Der Tag
2. September 2025
imageHeute mit Heidi Ulrich und Alexander Schultze
Zum Archiv
22:13 Uhr

Das war der Tag am Dienstag, den 2. September

Liebe Leserinnen und Leser,

eigentlich war heute gar nicht so viel los - Breaking News ließen sich eher bitten. Einen rundum unaufregenden Tag hätten sich viele Anleger heute gewünscht, allerdings ging es an den Börsen auf Talfahrt, wie Sie in unserem Börsen-Tag nachlesen können.

Politisch bestimmt auch heute die Debatte ums Bürgergeld das Parkett. Kanzler Merz kontert dabei die "Bullshit"-Aussage von Arbeitsministerin Bas und nennt seinerseits eine Summe, die in seinen Augen mindestens eingespart werden müsste. Dass das Bürgergeld nur einen kleinen Teil der Sozialausgaben ausmacht, hat ntv.de tags zuvor analysiert.

Politisch ebenfalls relevant, wenn auch nur als Momentaufnahme, ist die Tatsache, dass es eine neue Nummer vier in der Wählergunst in Deutschland gibt. In der aktuelle Forsa-Umfrage schiebt sich die Linke an den Grünen vorbei und steht nun bei 12 Prozent. Vorn liegt noch immer die AfD vor der Union und dahinter, mit großem Abstand, die SPD auf Rang drei.

Was sonst noch wichtig war?

Ich hoffe, Sie haben sich gut durch den Tag begleitet gefühlt. Kommen Sie gut nach Hause und genießen Sie den Abend. Ab morgen früh ist der "Tag" wieder für Sie da. Bis dahin.

Das war der Tag am Dienstag, den 2. September
22:10 Uhr

Trump lügt komplett ungeniert über Chicago

US-Präsident Trump nimmt es mit der Wahrheit oft nicht so genau. Auch dieses Mal nicht. Worum geht's? Trump möchte erneut einer demokratisch-geführten Stadt Druck machen und dort die Nationalgarde aufmarschieren lassen. Einfach, um seine Muskeln gegenüber Bundesstaaten oder Städten spielen zu lassen. "Opfer" soll dieses Mal Chicago sein. Obwohl Trump immer wieder unverhohlen lügt, macht er sich die Mühe und begründet seinen möglichen Schritt: Auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social schreibt er - natürlich in Großbuchstaben: "CHICAGO IS THE MURDER CAPITAL OF THE WORLD!"

Soso, Chicago ist also die Stadt mit den meisten Morden weltweit. Das ist natürlich kompletter Unsinn. Ntv.de hat kürzlich US-Städte hinsichtlich unterschiedlicher Straftatbestände untersucht und festgestellt, dass Chicago weder bei Eigentumsdelikten noch bei Gewaltkriminalität und schon gar nicht bei Morden innerhalb der USA in den Top-10 auftaucht. Bei Gewaltkriminalität liegt die Stadt auf Platz 58., bei Eigentumsdelikten auf Platz 28. und bei Morden auf Platz 16. - innerhalb der USA wohlgemerkt. Am Ende wird Trump dies jedoch egal sein, sollte er die Nationalgarde entsenden. Überraschend ist eher, warum er solche Vorhaben überhaupt noch begründet.

Trump lügt komplett ungeniert über Chicago
21:56 Uhr

Es geht ums liebe Erbe - Zwischen Alain Delons Kindern fliegen die Fetzen

Ein Jahr nach dem Tod von Frankreichs Schauspiellegende Alain Delon kocht unter seinen Kindern ein Streit um das Erbe hoch. Der jüngste Sohn Alain-Fabien Delon möchte insbesondere eine Ergänzung zum Testament aus dem Jahr 2022 für ungültig erklären lassen, die seine Schwester Anouchka zur alleinigen Erbin der Urheberrechte ihres Vaters macht, wie die Zeitung "Le Monde" berichtete. Seiner Meinung nach war Alain Delon aufgrund seines Gesundheitszustands zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in der Lage, "mit ausreichender Einsicht" zu verstehen, was er tat. Der jüngste Sohn stützt sich dabei auf medizinische Unterlagen des Hausarztes von Delon, die ihm nach dem Tod übermittelt worden seien, berichtete die Zeitung.

Alain-Fabien Delon will demnach auch eine Schenkung vom Februar 2023 zugunsten von Anouchka rückgängig machen, die 51 Prozent der Anteile an dem Unternehmen hält, das die Marke und die Bildrechte von Alain Delon besitzt. Eine erste Zivilverhandlung soll am 9. März 2026 vor dem Gericht in Paris stattfinden, so "Le Monde". Alain Delon ("Nur die Sonne war Zeuge", "Der Panther", "Der eiskalte Engel") war am 18. August 2024 im Alter von 88 Jahren gestorben.

