mit Uladzimir ZhyhachouDas war Mittwoch, der 1. Februar 2023
Liebe Leserinnen und Leser, das war's wir heute. Hier noch ganz kurz ein Paar der Themen, die uns heute beschäftigt haben:
Merz im Interview über Ukraine: "Atomwaffen würden diese rote Linie überschreiten"
Anhebung um 0,25 Punkte: Mini-Zinsschritt: Fed nimmt das Tempo raus
Inspektion der Leos für Kiew: Pistorius hält Wehrpflicht-Aus für Fehler
Vorbereitung auf neue Offensive: "Russen haben Munitionsverbrauch drastisch reduziert"
Und natürlich der Aufreger des Tages: Klima- oder Kameradenschwein?: Warum Aktivisten lieber nicht nach Bali fliegen sollten
Passend zum Thema verabschiede ich mich mit einem schönen Bali-Foto in den Feierabend.
Gesundheitsgefährdend? Unternehmen ruft zwei Aldi-Produkte zurück
Haben Sie zufällig einen der beiden Salate im Kühlschrank liegen? Dann lassen Sie am besten die Finger davon: Darin könnten gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten sein. Das teilt das Unternehmen Gartenfrisch Jung mit - und ruft die beiden Fertigsalate zurück.
Bei Tests an den Produkten "Snack Time Salatcup Käse & Schinken 300g" und "Snack Time Salat-Menü Quinoa-Salat mit Ziegenfrischkäse 350g" seien in einer Probe Schinkenstreifen Listerien-Keime gefunden worden, teilte das Unternehmen mit. Die Bakterien können demnach grippeähnliche Symptome auslösen. Betroffen sei die Ware mit dem Verbrauchsdatum bis einschließlich 08.02.2023.
Die Artikel wurden bei Aldi Süd und den Aldi Nord Regionalgesellschaften Herten, Hann, Münden, Nortorf, Radevormwald, Salzgitter, Seevetal, Schloß Holte-Stukenbrock, Lehrte (Sievershausen), Werl und Weyhe verkauft. Kunden, die die Salate gekauft haben, können sich den Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenbons erstatten lassen.
Keine Geheimdokumente in Bidens Strandhaus gefunden
Bei einer Durchsuchung des Wochenendhauses von US-Präsident Joe Biden haben die Ermittler keine geheimen Dokumente gefunden. Das teilte einer von Bidens Anwälten, Bob Bauer, mit. Wie bei der Durchsuchung von Bidens Wohnhaus im Januar seien einige Materialien und handschriftliche Notizen mitgenommen worden, die möglicherweise in Zusammenhang mit Bidens Zeit als Vizepräsident stünden.
In den vergangenen Wochen waren mehrfach vertrauliche Unterlagen in privaten Räumen des demokratischen Präsidenten aufgetaucht - in Delaware und der US-Hauptstadt Washington.
Fahrer mit drei Promille verletzt Mutter mit Kleinkind schwer und flüchtet
Ein stark betrunkener Autofahrer hat in Heppenheim in Hessen eine Mutter und ihr dreijähriges Kind angefahren, schwer verletzt und ist anschließend geflüchtet.
Am Morgen habe die 25-Jährige mit ihrem Kind einen Zebrastreifen überquert, teilte die Polizei mit. Dort sei es zum Zusammenstoß zwischen dem Auto des 57-Jährigen und den beiden Fußgängern gekommen.
Ersten Erkenntnissen zufolge hielt der Autofahrer kurz an und fuhr anschließend weiter. Die Beamten haben die Wohnanschrift des Mannes umgehend gefunden und ihn dort festgenommen. Die Mutter und ihr Kind kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.
Ein Atemalkoholtest zeigte beim 57-Jährigen einen Wert von über drei Promille an. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Der 57-jährige muss sich nun in einem Strafverfahren verantworten.
Migranten schicken 2022 Rekordsumme nach Mexiko
Migranten aus Mexiko haben im vergangenen Jahr erneut eine Rekordsumme Geld in ihre Heimat geschickt. Die Rücküberweisungen an ihre Familien lagen bei 58,5 Milliarden US-Dollar (53,5 Milliarden Euro), wie die mexikanische Zentralbank mitteilte. Das war ein Anstieg von 13,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Die Geldüberweisungen von Migranten hauptsächlich aus den USA sind einer der wichtigsten Devisenbringer für Mexiko, die zweitgrößte Volkswirtschaft Lateinamerikas. Die Einnahmen aus dem Erdölexport lagen 2022 bei 39 Milliarden US-Dollar.
Die Banco de México erfasst die Geldtransfers von den Migranten seit 1995. Jahr für Jahr wird seit 2016 die vorherige Rekordsumme übertroffen. Der Durchschnittswert jeder Überweisung war zuletzt 390 US-Dollar.
Raketenangriff auf türkische Militärbasis im Irak
Im Irak sind an einer von der Türkei genutzten Militärbasis mindestens acht Raketen niedergegangen. Zwei Raketen hätten die Basis nordöstlich von Mossul im Nordirak getroffen, teilte die Antiterror-Einheit der kurdischen Autonomieregion mit. Berichte über Opfer gab es nicht.
