DER TAG
17. Juni 2026
imageHeute mit Nilofar Breuer und Benjamin Horbelt
Zum Archiv
22:22 Uhr

Das war Mittwoch, der 17. Juni 2026

Das-Sommerwetter-haelt-weiter-an-in-Berlin-und-Brandenburg
In den kommenden Tagen wird es sommerlich. (Foto: Fabian Sommer/dpa)

Liebe Leserinnen und Leser,

der Tag neigt sich dem Ende. Natürlich halten wir Sie bei ntv auch in der Nacht weiter auf dem Laufenden - darunter alles zu den WM-Spielen. Diese Themen empfehle ich Ihnen noch als Abendlektüre - Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht!

Das war Mittwoch, der 17. Juni 2026
22:00 Uhr

Kleinkind stirbt in Auto: Mutter hatte es laut Polizei vergessen

Das am frühen Nachmittag in Schorndorf bei Stuttgart leblos in einem Auto entdeckte Kind ist ersten Ermittlungen der Polizei zufolge zuvor von seiner Mutter im Fahrzeug vergessen worden. Die 44-Jährige habe das etwa 20 Monate alte Kleinkind erst nach mehreren Stunden am Nachmittag wieder im Auto aufgefunden, teilt das Polizeipräsidium Aalen am Abend mit.

Kleinkind stirbt in Auto: Mutter hatte es laut Polizei vergessen
21:35 Uhr

Armbanduhr in Casino für 420.000 Euro geraubt: Bis zu 14 Jahre Haft

Nach einer Serie von Überfällen auf Kunden in Spielcasinos sind drei Männer am Mittwoch zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Die Richter am Essener Landgericht haben 14, 13 und 4 Jahre Haft verhängt. Die Angeklagten im Alter zwischen 22 bis 26 Jahre hatten laut Urteil in den Spielkasinos Hohensyburg und Monheim gezielt nach Männern mit teuren Armbanduhren Ausschau gehalten. Eine der erbeuteten Uhren soll rund 420.000 Euro wert gewesen sein. Sie war nach Angaben der Richter mit Diamanten besetzt.

Bei den Opfern handelte es sich laut Urteil vor allem um ältere Männer - zwei waren über 80 Jahre alt. Sie wurden entweder direkt vor dem Ausgang der Kasinos überfallen oder bis nach Hause verfolgt. Dazu wurden an ihren Autos GPS-Tracker installiert. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.

Armbanduhr in Casino für 420.000 Euro geraubt: Bis zu 14 Jahre Haft
20:35 Uhr

Nvidia-Chef wischt KI-Sorgen weg - und vergleicht es mit Erfindung des Autos

Er ist Milliardär, denn seine Firma Nvidia verkauft die Chips, ohne die es Künstliche Intelligenz nicht gebe: Jetzt rechtfertigt Jensen Huang in einem Interview den KI-Boom und fordert von Menschen, sich an die neue Realität zu gewöhnen - ähnlich wie nach der Erfindung des Automobils.

Nvidia-Chef wischt KI-Sorgen weg - und vergleicht es mit Erfindung des Autos
19:38 Uhr

Totes Kind in Auto bei Stuttgart entdeckt

Ein lebloses Kind ist in einem Auto in Schorndorf nahe Stuttgart entdeckt worden. Es habe nicht wiederbelebt werden können, sagt ein Polizeisprecher. Das Kind wurde laut Polizei gegen 14.30 Uhr am Sportpark Rems nahe des DAV-Alpinzentrum gefunden.

Schorndorf ist eine Stadt im Rems-Murr-Kreis mit rund 42.000 Einwohnern. Sie liegt im östlichen Speckgürtel der baden-württembergischen Landeshauptstadt, rund 30 Kilometer von Stuttgart entfernt.

Totes Kind in Auto bei Stuttgart entdeckt
19:12 Uhr

Streaming-Panne bei WM-Spiel: ZDF spricht von "Programmierfehler"

Ein Streaming-Ausfall kurz vor Ende des WM-Spiels zwischen Österreich und Jordanien (3:1) hat für Ärger bei vielen Fußballfans gesorgt. In der Nachspielzeit der Partie brach der ZDF-Stream plötzlich ab - die Zuschauer verpassten den Treffer zum 3:1-Endstand per Handelfmeter durch den früheren Bundesliga-Profi Marko Arnautovic. Um 8 Uhr wurde Werbung eingeblendet - zudem sprang der Stream bei manchen Usern auf den Beginn der Übertragung. Das ZDF spricht von einem "technischen Programmierfehler".

