Freitag, 25. Oktober 2019Der Tag

mit Josephin Hartwig
22:29 Uhr

Das war Freitag, der 25. Oktober

Liebe Leserinnen und Leser,

der Freitag neigt sich dem Ende entgegen und das Wochenende kann so langsam richtig beginnen. Der Herbst zeigt sich hoffentlich noch einmal von seiner goldenen Seite.

Diese Nachrichten waren heute wichtig:

Wir blicken am Sonntag gespannt nach Thüringen, wo der Landtag gewählt wird. Erste Prognosen und die Ergebnisse finden Sie dann natürlich auf n-tv.de. Hier ein Überblick vorab. Ich hoffe Sie haben ein schönes Wochenende. Bis Montag ab 6:00 Uhr im "Tag".

22:14 Uhr

Nasa will mit "Viper" zum Mond

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Die Aufnahme des Mondes ist von der internationalen Raumstation aus aufgenommen worden.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa schickt nicht nur Astronauten zum Mond. Auch ein Roboter, ein Rover namens "Viper", solle am Südpol des Mondes rollen und mit einem Bohrer auch Bodenproben nehmen können, sagte Nasa-Chef Jim Bridenstine zum Abschluss des 70. Internationalen Astronautik-Kongresses in Washington. "Viper" solle im Dezember 2022 auf der Mondoberfläche landen.

Zuvor hatte die Behörde bereits angekündigt, dass im Rahmen des "Artemis"-Projekts bis 2024 wieder US-Astronauten auf dem Mond landen sollen - der nächste Mann und die erste Frau. "Es könnten aber auch beides Frauen sein", sagte Bridenstine.

21:42 Uhr

Amazonchef bald nicht mehr reichster Mann der Welt?

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Multimilliardär Bill Gates

(Foto: picture alliance/dpa)

Es ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Amazon CEO Jeff Bezos und Microsoft-Gründer Bill Gates. Letzter könnte Bezos bald als reichster Mann der Welt überholen, berichtet "USA today". Verantwortlich dafür könnten die Zahlen im dritten Quartal von Amazon sein. Die lagen unter Schätzungen der Wall Street und brachten die Aktien ins Wanken. Ein Großteil von Bezos Vermögen ist an die Aktien gebunden, er hält damit etwa 57 Millionen oder rund zwölf Prozent Anteil am Unternehmen. Bezos' aktuelles Vermögen beträgt 109,6 Milliarden Dollar, laut Forbes' Liste der Milliardäre. Damit ist sein Kontostand in diesen Dimensionen nur minimal höher, als der von Bill Gates mit 106 Milliarden Dollar. Bezos übernahm 2017 den Titel von Gates als reichster Mensch der Welt.

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21:18 Uhr

Mann läuft ins Krankenhaus - mit 16 Schusswunden

Es grenzt wirklich an ein Wunder: Ein 27-Jähriger ist mehrfach angeschossen worden und hat es dennoch geschafft, noch gute drei Kilometer ins nächste Krankenhaus, dem Temple University Hospital,  zu laufen. Über den Fall berichtet CNN. Demnach spreche die Polizei in Philadelphia von einem "Wunder", dass er das mit 16 Schusswunden überhaupt geschafft habe. Warum der Mann im Stadtteil Kensington angeschossen wurde, ist noch unklar. Die Polizei konnte ihn noch nicht befragen. Derzeit befinde er sich nach der Operation in einem kritischen, aber stabilen Zustand. Ermittler fanden großkalibrige Patronenhülsen am Tatort.

Die Schusswunden: fünf auf seiner rechten Seite, zwei in seiner linken Hüfte, drei in seiner oberen Brust, eine in seiner rechten Schulter, eine auf der rechten Seite seines Halses, drei in seinem linken Unterarm und eine hatte er auch noch in seinem rechten Unterarm.

20:51 Uhr

Auschwitz-Gedenkstätte: Bundesländer wollen helfen

Ohne ausländische Hilfe droht einem der wichtigsten Erinnerungsstätten der deutschen Geschichte der Verfall: Zum dauerhaften Erhalt der Gedenkstätte des ehemaligen deutschen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau in Polen wollen die Bundesländer bis Ende 2021 30 Millionen Euro bereitstellen. Damit würden die Länder ebenso viel Geld zur Verfügung stellen wie der Bund. In der Erklärung der Ministerpräsidentenkonferenz heißt es jedoch, dass die Finanzierungszusage zunächst aber nur vorbehaltlich der Zustimmung der jeweiligen Haushaltsgesetzgeber erfolge.

Von den etwa 5,6 Millionen ermordeten Menschen im Holocaust, wurden etwa eine Million Juden in Auschwitz getötet. Etwa 160.000 weitere nichtjüdische Opfer waren unter den Toten. Die Unesco erklärte das KZ Auschwitz-Birkenau 1979 zum Weltkulturerbe.

20:31 Uhr

21 Tote und 1700 Verletzte bei Protesten im Irak

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In Bagdad habe es die meisten Toten und Verletzten gegeben, berichtet die staatliche Menschrechtskommission.

(Foto: picture alliance/dpa)

Sie fordern den Sturz der Regierung und die Auflösung des Parlaments: Bei Protesten im Irak, die immer weiter eskalieren, sind 21 Menschen ums Leben gekommen, etwa 1700 Menschen wurden verletzt. Die zumeist jungen Männer demonstrieren gegen Korruption und Misswirtschaft, teilte die staatliche Menschenrechtskommission mit. Die Sicherheitskräfte setzten daraufhin Tränengas, scharfe Munition und Gummigeschosse ein.

