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Mehr Platz fürs Gepäck Opel schiebt den Astra Sports Tourer nach

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Die jetzt debütierende neue Astra-Kombi-Generation ist die erste, die Opel als PSA-Mitglied und Teil des Stellantis-Konzerns vorstellt.

(Foto: Opel)

Dass es nach dem neuen Opel Astra mit Steilheck auch einen Sports Tourer geben wird, war klar. Jetzt haben die Rüsselsheimer den Kombi erstmals umfänglich vorgestellt. Der ist zwar in der Länge geschrumpft, bietet aber mehr Laderaum und Platz für die Passagiere in der zweiten Reihe.

Neben dem bereits erhältlichen neuen Astra mit Steilheck stellt Opel im Sommer die Kombiversion seines Kompaktmodells in die Schauräume der Händler. Der Sports Tourer genannte Kombi startet zu Preisen ab 23.565 Euro und kostet 1100 Euro mehr als ein vergleichbarer Fünftürer.

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Zwei Drittel der Astra-Kunden entschieden sich in der Vergangenheit für einen Kombi.

(Foto: Opel)

Opels Kompaktklasse und Kombis bilden seit fast 60 Jahren ein erfolgreiches Gespann. 1963 stellten die Rüsselsheimer dem Kadett A eine Caravan-Version zur Seite. Auch als 1991 aus Kadett der Astra wurde, blieb der Caravan als Konstante im Programm. Erst 2010 hatte die aus Unternehmenssicht bieder klingende Kombi-Bezeichnung ausgedient, seitdem nennt Opel seine Kombis Sports Tourer. Etwa zwei Drittel der Astra-Kunden entschieden sich zuletzt für die Kombi-Variante.

Die jetzt debütierende neue Astra-Kombi-Generation ist die erste, die Opel als PSA-Mitglied und Teil des Stellantis-Konzerns vorstellt. Dass der Peugeot 308 SW ein enger Verwandter des Astra Sports Tourer ist, bemerkt man zumindest nicht auf den ersten Blick. Der Kombi mit dem Blitz trägt das neue Vizor-Gesicht, fällt mit seinen LED-Leuchten auf und ist bis zur B-Säule mit dem Fünftürer identisch.

Kürzer, aber mehr Platz

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Im Vergleich zum Vorgänger ist der Kofferraum des Opel Astra Sports Tourer deutlich gewachsen.

(Foto: Opel)

Im Vergleich zum Vorgänger hat der Sports Tourer in der Länge sechs Zentimeter eingebüßt. Er streckt sich auf 4,64 Meter. Beim Radstand hat er um 5,7 Zentimeter zugelegt. Das schafft gute Platzverhältnisse für die Insassen. Nicht nur vorne geht es geräumig zu, auch im Fond sitzen zwei Personen recht bequem. Trotz der leicht abfallenden Dachlinie müssen auch lang gewachsene Passagiere hinten nicht um ihre Frisur bangen.

Der längere Radstand ermöglicht außerdem eine bessere Nutzung des Kofferraums. Zum Vorgängermodell legt das Gepäckvolumen um knapp 60 Liter auf 597 Liter zu. Klappt man die Rücksitzlehne um, sind bis zu 1634 Liter Stauraum verfügbar. Die ab Werk im Verhältnis 40:20:40 geteilte Rückbank lässt sich nun auch vom Kofferraum aus entriegeln und umklappen. Ein in der Höhe verstellbarer Ladeboden kann im 45-Grad-Winkel arretiert werden, so dass man das Unterbodenfach einfach beladen kann. Abstriche müssen Fahrer von Plug-in-Hybrid-Modellen machen. Hier liegt das Ladevolumen zwischen 516 und 1553 Litern. Die maximale Zuladung variiert je nach Motor von 453 (Plug-in-Hybrid) bis 497 (Diesel) Kilogramm.

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Im Innenraum unterscheiden sich die beiden Astra-Modelle nicht voneinander.

(Foto: Opel)

Die Innenraumgestaltung kennt man aus dem Steilheckmodell. Während einer ersten Sitzprobe in einem Fahrzeug mit dem höchsten Ausstattungsniveau Ultimate vermittelte das Interieur einen hochwertigen Eindruck. Stilprägend hier wie da ist das "Pure Panel-Display", das sich aus zwei Bildschirmen zusammensetzt und in der höheren Ausführung mit einem fast unsichtbaren Glasrahmen eingefasst ist. Zur Bedienung von Klimaanlage, Lüftung oder Sitz- und Lenkradheizung gibt es noch Tasten beziehungsweise Wippschalter. Die Lautstärke der Musikanlage wird über einen Drehknopf geregelt. Auch das Head-up-Display lässt sich händisch per Drehknopf auf der Armlehne justieren.

Auch als Plug-in-Hybrid

Unter der Haube gibt es die bekannten Aggregate aus dem PSA-Regal. Zur Wahl stehen der 1,2-Liter-Dreizylinder-Turbo in den Ausbaustufen mit 110 PS und 130 PS sowie ein 1,5-Liter-Diesel mit ebenfalls 130 PS. Die 130 PS-Triebwerke lassen sich alternativ mit einem Handschaltgetriebe oder einer Achtgang-Automatik kombinieren. Außerdem befindet sich im Programm ein Plug-in-Hybrid. Er kombiniert einen 1,6-Liter-Benziner mit 150 PS mit einem 110 PS-starken E-Motor.

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Als Plug-in-Hybrid fährt der Opel Astra Sports Tourer mit einer Systemleistung von 225 PS.

(Foto: Opel)

Die Systemleistung liegt bei 180 PS, die elektrische Reichweite kommt auf 60 Kilometer. Im Laufe des Jahres folgt ein weiterer Plug-in-Hybrid mit einer Systemleistung von 225 PS. 2023 fährt der Astra auch rein elektrisch vor. Hier könnte im Vergleich zum e-Corsa mit seinem 136 PS-E-Motor und Batteriegrößen von 50 oder 75 kWh ein modifiziertes Techniklayout für mehr Reichweite und Leistung zum Einsatz kommen.

Neben der Basisausstattung werden für den Sports Tourer die Niveaus Edition, Elegance, GS Line und Ultimate angeboten. Wer sich für die höchste Ausstattungslinie (ab 36.700 Euro, 130 PS-Benziner) entscheidet, hat fast alles an Bord, was Opel für den Astra an Annehmlichkeiten bereithält, darunter Matrixlicht, Navigation, Head-up-Display, automatisches Luftfiltersystem, AGR-Sitze für Fahrer und Beifahrer sowie ein umfangreiches Paket an Assistenzsystemen.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x

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