Der Tag
11. März 2025
imageHeute mit Heidi Ulrich und Robin Grützmacher
Zum Archiv
22:19 Uhr

Das war Dienstag, der 11. März 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

die Ukraine hat in Saudi-Arabien einen diplomatischen Erfolg errungen. Die USA nehmen die Waffenhilfe wieder auf, auch Geheimdienstinformationen werden bereitgestellt. Zudem liegt nun der Vorschlag einer 30-tägigen Waffenruhe auf dem Tisch. Zuletzt hatte sich der Aggressor Russland allerdings ablehnend zu einem Waffenstillstand in der Luft und zu See geäußert. Jetzt kommt es wohl auf die Überzeugungskraft der Amerikaner an, die in den nächsten Tagen mit Moskau sprechen wollen.

Was war heute sonst noch wichtig?

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht! Der Tag ist morgen früh wieder für Sie da.

Das war Dienstag, der 11. März 2025
22:19 Uhr

Bizarre Trump-Show am Weißen Haus für kriselnden Elon Musk

Elon Musks "Baby", wie Donald Trump es nannte, geht es nicht gut. Damit ist nicht der Nachwuchs des Unternehmens gemeint, sondern sein Unternehmen Tesla. Das legte nämlich nicht nur bei den Verkaufszahlen zuletzt einen steilen Sinkflug hin, sondern auch beim Aktienkurs - an dem Musks Vermögen hängt. Der US-Präsident hat seinem Freund nun auf bizarre Art und Weise geholfen (oder wie es ein X-Account schreibt: Gipfel der Korruption).

Trump ließ mehrere Teslas vor dem Weißen Haus auffahren und suchte sich eins davon zum Kauf aus. Auch drohte er mit harten Strafen für Vandalismus bei Tesla-Eigentum. "Ich liebe Tesla", verkündete Trump auf der Südwiese des Weißen Hauses. Die Wagen gebe es schon ab 35.000 Dollar zu kaufen, "was ziemlich wenig ist", meinte er. Trump galt lange nicht als Fan von E-Autos. Nun stieg der Präsident vor dem Weißen Haus in einen roten Tesla Model S und staunte, dass alles ganz anderes aussehe: "Alles Computer, das ist schön. Wow."

Bizarre Trump-Show am Weißen Haus für kriselnden Elon Musk
21:44 Uhr

Neue Aufgabe für Bodo Ramelow in Aussicht

Die neue Linken-Fraktion will einen prominenten Vertreter ins Bundestagspräsidium schicken. Wie die Fraktion mitteilte, nominierte sie den früheren thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow für den Posten. Fraktionschefin Heidi Reichinnek würdigte den 69-Jährigen als erfahrenen und besonnenen Politiker, der unter den demokratischen Parteien breite Anerkennung genieße.

Ramelow bedankte sich in der Mitteilung für das Vertrauen und kündigte an, in den kommenden Tagen mit allen demokratischen Fraktionen ins Gespräch kommen zu wollen. Ein Platz im Bundestagspräsidium sichert Prestige und Einfluss. Neben dem Präsidenten oder der Präsidentin, die traditionell aus der stärksten Fraktion kommen, stellen die anderen Fraktionen je einen Vizepräsidenten. Die AfD ging hier allerdings seit ihrem Einzug in den Bundestag 2017 immer leer aus.

Neue Aufgabe für Bodo Ramelow in Aussicht
21:15 Uhr

Zusätzliche EU-Truppen treffen in Bosnien ein

Wegen der Spannungen um separatistische Bestrebungen im serbischen Landesteil verlegt die EU-Schutztruppe Eufor zusätzliche Militärverbände nach Bosnien-Herzegowina. Soldaten, Fahrzeuge und Helikopter aus Italien, Rumänien und Tschechien verstärken die etwa 1.100 Mann starke europäische Schutztruppe, wie diese auf ihrer Webseite mitteilt. In der Stellungnahme gibt es keine Angaben zur Größenordnung der Verstärkung. Nach inoffiziellen Informationen des bosnischen Nachrichtenportals "klix.ba" soll es sich um zusätzliche Kontingente von 400 Mann handeln.

Der Präsident der Republika Srpska (RS), Milorad Dodik, hatte letzte Woche neue Gesetze in Kraft gesetzt, die die Justiz des serbischen Landesteils aus dem gesamtstaatlichen Rahmen herauslösen sollen. Insbesondere sollen bosnische Gerichte, Staatsanwälte und Bundespolizisten keine Amtshoheit in der RS mehr haben. Aktivitäten der staatlichen Justizorgane auf dem Gebiet der RS können strafrechtlich verfolgt werden.

