Freitag, 09. August 2019Der Tag

mit Janis Peitsch
22:33 Uhr

Das war Freitag, der 09. August 2019

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(Foto: picture alliance/dpa)

Liebe Leserinnen und Leser,

kaum versieht man sich, steht auch schon wieder das Wochenende vor der Tür. Ich verabschiede mich nun in den Feierabend. Wenn Sie noch wissen wollen, was heute passiert ist, hier eine kleine Leseempfehlung:

Ich wünsche Ihnen ein entspanntes Wochenende. Machen Sie's gut.

22:15 Uhr

Bergsteiger stürzt in Allgäuer Alpen in den Tod

Heute Nachmittag hatte ich bereits über die zwei tödlichen Bergunfälle in Österreich berichtet: Nun ist auch in den Allgäuer Alpen ein Mensch ums Leben gekommen.

  • Der 75-Jährige war mit einem Begleiter auf die Höfats, einen rund 2200 Meter hohen Berg bei Oberstdorf, gestiegen, wie die Polizei mitteilte.
  • Beim Abstieg vom Gipfel fiel er demnach in felsigem Gelände 80 Meter tief.
  • Weil der Mann hinter seinem Begleiter lief, ist unklar, wieso er abstürzte. Der 75-Jährige galt als bergerfahren.
21:48 Uhr

US-Pilot fliegt Überreste seines getöteten Vaters in die Heimat

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Eine rührende Geste: Gut 52 Jahre nach dem Tod seines Vaters im Vietnamkrieg hat ein Pilot der US-Fluggesellschaft Southwest die Gebeine seines Vaters nach Hause geflogen.

  • Bryan Knight war fünf Jahre alt, als er seinen Vater das letzte Mal lebend sah. Roy Knight, ein Offizier der US-Luftwaffe, starb 1967 beim Abschuss seiner Militärmaschine über Laos. Erst Anfang des Jahres konnte ein Expertenteam seine Gebeine ausfindig machen.
  • "Er kommt wirklich nach Hause. Und wir werden einen Ort haben, an dem wir seiner gedenken können", sagte Bryan Knight vor der Überführung.
  • Eine Militärgarde erwies dem getöten Piloten bei Ankunft auf dem Rollfeld im texanischen Dallas die letzte Ehre. Seine Ruhestätte findet Roy Knight nun auf dem Friedhof im texanischen Weatherford.
21:09 Uhr

Emily Ratajkowski überrascht mit Achselhaaren

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Model Emily Ratajkowski weiß mit ihren Reizen zu spielen. Gerne zeigt sich die 28-Jährige auf ihrem Instagram-Kanal splitternackt - und Millionen Fans schauen ihr dabei zu.

Nun hat die US-Amerikanerin aber ein Foto gepostet, was nicht gerade in das gängige Beauty-Schema der heutigen Model-Welt passt. Auf dem Bild zeigt die 28-Jährige provokant ihre behaarten Achselhöhlen in die Kamera.

Mit ihren unrasierten Achseln will die Laufsteg-Schönheit ein Statement gegen die Unterdrückung des weiblichen Geschlechts setzen. Unter das Bild schreibt sie: "Gebt Frauen die Möglichkeit zu sein, was sie sein wollen und dabei so vielfältig wie möglich." Es solle keine Rolle spielen wie sich eine Frau kleidet, was sie postet und ob sie sich rasiert oder nicht. "Macht euer Ding Ladies, was auch immer es sein mag", so Ratajkowski.

Mehr dazu lesen Sie hier.

20:22 Uhr

Mädchen will sich in Knabenchor klagen

Diese Geschichte scheint etwas verzwickt: Eine Neunjährige will sich in den nur mit Jungen besetzten Berliner Staats- und Domchor klagen. Bei einem Vorsingen wurde das Mädchen zuvor von einer Auswahlkommission abgelehnt.

