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Facelift und mehr PS Porsche Macan - der letzte Aufschlag?

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Der beim Macan S in Wagenfarbe lackierte Einleger der Frontschürze ist beim GTS in Schwarz gehalten.

(Foto: Porsche)

Spätestens in zwei Jahren soll der Porsche Macan rein elektrisch fahren. Doch bevor es so weit ist, sollen reichlich PS aus Benzinern den Sportsgeist am Laufen halten. Natürlich haben die Zuffenhauser auch für die entsprechenden optischen Beigaben gesorgt.

Bevor Porsche 2023 auch den Macan vollständig elektrisiert auf den Markt bringt, wird die seit 2014 gebaute Baureihe zum Herbst 2021 noch einmal überarbeitet. Wie bei Porsche in alter Tradition zu erwarten gibt es neben einigen optischen Änderungen vor allem eins: mehr Leistung.

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Auch das Hecke des Macan hat Porsche überarbeitet.

(Foto: Porsche)

Optisch sorgt eine neue Frontschürze mit einem schwarz gerahmten Einleger in Wagenfarbe für eine stärkere Breitenbetonung. Zudem gibt es einen neuen Diffusor am Heck, mit einer auch an der Front und optional an den Sideblades erhältlichen 3D-Struktur. Beim sportlichen GTS ist der Fronteinleger komplett in Schwarz gehalten, was den Eindruck eines Riesenschlunds vermittelt. Zur allgemeinen Serienausstattung der Baureihe gehören LED-Scheinwerfer mit dem Dynamic-Light-System sowie extra dynamisch designte Außenspiegel. Neu sind auch die Außenfarben und das Felgendesign der mindestens 19 und bis maximal 21 Zoll großen Räder.

Schneller und stärker

Der Innenraum wirkt dank neuer Touch-Flächen anstelle haptischer Tasten aufgeräumter. Zur Serienausstattung gehören ein verkürzter Wahlhebel, eine Analog-Uhr sowie das über ein 10,9-Zoll-Touchscreen bedienbare Infotainment-System mit diversen Online-Funktionen. Neu im Programm sind verschiedene Leder-Optionen, außerdem stehen verschiedene Multifunktions- und GT-Sportlenkräder aus dem Elfer-Programm zur Wahl.

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Das Innenleben des neuen Porsche Macan wirkt deutlich aufgeräumter.

(Foto: Porsche)

Die Einstiegsversion wird wie bisher von einem Vierzylinder-Benziner mit zwei Liter Hubraum angetrieben, dessen Leistung um 20 PS auf 265 PS gestiegen ist. Damit verkürzt sich die Sprintzeit um zwei Zehntelsekunden auf 6,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit steigt um 5 auf 230 km/h. Beim Macan S mit 2,9-Liter-V6-Biturbo steigt die Leistung um 26 auf 380 PS, was einen Sprint in 4,6 Sekunden und maximal 259 km/h erlaubt. Der V6 im GTS leistet wie im bisherigen Macan Turbo künftig 440 PS und damit 60 PS mehr als bislang, was in Kombination mit Sport-Chrono-Paket eine 100-km/h-Sprint in 4,3 Sekunden sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 272 km/h erlaubt. Alle Motoren verteilen ihre Kraft per Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an alle vier Räder.

Porsche verspricht darüber hinaus ein feinfühligeres und direkteres Fahrgefühl, eine bessere Rückmeldung der Lenkung sowie eine größere Spreizung zwischen Komfort und Performance. Speziell der GTS bekommt serienmäßig eine Sport-Luftfederung mit einer an der Vorderachse steifer ausgelegten Luftfeder. Die Preise für den bereits bestellbaren und ab Oktober verfügbaren Macan starten bei etwa 63.000 Euro. Mindestens 71.700 Euro werden für den S aufgerufen, beim GTS geht die Preisliste bei knapp 88.300 Euro los.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x

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