"Das Spiel stand kurz darauf umgehend wieder im Re-Live zur Verfügung. Wir bedauern die kurze Unterbrechung im Eventlivestream am frühen Morgen noch vor Abpfiff der Partie. Im 24/7-Livestream war die Übertragung des Spiels komplett zu sehen", sagt ein Sendersprecher. Zuvor hatte sich der öffentlich-rechtliche Sender schon in einem Instagram-Kommentar entschuldigt: "Sorry, da hat uns leider ein technischer Fehler die Schlussphase versaut (...) Wir geloben Besserung!"

Streaming-Panne bei WM-Spiel: ZDF spricht von "Programmierfehler"
18:31 Uhr

"Ich bin der Boss" - Trump sorgt bei G7-Gipfel für Gelächter

Fast eine Stunde nach Beginn der Sitzung erscheint Donald Trump zur G7-Runde in Évian. Statt sich für seine Verspätung zu entschuldigen, begrüßt der US-Präsident die anderen Staats- und Regierungschefs mit einem ungewöhnlichen Spruch.

"Ich bin der Boss" - Trump sorgt bei G7-Gipfel für Gelächter
18:01 Uhr

Taliban verhängen Smartphone-Verbot für Regierungsmitarbeiter

Wegen einer Anordnung der radikalislamischen Taliban-Führung haben afghanische Regierungsbeamte in weiten Teilen des Landes ihre Smartphones abgeschaltet. Das Smartphone-Verbot sei auf Anordnung des Taliban-Chefs erfolgt. Nach Angaben eines Beamten aus der Provinz Ghasni drohten Entlassungen und Strafen von bis zu sechs Monaten Haft, falls ein Smartphone trotz des Verbots weiter genutzt werde.

Die Taliban sind in Afghanistan seit 2021 wieder an der Macht. Die Islamisten hatten zunächst angekündigt, liberaler zu regieren als während ihrer Herrschaft zwischen 1996 und 2001. Schnell wurden die Rechte der Bevölkerung aber wieder drastisch eingeschränkt, insbesondere von Frauen und Mädchen.

Taliban verhängen Smartphone-Verbot für Regierungsmitarbeiter
17:07 Uhr

Sparkasse Chemnitz muss Martin Sellner vorerst kein Konto eröffnen

Die Sparkasse Chemnitz muss für den Verein von Martin Sellner vorerst kein Geschäftskonto eröffnen. "Wir werten das als Erfolg", sagt ein Sparkassen-Sprecher der "Süddeutschen Zeitung". Der Österreicher Sellner ist eine Führungsfigur der rechtsextremen "Identitären Bewegung". Er will ein "Institut für Remigration" als gemeinnütziges Unternehmen gründen, bestätigt er der Zeitung. Dafür benötigt er ein Geschäftskonto.

Als Institute der öffentlichen Hand müssen Sparkassen im Grundsatz jeden Kunden gleich behandeln. Doch die Sparkasse Chemnitz lehnte Sellners Wunsch auf Kontoeröffnung im Februar ab und stützt sich dabei unter anderem auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes, das Sellners "Remigrationskonzept" als verfassungswidrig einstuft. Das Verwaltungsgericht Chemnitz wies Sellners Antrag wegen fehlender Eilbedürftigkeit vorerst ab.

Sparkasse Chemnitz muss Martin Sellner vorerst kein Konto eröffnen
16:29 Uhr

Dieter Bohlen im Auto - Fahrer startet spontanes Casting

Schafft es Bohlens Taxifahrer in den Recall? Eigentlich kennt man ihn als knallharten Juror bei "Deutschland sucht den Superstar" - doch diesmal wird Dieter Bohlen unfreiwillig zum Privat-Coach. In einem Instagram-Video nutzt sein Chauffeur am Flughafen spontan die Gelegenheit für ein Mini-Casting. Für den Fahrer geht damit ein 17 Jahre alter Traum in Erfüllung. "DSDS"-Juror Bohlen nimmt beim Urteil auch abseits der RTL-Kameras kein Blatt vor den Mund.