Aus Sicht der Eltern verletze die Ablehnung allerdings den Anspruch des Kindes auf gleiche Teilhabe an staatlichen Leistungen und Förderung. Die Zugangsbeschränkung auf Jungen diskriminiere das Mädchen.

Der Chor argumentiert: Das Kind wäre aufgenommen worden, wenn es die Auswahlkommission überzeugt und die Stimme dem angestrebten Klangbild eines Knabenchores entsprochen hätte. Zwischen Mädchen- und Jungenstimmen bestünden anatomische Unterschiede, was zu unterschiedlichen Klangbildern führe. Die darauf zurückzuführende Ablehnung von Mädchen sei durch die Kunstfreiheit gerechtfertigt.

Gleichberechtigung vs. Kunstfreiheit. Ich persönlich Frage mich bei dem Thema: Sind reine Knabenchöre überhaupt noch zeitgemäß? Ich denke nein.

Schreiben Sie mir Ihre Meinung gerne per Mail an janis.peitsch[at]nama.de

19:46 Uhr

Wächtersbach: Angeschossener Eritreer wurde schon früher angefeindet

Vor zweieinhalb Wochen schießt ein Mann im osthessischen Wächtersbach einen 26-Eritreer in den Bauch und nimmt sich anschließend das Leben. Dank einer Notoperation überlebt das Opfer den mutmaßlich fremdenfeindlichen Angriff.

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus berichtet der Eritreer nun, dass er schon vor der Tat Opfer rassistischer Anfeindungen war.

  • "Wir sind beschimpft worden, ja. Oder jemand zeigt einem mal den Stinkefinger. Aber dann denkt man: Die sind bestimmt besoffen", sagte der 26-Jährige dem "Spiegel".
  • Nach Angaben des Magazins plagen den Eritreer seit den Schüssen Schlafprobleme. Er und seine Frau überlegen mittlerweile, aus Wächtersbach wegzuziehen - auch aus Furcht vor Nachahmungstätern.
19:09 Uhr

Großer Stromausfall trifft London

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Blackout in Großbritannien: Am frühen Abend hat es in London und anderen Teilen Englands und Wales großflächige Stromausfälle gegeben. Das teilte der Netzwerkbetreiber UK Power Networks auf Twitter mit.

  • Auch der Zugverkehr war teilweise lahmgelegt. "Aufgrund von Stromausfällen können Züge im ganzen Streckennetz ausfallen oder von Verspätungen betroffen sein", teilte etwa das Bahnunternehmen Thameslink mit.
  • Die Nahverkehrsgesellschaft Transport for London riet Autofahrer wegen ausgefallener Ampeln zur Vorsicht.
  • Grund für den Ausfall soll ein Fehler im nationalen Stromnetz sein.
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18:33 Uhr

Schwules Pinguin-Paar brütet Ei aus

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Skipper und Ping kümmern sich vorbildlich um das Ei.

(Foto: picture alliance/dpa)

Und nach den Tigerbabys noch eine Meldung mit Niedlichkeitsfaktor: Gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften sind auch in der Tierwelt keine Seltenheit. Ein aktuelles Beispiel dafür bieten die beiden Königspinguine Skipper und Ping im Berliner Zoo. Die beiden Männchen kümmern sich derzeit aufopferungsvoll um das Ei einer Artgenossin und sind fleißig mit Brüten beschäftigt.

  • Das Ei hatten Pfleger dem Pärchen im Juli angeboten, weil die einzige Pinguin-Dame des Zoos in den vergangenen Jahren keinen Erfolg bei der Brut hatte.
  • Dass die beiden Pinguine Eltern werden möchten, hatten sie bereits in der Vergangenheit signalisiert. Immer wieder versuchten die beiden Fische und Steine auszubrüten.
  • Ob das Ei tatsächlich befruchtet ist, wissen auch die Pfleger nicht. Falls ja, würde nach rund 55 Tagen aber ein Jungtier schlüpfen.
17:57 Uhr

Frau hält Tigerbabys in Badewanne

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(Foto: picture alliance/dpa)

Süß sind sie ja schon - aber eine artgerechte Tierhaltung sieht anders aus: In Österreich hat die Polizei zwei Tigerbabys in einer Privatwohnung entdeckt. Die beiden Tiere lagen unter einer Wärmelampe in der Badewanne.