Bereits Anfang des Monat waren bei tagelangen Protesten in Bagdad und anderen Regionen des Landes fast 150 Zivilisten getötet worden. In einem Bericht der Regierung hieß es später, die meisten von ihnen seien durch Schüsse in Kopf oder Brust ums Leben gekommen.

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20:04 Uhr

15-Jähriger fährt in Rheinland-Pfalz über Autobahn

Ohne Führerschein auf die Autobahn: Ein 15-Jähriger aus dem Saarland ist auf einer Autobahn in Rheinland-Pfalz am Steuer eines Wagens erwischt worden. Der 21-jährige Halter des Fahrzeugs saß dabei auf dem Beifahrersitz, teilt die Polizei Trier mit. Demnach geriet das mit vier Menschen besetzte Auto auf der A64 zwischen Luxemburg und Trier in eine Kontrolle. Nach einer Überprüfung des 21-Jährigen, der einen Führerschein besaß, durfte der Halter des Wagens den Weg mit seinen drei Mitfahrern fortsetzen. Gegen ihn und den 15-Jährigen wird nun ermittelt.

19:34 Uhr

Vierter Verdächtiger im Fall der 39 Toten in Lkw festgenommen

Ein 48-jähriger Mann aus Nordirland ist wegen des Verdachts des Totschlags und des Menschenhandels im Zusammenhang mit der Untersuchung der 39 Toten verhaftet worden, die am Mittwoch in einem Lastwagen in Essex entdeckt wurden. Das berichtet CNN. Der Verdächtige wurde am Stansted Airport in London verhaftet, teilte die stellvertretende Polizeichefin der Essex Police, Pippa Mills, in einer Erklärung im Fernsehen mit. Mills sagte auch, dass die drei zuvor verhafteten Verdächtigen in Haft blieben.

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19:18 Uhr

"Desperate Housewifes"-Star früher aus Haft entlassen

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Felicity Huffman.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bekannt wurde sie als überforderte Hausfrau Lynette in der amerikanischen Serie "Desperate Housewifes". Nun ist Schauspielerin Felicity Huffman nach elf Tagen  im Gefängnis wieder auf freiem Fuß. Sie war wegen Betrugs in einem Hochschul-Bestechungsskandal zu der Strafe verurteilt worden.

  • Die 56-Jährige habe ihre Strafe abgesessen und die Haftanstalt im nordkalifornischen Dublin verlassen, berichteten US-Medien unter Berufung auf die nationale Gefängnisbehörde. Eigentlich war die Schauspielerin zu 14 Tagen Haft verurteilt worden.
  • Nun muss die Schauspielerin noch weitere Auflagen erfüllen, darunter 250 Stunden gemeinnützige Arbeit.
  • Die Schauspielerin hatte sich im Mai schuldig bekannt, 15.000 Dollar Schmiergeld gezahlt zu haben, damit Antworten ihrer ältesten Tochter bei einer Aufnahmeprüfung nachträglich aufgebessert wurden.
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18:54 Uhr

Rentnerin in Spanien liegt jahrelang tot in Wohnung

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Im im Madrider Stadtviertel Ciudad Lineal wurde der tragische Fund gemacht.

(Foto: imago/Pacific Press Agency)

Eine mumifizierte Leiche ist in der spanischen Hauptstadt Madrid entdeckt worden, teilten die Behörden mit. Ersten Schätzungen zufolge war die ältere Frau bereits vor rund 15 Jahren gestorben.

  • Eine Nichte der Toten hatte die Polizei benachrichtigt. Weshalb erst jetzt ist unklar.
  • Daraufhin hätten Beamte und Feuerwehrmänner die Wohnungstür aufgebrochen und im Badezimmer die Leiche entdeckt.
  • Die Frau namens Isabel sei etwa 2004 im Alter von 78 Jahren gestorben. Zu diesem Zeitpunkt hätten Nachbarn sie zuletzt gesehen.
  • Wegen des Geruchs, der aus der Wohnung gekommen sei, habe man in den vergangenen Jahren schon mehrfach die Polizei angerufen, aber nichts sei unternommen worden.
  • Die Frau hatte nach Medienberichten seit dem Tod ihres Ehemannes allein in der Wohnung gelebt. Sie hatte keine Kinder.
18:35 Uhr

Vibrator löst Einsatz der Polizei in Essen aus

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Anwohner in Essen konnten das Geräusch nicht zuordnen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Kleines Gerät mit großer Wirkung: Ein brummender Vibrator in einer Mülltonne war für Anwohner in Essen offenbar ein sehr schwer zu deutendes Geräusch. Sie riefen in der vergangenen Nacht die Polizei.

Demnach hatten die Zeugen den Verdacht, dass die merkwürdigen Töne aus einem geparkten Auto kommen. Polizisten vor Ort konnten die Situation jedoch schnell aufklären. In einer Mülltonne fanden sie das rosafarbene, "in Betrieb befindliche Spezialgerät", wie es in der Mitteilung hieß. Dieses habe auf höchster Stufe "seine Vibrationen lautstark über die Containerwand an die Nachbarschaft" abgegeben. Die Beamten schalteten den Vibrator aus und beendeten ihren Einsatz.

18:18 Uhr

Relotius-Enthüller Moreno wehrt sich gegen Anschuldigung

Der Autor Juan Moreno hat sein Buch "Tausend Zeilen Lüge" über den Fall Claas Relotius gegen Vorwürfe des ehemaligen "Spiegel"-Redakteurs verteidigt. Zuvor hatte Relotius über einen Anwalt eine Unterlassungsklage zustellen lassen.