Zusätzliche EU-Truppen treffen in Bosnien ein
21:03 Uhr

Portugals Regierung stürzt über Vertrauensfrage

Die konservative Minderheitsregierung Portugals ist nach nur einem knappen Jahr im Amt gestürzt. Ministerpräsident Luís Montenegro verlor eine Abstimmung über die Vertrauensfrage im Parlament in Lissabon deutlich.

Portugals Regierung stürzt über Vertrauensfrage
20:50 Uhr

Schockmoment auf Brücke: Holzbrett trifft fahrendes Auto

Auf einer New Yorker Brücke will ein Mann ein Holzbrett auf seinem Pickup befestigen, als ihm eine Windbö dazwischenkommt: Das Brett wirbelt durch die Luft und knallt auf die Windschutzscheibe eines Fahrzeugs der Gegenfahrbahn. Der Fahrer schafft es, mit zersplitterter Scheibe quasi blind weiterzulenken:

Schockmoment auf Brücke: Holzbrett trifft fahrendes Auto
20:32 Uhr

Amthor erwartet Einlenken der Grünen

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor ist optimistisch, dass die Grünen beim Thema Wehretat und Infrastrukturprogramm einlenken. "Ich hoffe, dass die Grünen entlang der Sache entscheiden", sagte Amthor in Schwerin. Es gehe insbesondere beim Wehretat auch um das Bild Deutschlands in der Welt. Für das außenpolitische Gewicht der Bundesrepublik sei wichtig, "dass wir in der Frage des Verteidigungsetats Handlungsfähigkeit zeigen".

Amthor weiter: "Ich gehe davon aus, dass die außenpolitische Glaubwürdigkeit Deutschlands den Grünen weiterhin am Herzen liegt." Die Verhandlungen liefen, eine Gesprächsebene sei da. "Ich hoffe mit Optimismus, dass wir zu vernünftigen Kompromissen kommen."

Amthor erwartet Einlenken der Grünen
19:49 Uhr

Vierjähriger ruft Polizei, um Mutter verhaften zu lassen

Im US-Bundesstaat Wisconsin rücken zwei Polizeibeamte zu einem unüblichen Einsatz aus. Der Notruf eines Kindes war in der Zentrale eingegangen - vor Ort wirkt die Szenerie zum Glück alles andere als bedrohlich. Die Handschellen klicken trotzdem.

Vierjähriger ruft Polizei, um Mutter verhaften zu lassen
19:34 Uhr

Was ist da los? Durch Sachsen hüpft irgendwo ein Känguru

Und nochmal Sachsen, dieses Mal mit etwas Kuriosem: Die Polizei hält Ausschau nach einem im Sebnitzer Ortsteil Schönbach gesichteten Känguru. Was erst mal wie ein Scherz klingt, ist wohl wahr. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Autofahrer am Montagabend auf dem Revier angerufen und berichtet, dass er ein Känguru auf der Straße entdeckt habe. Als Beweis schickte er den Beamten ein Handyfoto:

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(Foto: picture alliance/dpa/Polizei)

Um mögliche Unfälle zu vermeiden, machte sich die Polizei auf den Weg zur Stelle, an der das Tier gesichtet wurde. Das Beuteltier war jedoch bereits davon gehüpft. Am Tag darauf habe eine Frau im Revier ein vermisstes Känguru gemeldet, sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten gehen davon aus, dass die beiden Fälle miteinander in Verbindung stehen. Sie halten während der Streife weiter Ausschau nach dem Tier.

Was ist da los? Durch Sachsen hüpft irgendwo ein Känguru
19:30 Uhr

USA heben Aussetzung von Ukraine-Hilfen mit "sofortiger" Wirkung auf

Die USA kündigen die sofortige Wiederaufnahme der gestoppten Militärhilfe für die Ukraine an und wollen auch Geheimdienstinformationen wieder an Kiew weitergeben.

USA heben Aussetzung von Ukraine-Hilfen mit "sofortiger" Wirkung auf
19:04 Uhr

Schlagersänger reißt Hose auf der Bühne

Der Auftritt von Vincent Gross bei der Schlagernacht des Jahres bleibt den Fans vor Ort sicherlich nicht nur wegen seiner musikalischen Darbietung in Erinnerung. Bei einem Sprung auf der Bühne reißt dem Sänger die Hose - und das nicht zum ersten Mal:

Schlagersänger reißt Hose auf der Bühne
18:30 Uhr

Chemnitzer tragen verdächtig viele Jacken in Ischgl - Polizei wird aktiv

Unauffällig geht anders. Ein Paar aus Chemnitz steht in einem vielschichtigen Fall von Diebstahl im bekannten Tiroler Skiort Ischgl unter Tatverdacht. Wie die österreichische Polizei mitteilte, trugen der 35-Jährige und die 37-Jährige je sechs und vier Jacken übereinander. Die Ermittler gehen davon aus, dass dem Paar jedoch nur zwei der Kleidungsstücke selbst gehörten.

