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Je nach Bedarf Wenn der Transporter zum Wohnmobil wird

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Schon aus einem schlichten Transporter kann man ein echtes Wohnmobil zaubern.

(Foto: Cargo-Camper)

Sein Wohnmobil im Kastenwagen-Format ganz individuell auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt einrichten? Das geht und ist am Ende sogar eine preiswerte Alternative. Ein Unternehmen aus Salzburg hat ein Cargo-Clips-Verfahren entwickelt, das jede erdenkliche Variante möglich macht.

Wer sich in diesen Tagen auf die Suche nach einem Wohnmobil begibt - und bekanntlich tun das aktuell besonders viele Zeitgenossen -, kann ob der vielfältigen Auswahl an Varianten und Grundrissen bisweilen verzweifeln.

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Die praktische Fahrrad-Garage kostet 1900 Euro.

(Foto: Cargo-Camper)

Er hat die Qual der Wahl und findet vielleicht doch nicht so schnell eine Ideallösung. Warum also nicht selbst Hand anlegen? Eine Innenarchitektur nach eigenem Gusto? Am besten ohne Sägen, Hämmern oder ähnlichen Aktionen, die jeden ungeübten Handwerker von vornherein abschrecken?

Für alle Bedürfnisse

Das geht tatsächlich. Das österreichische Unternehmen Autocom hat mit Cargo-Clips ein modulares System entwickelt, mit dem sich das Innenleben des Reisemobils individuell auf die Bedürfnisse des Besitzers abstimmen lässt - egal, ob Motorradfahrer, Mountainbiker oder Surfer, Hundebesitzer oder Angler, Jäger oder Geschäftsreisende.

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Die Bed-and-Breakfast-Einrichtung gibt es ab 4000 Euro.

(Foto: Cargo-Camper)

Das Grundprinzip: Wohnmobile im Kastenwagen-Format werden mit sogenannten "Click Walls" ausgerüstet, löchrige Wände, in welche die unterschiedlichen Module schnell und einfach eingeklickt und so gesichert werden. Im Boden sorgt ein Schienen-System für eine variable Fixierung.

Die Auswahl ist reichhaltig: von diversen Bett- und Küchenmodulen ab 2200 Euro über Sanitär- und Toiletten-Elemente für 1000 bis 3000 Euro, Hänge- und Stauschränke in unterschiedlichen Größen bis zur Bed-and-Breakfast-Lösung für 4000 Euro mit Bett, Tisch und Stühlen oder einer Bike-Garage für 1900 Euro.

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Das Küchen-Modul von Cargo-Camper mit Frisch- und Abwasser ist ab 2200 Euro verbaut.

(Foto: Cargo-Camper)

Und weil die Komponenten genauso flott wieder ausgebaut oder einfach nur weggeklappt werden können, ergibt das ein hohes Maß an Flexibilität, verwandelt sich das Wohnmobil doch blitzschnell in einen schlichten Transporter zurück. So lässt sich beispielsweise der Frühstückstisch samt Stühlen so platzsparend an die Seitenwand zusammenfalten, dass man locker auch ein veritables Motorrad im Innenraum unterbringen und an den Bodenschienen festzurren kann.

Auch als Komplettlösung mit Fahrzeug

In Salzburg bauen die Österreicher ihr Cargo-Clips-System in angelieferte Kastenwagen ein, bieten zudem auch Komplett-Fahrzeuge unter der Marke Cargo-Camper an. Sie setzen dabei ausschließlich auf den MAN TGE, den baugleichen Bruder des VW Crafter, oder auf den Mercedes Sprinter.

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Auch das ist möglich: eine Dreiersitzbank mit Tisch.

(Foto: Cargo-Camper)

Im Basispreis, der für beide Modelle je nach Radstand und Hochdach-Variante zwischen 43.900 und 51.900 Euro liegt, sind Isolation, Dämmung, Holzboden, Dach- und Wandverkleidung in Buche sowie die Verkabelung mit 12 und 230 Volt bereits enthalten. Den Rest konfiguriert der Kunde selbst anhand der umfangreichen Modulauswahl.

Da Messen aktuell allerorten abgesagt werden, hat sich Geschäftsführer Stefan Ilg entschlossen, auf einer Deutschland-Tour sein System vorzustellen. Genaue Daten liefert die Webseite cargoclips.cc, über die sich Interessierte aufgrund der Corona-Lage auch vorher anmelden müssen.

Quelle: ntv.de, Michael Lennartz, sp-x

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