"Ich glaube, ich habe keinen Fehler gemacht", sagte Moreno bei den Medientagen München. Er habe sehr gründlich recherchiert und "nach bestem Wissen und Gewissen" geschrieben. "Ich gehe bis heute davon aus, dass das stimmt." Er erlebe derzeit ein Déjà-vu. "Warum glaubt mir denn niemand? Ich bin doch nicht ein Fälscher wie er", sagte Moreno. Sein Verlag Rowohlt Berlin und er hätten allerdings schon mit Schritten von Relotius gerechnet.

17:45 Uhr

KZ-Wachmann: "Wusste nicht, dass die da vergast wurden"

Der 93 Jahre alte ehemalige SS-Wachmann des Konzentrationslagers Stutthof. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa Pool/dpa

Rund 25 Überlebende des KZ treten als Nebenkläger auf.

(Foto: Daniel Bockwoldt/dpa Pool/dpa)

In Hamburg verhandelt derzeit ein Gericht den Fall eines SS-Wachmanns. Die Anklage wirft dem heute 93-Jährige vor, im KZ Stutthof bei Danzig in 5230 Fällen Beihilfe zum Mord geleistet zu haben. Während seiner Dienstzeit beobachtete er, wie Gefangene in die Gaskammern geführt wurden. Was genau er gesehen habe, will die Vorsitzenden Richterin Anne Meier-Göring wissen. Seine Antwort: "Dass da Leute rein geführt wurden, in die Gaskammer, dass die Tür verschlossen wurde." Kurz danach habe er Schreie und Poltern gehört. "Ich wusste nicht, dass die da vergast wurden", sagt er. Es seien vielleicht 20 oder 30 Gefangene gewesen, die er gesehen habe. Sie hätten sich nicht gewehrt.

Zu seinen Aufgaben habe es gehört, die Flucht, Revolte und Befreiung von Häftlingen zu verhindern. Ob die Menschen, die in die Gaskammer geführt wurden, Männer oder Frauen waren, könne er nicht sagen, weil alle Gefangenen kahl geschoren gewesen seien, sagte der ehemalige Wachmann. Was danach geschehen sei, könne er auch nicht sagen. "Ich habe niemanden rauskommen sehen."

17:14 Uhr

Weltweit teuerster Parkplatz in Hongkong verkauft

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"The Center" diente schon als Kulisse für einen Batman-Film.

(Foto: imago/Jochen Tack)

Für knapp 900.000 Euro hat ein Unbekannter einen zweieinhalb Quadratmeter großen Parkplatz in der chinesischen Finanzmetropole Hongkong gekauft.

  • Der Parkplatz ist kein gewöhnlicher: Er befinde sich in der Exekutive-Zone des 73 Stockwerke hohen Bürohochhauses "The Center" und sei damit der weltweit teuerste, berichtete die Zeitung "South China Morning Post".
  • Umgerechnet zahlte der Käufer also 6480 Euro für das dort gängige Maß Quadratfuß (0,09 Quadratmeter).
  • "The Center" selbst, das der Zeitung zufolge bereits als Kulisse in einem Batman-Film diente, hält auch einen Rekord: als die teuerste, jemals verkaufte Geschäftsimmobilie weltweit.
  • Der Verkäufer des Parkplatzes, der Industrieerbe Johnny Cheung Shun-yee, hatte 2018 mit anderen Investoren für die gesamte Immobilie 4,6 Milliarden Euro gezahlt.
16:40 Uhr

Mordkomission ermittelt: Frau in Teltow ist tot

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Ermittler sichern Spuren in der Chopinstraße in Teltow.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im brandenburgischen Teltow, Landkreis Potsdam-Mittelmark, ist eine Frau bei einem Gewaltverbrechen tödlich verletzt worden. Ein Mann erlitt bei dem Vorfall in der Nacht in der Chopinstraße lebensgefährliche Verletzungen und wurde notoperiert, wie eine Sprecherin der Polizeidirektion West sagte.

  • Die Mordkommission ermittelt wegen eines Tötungsdelikts, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft.
  • Der Polizeisprecherin zufolge hätten Nachbarn mitbekommen, dass die Frau vor einem Einfamilienhaus Opfer eines Gewaltverbrechens wurde, und die Polizei alarmiert.
  • Medienberichten zufolge sollen die Frau und der Mann verheiratet gewesen sein.
  • Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung soll es sich bei dem Mann um einen Bundestagsmitarbeiter handeln. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es bislang aber nicht.
16:18 Uhr

Namenlose Käferart heißt jetzt Greta

Er hat weder Augen noch Flügel, ist honigfarben und kleiner als ein Millimeter - doch dank seines neuen Namens ist der unscheinbaren Käfer nun ins Rampenlicht gerückt: Das Londoner Naturkundemuseum hat das Insekt nach der Klimaaktivistin Greta Thunberg benannt.

  • "Nelloptodes gretae" fristete seit seiner Entdeckung in den 60er-Jahren in Nairobi ein namenloses Dasein in den Beständen der ehrwürdigen Museumseinrichtung.
  • "Ich habe diesen Namen gewählt, weil ich von der Arbeit der jungen Aktivistin sehr beeindruckt bin und ihren herausragenden Beitrag zur Sensibilisierung für Umweltfragen würdigen wollte", erklärte der wissenschaftliche Mitarbeiter Michael Darby, der den winzigen Käfer gerade erst unter den 22 Millionen Exemplaren in der Sammlung des Museums entdeckt hatte.
  • Das Tier gehört zur Käferfamilie Ptiliidae, die einige der kleinsten Insekten der Welt umfasst.

