Auto

Etwas mehr bitte Mini-Facelift für den Mini

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Es ist nur ein dezentes Facelift, das den Mini in die kommenden Jahre führen soll.

(Foto: Mini)

Mit kleinen Veränderungen versucht Mini die Fans bei der Stange zu halten. Bereits vor drei Jahren hatte der 2014 eingeführte F56 eine größere Modellpflege erhalten. Jetzt gibt es die nächste Auffrischung, die vor allem an der Front und im Innenraum bei genauem Hinschauen sichtbar wird.

Es ist gar nicht so einfach für die Mini-Designer dem Kultmobil, dem der Designer Gert Volker Hildebrand im Jahr 2001 sein Aussehen gab, eine neue Linie zu geben. Und so hat sich auch bei den Mini-Modellen 3-Türer, 5-Türer und Cabrio, die im März zu den Händlern rollen, kaum etwas an der einstigen Grundidee von Hildebrand geändert.

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Die Veränderungen am Heck des neuen Minis fallen kaum ins Auge.

(Foto: Mini)

Die wohl auffälligste Neuerung ist ein größerer Rahmen für den Kühlergrill. Auf den ersten Fotos sieht das sehr nach einer Plastik-Offensive aus, aber das mag sich in der Realität noch anders darstellen. Der schwarz glänzende Kunststoffrahmen zieht sich bis in die unteren Luftöffnungen, was das Bild zum Vorgänger nicht wirklich verändert. Beide Öffnungen der Front sind künftig zudem durch eine in Wagenfarbe lackierte Querspange getrennt. Die Nebelscheinwerfer in der Frontschürze ersetzen in dem neuen Design dann auch die vertikalen Lüftungsschlitze.

Die Änderungen an der Heckschürze des neuen Mini fallen im Vergleich zum Vorgängermodell noch moderater aus und sind beim flüchtigen Hingucken gar nicht zu erkennen. Für alle drei Karosserievarianten gehören künftig LED-Scheinwerfer zur Serienausstattung, gleiches gilt für die bislang nur gegen Aufpreis erhältlichen LED-Rückleuchten im markanten Union-Jack-Design. Neu gestaltet wurden die Einfassungen der Blinker, die sogenannten Side-Cuttles an den vorderen Kotflügeln.

Darüber hinaus stehen einige neue Leichtmetallräder sowie Außenfarben zur Wahl. Als eine im Serienbau "weltweit einzigartige Option" bieten die Briten für den neuen Mini das sogenannte Multitone-Dach, eine Mehrfarblackierung mit Farbverlauf an.

Aufgefrischter Innenraum

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Der Innenraum des Minis wartet jetzt mit einem größeren Zentraldisplay für den Fahrer auf.

(Foto: Mini)

Auch im Innenraum bleibt es optisch bei dem, was man aus dem Vorgänger kennt. Lediglich das Cockpit-Instrumentierung in Form eines 5 Zoll großen Farbdisplays hinterm Lenkrad, hat an Größe gewonnen. In der Mittelkonsole gibt es jetzt serienmäßig ein 8,8-Zoll-Display mit neuer Einfassung in Hochglanzschwarz zum Einsatz. Außerdem gibt es neue Oberflächen, ein neues Lüftungsdüsendesign sowie ein neu gestaltetes, serienmäßiges Sport-Lederlenkrad, das zudem mit Heizfunktion bestellbar ist. Erstmals lässt sich der Mini mit elektronischer Parkbremse ordern, für das optionale Ambientelicht wurde zudem der Funktionsumfang erweitert. Darüber hinaus sind die Sportsitze künftig aus recyceltem Material bestellbar.

Auch das Angebot an Assistenzsystemen wurde beim Mini überarbeitet. So regelt der Abstandstempomat künftig auch die Fahrt im Stop-&-Go-Verkehr. Außerdem wurden Spurverlassenswarner und Schlechtwetterlicht modernisiert. Schließlich erhält das adaptive Fahrwerk eine frequenzselektive Dämpfung, die laut Mini eine "spürbar optimierte Balance zwischen Sportlichkeit und Fahrkomfort" bieten soll.

Nichts Neues bei den Motoren

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Bei den Motoren ändert sich mit Blick auf die Vorgänger nichts.

(Foto: Mini)

Basis-Modell ist wie bisher der Mini One First mit 75 PS starken Dreizylindermotor. In der nächsthöheren Variante One stehen 102 PS zur Verfügung, während der Cooper wie zuvor 136 PS bereitstellt. Beim Cooper S kommt ein Zweiliter-Vierzylinder-Benziner mit 178 PS zum Einsatz, der in Kombination mit dem serienmäßigen 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe einen Sprint auf 100 km/h in unter sieben Sekunden und maximal 235 km/h erlaubt.

Weiterhin angeboten werden zudem die sportliche Variante John Cooper Works mit 231 PS und 8-Stufen-Automatik sowie der elektrische Mini Cooper SE mit 184 PS. Preislich markiert der Dreitürer als One First mit 17.700 Euro aktuell den Einstieg in die Mini-Welt. Mit dem Facelift im Frühjahr könnte der Preis leicht steigen.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x

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