Die 34-jährige Mieterin gab an, in der angrenzenden Slowakei in einer Tiger-Pflegestation zu arbeiten. Weil dort Personalmangel herrsche, habe sie die Tiere mit nach Hause genommen.

Nun suchen die Behörden eine neue Bleibe für die beiden Wildkatzen.

17:10 Uhr

Zwei Deutsche sterben bei Bergtouren in Österreich

In Österreich haben sich am Donnerstag zwei tragische Bergunfälle ereignet. Dabei kamen ein 68-Jähriger und eine 27-Jährige aus Deutschland ums Leben, wie die Nachrichtenagentur APA nun meldet.

  • Demnach war der 68 Jahre alte Mann an der Innsbrucker Nordkette mit zwei weiteren Männern auf einem mit Stahlseilen und Eisenleitern gesicherten Weg unterwegs, als er plötzlich den Halt verlor und 150 Meter in die Tiefe stürzte.
  • Die 27-Jährige war mit einer gleichaltrigen Frau im Karwendelgebirge unterwegs. Südlich des Gipfels der "Frau Hitt" stürzte die Berlinerin aus unklarer Ursache ab.
16:29 Uhr

Kühlturm von Atomkraftwerk abgerissen

Seit 2004 wird das stillgelegte Atomkraftwerk Mühlheim-Kärlich schrittweise abgerissen. Nun ist auch der Kühlturm des AKW Geschichte: Um Punkt 15.38 Uhr fielen die Überreste des Turms wie geplant in sich zusammen. 

Der Einsturz des Turms war von langer Hand vorbereitet und ging ohne Sprengstoff vonstatten. Dafür genügten zwei ferngesteuerte Bagger, die mehrere von insgesamt 72 Stützen am unteren Ende des Turms wegrissen.

Das Atomkraftwerk war 1987 ans Netz gegangen. Rund 13 Monate später wurde es wegen Unregelmäßigkeiten im Genehmigungsverfahren abgeschaltet. Im vergangenen Sommer begann ein Roboter mit dem Abriss des Kühlturms von oben.

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15:49 Uhr

Festgesetzter Bundeswehrsoldat hat Türkei verlassen

Gestern machte die Nachricht die Runde, wonach ein Soldat der Bundeswehr in der Türkei festgesetzt wurde. Nun meldet der Hessische Rundfunk, dass der Mann sich wieder in Deutschland befindet.

Wie der Sender weiter berichtet, war der Soldat mit der türkischen Justiz offenbar wegen eines Selfie-Videos in Konflikt geraten. Demnach soll der 21-Jährige auf der großen Istiklal-Einkaufsstraße in Istanbul gedreht haben. Polizisten in Zivil sollen ihn daraufhin aufgefordert haben, das Video zu löschen. Weil sich der Soldat weigerte, sei er zur nächsten Polizeistation mitgenommen worden.

Warum die Polizisten den Mann zur Löschung des Urlaubsvideos aufforderten, ist nicht überliefert. In der Einkaufsstraße sind oft schwere Militärfahrzeuge geparkt. Sie zu filmen ist verboten.

15:17 Uhr

Belästigungsvorwürfe gegen Cuba Gooding Jr - Schauspieler muss vor Gericht

Für Schauspieler Cuba Gooding Jr wird es ernst: Der 51-Jährige muss sich wegen eines mutmaßlichen sexuellen Übergriffs demnächst vor Gericht verantworten.