So sieht er aus, der Greta-Käfer:

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(Foto: Michael Darby)

 

15:42 Uhr

Beute tötet Jäger in Missouri

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Der Hirsch wurde bislang nicht gefunden. (Symbolbild)

(Foto: imago images / Design Pics)

Ein Jäger schießt im US-Bundesstaat Missouri, in Ozark, auf einen Hirsch. Als er zu dem Tier geht, um dessen Tod zu überprüfen, steht es plötzlich wieder auf und greift den Mann an, berichtet die BBC. Der 66-Jährige kann noch seine Frau benachrichtigen, die sofort Hilfe schickt. Doch der Mann stirbt wenig später im Krankenhaus. Eine Obduktion solle nun klären, was die genaue Todesursache des Mannes war. Das Krankenhaus habe aber mehrere Wunden festgestellt, die auf einen Angriff des Hirsches hindeuten. Das Tier wurde bislang nicht gefunden.

15:18 Uhr

JLo zeigt ihren "Lieblingsmoment des Monats"

Eine Lehrerin spricht in einem Facebook-Video von einer Begegnung mit einem ihrer Schüler. Er hatte sie nach Spaghetti gefragt. "Wir haben die nicht in meinem Haus, aber wenn ich sie esse, machen sie mir einen warmen Bauch und helfen mir, zu schlafen", hatte das Kind erzählt. Die Lehrerin sagte, sie sei daraufhin vor 20 Schülern in Tränen ausgebrochen.

Das Video wurde inzwischen mehr als 40.000 Mal geteilt. Durch die Reichweite erfährt auch die Sängerin Jennifer Lopez davon. Der Grundschule im US-Bundesstaat Tennessee hat sie deshalb Mahlzeiten für ein Jahr gespendet. Die 50-Jährige und ihr Partner Alex Rodriguez seien von der Geschichte sehr ergriffen gewesen und hätten geweint, erklärte Lopez in einem auf Instagram veröffentlichten Video. Ihre eigene Mutter sei Lehrerin gewesen. "Das war mein Lieblingsmoment des Monats, und es ist eines der besten Dinge, die wir bisher tun konnten", schrieb Lopez dazu.

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14:57 Uhr

Eltern für Misshandlung ihres Babys verurteilt

Ein erst sieben Wochen altes Kind hatte im Oktober 2018 schwere Verletzungen im Genitalbereich sowie Schädel- und Rippenfrakturen erlitten. Nur eine Notoperation rettete dem Jungen damals das Leben. Nun verurteilt das Landgericht Frankenthal die Eltern aus Ludwigshafen zu jeweils drei Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe. Das Urteil gegen sie wurde wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen durch Unterlassen gefällt, wie das Gericht mitteilte. Eine aktive Misshandlung des Säuglings sei den Angeklagten nicht nachzuweisen.

Die Betreuung der Familie sei engmaschig gewesen. Der Junge lebt dem Vormund zufolge in einer Pflegefamilie und erholt sich allmählich. Für Prognosen über die Entwicklung sei es zu früh.

14:36 Uhr

Berliner Zoo veröffentlicht neues Pandavideo

Sie wachsen, nehmen zu und werden immer agiler: Der Berliner Zoo hat wieder Aufnahmen des Pandanachwuchses, zumindest von einem der beiden Jungtiere, veröffentlicht und man möchte sich das Video eigentlich immer wieder ansehen, weil es so niedlich ist. Erste Gehversuche sehe man bei dem Pandababy allerdings nicht, die seien erst mit etwa vier Monaten zu erwarten, hieß es aus dem Zoo.

Die Pandas fangen aber an, ihren Bewegungsapparat zu nutzen - so wie man das auch von menschlichen Säuglingen kennt. "Ihr Geburtsgewicht haben die Jungtiere inzwischen rund verfünfzehnfacht", erklärte Zoodirektor Andreas Knieriem. Bei einer Körperlänge von mehr als 30 Zentimetern brächten sie inzwischen je rund 2,5 Kilo auf die Waage. Nach wie vor sind die beiden noch namenlosen Kleinen abwechselnd bei ihrer Mutter Meng Meng, um zu trinken. Ansonsten werden sie jetzt nicht mehr im Brutkasten abgelegt. Stattdessen wurde ein Panda-Bettchen angefertigt.

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14:13 Uhr

Schichtwechsel

Ich begrüße Sie an diesem Freitag zur zweiten Runde im "Tag". Mein Name ist Josephin Hartwig und ich löse den Kollegen Michael Bauer ab, der sich schon auf dem Weg ins Wochenende befindet. Bis zum späten Abend versorge ich Sie mit den aktuellen Nachrichten. Bei Fragen, Anregungen und Kritik, melden Sie sich gern bei mir: josephin.hartwig@nama.de.

14:12 Uhr

FDP erntet mit Graffiti-Spot Shitstorm und Kritik der Grünen

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Die Grünen im Bundestag rügen die FDP für ein Kampagnenvideo, in dem ein Sprayer falsch geschriebene rechts- und linksextremistische Graffiti-Slogans mit roter Sprühfarbe korrigiert. Zu sehen sind Sprüche wie "Sieg Hail", "Scheiss Asilanten", "Amerika To Hel" sowie "Fick die Polisei" und "Anarschie", unterlegt mit schmissiger Volksmusik. Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt schrieb auf Twitter, der Kampf gegen Rechtsextremismus erfordere Haltung und Zivilcourage, "kein politisches Clickbaiting". Ein Clickbait, also ein Klick-Köder, wird gezielt veröffentlicht, um möglichst viele Internetnutzer anzulocken, oft mit reißerischen oder provokativen Inhalten.