Es geht ums liebe Erbe - Zwischen Alain Delons Kindern fliegen die Fetzen
21:28 Uhr

Franzose verkauft hunderttausende falsche Champagner-Flaschen und muss Jahre in Haft

Er hatte spanischen Wein mit Kohlensäure und Aroma versetzt und als Champagner verkauft: Ein 56 Jahre alter Winzer wurde in Reims zu vier Jahren Haft, davon zweieinhalb Jahre auf Bewährung, und mehreren Millionen Euro Schadensersatz verurteilt. Didier Chopin hatte 2022 und 2023 hunderttausende Flaschen seines gefälschten Champagners verkauft. Die genaue Zahl der in Frankreich und im Ausland verkauften Flaschen lasse sich wegen betrügerischer Buchführung nicht nachvollziehen, bedauerte Diane De Valbray, Anwältin des Champagner-Verbandes. Der Winzer vertrieb den gepanschten Schaumwein unter seinen Namen als "Champagne Didier Chopin" und unter rund 100 weiteren Markennamen. "Ich habe einen Fehler gemacht, ich bin ruiniert", hatte Chopin am Ende des Prozesses gesagt.

Seine Frau, die an dem Geschäft beteiligt war, wurde zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Dem Ehepaar wurde zudem verboten, ein Unternehmen zu leiten. Für fünf Jahre dürfen sie keine Tätigkeit im Zusammenhang mit Champagner ausüben.

Franzose verkauft hunderttausende falsche Champagner-Flaschen und muss Jahre in Haft
20:56 Uhr

Auto kracht in Strommast - Soldat wird zum Helden

In New York kracht ein Auto in einen Strommast. Für den Fahrer besteht Lebensgefahr, denn schon wenige Momente später steht das Fahrzeug in Flammen. Doch ein Soldat und sein Vater handeln ohne zu zögern - und können das Schlimmste verhindern.

Auto kracht in Strommast - Soldat wird zum Helden
20:31 Uhr

Drei Ex-Bundeswehrsoldaten für Misshandlung von Kameraden verurteilt

Drei ehemalige Soldaten der Bundeswehr sind nach Gewalt gegen einen damaligen Kameraden verurteilt worden. Das Berliner Landgericht sprach einen 35- und einen 31-Jährigen der schweren sexuellen Nötigung schuldig. Gegen die beiden Männer ergingen Bewährungsstrafen von einem Jahr und zehn Monaten beziehungsweise einem Jahr und acht Monaten. Ein 36-Jähriger wurde wegen unterlassener Hilfeleistung sowie gefährlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 6400 Euro verurteilt. Zu den Taten sei es bei Ritualen gekommen - "da sollte jemand gedemütigt werden", sagte der Vorsitzende Richter Uwe Nötzel. Auch eine Demonstration von Macht sei es gewesen. Strafmildernd hätten sich die Geständnisse der Angeklagten sowie Zahlungen im Rahmen eines Täter-Opfer-Ausgleichs von insgesamt 9500 Euro ausgewirkt, so das Gericht.

Im Prozess ging es um zwei Vorfälle zwischen Februar und Mai 2021 in der Julius-Leber-Kaserne in Berlin-Reinickendorf. Opfer war ein inzwischen 24-Jähriger. In einem Fall wurde er auf einer Stube sexuell misshandelt - bei einem Ritual "Zäpfchen", hieß es im Prozess. Der 36-Jährige habe nicht eingegriffen. Zudem sei er beteiligt gewesen, als sich sechs Soldaten nach gerufener Parole "Bombe" oder "Schweinehaufen" auf den Kameraden geworfen hatten.

Drei Ex-Bundeswehrsoldaten für Misshandlung von Kameraden verurteilt
20:04 Uhr

Bahnübergang bleibt Baustelle - obwohl er funktioniert

Seit vier Jahren ist der Bahnübergang zwischen Holtum und Hilbeck gesperrt - ein Ende ist nicht in Sicht. Landwirte und Anwohner müssen Umwege und Wartezeiten in Kauf nehmen. Die Stadt ist verärgert, die Bahn verschiebt die Freigabe immer wieder.

Bahnübergang bleibt Baustelle - obwohl er funktioniert
19:38 Uhr

So viele Milliarden will Merz beim Bürgergeld sparen - mindestens

Bundeskanzler Friedrich Merz will beim Bürgergeld rund zehn Prozent der Kosten einsparen - eine Größenordnung von fünf Milliarden Euro im Jahr. Dies sagte der CDU-Vorsitzende in einem Interview von Sat.1 und nannte damit eine konkrete Sparvorgabe für Bundessozialministerin Bärbel Bas. "Nach wie vor bin ich davon fest überzeugt, dass sich zehn Prozent in diesem System einsparen lassen müssen", sagte Merz. Die Kosten für das Bürgergeld liegen derzeit bei rund 50 Milliarden Euro im Jahr. Auf Nachfrage bestätigte Merz in dem Interview, dass es um etwa fünf Milliarden Euro Ersparnis gehe. "Das ist ein Betrag, der muss möglich sein. Also wenn wir uns nicht mehr trauen, in einem Transfersystem, das in die falsche Richtung läuft, zehn Prozent einzusparen, dann versagen wir vor dieser Aufgabe." Das müsse "die Mindestgrößenordnung" sein.