Dieter Bohlen im Auto - Fahrer startet spontanes Casting
15:47 Uhr

Erstmals Nonstop-Flug zwischen London und Sydney geplant

Größter Känguru-Sprung der Luftfahrtgeschichte: Qantas Airways will ab Herbst 2027 den weltweit längsten Nonstop-Flug zwischen Sydney und London in einem Airbus A350-1000ULR anbieten. Die australische Fluggesellschaft plant eine rund 20-stündige Direktverbindung – damit entfällt die bisherige Zwischenlandung. Der Ticketverkauf soll im Februar 2027 beginnen, der Erstflug ist im Oktober 2027 terminiert.

Bislang dauert die Reise mit Zwischenstopp in Singapur etwa 24 bis 25 Stunden. Aufgrund der extremen Flugdauer wird zusätzliches Kerosin benötigt, um das Gewicht des restlichen Treibstoffs zu transportieren. Um profitabel zu sein, will die Airline für die Zeitersparnis bis zu 20 Prozent höhere Ticketpreise verlangen.

Erstmals Nonstop-Flug zwischen London und Sydney geplant
15:12 Uhr

Mit 2,36 Promille: Fahrgast attackiert Zugbegleiterin

Heftiger Angriff in der Regionalbahn: Eine Zugbegleiterin ist bei einer Fahrkartenkontrolle von einem 36-jährigen Fahrgast ins Gesicht geschlagen worden. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich die Tat auf der Strecke von Dessau nach Aschersleben in Sachsen-Anhalt. Der Mann rauchte im Zug. Als die Zugbegleiterin ihn auf Höhe des Bahnhofs Köthen auf das Rauchverbot hinwies, drückte der Mann demnach erst seine glühende Zigarette an der Jacke der Frau aus und schlug ihr dann mehrfach mit der Hand ins Gesicht. Ein späterer Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,36 Promille. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Mit 2,36 Promille: Fahrgast attackiert Zugbegleiterin
14:24 Uhr

RKI: 20 Prozent der Deutschen fühlen sich stark gestresst

Sind Sie gestresst? Jeder fünfte Mensch in Deutschland fühlt sich besonders gestresst. Das gelte vor allem für Frauen, Personen von 18 bis 64 Jahren und Menschen mit geringem Bildungsabschluss, wie aus einer Auswertung des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Für die Untersuchung wurden Antworten von 27.102 Teilnehmern im Alter zwischen 18 bis 99 Jahren ausgewertet. Stress sei am höchsten im jungen Erwachsenenalter, so das Autorenteam. Die wahrgenommene Stressbelastung hat sich laut RKI im Vergleich zum Panel von 2014 deutlich erhöht.

RKI: 20 Prozent der Deutschen fühlen sich stark gestresst
14:00 Uhr

Schichtwechsel

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Genießen Sie den sonnigen Nachmittag! (Foto: picture alliance / SvenSimon)

Liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin Nilofar Breuer hat sich in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet. Hier geht es nun mit mir, Benjamin Horbelt, weiter durch den restlichen Nachrichten-Tag. Bei Hinweisen erreichen Sie mich über dertag(at)ntv.de.

Schichtwechsel
13:54 Uhr

Neuer Museumsdirektor warnt: Dem Louvre "geht die Luft aus"

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Der neue Louvre-Direktor Christophe Leribault sieht eine "dringende Notwendigkeit", den angekündigten Museumsumbau umzusetzen. (Foto: Thomas Padilla/AP/dpa)

Rund neun Millionen Besucher zieht der Louvre mit weltberühmten Kunstwerken wie der Mona Lisa jährlich an. Doch der Zustand des Museums ist äußerst kritisch, die Infrastruktur marode: Dem Louvre gehe "die Luft aus", sagte der neue Direktor Christophe Leribault vor einem Senatsausschuss in Paris. "Ausstattung und Infrastruktur erreichen das Ende ihres Lebenszyklus", warnte er. "Dringende Renovierungen häufen sich und wir stehen vor einer Wand von Investitionen." Er sehe daher die "dringende Notwendigkeit", den von Präsident Emmanuel Macron angekündigten Museumsumbau umzusetzen.