  • Eine Frau wirft dem Oscar-Preisträger vor, ihr in einer Bar gegen ihren Willen an die Brust gefasst zu haben. Gooding Jr bestreitet die Vorwürfe.
  • Eine Richterin in New York wies nun einen Antrag des US-Stars zurück, den Fall zu den Akten zu legen.
  • Der Prozess soll am 3. September starten.
  • Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, droht dem Schauspieler eine Haftstrafe bis zu einem Jahr.
14:43 Uhr

Trump zeigt wohl Daumen hoch neben El-Paso-Waisenbaby

Der US-Präsident hat es wieder einmal geschafft, uns sprachlos zu machen. Grund dafür ist ein Foto von Trumps ohnehin umstrittenem Besuch in El Paso wenige Tage, nachdem ein mutmaßlich rassistisch motivierter Täter dort 22 Menschen vorwiegend mexikanischer Abstammung getötet hat. Gattin Melania, die das Bild selbst verbreitete, hält darauf ein Baby, das das Attentat überlebt hat. Trump selbst steht daneben, grinst in die Kamera und hält seinen Daumen hoch.

Mehrere Journalisten - darunter CNN-Reporter Jim Acosta - berichten, dass es sich bei dem Baby um eben jenes handeln soll, das bei dem Attentat beide Eltern verlor - weil diese sich schützend vor es warfen. Selbst wenn es sich um ein anderes überlebendes Kind handeln sollte: Das Posieren des US-Präsidenten ist in diesem Zusammenhang mehr als geschmacklos.

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14:08 Uhr

Weltkriegsgranate explodiert in Wohnung - Mann verletzt

Eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg ist in der Wohnung eines 35-Jährigen in Nürnberg explodiert und hat den Mann schwer verletzt. Er hatte in einem Wald mit einem Detektor nach Metallteilen gesucht und dabei den intakten Sprengkörper gefunden, teilte das bayerische Landeskriminalamt mit.

Zu Hause wollte er die Granate reinigen. Dabei explodierte das Fundstück, der Mann erlitt Verletzungen an beiden Händen. Das LKA warnte davor, sprengstoffverdächtige Gegenstände in die Hand zu nehmen - Finder sollten stattdessen den Polizeinotruf wählen. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln nun gegen den Nürnberger wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.

14:00 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist wieder soweit: Meine Kollegin Franziska Türk verabschiedet sich in den Feierabend und kann bereits das Wochenende genießen. Bis zum Abend bin ich nun Ihr Mann für die brandheißen Themen des Tages.

Bei Fragen, Anregungen und Kritik können Sie mir gerne eine Mail schreiben.

 

13:41 Uhr

Prinzessin Charlotte hat keine Lust auf Winken

Wenn dank Sommerloch gar nichts mehr geht, werden in der Regel Tiere oder Kinder rausgekramt. So auch hier, in diesem Fall in Form der britischen Prinzessin Charlotte. Die besuchte mit ihrer Familie eine Regatta und zeigte sich anschließend noch einmal in Cowes auf der Isle of Wight. Auf royales Winken hatte die Vierjährige allerdings gar keine Lust - und streckte den Zuschauern lieber die Zunge heraus. Ihr großer Bruder George genoss den öffentlichen Auftritt übrigens mit ähnlich begeistertem Gesichtsausdruck. Verübeln kann man's ihnen nicht.

 

13:10 Uhr

Deutschland beteiligt sich an internationaler Militärübung

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Israel liegt an der Schnittstelle zwischen Afrika und Asien - dem syrisch-afrikanischen Grabenbruch - der Erderschütterungen begünstigt.

(Foto: dpa)

Zum ersten Mal hat Deutschland Beobachter zu der internationalen Militärübung "Mighty Waves" (Mächtige Wellen) geschickt, bei der die Bewältigung von Naturkatastrophen vor der Küste Israels trainiert wird. Dort wurde laut israelischer Armee für den Fall eines schweren Erdbebens trainiert. Es habe sich um die größte Übung dieser Art unter israelischer Führung bisher gehandelt. Die Soldaten übten den Umgang mit hohen Opferzahlen auf einem Schiff im Falle eines Erdbebens, etwa Operationen an Bord.