Die mit dem Iran verbündete Miliz Ahrar al-Irak reklamierte die Attacke für sich. Die Gruppe teilte im Internet mit, sie habe 20 Raketen auf die Basis abgefeuert und würde die Angriffe "bis zum unmittelbaren und kompletten Abzug des Besatzers" fortsetzen. Damit bezog sie sich auf die Türkei, die im Nordirak mehrere Stützpunkte hat. Die Miliz drohte zudem, auch Stützpunkte innerhalb der Türkei anzugreifen.
Im Nordirak greift die türkische Armee mit Luft- und Bodenoffensiven immer wieder Ziele der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK an. Ankara bekämpft die PKK als Terrororganisation.
Hund beißt vierjähriges Mädchen in England tot
Nach einem Hundeangriff in England ist ein vier Jahre altes Mädchen gestorben. Der Vorfall soll sich in einem Garten hinter einem Haus in der Stadt Milton Keynes zugetragen haben, teilte die Polizei mit. "Das ist ein absolut tragischer Vorfall, bei dem wir davon ausgehen, dass ein Kind nach einem Angriff durch einen Hund gestorben ist", sagte ein Polizeisprecher. Das Kind wurde demnach noch an Ort und Stelle für tot erklärt.
Der Hund wurde eingeschläfert. Festnahmen gab es keine. Erst Mitte Januar war eine 28-jährige Frau in England durch einen Hund getötet worden.
Verschwundener Vergewaltiger einer 14-Jährigen taucht wieder auf
Ein verschwundener verurteilter Vergewaltiger aus Illerkirchberg in Baden-Württemberg hat sich wieder bei der Polizei gemeldet. Zuvor war er wochenlang untergetaucht. Der Afghane hatte mit anderen Männern im Jahr 2019 eine 14-Jährige in einem Flüchtlingsheim in Illerkirchberg unter Drogen gesetzt und stundenlang vergewaltigt. Dafür musste er eine Gefängnisstrafe absitzen - von lediglich 26 Monaten. Weil er vor der Tat in Illerkirchberg lebte, musste er nach der Haftentlassung dort wieder aufgenommen werden, gegen den Willen der Gemeinde.
Der Mann bekam die Auflage, sich wöchentlich bei der Polizei zu melden und im Alb-Donau-Kreis zu bleiben. Dem war der Betroffene zuletzt nicht mehr nachgekommen. Daraufhin schrieb ihn das Landratsamt zur Aufenthaltsermittlung aus.
Illerkirchberg, eine Gemeinde mit weniger als 5.000 Einwohnern, war erst im Dezember in die Schlagzeilen geraten, als ein Flüchtling aus Eritrea zwei Mädchen aus Schulweg niedergestochen hatte. Eine 14-Jährige wurde dabei getötet, eine 13-Jährige schwer verletzt.
Augenzeugen filmen Brand in chinesischem Einkaufszentrum
In einem Einkaufszentrum in der nordchinesischen Stadt Jiamusi bricht ein Feuer aus, dessen Löschung die Einsatzkräfte mehrere Stunden lang beschäftigt. Flammen und dichter Rauch quellen aus dem sechsstöckigen Gebäude. Verletzt wird bei dem Brand offenbar niemand.
FBI durchsucht Bidens Strandhaus
Bei der Suche nach Geheimdokumenten durchkämmt die US-Justiz jetzt auch das Strandhaus von Präsident Joe Biden im Bundesstaat Delaware. "Heute führt das Justizministerium mit der vollen Unterstützung und Kooperation des Präsidenten eine geplante Durchsuchung seines Hauses in Rehoboth, Delaware, aus", erklärte Bidens Privatanwalt Bob Bauer. In den vergangenen Monaten waren Geheimdokumente in einem früheren Büro Bidens und im Wohnhaus des Präsidenten in Wilmington in Delaware gefunden worden.
Berichte: Republikanerin Haley gibt bald ihre Kandidatur für US-Wahl bekannt
Die frühere US-amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley will übereinstimmenden Medienberichten zufolge in Kürze ihre Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2024 bekannt geben. Bei einer Veranstaltung in Charleston im US-Bundesstaat South Carolina am 15. Februar werde die Republikanerin ihre Kandidatur offiziell ankündigen, berichteten mehrere Medien unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen.
Haley wäre damit die erste prominente Kandidatin, die gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump ins Rennen geht. Die 51-Jährige müsste sich bei parteiinternen Vorwahlen gegen Trump durchsetzen, der seine Kandidatur bereits angekündigt hat.
Die Republikanerin war von Januar 2017 bis Ende 2018 während Trumps Amtszeit Botschafterin bei den Vereinten Nationen - und von 2011 bis 2017 als erste Frau Gouverneurin von South Carolina.
Lindner über Kinderplanung: "Weniger ankündigen und mehr liefern"
Politik hin oder her - für Bundesfinanzminister Christian Lindner hat seine Frau Franca Lehfeldt oberste Priorität. "Die Liebe steht an erster Stelle", sagte Lindner im Interview der Zeitschrift "Bunte".