Die übrigen Jacken habe das Paar vermutlich anderen Gästen in Après-Ski-Lokalen entwendet, hieß es. Die Polizei hatte am Montagabend zunächst wegen zwei gestohlener Snowboards in Ischgl ermittelt. Dabei stießen die Beamten auf die Chemnitzer. Sie hatten nicht nur verdächtig viel an, sondern trugen auch die gesuchten Bretter bei sich.

Chemnitzer tragen verdächtig viele Jacken in Ischgl - Polizei wird aktiv
16:58 Uhr

Feinstaub-Alarm in Deutschland

Über die derzeit besonders schlechte Luftqualität in vielen Teilen Deutschlands hatten wir gestern schon hier im Tag berichtet. Heute sieht es leider nicht besser aus, wie Sie vielleicht schon in der Wetter-App Ihres Smartphones gesehen haben. Außer in Süddeutschland sind die Feinstaubwerte überall bedenklich. Zum Beispiel in Hamburg oder Berlin, wo teilweise fast 50 Mikrogramm pro Kubikmeter (PM2,5) gemessen werden - doppelt so hoch wie die Höchstgrenze. Das Umweltbundesamt rät bei solchen Werten von Sport im Freien ab.

Luftqualität Feinstaubbelastung (PM2,5)

Zur hohen Feinstaubbelastung tragen vor allem das Heizen mit Holz und anderen fossilen Energieträgern, Verkehr, Industrie und auch die Wetterbedingungen bei. Bereits Mitte Februar hatte es tagelang stark erhöhte Feinstaubwerte in Deutschland gegeben - unter anderem wegen einer Hochdruckwetterlage mit eingeschränktem Luftaustausch. Zu viel Feinstaub ist jährlich für Zehntausende Todesfälle verantwortlich.

Ich lasse nach dem Stoßlüften derzeit meinen Feinstaubfilter auf der höchsten Stufe laufen ...

Feinstaub-Alarm in Deutschland
17:41 Uhr

"Es geht um das Land, nicht um die Egos der einzelnen Parteien"

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff hat vor einem Scheitern der Gespräche über die Finanzpläne gewarnt und Union, SPD und Grüne zu einer Einigung gedrängt. "Es geht um das Land, nicht um die Egos der einzelnen Parteien", sagte er der "Welt" laut Vorabmeldung. "Alle sollten jetzt von den Bäumen runterklettern."

Derzeit bemühen sich Union und SPD um eine Einigung mit den Grünen, nachdem diese am Montag erklärt hatten, die geplanten Grundgesetzänderungen für das Finanzpaket in der aktuellen Form im Bundestag nicht mittragen zu wollen. Dabei geht es um Ausnahmen von der Schuldenbremse für Verteidigungsausgaben und ein milliardenschweres Sondervermögen für Infrastruktur. Die Grünen legten dann einen eigenen Gesetzentwurf vor.

"Es geht um das Land, nicht um die Egos der einzelnen Parteien"
17:15 Uhr

XXL-Brüste verschlagen Katy Perry die Sprache

Auf ihrer 'The Lifetimes Tour' erhält Katy Perry musikalische Unterstützung von Rebecca Black. Letztere darf sich künftig auf eine größere Bühne freuen - Grund für die beiden Sängerinnen, auf Instagram keine vollmundige, aber vollbusige Ankündigung zu machen:

XXL-Brüste verschlagen Katy Perry die Sprache
16:04 Uhr

Kanada zeigt Zähne gegenüber Trump - der reagiert mit neuem Hammer

US-Präsident Donald Trump hat eine Verdoppelung der geplanten Zölle auf Aluminium und Stahl aus Kanada von 25 Prozent auf 50 Prozent angekündigt. Der Republikaner schrieb auf seiner Plattform Truth Social, er habe seinen Handelsminister entsprechend angewiesen. Trump begründete sein Vorgehen damit, dass die kanadische Provinz Ontario einen 25-prozentigen Aufschlag auf Stromexporte in die USA erheben wolle.

Der US-Präsident signalisierte zugleich, noch härter gegen Kanada vorzugehen. "Außerdem muss Kanada sofort seine antiamerikanischen Bauernzölle von 250 bis 390 Prozent auf verschiedene US-Milchprodukte fallen lassen, die schon lange als unverschämt gelten", sagte Trump. Er drohte zudem damit, die Einfuhrzölle auf Autos in die USA am 2. April "erheblich zu erhöhen". Und zwar, "falls Kanada nicht auch andere ungeheuerliche, seit Langem bestehende Zölle aufhebt".

