Riesen-Rückruf-AktionFord fürchtet Achsbruch
Nun hat auch Ford seinen Massenrückruf: Bei rund eine halben Million Windstar-Vans droht in Nordamerika die Hinterachse durchzurosten. Der Hersteller beordert die Wagen in die Werkstätten, damit die Achse untersucht und notfalls ausgetauscht werden kann.
Der US-Autokonzern Ford ruft in Nordamerika 575.000 Kleintransporter in die Werkstätten. Bei den Fahrzeugen des Modells Windstar könnten die Hinterradaxen rosten und schließlich brechen. Betroffen sind die Modelljahre 1998 bis 2003 - hier aber ausschließlich jene Autos, die in den kalten Gegenden der USA sowie dem gesamten Kanada unterwegs sind. Problem ist das Streusalz, das sich an der Achse ablagert und den Rost begünstigt.
Die US-Verkehrssicherheitsbehörde machte den Rückruf am Freitag öffentlich. In den Vereinigten Staaten selbst sind knapp 463.000 Windstar betroffen. Sie sollen ab Ende September unter die Lupe genommen werden.
Bislang war Ford glimpflich in punkto technische Mängel davongekommen. Dagegen hatten General Motors, Chrysler und vor allem Toyota mit einer regelrechten Rückrufwelle zu kämpfen. Die Branche reagiert seit dem Toyota-Desaster mit klemmenden Gaspedalen und rutschenden Fußmatten sehr empfindlich auf Pannen.