Wie andere Paare, die zeitaufwendige Berufe hätten und Verantwortung trügen, müsse man damit auch als Minister einen Umgang finden. "Wir sehen uns in der Regel jeden Tag - wenn es irgendwie geht, komme ich nachts auch weite Strecken heim."
Lindner und die Journalistin Lehfeldt hatten im vergangenen Juli auf Sylt geheiratet. Auf die Frage nach der Familienplanung des Paares sagte der FDP-Politiker: "Kinder können wir uns gut vorstellen. Aber hier gilt wie in der Politik das Prinzip: weniger ankündigen und mehr liefern."
Große Lawine in Indien - zwei Skifahrer aus Polen tot
Eine große Lawine in einem Skiort in Indien hat mindestens zwei Skifahrern aus Polen das Leben gekostet. Weitere Menschen würden nach der Lawine am Mittwoch vermisst, berichteten örtliche Medien wie die Nachrichtenagenturen ANI und PTI unter Berufung auf die Polizei. Zwei indische und 19 ausländische Skifahrer hätten gerettet werden können. Die Lawine ereignete sich im Ort Gulmarg in Jammu und Kaschmir im Himalaya.
Messerangriff in Regio: Ist der Täter doch nicht staatenlos?
Am 25. Januar erstach Ibrahim A. in einem Regio von Kiel nach Hamburg zwei junge Leute, fünf weitere wurden bei der Attacke verletzt. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen zweifachen Mordes und versuchten Totschlags in vier Fällen erlassen. Bisher ging man davon aus, dass A. ein staatenloser Palästinenser ist, das hatte das schleswig-holsteinische Innenministerium nach dem Angriff mitgeteilt. Doch ob das wirklich so ist, daran gibt es jetzt Zweifel.
Denn es habe keine formale Feststellung der Staatenlosigkeit durch die Behörden gegeben, wie nun ein Sprecher des Integrationsministeriums in Kiel sagte. Der Fall sollte am heutigen Mittwoch auch Thema einer Sitzung des Innen- und Rechtsausschusses des Landtags sein.
Der in Gaza geborene Ibrahim A. reiste am 24. Dezember 2014 nach einer biografischen Übersicht der Stadt Kiel nach Deutschland ein. Ihm wurde sogenannter subsidiärer Schutzstatus zuerkannt. Das heißt, der Mann konnte Gründe vorbringen, warum man ihn nicht abschieben sollte. 2021 wurde gegen ihn ein Verfahren auf Rücknahme des subsidiären Schutzes eingeleitet. Wie dieses ausging, ist unklar.
Schichtwechsel
Kristin Hermann verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, weiter geht's mit mir, Uladzimir Zhyhachou. Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!
Ashton Kutcher über Ex-Frau Demi Moore: "Ich war verdammt sauer"
Ashton Kutcher war "verdammt sauer", als seine Ex-Frau Demi Moore 2019 ihre Autobiografie "Inside Out" veröffentlicht hat. Das erklärte der Schauspieler nun in einem neuen Interview mit "Esquire". In ihrem Buch behauptete Moore unter anderem, er habe sie zum Sex zu dritt gedrängt und sie außerdem betrogen. Dem Magazin sagte Kutcher jetzt, wie sehr er unter den Anschuldigungen gelitten habe. Er sei damals endlich an einem Punkt angelangt gewesen, an dem die Presse ihn und seine Ehefrau Mila Kunis sowie seine Familie wirklich in Ruhe gelassen hatte, so der Schauspieler. Nach Veröffentlichung von Moores Buch seien die Paparazzi dann in der Schule seiner Kinder aufgetaucht.
Kutcher hatte lange zu den Behauptungen seiner Ex-Frau geschwiegen. Als das Buch rauskam und Schlagzeilen machte, twitterte er: "Ich wollte gerade einen wirklich bissigen Tweet absetzen. Dann sah ich meinen Sohn, meine Tochter und meine Frau und löschte ihn." Kunis und Kutcher halten ihr Privatleben weitestgehend aus der Öffentlichkeit fern.
Großeinsatz an Dortmunder Schule - ein Schüler verletzt, ein Täter flüchtig
Die Polizei ist am Mittwoch zu einem Großeinsatz an ein Dortmunder Berufskolleg ausgerückt, an dem ein Schüler bei einem Angriff verletzt worden ist. Ein Täter sei festgenommen worden, ein weiterer auf der Flucht, sagte eine Polizeisprecherin. Es handle sich nicht um einen Amoklauf, betonte sie auf Nachfrage. Nähere Details waren zunächst unklar.
Medien berichteten von einem "Messerangriff". Dies bestätigte die Polizeisprecherin zunächst nicht. Man habe einen Griff eines Messers gefunden, wisse aber nicht, ob es sich um ein Tatmittel handle. Die Polizei sei nach wie vor in der Schule, dem Paul-Ehrlich-Berufskolleg im Stadtteil Hacheney. Nach dem zweiten Tatverdächtigen werde weiter gefahndet.