Leribault hatte im Februar die Nachfolge seiner stark unter Druck stehenden und vielfach kritisierten Vorgängerin Laurence des Cars angetreten. Zuvor hatte er das Schloss Versailles bei Paris geleitet. Der Louvre machte zuletzt mit einem spektakulären Juwelendiebstahl Schlagzeilen.

Neuer Museumsdirektor warnt: Dem Louvre "geht die Luft aus"
13:31 Uhr

EU-Parlament beschließt gelockerte Gentechnik-Regeln

Das Europaparlament ist auf Lockerungskurs: Erst entschärft es bestehende Regeln für Kosmetika mit Schadstoffen - nun folgt eine Entscheidung mit Auswirkungen auf das Sortiment in Europas Supermärkten. Dort dürfen künftig Lebensmittel, die mit modernen Gentechnikverfahren verändert wurden, ohne spezielle Kennzeichnung verkauft werden. Das Europäische Parlament stimmte mehrheitlich dafür, entsprechende Züchtungen in vielen Fällen von bislang strengen EU-Gentechnikregeln auszunehmen. Für solche Lebensmittel gelten aber weiterhin dieselben Sicherheitsvorgaben wie für Züchtungen, die etwa durch Kreuzung und Auslese entstanden sind. Die Änderungen wurden bereits von den EU-Staaten bestätigt und sollen voraussichtlich ab Mitte 2028 angewendet werden.

EU-Parlament beschließt gelockerte Gentechnik-Regeln
13:13 Uhr

Deutschland und Polen spendieren jungen Erwachsenen 60.000 Zugtickets

Zum 35. Jubiläum des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags vergeben Berlin und Warschau insgesamt 60.000 Zugtickets an junge Erwachsene - 30.000 auf deutscher und 30.000 auf polnischer Seite. Der "Freundschaftspass" umfasse sieben flexible Reisetage im jeweiligen Nachbarland sowie eine kostenlose Hin- und Rückfahrt im Heimatland, teilte das Bundesverkehrsministerium mit. Bewerben können sich 18- bis 27-Jährige voraussichtlich im September für Reisen ab November bis Oktober 2027.

Der Freundschaftspass ermögliche es jungen Menschen, "unsere beiden Länder zu entdecken und bei Begegnungen mit unseren Nachbarn hoffentlich viele neue Eindrücke und Erlebnisse mitzunehmen", erklärte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU). Zugleich betonte die Regierung damit ihre Ambitionen im Klimaschutz, "indem wir Reisen mit der klimafreundlichen Bahn noch attraktiver machen". Der polnische Infrastrukturminister Dariusz Klimczak fügte hinzu, die Initiative werde im Jubiläumsjahr des 100-jährigen Bestehens der polnischen Staatsbahn umgesetzt.

Deutschland und Polen spendieren jungen Erwachsenen 60.000 Zugtickets
12:23 Uhr

Zahlungsverhalten der Deutschen: Bundesbank meldet Premiere

Im vergangenen Jahr haben die Bürger in Deutschland ihre täglichen Einkäufe zum ersten Mal häufiger bargeldlos bezahlt als mit Geldscheinen und Münzen. Eine Studie der Bundesbank zum Zahlungsverhalten zeigt, dass 55 Prozent aller erfassten Einkäufe im vorigen Jahr bargeldlos bezahlt wurden. Der Trend hin zu bargeldlosen Zahlungen setzt sich damit fort. Bargeld war dennoch weiterhin das am häufigsten genutzte Zahlungsmittel, wie Bundesbankvorstandsmitglied Burkhard Balz erläuterte. Laut Studie wurde Bargeld für 45 Prozent aller Zahlungen verwendet. Dies sind sechs Prozentpunkte weniger als im Jahr 2023. Die Debitkarte kam mit 26 Prozent am zweithäufigsten zum Einsatz. Auf Platz drei der am häufigsten eingesetzten Zahlungsmittel folgten mobile Verfahren wie etwa das Bezahlen mit dem Smartphone. Mobile Verfahren wurden für zehn Prozent aller Zahlungen genutzt, das sind vier Prozentpunkte mehr als im Jahr 2023. Internetbezahlverfahren haben ihren Anteil im Vergleich zum Jahr 2023 auf sechs Prozent verdoppelt.