Außer Israel waren demnach die Marine der USA, Frankreich und Griechenland aktiv beteiligt. Deutschland, die Nato, Großbritannien, Kanada, Italien, Zypern und Chile entsandten lediglich Beobachter.

12:41 Uhr

Fünfjährige ertrinkt in Dessau

In Dessau ist ein fünfjähriges Mädchen nach einem Badeunfall gestorben. Badegäste bargen das zuvor vermisste Kind am Donnerstag aus einem See. Das Mädchen wurde zunächst reanimiert und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Am Donnerstagabend starb die Fünfjährige dann laut Polizei jedoch in der Klinik. Nun wird untersucht, wie es zu dem Unglück kam.

12:17 Uhr

US-Olympionike soll im Streit auf Frau geschossen haben

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Bei den olympischen Spielen 2008 in Peking trat Michael Barisone noch für die US-amerikanischen Dressurreiter an. Nun ist der heute 54-Jährige wegen versuchten Mordes angeklagt. Er soll am Mittwoch in einem heftigen Streit in einem Reitsportzentrum in New Jersey auf eine Frau geschossen haben. Das berichtet unter anderem "USA Today". Die Frau, die mehrere Schusswunden erlitt, befindet sich demnach in einem kritischen Zustand. Auch ein zweites, männliches Opfer wurde gefunden.

Besonders brisant: Die Waffe, mit der Barisone schoss, hätte er nicht einmal besitzen dürfen. Er ist deshalb auch wegen des unrechtmäßigen Besitzes einer Waffe angeklagt.

11:30 Uhr

Autofahrer wendet nach Unfall in Rettungsgasse

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Das Verhalten des Autofahrers nennt die Feuerwehr verständlicherweise "grundverkehrt".

(Foto: dpa)

Mitten im Stau nach einem schweren Unfall mit drei Verletzten hat ein Autofahrer in Dortmund gewendet - und ist durch die Rettungsgasse zurückgefahren. Die Polizei ermittelt nun gegen den Fahrer. Ein Feuerwehrmann, der nicht im Einsatz war und ebenfalls im Stau stand, fotografierte den zurückfahrenden Wagen und ließ das Bild den Ermittlern zukommen.

Die anderen Fahrzeuge bildeten laut Feuerwehr eine "vorbildliche" Rettungsgasse. Der betroffene Fahrer habe aber "leider nicht die nötige Geduld" gehabt, auf das Ende der Sperre zu warten.

Mehr zu dem Vorfall lesen Sie hier.

11:03 Uhr

Lady Gaga soll "Shallow" geklaut haben

Mit ihrem Hit "Shallow" schnappte sich Lady Gaga einen Oscar und heizte die Gerüchteküche um eine Affäre mit Co-Sänger Bradley Cooper an. Jetzt meldet sich allerdings der unbekannte Songwriter Steve Ronsen zu Wort und behauptet, Gaga habe alles nur geklaut - und zwar von seinem eigenen Song "Almost". Laut "Page Six" droht er mit einer Klage. Konkret soll in der Hookline von "Shallow" eine Abfolge von drei Noten benutzt worden sein, die auch Ronsen verwendet haben will.

Lady Gagas Anwälte bezeichneten die geforderten "Millionen an Millionen" Dollar für eine außergerichtliche Einigung als eine "unverschämte Erpressung". Die Notenabfolge komme bereits seit Jahrhunderten immer wieder in Musikstücken vor und "Almost" klinge nicht einmal annäherungsweise so wie "Shallow". Ich sehe das ähnlich - aber hören Sie selbst:

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10:23 Uhr

Giftige Spinne reist mit Olivenbäumen an den Rhein

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Ein Biss der Trichterspinne Macrothele calpeiana kann zu starken, stundenlangen Schmerzen führen.