86-Jährige gesteht vor Gericht Angriff auf Ex-Mann mit Fleischerhammer
Eine Seniorin hat vor Gericht eingeräumt, ihren Ex-Mann mit einem Fleischerhammer geschlagen zu haben. Außerdem wirft die Staatsanwaltschaft ihr vor, ihn mit Benzin übergossen und angezündet zu haben. Zum Auftakt des Revisionsprozesses im Amtsgericht Schwäbisch Gmünd ließ die 86-Jährige ihren Verteidiger eine Erklärung verlesen. Die Frau aus dem Bodenseekreis wurde 2020 wegen Mordes und Brandstiftung mit Todesfolge schon verurteilt, legte aber Revision ein. Nun wird der Fall neu verhandelt. In ihrer Erklärung beschrieb die Angeklagte das zunehmend schlechte Verhältnis zu ihrem 73-jährigen Ex-Mann. Aus Angst, dass er sie aus dem Haus werfen könnte, habe sie ihm mit einem Fleischerhammer einen Schlag auf den Kopf gegeben.
Erinnerungen an den weiteren Ablauf habe sie nicht. Die Staatsanwaltschaft wirft der Seniorin dagegen vor, den Mann mehrfach mit dem Fleischerhammer geschlagen zu haben, um ihn zu töten. Er sei bei Bewusstsein geblieben, habe ihr die Waffe abgenommen und den Notruf gewählt. Laut Ermittlungen hat ihn die Angeklagte dann in "unbarmherziger Gesinnung" mit Benzin übergossen und angezündet, wodurch er qualvoll gestorben ist. Außerdem fingen der Staatsanwaltschaft zufolge Teile des Hauses Feuer, was die Angeklagte in Kauf genommen habe.
Vier Meter hohe Wellen: Manövrierunfähiger Frachter löst Notfalleinsatz vor Helgoland aus
Ein manövrierunfähiger Frachter hat auf der Nordsee bei Helgoland einen Notfalleinsatz ausgelöst. Wie das Havariekommando in Cuxhaven am späten Dienstagabend mitteilte, trieb die 132 Meter lange "Royal II" nach einem Maschinenausfall beim starkem Wind seit dem späten Nachmittag westlich der Insel in der Deutschen Bucht. Ein Notschlepper nahm das Schiff auf den Haken, mit einem Hubschrauber der Bundespolizei wurden außerdem Bergungsexperten eingeflogen. Zwei der Spezialisten wurden demnach auf dem Havaristen abgesetzt, um die Notschleppverbindung mit dem Schlepper "Nordic" zu kontrollieren. Gegen 22.30 Uhr gelang es der Besatzung des Frachters, den Antrieb des Schiffs wieder in Gang zu setzen.
Das Havariekommando gab die Leitung des Einsatzes daraufhin wieder ab. Ein für Notfalleinsätze ausgerüstetes behördeneigenes Mehrzweckschiff sollte die "Royal II" zur Sicherheit aber noch begleiten. Der unter panamaischer Flagge fahrende Stückgutfrachter befand sich nach Angaben der maritimen Einsatzzentrale mit Windkraftanlagenteilen auf dem Weg vom dänischen Esbjerg nach Cuxhaven. Am Bord befanden sich 20 Menschen, Gefahrgut hatte das Schiff nicht geladen. Auf der Nordsee gab es demnach zur Einsatzzeit Wind der Stärke sieben und vier Meter hohe Wellen.
Mit Kalb auf Rotem Platz spaziert: US-Bürgerin in Moskau festgenommen
Weil sie ein Kalb mitten auf dem Roten Platz in Moskau Gassi führte, ist eine US-Amerikanerin festgenommen worden. Den Polizisten erklärte sie, sie habe das Tier auf einer Kleinanzeigen-Plattform im Internet erworben und ihm das Zentrum der russischen Hauptstadt zeigen wollen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass meldete. Die 34-Jährige sei bereits am Dienstag festgesetzt worden und habe die Nacht in einer Polizeistation verbringen müssen. Ihr werde der Verstoß gegen das Versammlungsrecht vorgeworfen, wofür eine Geldstrafe oder sogar zweiwöchiger Arrest drohen. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt - etwa, was mit dem Kalb passierte oder warum die Frau sich in Russland aufhält.
Medienberichten zufolge soll sie in der Vergangenheit bereits in anderen Ländern Aufsehen erregt haben. So wurden ihr demnach bereits zweimal - in London und in Warschau - Schweine weggenommen, die sie nicht artgerecht in Wohnungen hielt. Sie argumentierte, sie habe die Tiere vor dem Schlachter gerettet.
Ermittler geben mehr Informationen über Verdächtigen in Schwäbisch Hall bekannt
Nach dem gewaltsamen Tod mehrerer Seniorinnen in der Region Schwäbisch Hall haben die Ermittler einen 31 Jahre alten Mann festgenommen. Es handele sich um einen Serben, der im Verdacht stehe, eine 77-Jährige und eine 89-Jährige getötet zu haben, teilten die Ermittler in Schwäbisch Hall mit. Zudem komme der Mann als Täter eines Raubüberfalls in Betracht, bei dem ein 83-Jähriger mit einer Schusswaffe bedroht worden sei. Die Ermittler prüfen, ob der Verdächtige für weitere Taten infrage kommt.