Zahlungsverhalten der Deutschen: Bundesbank meldet Premiere
11:59 Uhr

Sexistische Chats: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Tramfahrer in Italien

In Italien gibt es Wirbel um eine Gruppe von Tramfahrern und anderen Beschäftigten des lokalen Verkehrsunternehmens in Mailand, die in einer Whatsapp-Gruppe Bilder von Frauen aus Überwachungskameras ausgetauscht und dazu sexistische Kommentare geschrieben haben sollen. Die Staatsanwaltschaft in der norditalienischen Metropole ermittelt gegen mindestens eine Person. Der Nahverkehrsbetrieb ATM suspendierte die an der Chatgruppe beteiligten Beschäftigten vorläufig ohne Bezahlung und leitete interne Ermittlungen ein. Das Verkehrsunternehmen erstattete Anzeige wegen des mutmaßlichen Missbrauchs der Überwachungskameras und des unbefugten Zugriffs auf ein bestimmtes System, in dem die Aufnahmen der Kameras gespeichert werden.

Sexistische Chats: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Tramfahrer in Italien
11:38 Uhr

Zoll hebt illegale Zigarettenfabrik mit 16 Tonnen Tabak aus

In Rheinland-Pfalz hat der Zoll eine illegale Zigarettenfabrik mit mehr als 16 Tonnen Tabak ausgehoben. Bei dem im Mai erfolgten dreitägigen Einsatz seien vier Tatverdächtige im Alter zwischen 25 und 54 Jahren festgenommen worden, teilte das Zollfahndungsamt Hannover nun mit. Mehr als 120 Einsatzkräfte durchsuchten demnach insgesamt 13 Lagerhallen und Wohnungen in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz. Der mutmaßliche Steuerschaden belaufe sich auf insgesamt rund 5,4 Millionen Euro.

Im Fokus habe ein ehemaliges Fabrikgelände im rheinland-pfälzischen Staudt gestanden. Dort seien eine illegale Zigarettenproduktionsanlage entdeckt und mehr als 16 Tonnen Tabak beschlagnahmt worden. Rund zehn Millionen unversteuerte Zigaretten hätten Ermittler in einer Lagerhalle im nordrhein-westfälischen Ahlen gefunden, weitere rund neun Millionen auf einem landwirtschaftlichen Anwesen bei Rüsselsheim in Hessen.

Zoll hebt illegale Zigarettenfabrik mit 16 Tonnen Tabak aus
11:13 Uhr

Zahl antisemitischer Vorfälle in Deutschland steigt

Bedrohungen, tätliche Angriffe, Holocaust-Leugnungen: Die Zahl antisemitischer Vorfälle in Deutschland hat im vergangenen Jahr erneut zugelegt und befindet sich damit weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Meldestellen des Bundesverbands der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Rias) dokumentierten 2025 insgesamt 8725 antisemitische Vorfälle, wie aus dem Jahresbericht hervorgeht. Besonders Vorfälle mit einem rechtsextremen Hintergrund nahmen stark zu. Im Jahr 2024 war die Zahl antisemitischer Vorfälle sprunghaft um 77 Prozent auf 8627 Fälle angestiegen - das war ein neuer Höchststand.

Zahl antisemitischer Vorfälle in Deutschland steigt
11:05 Uhr

Ravensburger übernimmt Mehrheit bei Plüschtierfirma Steiff

Der Knopf im Ohr steht in Zukunft unter Ravensburger-Regie: Der Spielehersteller übernimmt eine Mehrheit am Plüschtierhersteller Steiff, wie beide Unternehmen gemeinsam mitteilten. Verkäuferin ist die Steiff Beteiligungsgesellschaft, die von den Erben der Gründerin Margarete Steiff gehalten wird. Steiff soll weiterhin eigenständig geführt werden. Durch den Schritt sind zwei der bekanntesten deutschen Spielzeugmarken künftig eng verflochten.