(Foto: dpa)

In einem Gewächshaus am Niederrhein ist eine seltene giftige Spinne entdeckt worden, die normalerweise nur in Südeuropa heimisch ist. Sie reiste vermutlich zusammen mit Olivenbäumen aus der Region nach Deutschland, sagte ein Sprecher des Kreises Viersen. Das Tier mit den kräftigen behaarten Beinen befinde sich jetzt in der Obhut eines Spinnenexperten in Gelsenkirchen, von dem der Kreis nun weitere Informationen erhoffe. Nach den ersten Erkenntnissen handele es sich um ein Exemplar der Macrothele calpeiana, der einzigen artengeschützten Spinnenart in Europa. 

10:08 Uhr

Schnäppchen des Tages - Anzeige -

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(Foto: Amazon)

Heute sind verschiedene Schmuckstücke von Liebeskind Berlin um bis zu 66 Prozent günstiger zu haben. Ein besonders tolles Schnäppchen ist dieses rosegoldenes Edelstahlarmband. Getreu dem Motto #keeploving freut sich die Ehefrau, Freundin oder Mutter über das stylische Geschenk. Aufgrund der Elastizität passt sich das Armband perfekt an jedes Handgelenk an.

Das Armband von Liebeskind Berlin gibt es bei Amazon heute für 39,92 Euro. Versandkosten fallen nicht an. Zum Vergleich: Bei otto.de müssen Käufer 69,90 Euro zahlen. Amazon bietet dafür stolze 43 Prozent Rabatt.

 

10:01 Uhr

Facebook bietet Medien Millionen für Inhalte

Facebook will einen eigenen Bereich für Medieninhalte einrichten. Er solle bis Ende des Jahres starten, sagte eine Sprecherin dem US-Sender CNBC. Kurz davor hatte das "Wall Street Journal" berichtet, Facebook biete Medienunternehmen bis zu drei Millionen Dollar pro Jahr dafür an, in dem neuen Bereich Schlagzeilen und Auszüge aus Artikeln zu platzieren.

Unter den angesprochenen Medien seien die "Washington Post", der Finanzdienst Bloomberg und die "Wall Street Journal"-Mutter Dow Jones. Diese Informationen hat Facebook allerdings noch nicht kommentiert.

Mehr dazu lesen Sie hier.

09:08 Uhr

Trump-Gegner wird zum Internet-Hit

Der US-Amerikaner Alex Kack geht gerade unter dem Hashtag #Greenshirtguy auf Twitter viral. Der Grund: Sein Verhalten bei einer Stadtratssitzung in Tucson, Arizona, in der diskutiert wird, ob die Stadt zur "Sanctuary City" gemacht werden soll - also zu einer Stadt, die illegale Immigranten nicht verfolgt. Als zwei Trump-Anhänger in die Sitzung platzen, dazwischen brüllen und Schilder mit rassistischen Sprüchen hochhalten, kann Kack anscheinend einfach nicht anders: Er fängt an zu lachen.

Die Szene verbreiten Trump-Gegner nur tausendfach auf Twitter. "#Greenshirtguy hält die Stimmung des Jahres fest", kommentieren sie dazu etwa. Der unfreiwillige Internetstar selbst sagte der "Washington Post": "Es passierte so plötzlich und es war total absurd. Die kommen in dieses formelle öffentliche Umfeld, nehmen sich die Zeit, um hierher zu reisen, aufzutauchen und rassistische Obszönitäten zu schreien. Zu welchem Zweck?"

 

08:41 Uhr

Betrunkener bedroht Bankangestellten mit Speer

Mit einem selbstgebastelten Speer hat ein Betrunkener im sächsischen Plauen einen Bankangestellten bedroht. Der 22-jährige Bankmitarbeiter konnte dem Angreifer jedoch die Waffe aus der Hand reißen. Polizisten nahmen den stark verwirrten 54-Jährigen mit. Der Speer, der aus einem Stiel und einer fünfzehn Zentimeter langen, beidseitig geschliffenen Klinge bestand, wurde sichergestellt. Verletzt wurde niemand.