"Sehe zerstört aus": Dschungelcamp-Stars sind zurück in Deutschland
Die Teilnehmer von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" sind wieder in Deutschland gelandet. Das australische Dschungelcamp scheint allerdings seine Spuren hinterlassen zu haben. Dschungelkönigin Djamila Rowe sagte RTL nach der Landung, dass sie zwar einen "ruhigen" Flug hatte, aber auch sehr wenig Schlaf.
Das ist wohl der Grund, warum sie ihre dunkle Sonnenbrille vorerst aufbehält: "Ich sehe zerstört aus", erklärte sie RTL auf dem Weg vom Frankfurter Flughafen nach Köln weiter, unter den Augen sei sie "geschwollen". "17 Tage Dschungel, nur duschen mit Regenwasser, keine richtige Hautpflege." Das will die 55-Jährige nun nachholen, "jede Pore" müsse sie sich "aussaugen lassen", sagt sie nach dem Dschungelabenteuer zu ihren geplanten Beauty-Anwendungen: "Ich fühle mich so unwohl."
Polizei fasst Verdächtigen nach möglichen Serienmorden in der Region Schwäbisch Hall
Der gewaltsame Tod mehrerer Seniorinnen hat die Menschen in der Region Schwäbisch Hall schwer verunsichert, nun scheint den Ermittlern ein Fahndungserfolg gelungen zu sein: Ein Mann wird verdächtigt, mehrere Rentnerinnen getötet zu haben. Er wurde festgenommen.
"Macht mich fertig": Ozzy Osbourne muss Tour aus gesundheitlichen Gründen absagen
Der britische Kultrocker Ozzy Osbourne hat aus gesundheitlichen Gründen seine lang geplante und mehrfach verschobene Tour durch Europa und Großbritannien abgesagt. "Das ist wahrscheinlich eines der schwierigsten Dinge, die ich meinen loyalen Fans je sagen musste", schreibt der 74-Jährige unter anderem bei Twitter. "Wie ihr vielleicht alle wisst, hatte ich diesen Monat vor vier Jahren einen schweren Unfall, bei dem ich meine Wirbelsäule verletzt habe."
Seitdem sei es sein einziges Ziel gewesen, wieder zurück auf die Bühne zu kommen. Doch während mit seiner Gesangsstimme alles in Ordnung sei, gehe es ihm körperlich immer noch nicht gut. In seinem langen Statement klang auch an, dass er womöglich gar nicht mehr auf Tour gehen könne, zumindest mit Auftritten in vielen verschiedenen Städten. "Nie hätte ich gedacht, dass meine Tage auf Tour so enden würden. Mein Team arbeitet aktuell an Ideen, wie ich auftreten könnte, ohne von Stadt zu Stadt und von Land zu Land reisen zu müssen." Dass er seine Fans enttäuschen müsse, mache ihn fertig, schreibt er.
Butterpreise fallen in den ersten Supermärkten wieder
Die Butterpreise geraten in Deutschland auf breiter Front ins Rutschen. Die Discounter Aldi und Norma, aber auch der Lebensmittelhändler Kaufland senkten die Preise für die 250-Gramm-Packung Markenbutter im Preiseinstiegsbereich deutlich: von 1,99 auf 1,59 Euro. Deutschlands größter Lebensmittelhändler Edeka kündigte bereits an, er werde den Preis seiner "Gut & Günstig"-Butter in gleichem Umfang senken.
Wichtig für Verbraucher: Es handelt sich nicht um Sonderangebote, sondern den neuen Normalpreis. Zum Höhepunkt der Preiswelle im Mai hatte das Paket Butter 2,29 Euro gekostet. Auch Butter von Markenherstellern wurde vielfach günstiger. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis auch der restliche Handel der Preissenkung der Vorreiter um rund 20 Prozent folgt.
Migrationsbeauftragter will Abschiebungen konsequenter durchführen
In seinem neu angetretenen Amt will sich der Bundesmigrationsbeauftragte Joachim Stamp für eine konsequentere Abschiebung von kriminellen und illegalen Migranten einsetzen. Dafür wolle er enger mit den Herkunftsländern zusammenarbeiten, sagte der FDP-Politiker im ARD-"Morgenmagazin". Viele Länder weigerten sich, Migrantinnen und Migranten, die abgeschoben werden sollen, wieder aufzunehmen. Grund dafür sei unter anderem, dass viele Migranten regelmäßig Geld aus Deutschland an Verwandte in ihren Heimatländern sendeten - eine wichtige Unterstützung für die Menschen vor Ort.
Die Länder hätten folglich ganz klar wirtschaftliche Interessen, die gegen eine Abschiebung sprächen. "Es ist eine langfristige Aufgabe, dass die Herkunftsländer die Bürgerinnen und Bürger ihrer Länder wieder zurücknehmen", sagte Stamp. Gleichermaßen wolle er aber auch die reguläre Migration nach Deutschland stärken. Der 52-Jährige soll seit Mittwoch als Sonderbevollmächtigter dafür sorgen, dass die Migration nach Deutschland geordneter abläuft und Rückführungen abgelehnter Asylbewerber besser funktionieren.