Ravensburger übernimmt Mehrheit bei Plüschtierfirma Steiff
10:51 Uhr

Bericht: Minister Backhaus will "Rettung" des Buckelwals feiern

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Mitte Mai wurde der Buckelwal nach einer aufwendigen Rettungsaktion tot an der dänischen Insel Anholt angespült - jetzt will Minister Backhaus die Aktion feiern. (Foto: picture alliance/dpa)

Erst kürzlich verkündete Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus, der oft "Timmy" genannte Buckelwal habe nach seiner Freisetzung nur noch vier bis fünf Tage gelebt. Doch offenbar sieht der Minister dennoch einen Grund zum Feiern: Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, veranstaltet Backhaus am Samstag in Poel ein Fest für die Helfer, bei dem die "Rettung" des Wals gefeiert werden soll. Im Stadtteil Kirchdorf will er demnach den Helfern danken und es soll bei "kulinarischen Köstlichkeiten" die Gelegenheit geben, "die Ereignisse rund um die Rettung des Wals Revue passieren" zu lassen.

Bericht: Minister Backhaus will "Rettung" des Buckelwals feiern
10:26 Uhr

AfD darf von bayerischem Verfassungsschutz beobachtet werden

Die Entscheidung ist gefallen: Die AfD darf durch das bayerische Landesamt für Verfassungsschutz beobachtet werden. Mit einem in München veröffentlichten Beschluss lehnte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) die von der AfD beantragte Zulassung der Berufung gegen ein entsprechendes Urteil des Verwaltungsgerichts München ab. Die Entscheidung ist unanfechtbar. Das bayerische Landesamt hatte ein Gutachten des Bundesamts für Verfassungsschutz zum Anlass genommen, die AfD zum Beobachtungsobjekt zu erklären.

AfD darf von bayerischem Verfassungsschutz beobachtet werden
09:55 Uhr

30-Grad-Welle rollt an: Wo es heute schon heiß wird

Deutschland steht ein veritables Hitze-Wochenende bevor. Über die nächsten Tage steigen die Temperaturen fast überall über 30 Grad, teilweise deutlich. Schon jetzt machen sich die ersten Ausläufer bemerkbar, einige Regionen knacken die Marke bereits.

30-Grad-Welle rollt an: Wo es heute schon heiß wird
09:52 Uhr

Kronprinzessin Mette-Marit hat neue Lunge erhalten

Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit hat sich nach Angaben des Königshauses einer "erfolgreichen" Lungentransplantation unterzogen. Die Operation sei nach bisherigem Stand "erfolgreich verlaufen", erklärte auch der Mediziner Arnt Fiane vom Nationalkrankenhaus in Oslo. Die 52-jährige Mette-Marit hatte an einer seltenen Form der Lungenfibrose gelitten, einer Krankheit, die Atembeschwerden verursacht.

Kronprinzessin Mette-Marit hat neue Lunge erhalten
09:36 Uhr

Großauftrag für Neptun-Werft in Rostock

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Die Neptun-Werft baut normalerweise Flusskreuzfahrtschiffe und Maschinenraummodule für Kreuzfahrtschiffe. (Foto: IMAGO/BildFunkMV)

Im Rahmen der Netzanbindung von Windparks auf dem Meer hat der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz einen Großauftrag vergeben, von dem insbesondere die heimische Industrie profitieren soll. Zum ersten Mal sollten Offshore-Konverterplattformen des neuen 2-GW-Standards "überwiegend in Deutschland gebaut werden", teilte 50Hertz in Berlin mit. Wesentliche Komponenten sollen demnach auf der Rostocker Neptun-Werft gefertigt werden - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig von der SPD bezeichnete dies als "hervorragende Nachricht" für ihr Bundesland.

Großauftrag für Neptun-Werft in Rostock
09:12 Uhr

EU lockert Regeln für Schadstoffe in Kosmetika

Die EU lockert ihre Regeln für Schadstoffe in Lippenstift, Sonnencreme und Co. Vertreter aus dem Europaparlament und dem Rat der 27 EU-Länder einigten sich in der Nacht darauf, dass Kosmetika mit gefährlichen Chemikalien künftig länger auf dem Markt bleiben dürfen. Die EU gibt den Herstellern damit mehr Zeit, sich an neue Verbote anzupassen.

Bei den Änderungen geht es um Stoffe, die in größeren Mengen krebserregend, erbgutverändernd oder fortpflanzungsschädigend wirken können. Die EU führt eine Liste dieser Chemikalien. Wenn der Liste ein Stoff hinzugefügt wird, darf dieser in der Folge nicht mehr in Kosmetika verwendet werden.