So viele Milliarden will Merz beim Bürgergeld sparen - mindestens
19:31 Uhr

Polizei schießt verwirrten Messerangreifer in Marseille nieder

Die Polizei hat im südfranzösischen Marseille einen Messerangreifer in einer Einkaufsstraße erschossen, der zuvor fünf Menschen verletzt haben soll. Der Mann tauchte zunächst in einem Hotel auf, wo er herausgeworfen worden war, weil er sein Zimmer nicht mehr bezahlte, sagte Staatsanwalt Nicolas Bessonne. Erst habe er auf den neuen Mieter des Zimmers und dann auf den Inhaber des Hotels und dessen Sohn eingestochen. Danach habe er in einem nahe gelegenen Schnellimbiss versucht, weitere Menschen mit einem Messer anzugreifen, sei aber von der Kundschaft verjagt worden. In der Fußgängerstraße habe er dann zwei Menschen durch Schläge mit einem Stock im Gesicht verletzt, so der Staatsanwalt. Eintreffende Polizisten forderten ihn auf, seine Waffen - zwei Messer und einen Schlagstock - niederzulegen, was der Mann aber nicht tat. Auf einem von der Zeitung "Le Parisien" geteilten Video ist zu sehen, wie die Beamten den Angreifer niederschießen, als er Anstalten macht, sich auf die Polizisten zuzubewegen.

Von einem terroristischen Hintergrund gehen die Fahnder nach Informationen der Zeitung eher nicht aus, vielmehr werde der 1990 geborene Angreifer als verwirrt eingestuft.

Polizei schießt verwirrten Messerangreifer in Marseille nieder
19:01 Uhr

Dreiste Schmuggler verladen Drogen direkt vor Badegästen

Spaniens Küsten sind ein beliebter Umschlagplatz für Drogenhandel. Doch so schamlos wie Schmuggler jüngst in der Nähe von Malaga sind wohl wenige. Anwohner berichten, dass so etwas nicht zum ersten Mal in der Gegend vorkommt.

Dreiste Schmuggler verladen Drogen direkt vor Badegästen
18:32 Uhr

Land Brandenburg untersagt "Mr. Tesla" Beraterjob

Der ehemalige Brandenburger Wirtschaftsminister Jörg Steinbach muss seine Beratertätigkeit für eine Anwaltskanzlei wegen möglicher Interessenkonflikte mit dem Land vorübergehend aufgeben. Das Kabinett sei der Empfehlung eines Beratergremiums gefolgt, Steinbach eine Tätigkeit für die Kanzlei CMS innerhalb der Karenzzeit von zwei Jahren bis zum 10. Dezember 2026 zu untersagen, teilte Regierungssprecherin Ines Filohn mit.

Steinbach habe der Landesregierung die Pläne einer Beratertätigkeit für die Kanzlei CMS rechtzeitig angezeigt. Dagegen hätten zunächst auch keine Einwände bestanden unter der Auflage, keine Tätigkeiten mit Bezug zu Brandenburg übernehmen zu dürfen. Doch der Ex-Minister hatte weitere Pläne: "Im Rahmen einer angestrebten Ausweitung erfolgte eine erneute Prüfung."

Die Kanzlei hatte das Land Brandenburg im Zusammenhang mit der Tesla-Ansiedlung beraten, als Steinbach SPD-Wirtschaftsminister war. Er war an Gesprächen zur Ansiedlung in Grünheide bei Berlin beteiligt und wurde auch "Mr. Tesla" genannt.

Land Brandenburg untersagt "Mr. Tesla" Beraterjob
17:58 Uhr

Schon 20 Kinder im Nordosten an Ehec erkrankt - knappe Hälfte leidet an HU-Syndrom

Aus Mecklenburg-Vorpommern sind weitere Ehec-Infektionen gemeldet worden - es handelt sich um vier Kinder zwischen einem und sechs Jahren. Die Zahl stieg damit auf 26, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte. Unter den vier neuen Fällen sind zwei mit der schwerwiegenden Folgeerkrankung HUS. Ein Kind aus dem Landkreis Rostock mit dem hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) wird demnach in der Universitätsmedizin Rostock behandelt. Das andere Kind mit HUS komme aus Berlin, hieß es weiter. Es habe sich im Landkreis Vorpommern-Greifswald aufgehalten. Betroffen sind zudem ein weiteres Kind aus Berlin, das in Vorpommern-Greifswald im Urlaub war, und ein einheimisches Kind in Vorpommern-Rügen.

Unter den seit Mitte August in MV an Ehec erkrankten 26 Menschen sind 20 Kinder und Jugendliche. Acht der Betroffenen entwickelten laut Amt HUS, was zur Zerstörung der roten Blutkörperchen, Blutgerinnungsstörungen und Funktionsstörungen der Nieren führen kann. Von den Erkrankten würden aktuell 15 stationär behandelt.