Polizeigesetz von Mecklenburg-Vorpommern teils verfassungswidrig
Die ausgeweiteten Ermittlungsbefugnisse der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern sind teilweise verfassungswidrig. Das teilte das Bundesverfassungsgericht mit. Die Vorschriften zu heimlichen Überwachungsmaßnahmen genügten nicht vollständig den Anforderungen an die Verhältnismäßigkeit. Beanstandungen gibt es unter anderem auch beim Einsatz von V-Leuten und verdeckten Ermittlern zur Abwehr von Gefahren. Einen größeren Teil der Vorschriften belassen die Karlsruher Richter vorerst in Kraft, weil nicht die Befugnisse an sich verfassungswidrig seien, sondern nur die rechtsstaatliche Ausgestaltung.
Das 2020 reformierte Sicherheits- und Ordnungsgesetz des Bundeslandes muss bis Ende des Jahres überarbeitet werden. Die Verfassungsbeschwerde wurde koordiniert von der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF), die die Verschärfung von Polizeigesetzen in nahezu allen Bundesländern kritisiert und dazu schon mehrere Verfahren in Karlsruhe angestoßen hat.
Obwohl Pflicht entfällt: Lauterbach rät zu freiwilligem Maskentragen in Verkehrsmitteln
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach rät trotz des Endes der Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln dazu, freiwillig Masken zu tragen. "Ich tue es auch. Um kein Long Covid zu riskieren und andere zu schützen", schreibt der SPD-Politiker auf Twitter. Lauterbach bezeichnet zugleich die bisherigen Maßnahmen zur Vermeidung großer Corona-Winterwellen als erfolgreich. Deshalb könne die Maskenpflicht im Fernverkehr entfallen. Am Donnerstag läuft die bundesweite Maskenpflicht in Fernzügen und -bussen nach fast drei Jahren aus. Auch im Nahverkehr, für den die Bundesländer zuständig sind, ist das ab Donnerstag flächendeckend der Fall. In einigen Bundesländern ist die Maskenpflicht im ÖPNV bereits gefallen.
Experten finden verlorene radioaktive Kapsel in Australien
Eine winzige hochradioaktive Kapsel, die im australischen Bundesstaat Western Australia verloren gegangen war, ist wieder aufgetaucht. Wie die Regionalregierung mitteilte, wurde die Kapsel des Bergbauriesen Rio Tinto am Morgen gefunden, nachdem sie bei einem Transport vor etwa zwei Wochen verschwunden war. "Es ist wirklich eine Nadel im Heuhaufen, die gefunden wurde, und ich glaube, Westaustralier können heute Nacht besser schlafen", sagte der regionale Katastrophenschutzminister Stephen Dawson.
Nach Oscar-Skandal: Will Smith und Martin Lawrence drehen vierten "Bad Boys"-Film
Will Smith und Martin Lawrence werden für einen vierten "Bad Boys"-Film gemeinsam vor der Kamera stehen. Das hat Sony Pictures bestätigt. Die Regisseure des Vorgängers, "Bad Boys For Life", Adil El Arbi und Bilall Fallah, werden für den neuen Teil ebenfalls zurückkehren, heißt es. Das Projekt soll sich US-Medienberichten zufolge in der frühen Vorproduktionsphase befinden. Bisher sind noch keine Details zur Handlung bekannt gegeben worden. Smith wird den Berichten nach zusammen mit unter anderem Jerry Bruckheimer den Film produzieren. Chris Bremner, der das Drehbuch für den dritten Film geschrieben hat, ist ebenfalls wieder mit von der Partie.
Die Neuigkeiten über ihren nächsten Film teilten sowohl Smith als auch Lawrence gut gelaunt auf Instagram mit ihren Fans. Die beiden Schauspieler waren 1995 zum ersten Mal als die Detectives Mike Lowrey und Marcus Burnett in "Bad Boys - Harte Jungs" zu sehen. Teil vier wurde bereits 2020 angekündigt, kämpfte aber mit einigen Hindernissen, unter anderem wegen Will Smiths Skandal bei der Oscar-Verleihung im vergangenen Jahr soll das Projekt auf Eis gelegt worden sein. Der Schauspieler hatte den Komiker Chris Rock auf der Bühne der Preisverleihung geohrfeigt.
Maskenpflicht fällt: Auch Isolationspflicht vielerorts vorbei
Nach dem Ende der Maskenpflicht in Baden-Württemberg am Dienstag sind heute in weiteren Bundesländern zentrale Corona-Schutzmaßnahmen gefallen. Wer sich mit dem Coronavirus infiziert, muss sich nun in Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt nicht mehr verpflichtend häuslich isolieren. Thüringen und Sachsen ziehen in den kommenden Tagen nach. Mehrere Bundesländer hatten die Isolationspflicht bereits zuvor beendet. In Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern hingegen müssen sich Corona-Infizierte vorerst weiterhin für mehrere Tage isolieren.
