2,0-Liter mit 165 PS (5,8 Liter, 135 g/km) sowie der 2,2-Liter-Diesel mit 150 PS (4,1 Liter, 107 g/km) runden das Motorenangebot nach oben ab. Alle Motoren sind ab Werk mit einem Start-Stopp-System versehen.

Agil und sportlich

Die neue Ausgabe des Bestsellers tritt optisch deutlich verschärft auf. Das Design erinnert an den großen Bruder Mazda6. Der große, chromeingefasste Kühlergrill, die riesige Motorhaube mit den prägnanten Sicken sowie die markanten Leuchten und die knappen vorderen und hinteren Überhänge lassen den Kompakten agil und sportlich wirken. Das Fahrzeug ist breiter (plus 4 Zentimeter) und flacher (minus 2,5 Zentimeter) als das Vorgängermodell. Der Radstand wuchs um 6 Zentimeter auf nun 2,70 Meter.

Obwohl die Länge mit 4,47 Metern unverändert geblieben ist, bietet der Dreier nun deutlich mehr Platz. Der Raumgewinn zeigt sich vor allen Dingen im Fond. Auch die Gestaltung des Interieurs zeigt eine frische Design-Handschrift. Das Cockpit ist aufgeräumt, über ein großes, 7-Zoll-Display lassen sich entweder mittels Sprachsteuerung oder über einen zentralen Drehknopf im Mitteltunnel Radio oder Navigation bedienen. Das neue Infotainmentprogramm ermöglicht über das Smartphone den Zugang zu Internet-Radio oder sozialen Diensten.

Das optionale Assistenzsystemangebot umfasst nun neben einem Toten-Winkel-Warner auch einen Spurhalteassistenten, eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage sowie einen radargestützten Kollisionswarner mit Notbremsfunktion. In der höchsten Ausstattungsstufe werden die Informationen dieser Helfer sowie die vom Navigationssystem auf einem Headup-Display abgebildet.

Der Mazda3 gehört zu den Leistungsträgern im Portfolio des japanischen Herstellers. Von den bisherigen zwei Modellgenerationen wurden in den vergangenen zehn Jahren über 3,5 Millionen Einheiten verkauft.

Quelle: ntv.de, kse/dpa/sp-x