Schon 20 Kinder im Nordosten an Ehec erkrankt - knappe Hälfte leidet an HU-Syndrom
17:32 Uhr

Luxus-Einblick: Das wird Russlands teuerste Wohnung

Das Penthouse des Bauprojekts "Obydensky No. 1" in Moskau könnte mit einem Preis von umgerechnet 77 Mio. Euro zur teuersten Wohnung Russlands werden. Auf 782 Quadratmetern gibt es 20, sieben Bäder und eine Terrasse - dazu eine beeindruckende Aussicht.

Luxus-Einblick: Das wird Russlands teuerste Wohnung
17:00 Uhr

Fake-Astronaut prellt Seniorin um Tausende Euro für "Sauerstoff im All"

In Japan hat sich ein Betrüger als Astronaut ausgegeben und einer alten Frau einen Notfall im All vorgegaukelt. Die etwa 80 Jahre alte Seniorin habe dem Mann in diesem besonders bizarren Fall von "Liebesbetrug" umgerechnet mehrere tausend Euro überwiesen, teilte die Polizei mit. Die Frau von der nordjapanischen Insel Hokkaido hatte den Betrüger den Angaben zufolge im Juli im Internet kennengelernt, wie ein Polizeibeamter sagte. Der Mann behauptete, er sei Astronaut und chattete mit der Frau.

Eines Tages tischte er seinem Opfer dann die dreiste Lüge auf, er befinde sich gerade "im Weltraum auf einem Raumschiff", werde aber "angegriffen und brauche Sauerstoff". Er brachte die Frau dazu, ihm online Geld für Sauerstoff zu überweisen: Sie zahlte ihm rund eine Million Yen (gut 5780 Euro). Wie der Sender Hokkaido Broadcasting und andere japanische Medien berichteten, hatte die alleinstehende Frau in dem Chat mit dem Mann Gefühle für ihn entwickelt. Der Polizeibeamte rief dazu auf, immer "misstrauisch" zu sein, wenn Internet-Bekanntschaften um Geld bitten, und im Zweifelsfall die Polizei einzuschalten.

Fake-Astronaut prellt Seniorin um Tausende Euro für "Sauerstoff im All"
16:31 Uhr

Junge Schauspielerin klagt französische Filmlegende der Vergewaltigung an

Der bereits wegen sexueller Gewalt verurteilte französische Filmstar Gérard Depardieu muss sich demnächst auch wegen einer mutmaßlichen Vergewaltigung vor Gericht verantworten. Eine Untersuchungsrichterin hat einen Prozess im Fall der Schauspielerin Charlotte Arnould beantragt. "Ich bin erleichtert", schrieb Arnould dazu auf Instagram. Depardieu würden in dem Verfahren sexuelle Nötigung und Vergewaltigung durch das Eindringen mit einem Finger zur Last gelegt, sagte ihre Anwältin Carine Durrieu-Diebolt. Depardieus Anwalt äußerte sich zunächst nicht dazu. Ein Termin für den Prozess steht bisher nicht fest.

Arnould wirft Depardieu vor, sie im August 2018 innerhalb weniger Tage zwei Mal in seiner Pariser Wohnung vergewaltigt zu haben. Sie war damals 22 Jahre alt, litt nach eigener Darstellung an Magersucht und wog nur 37 Kilogramm. Depardieu war ein Freund ihres Vaters gewesen. Arnould erstatte kurz danach Anzeige, doch die Ermittlungen wurden 2019 eingestellt. Ein Jahr später reichte Arnould erneut Klage ein.

Junge Schauspielerin klagt französische Filmlegende der Vergewaltigung an
16:04 Uhr

Boxkampf "Franken gegen Thüringen" klärt die Frage: Welche Bratwurstküche ist älter?

Wo steht sie, die älteste Bratwurstküche der Welt - in Franken oder in Thüringen? Mit einem Boxkampf will die Nürnberger Gastronomin Sofia Hilleprandt diese Frage "ein für alle Mal klären". Angenommen hat die Herausforderung zum Faustkampf das Bratwurstmuseum im thüringischen Mühlhausen.

Für Nürnberg tritt der Amateurboxer Hasan Arli an, die Thüringer schicken Kay Löwentraut in den Ring. Fünf Runden zu je zwei Minuten sollen die Entscheidung bringen. Ausgetragen wird der Kampf am 26. September in Mühlhausen. Museumschef Mäuer sieht einen klaren Heimvorteil und erhofft sich einen riesen Spaß. Sie machten das augenzwinkernd mit, so etwas verleihe dem Leben schließlich Würze.

Der kuriose Wettbewerb wurde durch neue Erkenntnisse von Erfurter Forschern angestoßen. Sie wollen den bislang ältesten Nachweis für einen Bratwurststand in Erfurt gefunden haben. In einer Urkunde von 1269 sei von einer Hütte und einem Bräter an der bekannten Krämerbrücke die Rede, teilten der Projektleiter Welterbe der Thüringer Landeshauptstadt, Martin Sladeczek, und der emeritierte Historiker Karl Heinemeyer mit. Gastonomin Hilleprandt hält dagegen, dass ihr Nürnberger Restaurant "Zum Gulden Stern" als einzige eine historische Bratwurstküche vorzuweisen habe. Sie sei erstmals 1419 erwähnt worden.