Ohne Maske reisen dürfen ab sofort auch Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs in Nordrhein-Westfalen und Hamburg. In allen weiteren Bundesländern, in denen die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes noch gilt, ist das ab Donnerstag der Fall. An dem Tag läuft auch die bundesweite Maskenpflicht in Fernzügen und -bussen nach fast drei Jahren aus. In Flugzeugen ist sie schon seit dem Herbst passé. Die Corona-Regeln des Bundes sind noch bis zum 7. April gültig, dann entfällt nach aktuellem Stand auch die Maskenpflicht für Patienten und Besucher in Praxen. In Bayern dürfen zumindest Beschäftigte in Arztpraxen und anderen ambulanten medizinischen Einrichtungen die Maske schon seit Mittwoch abnehmen.
Serienmorde in Schwäbisch Hall: Polizei will weitere Details bekanntgeben
Nach dem gewaltsamen Tod mehrerer Seniorinnen in der Region Schwäbisch Hall laden Staatsanwaltschaft und Polizei heute zu einer spontan anberaumten Pressekonferenz ein. Es soll über die neueste Entwicklung und Ermittlungsergebnisse der SOKO "Höhe" berichtet werden, teilten die Ermittler am Morgen mit. Die Pressekonferenz soll um 11.30 Uhr in der Blendstatthalle stattfinden. Weitere Angaben machte die Polizei nicht.
In der vergangenen Woche war eine 89 Jahre alte Frau in Michelbach an der Bilz tot in ihrer Wohnung entdeckt worden. In diesem Zusammenhang wird auch der Tod einer 77-Jährigen im Dezember vergangenen Jahres erneut geprüft. Die Leiche der Frau war in Schwäbisch Hall in ihrer Wohnung gefunden worden. Die Polizei geht davon aus, dass beide Frauen getötet wurden. Ungeklärt ist auch der Tod einer 94 Jahre alten Seniorin, deren Leiche im Oktober 2020 in Schwäbisch Hall gefunden worden war. Auch hier geht die Polizei von einem Tötungsdelikt aus. Zuletzt hatte die Polizei mitgeteilt, dass sie einen Zusammenhang der drei Taten nicht ausschließt.
Radioaktive Kapsel in Australien: Strahlenschutz schickt Spezialisten
In Australien hat sich die Behörde für Strahlenschutz und nukleare Sicherheit (Arpansa) in die Suche nach einer verschwundenen radioaktiven Kapsel eingeschaltet. Die Agentur habe Experten in den Westen des Landes entsandt, die mit Spezialgerät bei der Fahndung nach der winzigen Kapsel entlang einer 1400 Kilometer langen Strecke helfen sollen, berichtete der Sender 9News. Unter anderem waren sie mit Strahlungsdetektoren auf Fahrzeugen im Einsatz. Die nur millimetergroße Kapsel war beim Transport von einer Mine nördlich der Bergbaustadt Newman zu einem Depot nahe der Großstadt Perth von einem Lastwagen gefallen.
Der Vorfall ereignete sich irgendwann nach dem 12. Januar. Dass die Kapsel fehlte, wurde erst am 25. Januar beim Entladen des Lkw bemerkt. "Es muss geprüft werden, wie diese Kapseln transportiert werden", sagte der Minister für Notdienste, Stephen Dawson. "Es ist mir ein Rätsel, wie so etwas von der Ladefläche eines Lastwagens fallen kann." Der britisch-australische Bergbauriese Rio Tinto hatte sich bereits für den Vorfall entschuldigt. Der Konzern betreibt die Gudai-Darri-Mine, von wo aus die Kapsel transportiert wurde. Es wird angenommen, dass sich im Container durch die Vibrationen bei der Fahrt ein Bolzen gelöst hat und die Mini-Hülse durch das Bolzenloch fiel.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
wegen der größten Streiks seit Jahrzehnten droht heute in weiten Teilen des Vereinigten Königreichs ein Stillstand. Beschäftigte in zahlreichen Branchen demonstrieren für deutlich höhere Löhne. Landesweit wollen etwa Tausende Lehrerinnen und Lehrer die Arbeit niederlegen, im Öffentlichen Dienst hat die Gewerkschaft PCS etwa 100.000 Mitglieder in 124 Regierungsbehörden zum Ausstand aufgerufen, Lokführer ebenfalls.
Ansonsten sind heute noch diese Themen wichtig:
Inmitten der nun seit fast einem Jahr andauernden russischen Invasion will der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den geplanten EU-Beitritt seines Landes weiter vorantreiben. Von einem EU-Ukraine-Gipfel Ende dieser Woche erwarte Kiew sich "Neuigkeiten", sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache gestern. Frankreich kündigt unterdessen die Lieferung weiterer Haubitzen an. Mehr zum Ukraine-Krieg lesen Sie in unserem Liveticker.
Mit einem Besuch bei der Bundeswehr in Augustdorf in Nordrhein-Westfalen informiert sich Verteidigungsminister Boris Pistorius über den Kampfpanzer Leopard 2.
Das Bundesverfassungsgericht veröffentlicht eine Entscheidung zu ausgeweiteten Überwachungsbefugnissen der Polizei. In diesem Fall geht es um das 2020 reformierte Sicherheits- und Ordnungsgesetz in Mecklenburg-Vorpommern. Die Kläger wenden sich gegen verschiedene Maßnahmen, die alle schon im Vorfeld einer konkreten Gefahr zulässig sein sollen. Damit könne praktisch jede Person umfassend überwacht werden, wenn die Polizei der Auffassung sei, sie könnte eines Tages gefährlich werden.