08:10 Uhr

Wodka mit Korn aus Tschernobyl-Sperrzone produziert

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Führungen durch die Sperrzone bringen den Anwohnern etwas Geld ein. Ansonsten sieht es aus wirtschaftlicher Sicht aber bislang mau aus.

(Foto: dpa)

Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl kostete nicht nur unzähligen Menschen das Leben, sie zerstörte auch die Wirtschaft rund um den Reaktor und die entstandene Sperrzone. Britische Wissenschaftler von der Universität Portsmouth wollen das ändern. Laut dem "Guardian" ist es ihnen gelungen, Wodka aus Getreide zu produzieren, das in der Sperrzone wächst - und der trotzdem nicht radioaktiv kontaminiert ist.

Der Wodka mit dem Namen Atomik soll nun durch ein soziales Unternehmen vertrieben werden. 75 Prozent des Profits sollen zurück an die lokalen Gemeinden fließen und deren Entwicklung vorantreiben.

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07:40 Uhr

Kleinflugzeug stürzt in USA in Garten

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in einen Garten im US-Bundesstaat Pennsylvania sind drei Menschen ums Leben gekommen. Die einmotorige Propellermaschine zerschellte am Donnerstag in der nahe Philadelphia gelegenen Gemeinde Upper Moreland, teilte die örtliche Polizei mit. Bei den Toten handelt es sich demnach um einen 60-Jährigen, seine 54 Jahre alte Ehefrau und die 19 Jahre alte Tochter des Paares.

Am Boden wurde nach Polizeiangaben niemand verletzt. Die Absturzursache ist noch unklar. Einen Notruf hatte der Pilot vor dem Absturz nicht abgesetzt.

07:16 Uhr

Paltrow und Martin sonnen sich bei Doppeldate am Strand

Wie viele andere verbringen auch Gwyneth Paltrow und Chris Martin die Ferienzeit am Strand. So weit, so unspektakulär. Wäre da nicht die Tatsache, dass die beiden seit fünf Jahren kein Paar mehr sind - und ihre jeweils neuen Partner mit zum Sonnenbaden in die Hamptons gebracht haben.

Paltrow hat ihren neuen Mann Brad Falchuk mit dabei, Martin seine Freundin Dakota Johnson. Das "conciously uncoupling" der beiden scheint also bestens funktioniert zu haben.

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06:59 Uhr

Kretschmann: "Natürlich können wir Kanzler stellen"

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Kretschmann traut Habeck eine Kanzlerschaft zu - will sich aber noch nicht auf ihn als Kandidaten festlegen.

(Foto: dpa)

Beim aktuellen Höhenflug der Grünen kann man schon mal auf die Idee kommen, über die K-Frage nachzudenken. Das tut auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann - der keinen Zweifel an der Kanzlerfähigkeit der Grünen hat. "Natürlich können wir den Kanzler stellen - genauso wie andere auch", sagte der Grünen-Politiker. In mehr als der Hälfte der Länder arbeite man verlässlich in Landesregierungen und stelle in Baden-Württemberg seit acht Jahren den Regierungschef.

Konkret nach dem Grünen-Bundesvorsitzenden Robert Habeck gefragt, sagte Kretschmann: "Na sicher könnte der das." Es gebe "nun mal gar nix, warum er das schlechter können sollte als etwa Kramp-Karrenbauer oder wer jetzt alles so im Gespräch ist".