Auch auf Twitter sorgte der gut einminütige Clip mit dem Titel "Orthograffiti" für Aufregung und viele Nutzerkommentare. Die FDP will damit nach eigener Aussage für eine bessere Bildung werben. Am Ende des Clips wird die Intention so umschrieben: "Bildung ist die Antwort. Nicht nur bezogen auf Rechtschreibung, sondern auch gegen Extremismus, Vandalismus und Gewalt. Mit guter Bildung wollen wir auch dafür sorgen, dass menschenverachtende Graffiti, wie die im Film gezeigten, endlich aus unseren Städten verschwinden." Zudem wird ausdrücklich betont, dass keine echte Farbe, sondern Sprühkreide zum Einsatz kam.

14:04 Uhr
Breaking News

39 Tote in Lkw: Zwei weitere Personen festgenommen

Die britische Polizei hat im Fall der 39 toten Chinesen in einem Lkw zwei weitere Menschen festgenommen. Dem 38-jährigen Mann und der gleichaltrigen Frau werden Menschenhandel und fahrlässige Tötung vorgeworfen. Das berichtet CNN unter Berufung auf die Polizei. Die beiden wurden demnach im nordenglischen Warrington festgenommen.

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13:49 Uhr

Kanye West: "Wird eine Zeit geben, in der ich US-Präsident bin"

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Folgt bald die Wachablösung durch Kanye West?

(Foto: imago/Starface)

US-Rapper Kanye West hat angekündigt, eines Tages im Weißen Haus zu sitzen. "Es wird eine Zeit geben, in der ich Präsident der USA sein werde", sagte er in einem Interview kurz vor der Veröffentlichung seines neunten Studioalbums "Jesus Is King".

Der 42-Jährige erzählte in dem Gespräch auch, dass seine Unterstützung für den derzeitigen US-Präsidenten Donald Trump dazu diente, die Demokraten zu ärgern. "Für den größten Künstler der menschlichen Existenz war es ein Scherz Gottes gegenüber allen Liberalen, eine rote Kappe aufzusetzen", sagte er. Als Präsident werde er sich an die Gründer erinnern, "die nicht die Fähigkeit hatten, kulturell zu verstehen, was wir taten", fügte West hinzu. Unklar blieb, auf wen genau sich der Künstler damit bezog.

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13:06 Uhr

Aktivisten besetzen CDU-Büros in Chemnitz

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(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Parteigebäude der CDU ist in Chemnitz besetzt worden. Nach Angaben der dortigen Polizeidirektion sollen sich etwa ein Dutzend Menschen Zugang zu Büros verschafft haben. Weitere Details, etwa um welchen Personenkreis es sich handelt, sind bislang nicht bekannt.

Auf Twitter bekannten sich prokurdische Aktivisten, die sich gegen die Militäroffensive der Türkei in Nordsyrien aussprachen, zu der Aktion.

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12:45 Uhr

Bundeswehr könnte 2500 Soldaten in Syrien-Schutzzone schicken

Die Bundeswehr könnte bei einem möglichen Syrien-Einsatz nach "Spiegel"-Informationen etwa 2500 Soldaten stellen. Die Militärplaner im Verteidigungsministerium hätten für Ressortchefin Annegret Kramp-Karrenbauer grob überschlagen, was sie den europäischen Partnern anbieten könnte, sollte ihr Vorschlag einer internationalen Schutzzone umgesetzt werden, berichtete das Magazin vorab aus seiner neuen Ausgabe.

Die Militärs gingen dabei von einem Szenario aus, wonach eine solche Zone in Sektoren von etwa 40 Kilometer Breite und 30 Kilometer Tiefe aufgeteilt würde.

12:40 Uhr
Breaking News

EU-Staaten vertagen Entscheidung über Brexit-Verschiebung

Die EU-Staaten haben die Entscheidung über eine Fristverlängerung für den Brexit vertagt. Sie wurden sich am Freitag nicht über die Dauer der Verschiebung einig, wie Diplomaten der Deutschen Presse-Agentur bestätigten. Das Risiko eines chaotischen EU-Austritts Großbritanniens am 31. Oktober ist damit noch nicht vollständig gebannt.

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12:22 Uhr

Rechnung nicht bezahlt: Strom in 300.000 Haushalten abgestellt

Wegen ausstehender Zahlungen haben 2018 in Deutschland weniger Menschen den Strom abgestellt bekommen als zuvor. Im vergangenen Jahr habe es 296.000 Stromsperren gegeben und damit etwa zehn Prozent weniger als 2017 (330.000), heißt es in einem Auszug des neuen Monitoring-Berichts der Bundesnetzagentur. Diese drastischen Maßnahmen betrafen damit 0,6 Prozent aller Stromanschlüsse.

Eine höhere Zahlungsbereitschaft der Verbraucher lässt sich daraus aber nicht eindeutig ablesen. Denn die Zahl der Sperrandrohungen wegen unbezahlter Rechnungen bei Stromkunden fiel mit 4,9 Millionen sogar etwas höher aus, 2017 waren es noch 4,8 Millionen.

11:55 Uhr

34-Jähriger fährt Ehefrau an und erschlägt sie mit Axt

Ein 34 Jahre alter Mann soll in Limburg seine Ehefrau auf offener Straße erst mit einem Auto angefahren und anschließend erschlagen haben. Wie die Polizei mitteilte, meldeten Zeugen am Freitagmorgen, dass ein Mann eine Frau angefahren habe. Die 31 Jahre alte Frau war der Polizei zufolge zu Fuß auf einem Gehweg in der Nähe des Hauptbahnhofs unterwegs. Der 34-Jährige soll anschließend aus seinem Auto ausgestiegen sein und nach Augenzeugenberichten mit einer Axt auf die am Boden liegende Frau eingeschlagen haben. Sie sei noch am Unfallort an ihren schweren Verletzungen gestorben.