Es dürfte einer der Höhepunkte der Pilgerreise des Papstes nach Zentral- und Ostafrika werden: Mehr als eine Million Gläubige werden heute zu einer öffentlichen Messe mit Franziskus in der Demokratischen Republik Kongo erwartet.
Die Münchner treten im Achtelfinale des DFB-Pokals beim FSV Mainz 05 an. Zuvor kommt es bereits zum Duell zwischen Titelverteidiger RB Leipzig und der TSG 1899 Hoffenheim. Der 1. FC Union Berlin hat gestern als zweite Mannschaft nach dem VfB Stuttgart das Viertelfinale im DFB-Pokal erreicht.
Die Entwicklungen an der Börse können Sie unter anderem in unserem Börsen-Tag verfolgen.
Mehr Nachrichten zum Thema Sport finden Sie in unserem Sport-Tag.
Mein Name ist Kristin Hermann und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit Nachrichten. Sie haben Fragen oder Anregungen? Sie erreichen mich unter: kristin.hermann@ntv.de. Kommen Sie gut durch den Tag!
Ergiebiger Regen in der Nordhälfte: Sturmtief treibt Schnee und Graupel nach Deutschland
Am Mittwoch erreicht Deutschland ein neues Sturmtief, das Schnee, Regen und Graupel im Gepäck hat. Die Temperaturen am Nachmittag liegen zwischen zwei Grad im Erzgebirge und acht Grad am Rhein. Dazu bleibt es weiterhin windig bis stürmisch.
Mysteriöse Vorfälle im Zoo von Dallas: Polizei findet gestohlene Affen – und rätselt weiter
Die Serie mysteriöser Vorfälle im Zoo von Dallas reißt nicht ab: Jetzt verschwanden aus dem US-Tierpark zwei Kaiserschnurrbarttamarine, die aber nach fieberhafter Suche wohlbehalten in einem leer stehenden Haus gut 25 Kilometer südlich der texanischen Großstadt entdeckt wurden. Polizei und Zoo twitterten ein Foto der Äffchen mit dem charakteristischen weißen Schnurrbart und erklärten beide Tiere für gerettet. Mitarbeiter hatten nach Angaben des Zoos am Montagmorgen das Fehlen der beiden Kaiserschnurrbarttamarine bemerkt. Eine Suche nach den Tieren auf dem Zoogelände blieb erfolglos, sie wurde anschließend ausgeweitet. Die Polizei von Dallas erklärte, das Gehege der Tiere sei offenbar durch einen "absichtlichen Schnitt" geöffnet worden. Die Polizei veröffentlichte das Foto eines Mannes im Kapuzenpullover, der in das Verschwinden der Tiere verwickelt sein könnte.Wütender Affe schleudert Zoogast Flasche ins Gesicht
Im Zoo von Dallas ist es in den vergangenen Wochen zu einer Reihe seltsamer Vorfälle gekommen. Am 13. Januar musste der Zoo schließen, weil ein Nebelparder durch ein Loch im Zaun seines Geheges entkam. Die Raubkatze wurde schließlich auf dem Zoogelände gefunden. Rund eine Woche später starb in dem Zoo dann ein Ohrengeier eines offenbar nicht natürlichen Todes. Der 35 Jahre alte Geier namens Pin hatte laut Zoo eine "Wunde". Der Tierpark setzte für Hinweise zur Aufklärung des Vorfalls 10.000 Dollar (knapp 9200 Euro) Belohnung aus.
Erste Bilder im Netz: Juliette Schoppmann und Tahnee haben offenbar geheiratet
Haben sie "Ja" gesagt? Mehrere Bilder und ein Kommentar auf Instagram deuten an, dass die deutsche Stand-up-Komikerin Tahnee und die Sängerin Juliette Schoppmann offenbar verheiratet sind. Die Fotos, welche die beiden gemeinsam veröffentlicht haben, zeigen sie gemeinsam an einem Strand. Sie liegen sich in weißen Outfits in den Armen, strahlen und schauen aufs Meer hinaus. Dazu kommentierte Tahnee ein kleines Herz- und ein verdächtiges Ring-Emoji. Anderweitig haben die Komikerin und die Sängerin die Bilder aber bisher nicht kommentiert. Bis jetzt hatten sie nicht einmal bestätigt, dass sie sich offenbar in einer Beziehung befinden.
Zahlreiche Fans und Promis gratulierten bereits innerhalb weniger Minuten nach der Veröffentlichung des Beitrags. Sänger und Schauspieler Oli P. sowie die Autorin und Moderatorin Laura Karasek posteten in den Kommentaren etwa Herz- und Flammen-Emojis. Die Schauspielerin Emilia Schüle schwärmte mit einem "Ooooh" und Sänger Prince Damien gratulierte: "So unerwartet und schön zugleich." Auch Moderator Giovanni Zarrella fand: "Sooooo schön!!!"