Boxkampf "Franken gegen Thüringen" klärt die Frage: Welche Bratwurstküche ist älter?
15:40 Uhr

Nach Wintours Rückzug: "Vogue" gibt Nachfolgerin der Mode-Ikone bekannt

Nach dem Rückzug von Mode-Ikone Anna Wintour hat das Magazin "Vogue" die bisherige Online-Chefin Chloe Malle zur neuen Chefredakteurin der US-Ausgabe ernannt. Malle arbeitet seit 14 Jahren bei dem Magazin und hat neben der Leitung der "Vogue"-Webseite bisher auch den wöchentlichen Podcast "The Runthrough" moderiert.

Wintour, die eine der einflussreichsten Frauen der Modebranche weltweit ist, hatte Ende Juni ihren Rückzug von der Spitze des US-Titels angekündigt, aber auch erklärt, dass sie der "Vogue" weltweit verbunden bleibe. Sie sei künftig globale Redaktionsleiterin und höchste inhaltliche Verantwortliche von Condé Nast für den Titel, hatte damals eine Sprecherin bestätigt. Wintour war seit 1988 Chefredakteurin der US-"Vogue". Sie bleibt auch die Chef-Organisatorin für die für weltweites Aufsehen erregende Met-Gala, die jedes Jahr Anfang Mai stattfindet.

Nach Wintours Rückzug: "Vogue" gibt Nachfolgerin der Mode-Ikone bekannt
15:07 Uhr

Dorfbewohner schleppen Acht-Meter-Python kilometerweit

In einem Dorf in Indonesien entdeckt eine Frau einen mehr als acht Meter langen Python, der den Zugang zu ihrem Garten blockiert. Anwohner eilen mit Macheten zur Hilfe und attackieren das Reptil. In einem Kraftakt versuchen die Nachbarn, die Schlange vom Dorf wegzutragen. Das Tier überlebt die Tortur nicht.

Dorfbewohner schleppen Acht-Meter-Python kilometerweit
14:30 Uhr

Taliban sprechen von 1400 Toten nach Erdbeben

Die Zahl der Opfer ist nach dem verheerenden Erdbeben in Afghanistan weiter angestiegen. Mehr als 1400 Menschen seien ums Leben gekommen und mehr als 3100 weitere Menschen verletzt, sagt ein Sprecher der regierenden Taliban in Kabul. Ähnlich hohe Opferzahlen nennt auch der afghanische Rote Halbmond, der von etwa 1120 Toten und rund 3250 Verletzten spricht.

Währenddessen suchen Rettungsteams weiter nach Überlebenden unter den Trümmern Tausender eingestürzter Häusern. Laut der Weltgesundheitsorganisation sind etwa 12.000 Menschen unmittelbar von dem Erdbeben betroffen.

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Zerstörte Häuser in der Provinz Kunar, die durch das Beben besonders schwer betroffen ist. (Foto: AP)
Taliban sprechen von 1400 Toten nach Erdbeben
14:04 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin Heidi Ulrich darf sich in den verdienten, wenn auch verregneten, Feierabend begeben. Ab sofort begleite ich Sie und bin bis zum Abend im Tag für Sie da. Mein Name ist Alexander Schultze. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie mir unter dertag@ntv.de. Auf geht's!

Schichtwechsel
13:59 Uhr

Zug schleudert Auto samt Fahrer von Bahnübergang

Ein Autofahrer in Polen macht einen gefährlichen Fehler: Der Mann durchbricht eine heruntergelassene Schranke an einem Bahnübergang, bleibt dann aber direkt dahinter auf den Gleisen stehen. Kurz darauf rast ein Regionalzug heran und erfasst das Fahrzeug.

Zug schleudert Auto samt Fahrer von Bahnübergang
13:30 Uhr

Seltener Auftritt mit 92: "Zutiefst bewegte" Kim Novak für Lebenswerk geehrt

"Vertigo" ist ein Klassiker der Filmgeschichte – auch dank Kim Novak. Sie hat in dem Psychothriller von Alfred Hitchcock einst die Hauptrolle neben ihrem Kollegen James Stewart gespielt. Heute ist sie 92 Jahre alt und blickt auf eine große Schauspielkarriere zurück, zu der Filme wie "Picknick", "Mitten in der Nacht" und "Küss mich, Dummkopf" gehören. Gestern ist sie bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig für ihr Lebenswerk ausgezeichnet worden. Regisseur Guillermo del Toro überreichte ihr den Goldenen Löwen. Sie sei "zutiefst bewegt", erklärte sie in einer Mitteilung. "Zu diesem Zeitpunkt meines Lebens für mein Lebenswerk gewürdigt zu werden, ist ein Traum, der wahr geworden ist. Ich werde jeden Moment, den ich in Venedig verbringe, in Ehren halten. Es wird mein Herz mit Freude erfüllen."