EU lockert Regeln für Schadstoffe in Kosmetika
08:46 Uhr

US-Armee: Ein Toter bei Angriff auf mutmaßliches Drogenboot im Pazifik

Im Zuge des umstrittenen Vorgehens der US-Armee gegen Drogenschmuggel im Pazifik ist bei einem neuen Angriff auf ein mutmaßliches Drogenboot ein Mensch getötet worden. Laut Geheimdiensterkenntnissen sei das Boot auf bekannten Schmuggelrouten im Ostpazifik unterwegs und an Drogenhandels beteiligt gewesen, erklärte das für Lateinamerika zuständige US-Südkommando Southcom im Onlinedienst X. Bei der Aktion sei ein "Narko-Terrorist" getötet worden. Zwei weitere Männer überlebten Berichten zufolge den Angriff. Die US-Küstenwache leitete laut Southcom Such- und Rettungsmaßnahmen ein, um sie zu finden.

Die US-Armee hatte Anfang September den Militäreinsatz "Southern Spear" begonnen. US-Präsident Donald Trump erklärt, Washington befinde sich faktisch im Krieg mit Drogenkartellen in Lateinamerika. Seit Beginn des Einsatzes wurden inzwischen mehr als 200 Menschen bei Angriffen auf Boote in der Karibik und im östlichen Pazifik getötet.

US-Armee: Ein Toter bei Angriff auf mutmaßliches Drogenboot im Pazifik
08:18 Uhr

China droht mit "entschlossener" Reaktion auf Geheimdienstplattform in Taiwan

China hat empört auf eine von Taiwan eingerichtete Internetplattform reagiert, auf der chinesische Staatsbürger Geheimdienstinformationen zu ihrem Land teilen können. Die von Taiwans Amt für Nationale Sicherheit geschaffene Webseite untergrabe "die Beziehungen zwischen beiden Seiten der Straße von Taiwan", erklärte der Sprecher des Büros für Taiwan-Angelegenheiten, Chen Binhua, laut dem staatlichen Fernsehsender CCTV. Peking verurteile diese Handlungen "aufs Schärfste" und werde "entschlossene Gegenmaßnahmen ergreifen".

Die neue Plattform lädt chinesische Staatsangehörige, "die dieselben demokratischen Werte teilen", zur Zusammenarbeit bei der Weitergabe von Informationen über Peking ein. Taiwans Amt für Nationale Sicherheit hatte sie am Sonntag vorgestellt.

China droht mit "entschlossener" Reaktion auf Geheimdienstplattform in Taiwan
07:48 Uhr

Michelle Hunziker zeigt ihren neuen Freund

Michelle Hunziker hat zum ersten Mal in den sozialen Medien ein Foto zusammen mit dem neuen Mann an ihrer Seite geteilt. Es soll sich italienischen Medien zufolge um Giulio Berruti handeln. In ihrer Instagram-Story hat die schweizerisch-italienische Moderatorin ein Bild veröffentlicht, das sie neben dem Schauspieler und Zahnarzt vor einer romantischen Sonnenuntergangskulisse zeigt. Als Begleitmusik zu dem Foto wählte Michelle Hunziker einen besonders stimmungsvollen Song: "Secret Garden" von Bruce Springsteen.

Giulio Berruti stammt aus Rom und studierte Zahnmedizin, arbeitet aber auch als Schauspieler und Model. Er war zuvor mit der italienischen Politikerin Maria Elena Boschi liiert.

Michelle Hunziker zeigt ihren neuen Freund
07:18 Uhr

Forscher filmen erstmals Koboldhai in der Tiefsee

Koboldhaie leben meist in Tiefen von über 100 Metern und werden nur selten gesichtet. Australischen Tauchern gelingen 2024 im Tonga-Graben und 2019 nahe der Jarvisinsel erstmals Aufnahmen des Tiefsee-Tieres in seinem natürlichen Lebensraum. Diese Sichtungen werden nun im "Journal of Fish Biology" veröffentlicht.

Forscher filmen erstmals Koboldhai in der Tiefsee
07:14 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten haben in der Nacht vor ihrem letzten Gipfeltag eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, auf die viele gehofft - die aber längst nicht alle erwartet hatten: Sie einigten sich auf schärfere Sanktionen gegen Russland und mehr Waffen für die Ukraine. Dabei ist der G7-Gipfel im französischen Évian noch nicht vorbei - heute stehen die angespannte Lage der Weltwirtschaft und der Umgang mit Künstlicher Intelligenz auf dem Programm.