Kanada zeigt Zähne gegenüber Trump - der reagiert mit neuem Hammer
15:45 Uhr

BSW klagt in Karlsruhe auf Neuauszählung der Wahl

Das Bündnis Sahra Wagenknecht zieht nach dem verpassten Einzug in den Bundestag vor das Bundesverfassungsgericht.

BSW klagt in Karlsruhe auf Neuauszählung der Wahl
15:32 Uhr

Ernüchternde Aussagen von Expertin zu Supermarkt-Bonus-Apps

Ich selbst nutze die Bonus-App einer großen Supermarktkette und komme bei Einkäufen von circa 200 Euro im Monat auf rund 10 Euro Ersparnis. Mein Fazit: so großartig ist das nicht. "Der Spar-Vorteil ist oft geringer als gedacht und Verbraucher zahlen für die Rabatte mit der Preisgabe umfangreicher persönlicher Daten", sagt Christine Steffen von der Verbraucherzentrale NRW. Die Werbeversprechen seien kritisch zu hinterfragen.

Kunden sparten bei den Rabatten demnach nicht automatisch Geld. Ein Produkt im Sonderangebot könnte mitunter immer noch teurer als vergleichbare Produkte anderer Marken sein. Besonders Mengenrabatte verleiteten dazu, mehr zu kaufen als nötig. Verbraucher sollten sich nicht von vermeintlichen Mega-Angeboten blenden lassen, empfahl Datenschutzexpertin Steffen. Die Handelsunternehmen nutzten die Apps, um das Einkaufsverhalten der Kunden zu untersuchen, individuell zugeschnittene Werbung auszuspielen und Kaufentscheidungen zu beeinflussen, warnen Verbraucherschützer.

Ernüchternde Aussagen von Expertin zu Supermarkt-Bonus-Apps
14:52 Uhr

Staatsanwältin spielt aus Versehen bizarren KI-Porno ab

Beim Betrugsprozess gegen Kolumbiens Ex-Präsidenten Uribe passiert der Staatsanwältin ein unangenehmes Missgeschick: Als sie Audioaufnahmen abspielen will, starten zunächst zwei Videos - darunter ein mit KI bearbeiteter Porno.

Staatsanwältin spielt aus Versehen bizarren KI-Porno ab
14:13 Uhr

Mann bei Polizeieinsatz in Darmstadt erschossen

Bei einem Polizeieinsatz in Darmstadt ist ein 61-Jähriger erschossen worden. Er soll heute Morgen Polizeibeamte angegriffen haben, wie das hessische Landeskriminalamt mitteilt. Die Polizei war mit dem Sozialdienst an der Wohnung des Mannes im Einsatz. Der 61-Jährige soll den Beamten jedoch den Zugang zur Wohnung verwehrt und durch ein geöffnetes Fenster eine Schusswaffe gezeigt haben. Ob er sie auch eingesetzt habe, sei Gegenstand der Ermittlungen, teilen LKA und Staatsanwaltschaft mit. Daraufhin hätten die Beamten ihre Waffe benutzt und den Mann tödlich verletzt. Die Beamten und die Mitarbeiterin des Sozialdienstes blieben unverletzt. Die genauen Hintergründe wurden nicht bekannt. Das LKA hat die Ermittlungen übernommen.

Mann bei Polizeieinsatz in Darmstadt erschossen
14:13 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

die Spätschicht hat begonnen, nun bin ich wieder an der Reihe. Mein Name ist Robin Grützmacher und bei Fragen, Anregungen oder Kritik erreichen Sie mich unter: robin.gruetzmacher@ntv.de.

Schichtwechsel
13:49 Uhr

ICE wegen Bedrohungslage in Gifhorn geräumt

Ein ICE ist heute Vormittag im niedersächsischen Gifhorn gestoppt und geräumt worden, weil ein Reisender mit einem Messer gedroht haben soll. Polizeibeamte haben den Mann festgenommen. Der 44-jährige Afghane habe während der Fahrt gegenüber dem Zugpersonal geäußert, dass er ein Messer und einen weiteren gefährlichen Gegenstand bei sich habe, schreibt die Bundespolizei Hannover. "Aufgrund des gefährlichen Gegenstands, der sich noch im Zug befand, wurde der ICE geräumt", heißt es weiter. Die etwa 340 Reisenden wurden von Gifhorn mit verschiedenen öffentlichen Verkehrsmitteln zur Weiterreise nach Wolfsburg gefahren. Der ICE war auf dem Weg von Köln nach Berlin gewesen. Die Bundespolizei gab nach einer Durchsuchung des Zugs später Entwarnung.