Der Mann ließ sich laut Polizei am Tatort widerstandslos festnehmen. Die Ermittler gehen nach derzeitigem Stand von einer "Beziehungstat" aus, wie ein Sprecher sagte. Nähere Angaben zum Tatgegenstand oder zur Nationalität des mutmaßlichen Täters und des Opfers machte die Polizei bislang nicht.

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11:28 Uhr

Fahrweise der Deutschen beeindruckt Hollywood-Star Christian Bale

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Wandelbar und wunderbar: Christian Bale.

(Foto: imago images / Future Image)

Vielleicht geht es nur mir so, aber das Fahrverhalten der Deutschen hätte ich nicht als besonders gesittet beschrieben. Hollywood-Schauspieler Christian Bale ist von der Fahrweise auf deutschen Autobahnen aber ziemlich beeindruckt. Es habe ihn überrascht, dass die Deutschen so gesittet fahren "und nicht das Gaspedal bis zum Boden durchtreten", sagte Bale den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland.

"Ich nehme an, dass die Einzigen, die auf der deutschen Autobahn verrückt spielen, die Touristen sind, weil die sonst nirgendwo rasen dürfen", sagte der 45-Jährige. Er glaube, dass "tief im Menschen der Wunsch nach Geschwindigkeit" stecke. Es gehe darum, die Kontrolle über die Maschine zu behalten.

11:02 Uhr

Vietnams U-Bahn schlimmer als BER-Flughafen

In Berlin wartet die Stadt auf den Hauptstadtflughafen BER, in Vietnam warten sie auf eine U-Bahn. Besser gesagt, in Hanoi warten die Menschen auf eine U-Bahn. "Zu 99 Prozent" sei die nur 13 Kilometer lange Strecke bereits fertig, heißt es in der vietnamesischen Presse. Die geplante Eröffnung wurde nun zum neunten Mal verschoben - dieses Mal auf 2020. Der BER-Eröffnungstermin wurde bislang "nur" fünf Mal verschoben.

Dafür ist die Bauzeit in Hanoi etwas kürzer. Seit 2011 - in Berlin wird seit 2006 gewerkelt - laufen die Bauarbeiten durch ein chinesisch geführtes Konsortium. Ursprünglich hätte die Strecke 2013 fertig sein sollen. Die Kosten haben sich inzwischen mehr als verdoppelt - auf aktuell umgerechnet knapp 700 Millionen Euro. Hanoi gehört zu den Millionen-Metropolen mit besonders überlasteten Straßen. Neben Autos sind dort sehr viele Mopeds unterwegs.

10:28 Uhr

Für den Brexit: Briten würden Gewalt gegen Abgeordnete anwenden

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Knüppelsuppe für Boris und sein Parlament - die Wähler würden draufhauen, um den Brexit zu beschleunigen.

(Foto: imago images/PRiME Media Images)

Gewalt ist keine Lösung. Dieser Ansicht sind die britischen Wähler einer Umfrage der Universitäten von Cardiff und Edinburgh zufolge nicht wirklich. Auf die Frage, ob sie es für richtig halten, Abgeordnete des Parlaments mit physischer Gewalt zu einer Entscheidung beim Brexit zu drängen, antwortete die Mehrheit mit Ja. 71 Prozent der Menschen in England, 60 Prozent der Schotten und 70 Prozent der Waliser halten das für eine gute Idee.

Selbst bei den EU-Befürwortern ist das Ergebnis ähnlich, aber nicht ganz so drastisch. Dort wollen 58 Prozent in England, 53 Prozent in Schottland und 56 Prozent in Wales "mit aller Gewalt" in der EU bleiben.

Die Umfrage konkretisierte aber nicht, ob der Antwortende die Gewalt selbst ausübt oder wie schwerwiegend die Gewalt sein soll.

 

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09:57 Uhr

Unbekannte attackieren SPD-Zentrale in Berlin

Unbekannte haben die SPD-Zentrale in Berlin mit kleinen Pflastersteinen und Flaschen voller Farbe beworfen. Mehrere maskierte Menschen seien auf die Straße vor dem Willy-Brandt-Haus in Berlin-Kreuzberg gelaufen und hätten mit den Würfen Fassade und Fenster des Gebäudes beschädigt, teilte die Polizei mit. Anschließend seien sie in unbekannte Richtung geflüchtet, hieß es weiter. Der Staatsschutz ermittelt.

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(Foto: n-tv)

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(Foto: n-tv)

 

09:32 Uhr

Klingbeil wirft Höcke "faschistische Gedanken" vor

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat den Thüringer AfD-Spitzenkandidaten Björn Höcke scharf kritisiert. "Herr Höcke ist einer der radikalsten AfD-Vertreter, jemand, der faschistische Gedanken hat, der die auch offen ja mitteilt und der nochmal enorm polarisiert", sagte Klingbeil im Frühstart bei n-tv. Er selbst habe im Wahlkampf erlebt, dass Parteien wegen der AfD ihre Infostände absagen mussten. "Das ist eine enorme Polarisierung, wie man sie aus anderen Bundesländern nicht kennt."

Höcke gilt als Vertreter des "Flügels" der AfD. Die Gruppierung innerhalb der Partei wird seit dem Januar 2019 vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall eingestuft. Auszüge aus Reden von Vertretern des "Flügels" würden rechtfertigten, dass der "Flügel" immer extremistischer werde.