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Kim Novak: Die Hollywoodlegende ist 92 Jahre alt und hat eine gute Zeit in Venedig. (Foto: IMAGO/Future Image)

Es sei Novaks erster großer öffentlicher Auftritt seit einem Jahrzehnt, schreibt das "People"-Magazin. Beim Festival feiert der Dokumentarfilm "Kim Novak's Vertigo" Premiere. Darin spricht die Schauspielerin auch über ihre Entscheidung, Hollywood den Rücken zu kehren. Zu dem Zeitpunkt, "war ich auf dem Höhepunkt meiner Karriere", sagt sie laut "People" in der Doku. "Hollywood hat die Menschen verschlungen", so Novak und bezieht sich dabei offenbar auf den Tod von Marilyn Monroe, die mit nur 36 Jahren starb. "Ich wollte nicht, dass mir das passiert", fügt Novak hinzu, die sich nach ihrem Abschied aus Hollywood dem Malen widmete und heute in Oregon lebt.

Seltener Auftritt mit 92: "Zutiefst bewegte" Kim Novak für Lebenswerk geehrt
13:11 Uhr

Lkw kracht in Wohnhaus- Fahrer und sein Kind verletzt

Im hessischen Mörlenbach ist ein Lastwagen in eine Hauswand gekracht und umgekippt. Der Fahrer und dessen elfjähriger Sohn, der im Lkw mitfuhr, wurden leicht verletzt und erlitten einen Schock. Weitere Menschen seien nicht zu Schaden gekommen, sagt die Polizei. Allerdings riss der Lkw ein Loch in die Hauswand. Die Statik des Hauses müsse nun überprüft werden. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar, ebenso, warum das Kind mitfuhr.

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Der Lkw soll mit Hilfe eines Krans geborgen werden. (Foto: dpa)
Lkw kracht in Wohnhaus- Fahrer und sein Kind verletzt
12:35 Uhr

114 Jahre altes deutsches U-Boot zerbricht bei Bergung

Mehr als ein Jahrhundert lang liegt das deutsche U-Boot U 16 auf dem Grund der Elbe. Nun wird das Wrack aus Sicherheitsgründen geborgen. Die Aktion verläuft allerdings nicht wie geplant: Das historische Boot zerbricht in zwei Teile.

114 Jahre altes deutsches U-Boot zerbricht bei Bergung
12:13 Uhr

Burkina Faso will homosexuelle Menschen inhaftieren

Noch immer werden Menschen in zahlreichen Ländern wegen ihrer sexuellen Orientierung verfolgt. Dazu gehört auch Burkina Faso. Das Land, das von einer Junta regiert wird, hat ein Gesetz verabschiedet, das Homosexualität unter Strafe stellt. Es sieht Haftstrafen zwischen zwei und fünf Jahren sowie Geldstrafen vor. "Wenn eine Person homosexuelle oder ähnliche Praktiken ausübt, all dieses bizarre Verhalten, wird sie vor einen Richter gestellt", sagt der Justizminister im Staatsfernsehen. Bei Ausländern sehe das Gesetz die Abschiebung vor. Damit reiht sich Burkina Faso in die Liste von rund 30 afrikanischen Ländern ein, in denen Homosexualität offiziell illegal ist.

Burkina Faso will homosexuelle Menschen inhaftieren
11:47 Uhr

Schiffbrüchige treiben auf Bootsrumpf weit vor US-Küste

Am Wochenende geraten mehr als zehn Kilometer vor Miami vier Männer in Seenot. Die Küstenwache bittet die Feuerwehr um Hilfe. Diese wiederum findet die Schiffbrüchigen auf ihrem gekenterten Boot sitzend vor.

Schiffbrüchige treiben auf Bootsrumpf weit vor US-Küste
11:35 Uhr

Delling im Block-Prozess: Wollte nie etwas Unrechtes tun

Im Block-Prozess hat der Lebensgefährte von Christina Block ausgesagt - Gerhard Delling ist wegen Beihilfe angeklagt. "Aus meiner Sicht stand nie in Rede, etwas Ungesetzliches zu tun", betonte er vor dem Landgericht Hamburg. Hätte er vorab etwas von einer illegalen Aktion zu Lasten Kinder gehört, wäre er "aktiv" dagegen eingeschritten. Er habe in seinem Leben "nie etwas Strafbares getan" und sich "immer aus tiefer Überzeugung gegen Gewalt positioniert". Der ehemalige Sportmoderator erklärt zudem vor Gericht, seine Lebensgefährtin beruhigt und getröstet zu haben, er habe versucht, ihre Lage zu verstehen. Die Anklage wirft Delling vor, die Reise von Block zum Übergabeort der entführten Kinder auf einem Bauernhof in Baden-Württemberg organisiert und später falsche Angaben bei der Polizei gemacht zu haben. Die Unternehmerin selbst bestreitet, die Entführung ihrer Kinder aus der Obhut des Vaters in Dänemark in Auftrag gegeben zu haben.