Der 44-Jährige war laut Bundespolizei schon vorher aufgefallen. Erst heute Morgen soll er im Hauptbahnhof Hannover das Zugpersonal eines anderen Zuges beleidigt und bedroht haben, weil ihm die Mitnahme eines Fahrrads im ICE verweigert wurde. Gegen ihn laufen nun mehrere Ermittlungsverfahren.

ICE wegen Bedrohungslage in Gifhorn geräumt
13:31 Uhr

Nina Hagen, die Mutter des Punk

Sie ist das, was man eine schillernde Persönlichkeit nennt: Nina Hagen war diverse Male verheiratet, hatte erheblich jüngere Männer, ihre Kinder heißen Cosma Shiva und Otis. Sie hat eine unglaublich umfangreiche Stimme, glaubt an UFOs und ist eine echte Ulknudel. Nun wird sie 70.

Nina Hagen, die Mutter des Punk
12:51 Uhr

Viele Betriebe wurden laut Studie ausgespäht

Wirtschaftsspionage läuft vor allem übers Internet und ist weit verbreitet, wie eine Befragung unter Betrieben ergibt. Demnach sind neun Prozent der Betriebe in Deutschland innerhalb von fünf Jahren Opfer eines Spionageangriffs geworden. Rund zwölf Prozent berichten über mindestens einen Verdachtsfall oder Angriff auf ihren Betrieb, teilt das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung mit. Betroffen sei vor allem die Informations- und Kommunikationsbranche sowie innovative und exportierende Unternehmen. Bei zwei Dritteln der Angriffe handelte es sich demnach um Hackerattacken auf die IT-Systeme. In mehr als einem Fünftel der betroffenen Unternehmen wurden in den zurückliegenden fünf Jahren digital Daten gestohlen. Befragt wurden rund 15.000 Betriebe im Jahr 2023.

Viele Betriebe wurden laut Studie ausgespäht
12:27 Uhr

Diese Aktie hat rund 840 Milliarden an Börsenwert verloren

Die Wall Street muss einen "harten Wochenauftakt" hinnehmen: Vier Prozent verliert die Nasdaq, der Dow fast 900 Punkte. Sorgen vor einer "stärkeren Abschwächung der US-Wirtschaft" machten sich breit, kommentiert ntv-Börsenkorrespondent Markus Koch in New York. Eine Aktie sticht besonders negativ heraus.

Diese und weitere börsenrelevante Meldungen finden Sie im "Börsen"-Tag.

Diese Aktie hat rund 840 Milliarden an Börsenwert verloren
12:10 Uhr

Auf 1- und 2-Cent-Stücke verzichten: Bargeldforum schlägt Rundungsregel vor

Stellen Sie sich mal vor, es gäbe keine Preise mehr wie 1,99 Euro, sondern stattdessen viel öfter glatte Summen oder Preise in 5-Cent-Schritten. Danach strebt das von der Bundesbank initiierte "Nationale Bargeldforum", in dem der Einzelhandel, Bankenverbände, Geldtransporteure und Verbraucherschützer vertreten sind. Es schlägt vor, bei Bargeldzahlungen in Deutschland auf die nächsten 5 Cent auf- oder abzurunden. Kaufsummen, die auf 1 oder 2 Cent enden, würden abgerundet und Beträge, die auf 3 oder 4 Cent enden, aufgerundet. Wie die Bundesbank mitteilt, wird das Finanzministerium gebeten, sich für eine gesetzliche Rundungsregelung in Deutschland einzusetzen und diese voranzutreiben. Die Rundungsregeln sollten in Europa möglichst einheitlich sein, heißt es weiter in der Mitteilung. Die Initiative argumentiert, die ökonomischen und ökologischen Kosten für Herstellung und Transport der kleinen Münzen seien im Verhältnis zum Nennwert hoch. Auch würde Bargeld für die Nutzer ohne die kleinsten Münzen attraktiver.

Das Auf- und Abrunden zum nächsten Fünf-Cent-Betrag ist zum Beispiel in Finnland schon gängige Praxis. Wobei die 1- und 2-Cent-Stücke trotzdem gesetzliches Zahlungsmittel bleiben. Ähnliche Regelungen gibt es in den Niederlanden, der Slowakei, Irland, Italien, Belgien und Estland. Abgeschafft sind die kleinsten Cent-Münzen aber auch dort nicht. Dies könnte nur auf europäischer Ebene beschlossen werden.