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08:59 Uhr

Millionenschwerer Diamant auf Schmuckmesse gestohlen

Japans Polizei ist auf der Suche nach einem Diamanten im Wert von umgerechnet mehr als 1,6 Millionen Euro. Der kostbare Stein wurde während einer Schmuckmesse in der Nähe der Hauptstadt Tokio gestohlen, wie die Polizei mitteilte. Das gute Stück wurde aus der Vitrine geraubt.

Der Diamant von 50 Karat wurde auf einer Schmuckmesse in Yokohama ausgestellt, wo Unternehmen aus Japan, Russland, China und anderen Ländern drei Tage lang ihre glitzernde Ware präsentieren. Dem Rundfunksender NHK zufolge wurde der Diebstahl von einem Angestellten bemerkt. Ihm war aufgefallen, dass die Vitrine nicht verschlossen war. Der gestohlene Diamant gehört einer japanischen Firma und war offenbar das einzige Diebesgut.

08:26 Uhr

"Heiliger Gral" unter den Whiskys erzielt Rekordpreis

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Umgerechnet wäre ein Gläschen Whisky um die 46.000 Euro wert.

(Foto: REUTERS)

Eine Flasche aus dem Macallan-Fass Nummer 263 bezeichnete das Auktionshaus als "Heiligen Gral" des Whiskys. Bei Sotheby's in London ist sie nun versteigert worden - für eine neue Rekordsumme.

  • Die Flasche des 60 Jahre alten Macallan 1926 Single Malt aus Schottland kam für 1,5 Millionen Pfund (1,74 Millionen Euro) unter den Hammer. Der bisherige Rekord für eine Flasche Whisky war erst vor elf Monaten ebenfalls in London aufgestellt worden. Damals wechselte eine Flasche Macallan 1926 aus demselben Fass für 1,2 Millionen Pfund den Besitzer.
  • Die versteigerte Flasche ist Teil einer Kollektion mit mehr als 460 Whiskyflaschen und neun Whiskyfässern, die zu den wertvollsten der Welt gehören. Die Sammlung gehört nach Angaben von Sotheby's einem Whisky-Enthusiasten aus den USA. Wer der neue Besitzer des Whiskys ist, teilte Sotheby's nicht mit.
08:08 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

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das Wochenende naht und somit heißt es noch einmal Endspurt im Arbeitsalltag. Da heute auch der Welt-Nudeltag ist, wissen Sie hoffentlich bereits, was Sie in der Mittagspause essen werden: Also ran an die Farfalle!

Und diese Themen werden uns heute beschäftigen:

  • Nach den Klima-Beschlüssen der Bundesregierung befasst sich der Bundestag mit mehreren wichtigen Bausteinen des Klimaschutz-Programms. Es geht unter anderem um eine höhere Steuer auf Flugtickets, die Erhöhung der Pendlerpauschale, eine neue Mobilitätsprämie für Geringverdiener und das Klimaschutzgesetz.
  • Unter dem Druck der USA beraten die Nato-Verteidigungsminister heute über die Verteidigungsausgaben der Bündnispartner.
  • Eine Verschiebung des Brexits beschäftigt die 27 bleibenden EU-Länder heute in Brüssel. Um 10 Uhr könnten die Botschafter eine Vorentscheidung über die neue Austrittsfrist treffen.
  • Wie groß ist das Problem sexueller Belästigung am Arbeitsplatz? Dazu legt die Antidiskriminierungsstelle des Bundes eine Studie vor.
  • Nach mehreren Rückrufen verunreinigter Lebensmittel wollen Bund und Länder über Konsequenzen beraten. Bundesernährungsministerin Julia Klöckner trifft dazu in Berlin ihre Kollegen.
  • SPD, Linke und FDP beenden heute den Wahlkampf in Thüringen. Mehr als 1,7 Millionen Thüringer sind am Sonntag aufgerufen, über die Zusammensetzung des nächsten Landtags zu entscheiden.
  • Abstiegskampf am Abend: Mainz eröffnet den Bundesliga-Spieltag gegen Köln. Zum Auftakt des 9. Spieltags gibt es in der Fußball-Bundesliga eine ordentliche Portion Abstiegskampf.

Alle weiteren wichtigen, wissenswerten und kuriosen Meldungen bleiben Ihnen natürlich nicht vorenthalten. Bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie mir einfach unter michael.bauer[at]nama.de eine E-Mail.

07:48 Uhr

"Billionaire"-Anwesen für 94 Millionen verkauft

So lässt es sich leben: 21 Badezimmer, zwölf Schlafzimmer, drei Gourmetküchen, zwei Weinkeller und eine riesige Poolanlage bietet das "Billionaire" genannte Mega-Anwesen in Bel Air. Nun ist es für 94 Millionen US-Dollar (rund 85 Millionen Euro) verkauft worden, teilte ein Sprecher der Immobilienfirma Williams & Williams Estates Group mit.

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Die tolle Aussicht hat einen stolzen Preis.

(Foto: dpa)

Zum Käufer machten die Makler keine Angaben. Immobilienmogul Bruce Makowsky hatte den modernen Neubau in den Hügeln von Los Angeles 2017 mit dem Slogan "Das achte Weltwunder ist hier" auf den Markt gesetzt. Die einer Mega-Jacht nachempfundene vierstöckige Villa mit einer Wohnfläche von 3530 Quadratmetern hatte zunächst einen Preis von 250 Millionen Dollar, der mangels Nachfrage schrittweise gesenkt wurde.

