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"Wollen ein anderes Niveau" Erste Bilder des neuen Kia Sportage

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Mit ersten Bildern will Kia auf den kommenden Sportage aufmerksam machen und verspricht neben einem außergewöhnlichen Design auch ein ganz neues Innenleben.

(Foto: Kia)

Nach 28 Jahren wird der Kia Sportage in seiner nächsten Ausführung erstmals als eigenständige Variante für den europäischen Markt präsentiert. Mit ersten Bildern wollen die Koreaner bereits jetzt zeigen, dass es sich hier um ein SUV "auf einem ganz anderen Niveau" handelt.

Nachdem die Konzernmutter Hyundai auf recht spektakuläre Weise den Tucson gegen den Strich gebürstet hat, folgt jetzt Kia im gleichen Segment mit dem Sportage. Allerdings wählt man hier einen anderen Weg. Zum einen geht das seit 2015 auf dem Markt befindliche SUV ab September 2021 in einer extra für den europäischen Markt vorgesehenen Ausführung an den Start, zum anderen wirkt er viel gefälliger und nicht so polarisierend wie der neue Hyundai Tucson.

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Das Dach des neuen Kia Sorento fließt in einem attraktiven Dachspoiler aus.

(Foto: Kia)

Die Designer haben den Kia Sportage im Vergleich zum Vorgänger deutlich verändert, orientieren sich an den Vorgaben, die der neue Optima und der Sorento machen, und haben ihn vor allem von seinen alten Rundungen befreit. Geblieben ist die Tigernase, wobei der Grill leicht eingezogen ist. Die schmalen LED-Scheinwerfer sind weit in den Kotflügel und unter die Motorhaube gewandert, wobei das Tagfahrlicht, das wohl auch gleichzeitig der Blinker sein dürfte, den Reißzähnen eines Säbelzahntigers gleicht.

Ein Blick auf die Silhouette zeigt ein schwebendes und nach hinten abfallendes Dach, welches scheinbar nur von der A-Säule gehalten wird. Türgriffe fehlen, was darauf hindeutet, dass sie im Blech versenkt werden. Die Heckscheibe scheint recht schmal und fällt ebenfalls sehr schräg ab. Ausgeprägte Falze im Blech prägen das Heck des Sportage und sorgen gleichsam für einen gespannten Muskel oberhalb der hinteren Radhäuser. Chefdesigner Karim Habib meint zum Außendesign: "Der neue Sportage hinterfragt Designnormen mit einem gleichermaßen abenteuerlichen wie auch zeitgemäßen Exterieur."

Völlig neues Interieur

Richtig modern gibt sich der Sportage auf den ersten Bildern im Innenraum. Geprägt wird der Arbeitsplatz des Fahrers von einem Sportlenkrad im Drei-Speichen-Design und einem in sich geschlossenen Curve-Display, das sich auf dem Armaturenträger bis über die Mittelkonsole erstreckt. Darauf werden die Passagiere über eine nagelneues Infotainmentsystem mit großer Wahrscheinlichkeit nicht nur das Entertainmentsystem und die Navigation steuern, sondern sicher noch einige weitere zeitgenössische Features. So sollen sich zum Beispiel mehrere Smartphones in das System integrieren lassen.

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Wenn das Innenleben des Kia Sportage so wie auf dem Bild gezeigt kommt, dann dürfte es Maßstäbe in dieser Klasse setzen.

(Foto: Kia)

Selbstredend wird man auch die Info-Dienste der Kia-App über den Bildschirm abrufen können und die Kia-Navigation, die jetzt mit historischen und Echtzeit-Verkehrsdaten sowie einer Fußgänger-Navigation bis zum Ziel die wirklich kürzeste und schnellste Route anbieten soll. Zudem werden die Assistenzsysteme um einen adaptiven Spurhalteassistenten, einen ebensolchen Tempomat und einen Totwinkelwarner ergänzt.

Natürlich auch als PHEV

Wie beim Hyundai Tucson wird auch der Sportage als Plug-in-Hybrid angeboten werden. Den primären Vortrieb übernimmt ein 1,6-Liter-Turbobenziner und für den elektrischen Antrieb des E-Motors sorgt ein 13,8 kWh leistender Lithium-Ionen-Akku. Darüber hinaus dürften die bekannten Benziner und Diesel zum Einsatz kommen, für die man konzernseitig ja mehr Kraft und weniger Verbrauch verspricht. Auch die Wahl zwischen Front und Allradantrieb wird der Kunde weiterhin haben.

Am Ende erklärt Habib: "Wir wollen mit dem neuen Sportage nicht nur einen Schritt nach vorne machen, sondern auf ein völlig anderes Niveau innerhalb der SUV-Klasse vordringen." Dieses Anliegen wird sich für die Käufer dann aber auch preislich niederschlagen. Das Basismodell kostet aktuell 22.312 Euro. Dabei wird es wohl in Zukunft nicht bleiben. Genaue Angaben macht Kia nicht. Nimmt man aber das aktuelle Einstiegsmodell des Hyundai Tucson mit 26.800 Euro zum Vergleich, dürfte klar sein, wohin die Reise geht.

Quelle: ntv.de

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