Auto

Ohne Limit Golf 8 GTI Clubsport - optimierter Sportler

DB2020AU01691.jpg

Mit 40.000 Euro ist der GTI Clubsport kaum 3000 Euro teurer als der Golf GTI.

(Foto: VW)

Das einstige Jubiläums-Sondermodell VW Golf GTI Clubsport bekommt jetzt einen Nachfolger. Dieses Mal wird die Auflage des Power-Pakets gar nicht erst limitiert. Und als Gimmick ist der Renner auch noch für die Nordschleife optimiert.

Den vor vier Jahren zum 40. Geburtstag des Golf GTI aufgelegten GTI Clubsport lässt VW zum Herbst erneut aufleben. Das neue Performance-Modell basiert auf der erst vor wenigen Monaten eingeführten GTI-Version des Golf 8, ist beeindruckend stark, wurde für die Rennstrecke optimiert und ist in Stückzahl und Verfügbarkeit dieses Mal nicht limitiert.

DB2020AU01692.jpg

Gegen Aufpreis soll für den GTI Clubsport auch eine Akrapovic-Abgasanlage angeboten werden.

(Foto: VW)

Wie das Buchstabenkürzel im Namen bereits andeutet, ist der Clubsport ein technisch enger Verwandter des GTI. Zugleich gibt es aber auch einige klare Unterschiede. Da wäre zum Beispiel die etwas kühner inszenierte, riesige Luftöffnung in der Front, die allerdings auf die mit dem GTI eingeführten LED-Nebelscheinwerfer im Zielflaggenstil verzichten muss. Serienmäßige 18-Zoll-Räder und etwas größere und zudem ovale Endschalldämpfer der spezifischen Auspuffanlage sind weitere Unterscheidungsmerkmale.

Optional lassen sich auch 19-Zoll-Räder ordern, später will VW zudem gegen Aufpreis eine Akrapovic-Abgasanlage anbieten. Darüber hinaus offeriert die vorläufig stärkste Golf-Variante eine im Detail optimierte Aerodynamik, die für mehr Fahrdynamik und weniger Auftrieb sorgen soll. Innen geht es wie im GTI sportlich zu. Besonderheiten der Clubsport-Ausstattung sind Sportsitze mit Bezügen aus Art-Velours und Leder sowie eigene Dekorleisten und Nähte.

Clubsport mit deutlich mehr Leistung

DB2020AU01697.jpg

Auf die karierten Sitzbezüge des GTI wird im Clubsport verzichtet.

(Foto: VW)

Unter der Haube des Clubsport steckt wie im GTI ein Zweiliter-Benziner, der mit 300 PS und einem maximalen Drehmoment von 400 Newtonmeter allerdings deutlich mehr Leistung bereitstellt. Einzig verfügbares Getriebe ist ein Siebengang DSG, das die Kraft an die Vorderräder leitet. Der Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 soll weniger als 6 Sekunden dauern. Der Verbrauch soll unter sieben Litern bleiben, dürfte aber für die Rennstrecke unerheblich sein. 250 km/h Spitzengeschwindigkeit verstehen sich hier von selbst.

Das Fahrwerk des Clubsport wurde weitgehend vom GTI übernommen, im Detail aber modifiziert. So weisen die Räder einen größeren Sturz auf, was unter anderem ein höheres Tempo bei Kurvenfahrt erlaubt. Außerdem gibt es größer dimensionierte Bremsscheiben mit vorne rund 36 Zentimeter großen, gelochten Scheiben, die zudem von besonders leichten Bremssätteln in die Zange genommen werden.

Für die Nordschleife optimiert

DB2020AU01698.jpg

Vor allem auf der Rennstrecke verspricht der Golf GTI Clubsport die bessere Performance.

(Foto: VW)

Wie im GTI werden im Clubsport die elektronische Differenzialsperre XDS, die serienmäßig integrierte elektronische Vorderachsquersperre und auch das Adaptivfahrwerk DCC künftig über einen sogenannten Fahrdynamikmanager zentral gesteuert. Der Fahrer kann zwischen 15 unterschiedlichen Setups von betont komfortabel bis besonders sportlich wählen. Speziell dem Clubsport vorbehalten ist das Fahrprofil "Nürburgring", welches ein für die Fahrt auf der legendären Nordschleife optimiertes Feintuning des Fahrwerks bietet.

Speziell auf Rennstrecken verspricht VW für den Clubsport eine bessere Performance im Vergleich zum GTI. Während Letzterer bei Abstimmungsfahrten von VW auf der Nordschleife mit einer Rundenzeit von 8:07 Minuten gemessen wurde, waren es mit dem Clubsport 7:54 Minuten. Im Motorsport durchaus ein Unterschied. Der tut sich zwischen GTI und GTI Clubsport preislich nicht auf: Während der GTI bei 37.600 Euro startet, soll der Clubsport etwa 40.000 Euro kosten.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x