Auf 1- und 2-Cent-Stücke verzichten: Bargeldforum schlägt Rundungsregel vor
11:32 Uhr

Herzogenrath hat eine Kinderbürgermeisterin

Im nordrhein-westfälischen Herzogenrath gibt es neben Bürgermeister Benjamin Fadavian noch eine zweite Person, die "das Sagen hat": die elfjährige Zoe Kißling. Für ein Jahr wurde sie als Kinderbürgermeisterin gewählt und darf die Erwachsenen bei ihren Aufgaben begleiten.

Herzogenrath hat eine Kinderbürgermeisterin
11:03 Uhr

Grünen-Vorschläge stoßen bei Union auf offene Ohren

Im Streit um die von CDU/CSU und SPD geforderten Finanzpakete lobt der Parlamentarische Geschäftsführer der Unions-Fraktion, Thorsten Frei, die Gegenvorschläge der Grünen. Ihr Gesetzesentwurf zu den Verteidigungsausgaben könne eine "gute Grundlage" sein, um sich aufeinander zuzubewegen, sagt Frei bei ntv. Die Schuldenbremse erst bei Verteidigungsausgaben ab 1,5 Prozent der Wirtschaftsleistung auszusetzen, sei ein guter Vorschlag, den man näher betrachten könne. Zudem könne er sich gut vorstellen, die Bundestags-Abstimmungen über die Schuldenbremse beim Wehretat und das Sondervermögen für Infrastruktur zu trennen, sollte das den Grünen eine Zustimmung zumindest bei den Verteidigungsausgaben ermöglichen. Es komme allerdings hierbei auch auf die SPD an. "Und deshalb dürfte das an der Stelle sehr schwierig werden."

Union und SPD wollen die Schuldenbremse für höhere Verteidigungsausgaben lockern und ein schuldenfinanziertes Sondervermögen von 500 Milliarden Euro für die Infrastruktur schaffen. Dafür ist in Bundestag und Bundesrat eine Zweidrittel-Mehrheit nötig. Union und SPD brauchen daher die Stimmen der Grünen, welche die Vorschläge in ihrer bisherigen Form jedoch ablehnen.

Grünen-Vorschläge stoßen bei Union auf offene Ohren
10:17 Uhr

George Clooney ist nicht mehr grau

Die grauen Haare sind fast schon sein Markenzeichen. Weil George Clooney eben nicht mehr den seit Jahrzehnten gewohnten Look hatte, hätten Paparazzi ihn am Sonntag fast nicht erkannt, melden Promi-Portale. Der Hollywoodstar trägt die Haare derzeit braun gefärbt. Am Sonntag wurde er mit der neuen Haarfarbe in New York gesichtet – und fotografiert. Der neue Look könnte beruflich bedingt sein. In den Medienberichten wird vermutet, dass sich der 63-Jährige die Haare für seine erste Theaterrolle am Broadway färben ließ. Dort kommt bald eine Theater-Variante seines Films "Good Night, and Good Luck" auf die Bühne. Derzeit laufen die Proben.

George Clooney ist nicht mehr grau
10:05 Uhr

Umfrage zu Corona: Fast jeder Zweite hatte Streit im engen Umfeld

Die Corona-Pandemie hat die ganze Welt gleichzeitig beschäftigt und für viel Streit gesorgt. In einer Umfrage des ARD Deutschland-Trends berichtet fast jeder Zweite (46 Prozent) von ernsthaften Meinungsverschiedenheiten in der Familie oder im engeren Freundeskreis. 17 Prozent der Befragten hätten den Kontakt wegen dieser Konflikte zeitweise abgebrochen, bei weiteren 8 Prozent hält der Kontaktabbruch bis heute an. Befragt wurden 1323 Menschen. Am häufigsten gestritten wurde demnach über die Corona-Impfung, gefolgt von den Corona-Einschränkungen.

Umfrage zu Corona: Fast jeder Zweite hatte Streit im engen Umfeld
09:32 Uhr

Lava speiender Vulkan bringt 30.000 Menschen in Gefahr

Der Volcán de Fuego in Guatelama spuckt Asche, Lava und Gestein. Rund 30.000 Anwohnerinnen und Anwohner sind dadurch gefährdet, Hunderte haben sich bereits in Sicherheit gebracht. Bei einem Ausbruch des Vulkans 2018 waren mindestens 200 Menschen ums Leben gekommen.