Delling im Block-Prozess: Wollte nie etwas Unrechtes tun
10:48 Uhr

Wer ist das? Söders Tochter patzt bei Kohl-Bild

Die ein oder andere Bildungslücke hat wohl jeder oder vielleicht auch einfach mal einen Blackout. Dass Gloria-Sophie Burkandt in einer Quizshow Helmut Kohl entweder nicht erkennt oder ihn zumindest nicht gleich zuordnen kann, kann einen aber schon zum Schmunzeln bringen. Immerhin ist das Model die Tochter von CSU-Chef Markus Söder. Der Patzer ist in einem Einspieler für kommende Folgen der ProSieben-Show "Deutschlands dümmster Promi" zu sehen. Bei einem Spiel geht es darum, prominente Persönlichkeiten auf Bildern zu erkennen. Bei dem Foto des Altkanzlers muss die 26-Jährige zumindest vorerst passen: "Jetzt habe ich gerade den Namen vergessen." Dann sagt sie: "Er ist ein SPDler."

Wer ist das? Söders Tochter patzt bei Kohl-Bild
10:13 Uhr

Wo Starkregen heute die Temperaturen abstürzen lässt

Der heranrollende Herbst tobt sich ein erstes Mal kräftig über Teilen Deutschlands aus. Fast über dem ganzen Land liegen Wolken, verbreitet gibt es Regen. Örtlich kommt es zu heftigen Niederschlägen und starken Gewittern. Besonders in diesen Regionen werden auch die zuletzt sommerlichen Temperaturen mitgerissen.

Wo Starkregen heute die Temperaturen abstürzen lässt
09:49 Uhr

Bayern gibt Raubkunst-Gemälde zurück

Vier Gemälde sind als NS-Raubkunst identifiziert worden. Bayern übergibt diese Bilder aus dem Bestand der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen nun an die Nachfahren der rechtmäßigen Besitzer. Das sind zum Beispiel die Erben der ehemaligen Münchner Kunsthandlung Brüder Lion, die 1936 unter den Nationalsozialisten zwangsweise schließen musste. Sie sollen die Gemälde "Lot und seine Töchter" sowie "Abraham bewirtet die drei Engel" von Franz Sigrist dem Älteren erhalten.

"Mit der Rückgabe dieser vier Werke können wir das grausame Unrecht an den Eigentümern nicht heilen. Aber wir können damit den Versuch der Wiedergutmachung in Richtung der Opfer unternehmen und ein Zeichen setzen: Wir arbeiten intensiv an der Aufarbeitung des NS-Unrechts - seit diesem Frühjahr mit mehr Tempo, mehr Transparenz und mehr Ergebnissen", sagt Bayerns Kunstminister Markus Blume. Bayerns Rückgabepolitik wird schon länger kritisiert. Die Prüfung solcher Fälle sei schleppend und intransparent, hieß es etwa.

Bayern gibt Raubkunst-Gemälde zurück
09:04 Uhr

Größtes je in Deutschland gebautes Schiff verlässt Werft

Das bisher größte in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff, die "Disney Adventure", bricht von Wismar zur ersten Fahrt auf. Wegen des niedrigen Wasserstands im Hafen gab es Verzögerungen. Ab Dezember soll es 6700 Passagiere durch Südostasien bringen.

Größtes je in Deutschland gebautes Schiff verlässt Werft
08:40 Uhr

Nach Sucht und Rausch: Peter Doherty geht wieder mit Babyshambles auf Tour

Obwohl Peter Doherty über Jahre vor allem mit Alkohol- und Drogenexzessen die Schlagzeilen füllte, ging seine Musik dabei nie ganz unter. Bald wird er mit den Babyshambles wieder auf der Bühne stehen. Die Band kündigt eine Reuniontour nach elf Jahren an, erst mal durch Großbritannien.

Nicht nur der Frontman der Band hatte mit Suchtproblemen zu kämpfen, sondern auch ihr Gitarrist Mick Whitnall. Daher kam es lange nicht zu Reunion. "Es war immer ein Thema, es gab immer den Wunsch, diese Songs wieder zu spielen", sagt Doherty dem Musikmagazin "NME". "Aber der zentrale Punkt dabei war letztlich die Sucht - und die Gefahr, dass Mick und ich einen ungesunden Einfluss aufeinander hätten." Doch jetzt fühlten sie sich bereit. "Inzwischen sind es bei uns beiden vier oder fünf Jahre, seit wir mit dem harten Zeug aufgehört haben", erzählt Doherty. "Also denken wir, dass wir vielleicht wieder bereit sind, der zivilisierten Gesellschaft unter die Augen zu treten und vorsichtig umeinander herumzutänzeln - und herauszufinden, ob das Ganze echt ist und ob es wahr ist."

Drogen- und Alkoholprobleme hatte auch der frühere Babyshambles-Gitarrist und Gründungsmitglied Patrick Walden, der diesen Sommer mit nur 46 Jahren starb. Auch er sollte Teil der Reunion sein.