06:52 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

wenn Sie heute Morgen beim Klingeln des Weckers auch erstmal frustriert das Kissen über den Kopf gezogen haben, habe ich eine gute Nachricht für Sie: Es ist Freitag und das Wochenende (für die meisten) nicht fern. Wladimir Putin dürfte das Aufstehen wesentlich leichter gefallen sein: Er ist heute seit exakt 20 Jahren an der Macht. Am 9. August 1999 wurde er vom damaligen Staatschef Boris Jelzin als neuer russischer Premierminister präsentiert und übernahm kurz darauf nach Jelzins Rücktritt dessen Amt. In Japan dagegen wird getrauert: Nagasaki gedenkt der 70.000 Toten, die beim Abwurf einer US-Atombombe am 9. August 1945 starben. Das wird heute sonst noch wichtig:

  • Wir blicken weiter in Richtung Italien. Dort ist am Abend die Regierungskoalition zerbrochen, weil Innenminister und Lega-Chef Salvini keine Zukunft für die Koalition mit der Fünf-Sterne-Bewegung sieht.
  • Der Kühlturm des AKW Mühlheim Kärlich wird voraussichtlich zum Einsturz gebracht.
  • AfD-Chef Björn Höcke macht Wahlkampf in Grimma. Verschiedene Bündnisse haben Gegenproteste angekündigt.
  • Das Urteil gegen einen 25-Jährigen wird erwartet, der einen Neunjährigen zweimal auf dem Schulweg abgefangen und missbraucht haben soll.
  • Auch die Prozesse um den Mord an der Schülerin Georgine Krüger und die mutmaßliche Gruppenvergewaltigung in Freiburg werden fortgesetzt.

Bei Fragen, Anregungen und Kritik erreichen Sie mich unter franziska.tuerk@nama.de. Kommen Sie gut durch den Tag!

06:32 Uhr

Hochsommer schaut wieder vorbei

Björn Alexander

Björn Alexander

Der Tag beginnt überwiegend freundlich und besonders von Ostbayern bis herauf nach Brandenburg auch sonnig. Lediglich ganz im Westen sind schon rasch kompaktere Wolken mit ersten Tropfen unterwegs. Und die breiten sich unter Intensivierung im Tagesverlauf weiter aus. Zum Teil drohen von der Eifel bis herauf nach NRW später heftige Gewitter mit der Gefahr von Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen. Am längsten schön bleibt es noch in der Osthälfte sowie im Süden, wo Sie heute mit 10 bis 14 Sonnenstunden rechnen können. Im Westen und Norden werden es häufig zwischen 3 und 8 Stunden Sonne, wobei es am Niederrhein und im Münsterland am schattigsten ist.

Bei den Temperaturen gilt: der Hochsommer schaut mal wieder vorbei und bringt uns verbreitet zwischen 27 und 32 Grad. Noch heißer ist es am Oberrhein bei bis zu 34 Grad. Frischer bleibt es lediglich im Norden bei 22 bis 26 Grad.

Die weiteren Aussichten: Monotonie scheint es im August 2019 nicht geben zu wollen. Denn es bleibt abwechslungsreich. Das Wochenende wird nämlich teils stürmisch, teils gewittrig und nochmals sommerlich warm, bevor die Temperaturen nächste Woche auf Talfahrt gehen. Hier die Einzelheiten, mit denen ich Ihnen ein entspanntes Wochenende wünsche. Ihr Björn Alexander

 

06:06 Uhr

Riekes Rückspiegel am 9. August 2019

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Krempelte für sein Volk die Sprache um: Atatürk (Bild von etwa 1930).

(Foto: imago/United Archives International)

Wussten Sie, dass … das türkische Alphabet mit dem deutschen verwandt ist? In der Nacht zum 9. August 1928, also vor gerade mal 91 Jahren, nahm die "Buchstabenrevolution" ihren Lauf. Im heutigen Istanbuler Gülhane-Park präsentierte Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk die neue "türkische Schrift", die fortan für die damals noch nicht mal ein Jahr alte Republik gelten sollte. Mit der offiziellen Einführung der lateinischen Buchstaben drei Monate später hatte die arabische Schrift ausgedient - aus dem deutschen Alphabet finden sich seitdem das "ö" und das "ü" im Türkischen wieder.

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Wir gratulieren … Michael Kors, US-amerikanischer Modezar, zum 60. Geburtstag. Ob sich der Star-Designer zu seinem runden Ehrentag nach Versace die nächste italienische Luxusmarke krallt? Cin cin!