Lava speiender Vulkan bringt 30.000 Menschen in Gefahr
08:49 Uhr

Juso-Chef droht mit Absage an Große Koalition

Die Sondierungsergebnisse von Union und SPD stoßen bisher auf breite Kritik: Juso-Chef Philipp Türmer fällt sogar ein vernichtendes Urteil. "Ich könnte einem Koalitionsvertrag mit diesem Inhalt so nicht zustimmen", sagt er dem "Stern". In den Bereichen Arbeit, Soziales und Migration seien Punkte enthalten, "die ich aus tiefster Überzeugung ablehnen muss", erklärt Türmer etwa mit Blick auf bestimmte Abschiebungen. "Massive Abschiebungen unter anderem nach Syrien, wo nach aktuellen Berichten gerade 300 alawitische Zivilisten ermordet wurden, das verletzt ganz klar menschenrechtliche Mindeststandards." Insgesamt müsse das ganze Paket besser werden, sagt der Juso-Chef zum Sondierungspapier. Sonst werde es mit der Unterstützung der Jusos "sehr schwierig".

Juso-Chef droht mit Absage an Große Koalition
08:15 Uhr

"Frachter soll hochgiftiges Natriumcyanid geladen haben"

Vor der Ostküste Englands kollidieren ein Öltanker und ein Frachtschiff und geraten in Brand. Was das Unglück auslöste, ist bisher unklar. Aber die Sorge vor einer Naturkatastrophe ist groß, denn unter anderem soll der Frachter eine hochgiftige Ladung an Bord haben, wie ntv-Reporterin Katharina Delling berichtet.

"Frachter soll hochgiftiges Natriumcyanid geladen haben"
07:48 Uhr

Feuer auf kollidierten Schiffen lodern weiter, deutsches Schiff eilt zu Hilfe

Die mit Öl und Chemikalien beladenen Schiffe vor der britischen Küste brennen auch in der Nacht noch. Das meldet die BBC unter Berufung auf die Küstenwache. Die Suche nach einem vermissten Crew-Mitglied wurde derweil abgebrochen. 36 Besatzungsmitglieder seien sicher an Land gebracht worden, heißt es weiter. Die Folgen für die Umwelt sind noch unklar. Der Öltanker war gestern in dem stark befahrenen Seegebiet von dem Frachtschiff gerammt worden, darauf brach ein Feuer aus. In dem Gebiet soll heute Mittag ein deutsches Mehrzweckschiff eintreffen, das bei der Brandbekämpfung und der möglichen Aufnahme von Öl helfen kann. Auf Abruf steht außerdem ein Flugzeug der Bundeswehr bereit. Das als "Öljäger" bezeichnete Flugzeug ist mit Kameras und Sensoren ausgestattet, um Schadstoffe im Wasser zu finden.

Feuer auf kollidierten Schiffen lodern weiter, deutsches Schiff eilt zu Hilfe
07:45 Uhr

Volkswagen-Gewinn bricht ein, Dividende soll stark sinken

Der Volkswagen-Konzern hat im vergangenen Jahr wegen des harten Wettbewerbs in China und wegen hoher Umbaukosten deutlich weniger Gewinn gemacht. Unter dem Strich verdiente VW mit 12,4 Milliarden Euro fast 31 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie die Wolfsburger mitteilen.

Im Tagesgeschäft fiel das operative Ergebnis um gut 15 Prozent auf 19,1 Milliarden Euro. Das entsprach einer Marge von 5,9 Prozent nach 7,0 Prozent im Vorjahr. Der Umsatz legte hingegen um knapp ein Prozent auf 324,7 Milliarden Euro zu. Die Dividende soll um 30 Prozent auf 6,36 Euro je im Dax notierter Vorzugsaktie gekürzt werden.

Volkswagen-Gewinn bricht ein, Dividende soll stark sinken
07:29 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Das Kursbeben an der US-Börse und das schwarz-rote Finanzpaket sind zwei wichtige Themen, die uns heute weiter beschäftigen werden. Im Blick behalten wir außerdem diese Termine:

  • In der saudi-arabischen Hafenstadt Dschidda werden Gespräche zwischen den USA und der Ukraine über ein Ende des von Russland begonnenen Kriegs erwartet. Die ukrainische und die US-Seite entsenden dazu unter anderem ihre Außenminister.

  • Die Generalstabschefs von Unterstützerländern der Ukraine beraten in Paris über eine Entsendung von Truppen zur Absicherung eines möglichen Friedensabkommens.

  • Die EU-Kommission stellt Vorschläge für schnellere und effizientere Rückführungen von abgelehnten Asylbewerbern vor.

  • Das portugiesische Parlament stimmt über eine von Ministerpräsident Luís Montenegro gestellte Vertrauensfrage ab. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Abstimmung zum Sturz der konservativen Minderheitsregierung führen wird.