Nach Sucht und Rausch: Peter Doherty geht wieder mit Babyshambles auf Tour
08:01 Uhr

"Der mit dem Wolf tanzt"-Star Graham Greene ist tot

Trauer um den kanadischen Schauspieler Graham Greene: Der Filmstar sei nach langer Krankheit in einem Krankenhaus gestorben, berichten mehrere Medien. Greene wurde 73 Jahre alt. Weltbekannt wurde er 1990 durch den Film "Der mit dem Wolf tanzt". Seine Rolle als Schamane "Strampelnder Vogel" brachte ihm eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller ein. Zu sehen war er später unter anderem in Filmen wie "Maverick - Den Colt am Gürtel, ein As im Ärmel", "Stirb langsam - Jetzt erst recht" und "New Moon - Biss zur Mittagsstunde". Auch in zahlreichen Serien wirkte er mit - zuletzt in "Tulsa King" und "Echo". Greene, der zum Stamm der Oneida gehörte, wird auch als Wegbereiter für indigene Schauspieler gesehen.

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Graham Greene - hier bei einer Gala in Toronto vor drei Jahren. (Foto: IMAGO/ZUMA Press)
"Der mit dem Wolf tanzt"-Star Graham Greene ist tot
07:31 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Ich hoffe, Sie haben einen guten Start in den Tag gehabt. Schauen wir doch, was dieser Dienstag an Terminen zu bieten hat:

  • Der chinesische Staatschef Xi Jinping empfängt den russischen Präsidenten Wladimir Putin in Peking - ihre Gespräche haben bereits begonnen. Während seiner viertägigen China-Reise nahm der Kremlchef zunächst am Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit teil.

  • Bundesaußenminister Johann Wadephul besucht vor dem Hintergrund der aggressiven Handels- und Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump Indien. In der High-Tech-Metropole Bengaluru dürften Themen wie Forschung und Fachkräfteeinwanderung im Mittelpunkt stehen.

  • Brasiliens Oberstes Gericht beginnt mit der Urteilsfindung gegen den früheren Präsidenten Jair Bolsonaro. Ihm und sieben Mitangeklagten wird ein versuchter Staatsstreich nach der Wahl 2022 vorgeworfen.

  • Im Hamburger Prozess um die Entführung der Block-Kinder aus der Obhut ihres Vaters in Dänemark wird eine Aussage von Gerhard Delling erwartet. Der frühere Sportmoderator und Lebensgefährte von Christina Block ist wegen Beihilfe angeklagt.

Das wird heute wichtig
07:20 Uhr

Statt Brücke: Urlaubsinsel parkt Fähre quer in Kanal

Auf der griechischen Urlaubsinsel Lefkada muss die markante Schwenkbrücke aus Sicherheitsgründen abgerissen werden. Weil ein Ersatz fehlt, greift man zu einer kuriosen Zwischenlösung - eine Autofähre liegt quer im Kanal und dient als bewegliches Provisorium.

Statt Brücke: Urlaubsinsel parkt Fähre quer in Kanal
06:46 Uhr

Woody Allen schwärmt von Donald Trump als Schauspieler

Woody Allen überrascht mit lobenden Worten über die schauspielerischen Fähigkeiten von US-Präsident Donald Trump. "Er war ein Vergnügen am Set, sehr professionell, höflich und ein sehr guter Schauspieler", schwärmt der Regisseur US-Medienberichten zufolge im Podcast "Club Random". Trump hatte in Allens Film "Celebrity" von 1998 einen elf Sekunden langen Auftritt als er selbst. Dabei verkündete Trump, er wolle Manhattans St. Patrick's Cathedral kaufen, abreißen und durch ein "sehr, sehr hohes und schönes Gebäude" ersetzen. Der Regisseur betont, mit Trumps Politik stimme er "zu 95, vielleicht 99 Prozent" nicht überein. Doch als Darsteller habe Trump "Charisma" gezeigt und seine Rolle überzeugend gespielt.

Woody Allen schwärmt von Donald Trump als Schauspieler
06:09 Uhr

Kim auf dem Weg zu seinem ersten Treffen mit mehreren Staatschefs

Nur selten reist Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ins Ausland. Mit seinem Privatzug ist er nach Peking aufgebrochen. Den nordkoreanischen Staatsmedien zufolge soll er inzwischen China erreicht haben. Kim ist einer von 26 Staatenlenkern, die an einer Militärparade in Peking zum 80. Jahrestag der Kapitulation Japans im Zweiten Weltkrieg teilnehmen werden. Für Kim Jong Un ist es seit seiner Amtsübernahme vor rund 14 Jahren das erste Treffen mehrerer Staatschefs überhaupt. Es wird erwartet, dass er Chinas Staatschef Xi Jinping und den russischen Präsidenten Wladimir Putin auch zu persönlichen Gesprächen trifft. Nordkorea hatte erst am Montag seine Unterstützung für die Forderung Xis nach einer neuen globalen Sicherheitsordnung bekundet.

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Bilder nordkoreanischer Staatsmedien zeigen Kim vor dem Zug, den er bereits zuvor für Auslandreisen benutzt hat. (Foto: picture alliance / YONHAPNEWS AGENCY)
Kim auf dem Weg zu seinem ersten Treffen mit mehreren Staatschefs