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Jetzt ganz anders Honda HR-V nur noch als Hybrid

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Äußerlich hat der neue Honda HR-V nichts mehr mit seinem Vorgänger zu tun.

(Foto: Honda)

Optisch hat sich der neue Honda HR-V weiterentwickelt. Präsenter und größer ist er geworden. Bei den Antrieben machen die Japaner einen Schritt vor und einen zurück. Lediglich ein Hybridantrieb soll den HR-V in Zukunft antreiben.

Honda will künftig stärker vom Boom bei den kleinen SUV profitieren. Dafür haben die Japaner dem HR-V eine umfassende Neugestaltung spendiert. Die nun erstmals in der Europa-Variante präsentierte Zweitauflage setzt sich optisch und antriebstechnisch deutlich von ihrem Vorgänger ab. Auf den deutschen Markt kommt der Mini-Crossover gegen Ende des Jahres.

Deutlich erwachsener

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Deutlich schnörkelloser zeigt sich auch das Heck des neuen Honda HR-V.

(Foto: Honda)

Das Design des HR-V fällt deutlich erwachsener und selbstbewusster aus als zuletzt, auch wenn die Modell-Plattform die gleiche bleibt. Kennzeichen sind ein steil stehender Grill in Wagenfarbe, mehr Bodenfreiheit, eine schräg stehende, leicht coupéhafte Heckscheibe und die im Vergleich zum Vorgänger deutlich schnörkellosere Karosserie. Innen tritt der Honda dezidiert modern und sehr aufgeräumt auf, verzichtet weitgehend auf Schalter und Knöpfe zugunsten eines großen Touchscreens.

Die Dimensionen des Crossovers bleiben nahezu gleich: Mit 4,29 Metern Länge und rund 1,80 Meter Breite fällt er eine Spur größer aus als seine Haupt-Konkurrenten Renault Captur, VW T-Roc und Opel Crossland. Honda verspricht zudem ein luftiges Raumgefühl mit gewachsener Beinfreiheit im Vergleich zum Vorgänger und höherer Sitzposition. Übernommen wurden die sogenannten "Magic Seats" mit ihren hochklappbaren Sitzflächen im Fond.

Benziner arbeitet als Generator für E-Motor

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Der Innenraum des Honda HR-V wirkt auf den ersten Blick aufgeräumt und recht modern.

(Foto: Honda)

Beim Antrieb streicht Honda die konventionellen Diesel und Benziner des Vorgängers und konzentriert sich auf einen einzigen Hybriden. Kernstück ist ein 1,5-Liter-Benziner, der während der Fahrt die meiste Zeit als Stromgenerator für den 131 PS starken Elektromotor an der Vorderachse dient. Als direkter Antrieb fungiert der Verbrenner nur bei hoher Lastanforderung, etwa auf der Autobahn. Das Konzept ist bei Honda bereits aus dem Kleinwagen Jazz und dem größeren SUV-Modell CR-V bekannt. Verbrauchs- und CO2-Werte für den HR-V nennen die Japaner noch nicht, nimmt man sich den etwas schwächeren Jazz zum Vorbild, dürften sie im Bereich von vier Litern liegen.

Auch Preise für den HR-V sind bislang nicht bekannt. Das aktuelle Modell startet bei 22.000 Euro, die Neuauflage dürfte sich darüber ansiedeln. Für die E-Auto-Prämie qualifiziert sich der Honda wegen des fehlenden Ladeanschlusses nicht.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x

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