  • Der VW-Konzern legt seine Bilanz für 2024 vor. Bei der Jahrespressekonferenz geben die Konzern-Spitzen zudem einen Ausblick auf 2025.

  • Die Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl, legt ihren Jahresbericht zur Lage in den Streitkräften vor.

  • Auf der offiziell zum Königreich Dänemark gehörenden Insel Grönland wird unter dem Eindruck offensiv geäußerter Besitzansprüche von US-Präsident Donald Trump ein neues Parlament gewählt.

  • Mehr als vier Jahre nach dem Tod von Diego Maradona beginnt in San Ididro der Prozess gegen sieben Ärzte und Pfleger der argentinischen Fußball-Legende. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Totschlag vor. Alle Angeklagten weisen die Vorwürfe zurück.

  • Der FC Bayern München hat im Rückspiel beim deutschen Fußball-Meister Bayer Leverkusen beste Chancen, ins Viertelfinale der Champions League einzuziehen. Die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany ist nach dem 3:0 im Achtelfinal-Hinspiel klarer Favorit. Leverkusen hofft dagegen vor heimischer Kulisse auf ein Wunder.

Bei Fragen oder Hinweisen zu "Der Tag" können Sie mir gerne an heidi.ulrich(at)ntv.de schreiben.

Das wird heute wichtig
07:10 Uhr

Wer zu wenig schläft, erkältet sich häufiger

Wer zu wenig schläft, ist anfälliger für Erkältungen – das ist nicht nur die Erfahrung vieler Menschen, sondern auch das Ergebnis einer Studie aus Norwegen. Dafür wurden mehr als 1300 Pflegekräfte befragt. Sie berichteten, wie viel Schlaf sie benötigen, wie viel sie bekommen, welche Schichten sie arbeiteten und wie oft sie in den letzten Monaten bestimmte Infektionskrankheiten hatten. Heraus kam: Hatten die Pflegekräfte ein Schlafdefizit von bis zu zwei Stunden, erhöhte sich das Risiko für eine Erkältung um ein Drittel. Lag das Defizit über zwei Stunden, bekamen sie sogar noch häufiger eine Erkältung. Auch das Risiko für eine Bronchitis, eine Nasennebenhöhlenentzündung und einen Magen-Darm-Infekt war erhöht.

Hauptautorin Siri Waage vom Universitätskrankenhaus Haukeland in Bergen sagt, "Schlafmangel und unregelmäßiger Schichtdienst, einschließlich Nachtarbeit, beeinträchtigen nicht nur das Immunsystem der Krankenschwestern und -pfleger, sondern könnten sich auch auf ihre Fähigkeit auswirken, eine hochwertige Patientenversorgung zu gewährleisten".

Wer zu wenig schläft, erkältet sich häufiger
06:40 Uhr

Philippinischer Ex-Präsident Duterte festgenommen

Der frühere Präsident der Philippinen, Rodrigo Duterte, ist am Flughafen von Manila festgenommen worden, als er von einer Hongkong-Reise zurückgekehrt ist. Das teilt die philippinische Regierung mit. Gegen ihn lag ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) vor. Duterte werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Hintergrund ist das brutale Vorgehen gegen Drogenkriminelle. Während Dutertes Amtszeit zwischen 2016 und 2022 wurden zahlreiche Menschen bei Einsätzen im Drogenmilieu getötet. Die Polizei spricht von mehr als 6000 Toten. Die IStGH-Ermittler gehen jedoch von 12.000 bis 30.000 Toten aus.

Philippinischer Ex-Präsident Duterte festgenommen
06:14 Uhr

US-Entwicklungshilfe erlebt nächsten Kahlschlag

Die US-Regierung hat die Entwicklungsbehörde USAID bereits weitgehend zerschlagen und ihre Reste dem Außenministerium angegliedert, auch bei den einst von ihr geführten Projekten setzt Washington jetzt zum Kahlschlag an. "Nach einer sechswöchigen Überprüfung streichen wir offiziell 83 Prozent der Projekte von USAID", schreibt Außenminister Rubio. Von den ursprünglich rund 6.200 Projekten sollen nur noch etwa 1.000 fortgeführt werden - künftig unter der Aufsicht des Außenministeriums. Um welche Projekte es sich genau handelt, sagt Rubio nicht.

Zahlreiche Verträge mit Hilfsorganisationen, die für USAID tätig waren, wurden bereits ausgesetzt. Zwei Organisationen haben dagegen geklagt. Ein Bundesgericht hatte die Regierung in einem juristischen Tauziehen vergangene Woche angewiesen, zumindest einen Teil der Gelder freizugeben.

US-Entwicklungshilfe erlebt nächsten Kahlschlag