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Wohin mit dem Heli? Na auf den eigenen Landeplatz.

(Foto: dpa)

*Datenschutz

 

07:28 Uhr

Als Udo Lindenberg die DDR-Führung düpierte

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Wussten Sie, dass … ein damals 39-jähriger Musiker heute vor 36 Jahren seinen wohl größten Coup gelandet hat? Am 25. Oktober 1983 tritt Udo Lindenberg im Ost-Berliner Palast der Republik auf - und tanzt der DDR-Führung um Erich Honecker auf der Nase herum.

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Hallolöchen, Hallo: Udo Lindenberg trällert am 25. Oktober 1983 in der DDR.

(Foto: imago/Ulli Winkler)

Neugierig geworden? Dann lesen Sie hier mehr dazu.

Das passierte außerdem am 25. Oktober:

  • Vor 11 Jahren wählt ein Sonderparteitag mit 90,3 Prozent der Stimmen Horst Seehofer zum neuen CSU-Chef. Er wird das Amt etwas mehr als zehn Jahre ausüben.
  • Vor 90 Jahren erlebt die Börse in New York den "Schwarzen Freitag", der in die Weltwirtschaftskrise führt.

Wir gratulieren - heute sehr musikalisch - …

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    California Gurl mit Faible für bunte Kleider: Katy Perry.

    (Foto: Brent N. Clarke/Invision/AP)

    Katy Perry, wechselwarme US-Sängerin ("Hot N Cold"), zum 35. Geburtstag.
  • Nicole, harmoniesüchtige Schlager-Chansonette und Eurovision-Song-Contest-Siegerin 1982 ("Ein bisschen Frieden"), zum 55. Geburtstag.
  • Stephan Remmler, Hobby-Dadaist, Trio-Kopf und NDW-Sänger ("Keine Sterne in Athen"), zum 73. Geburtstag.
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Redakteur Christoph Rieke wirft in "Riekes Rückspiegel" täglich einen Blick in die Vergangenheit.

06:55 Uhr

Touristen erklimmen zum letzten Mal den Uluru

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Touri-Wanderung zum Gipfel des Uluru.

(Foto: imago images/AAP)

An Australiens bekanntestem Berg, dem Uluru - früher auch Ayers Rock genannt -, ist der Klettersteig ein letztes Mal geöffnet worden. Hunderte Touristen versammelten sich am Fuß des 348 Meter hohen roten Felsens in der australischen Wüste, um den Aufstieg in Angriff zu nehmen. Allerdings mussten sie sich gedulden, weil die Parkverwaltung den Weg nach oben wegen starken Windes nicht freigab. Erst nach drei Stunden Wartezeit wurde die Sperrung aufgehoben.

Von nun an ist das Klettern auf dem Uluru dann endgültig verboten. Die Parkverwaltung kommt damit Bitten der Ureinwohner nach, der Aborigines. Wer gegen das Verbot verstößt, muss mindestens 630 australische Dollar (knapp 390 Euro) zahlen. Die Kette, an der man sich im Moment noch nach oben hangeln kann, soll bereits nächste Woche abmontiert werden.

06:42 Uhr

Mit Sonne, Nebel und Wolken geht's ins Wochenende

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Der "Goldene Oktober" läutet das Finale ein.

(Foto: imago images/blickwinkel)

Heute und morgen bleibt es noch verbreitet sehr mild, bevor es ab Sonntag wechselhafter und spürbar kühler wird. Denn spätestens in der nächsten Woche setzt sich Polarluft mit häufigerem Nachtfrost bei uns durch. Kurzum: Der Winter klopft an.

Heute geht es aber erst einmal mit einem Wechsel aus Sonne, Nebel und Wolken bei uns weiter. Zu Beginn können die Nebelschwaden die Sichtweiten auch mal unter 100 Meter sinken lassen. Derweil fällt im Süden zu Beginn etwas Regen, bevor es später trocken weitergeht.

Die Temperaturen: Nicht mehr ganz so warm mit 13 Grad wird's bei den Nordlichtern und 20 Grad in der Lausitz. Dabei weht im Norden ein zum Teil kräftiger Wind.

Die weiteren Aussichten: Der "Goldene Oktober" bläst morgen zum Finale, bevor kalte Luft aus nördlichen Breiten bei uns einen ersten Hauch vom Frühwinter bringt. Hier die Details. Damit wünsche ich Ihnen eine hoffentlich ganz entspanntes Wochenende.

Ihr Björn Alexander

06:19 Uhr

Bundestag erlaubt Mopedfahren für 15-Jährige

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(Foto: imago images / Russian Look)

Der Bundestag hat den Weg dafür freigemacht, das Mindestalter für den Moped-Führerschein von derzeit 16 Jahren dauerhaft auf 15 zu senken. Ob diese Option auch tatsächlich genutzt wird, muss aber jedes Bundesland für sich selbst entscheiden. In den ostdeutschen Ländern gab es bereits entsprechende Pilotversuche. Die dafür notwendige Sonderregelung wäre aber im nächsten Jahr ausgelaufen.

Mopeds sind leichte Kleinkrafträder, die maximal 45 Kilometer je Stunde schnell sind. Um sie fahren zu dürfen, braucht man einen Führerschein der Klasse AM. Ende 2018 hatten sich die Landesverkehrsminister darauf geeinigt, dass jedes Bundesland selbst festlegen soll, ob es das Mindestalter auf 15 Jahre senkt. Ziel der Modellprojekte in Ostdeutschland war es, die Mobilität von Jugendlichen im ländlichen Raum zu verbessern.