Diese Themen stehen heute außerdem auf der Agenda:

  • Washington und Teheran bereiten sich auf die Unterzeichnung ihres Abkommens für ein Ende des Iran-Krieges vor. Am Sonntag hatten sich die USA und der Iran auf einen Rahmen zur Beendigung ihres seit Februar andauernden Konflikts geeinigt - am Freitag soll das Abkommen in der Schweiz besiegelt werden. Die G7-Staaten sehen darin eine "historische Chance", Teheran am Erwerb von Atomwaffen zu hindern.

  • Der Bundesverband Rias legt um 10 Uhr in Berlin seinen Jahresbericht mit den erfassten antisemitischen Vorfällen in Deutschland 2025 vor. Dazu äußert sich auch der Bundesbeauftragte gegen Antisemitismus, Felix Klein. Der Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus erfasst nicht nur strafbare Taten, sondern auch verletzende oder einschüchternde Äußerungen und Vorfälle im Alltag und im Internet.

  • Die US-Notenbank Federal Reserve entscheidet erstmals mit Kevin Warsh an der Spitze über die weitere Geldpolitik. Angesichts einer erhöhten Inflation in den Vereinigten Staaten bei zugleich robustem Arbeitsmarkt rechnen Ökonomen damit, dass der Leitzins zum vierten Mal in diesem Jahr in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent bleibt. Die Entscheidung wird um 20 Uhr deutscher Zeit bekannt gegeben.

  • Am siebten Tag der Fußball-Weltmeisterschaft sind die Augen auf Cristiano Ronaldo gerichtet. Portugal bekommt es am Abend mit der DR Kongo zu tun. Auch für die beiden deutschen Trainer Ralf Rangnick und Thomas Tuchel wird es ernst. Vor allem auf Tuchel wartet mit den Engländern ein schwerer Gegner. Es geht gegen den WM-Dritten Kroatien.

Starten Sie gut in den Tag. Mein Name ist Nilofar Breuer und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an nilofarkathleen.breuer[at]ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:40 Uhr

Neue Töne bei der Bundeswehr: Soldaten spielen türkische Musik

PRODUKTION-16-06-2026-Berlin-Ali-Eba-Balli-l-Stabsunteroffizier-und-Jan-Ole-Meyerdierks-Oberstabsgefreiter-spielen-in-der-Julius-Leber-Kaserne-auf-dem-Baerchenplatz-auf-einer-Baglama-und-einem-Cajon-tuerkische-Musik
Ali Eba Balli und Jan-Ole Meyerdierks spielen in der Julius-Leber-Kaserne in Berlin auf einer Baglama und einem Cajon türkische Musik. (Foto: Elisa Schu/dpa)

Keine Musik fürs Marschieren: Zwei Soldaten des Stabsmusikkorps in Berlin erweitern das musikalische Spektrum der Bundeswehr um türkische Klänge. Mit der Baglama - einem Saiteninstrument - sowie der Kistentrommel Cajon spielen sie traditionelle Musik wie das Lied "Giriftar". Es handelt davon, in der Liebe völlig gefangen zu sein. "Es geht viel um Liebe, Natur, Schmerz, Freude. Damals war es wie eine Berichterstattung für die Menschen, die gespielt und gesungen haben", sagt Stabsunteroffizier Ali Eba Balli (42), der die Baglama beherrscht und vor einigen Jahren vom Leiter des Musikkorps, Oberstleutnant Reinhard Kiauka, gebeten wurde, mit dem Instrument zu spielen. Es wurde im Musikkorps bisher nicht gespielt.

"Mein Opa spielt, mein Onkel spielt, es wird dir als Kind schon irgendwie in die Wiege gelegt. Und das prägt", sagte Balli, der in Berlin geboren wurde. Er komme aus zwei verschiedenen Musikwelten "und es ist einfach schön, wenn man das kombinieren kann miteinander".

Neue Töne bei der Bundeswehr: Soldaten spielen türkische Musik
06:11 Uhr

Bericht: Sean Penn dreht Film über Erstürmung des Kapitols

Der dreifache Oscar-Gewinner Sean Penn will Medienberichten zufolge einen Film über die gewaltsame Erstürmung des Kapitols in Washington am 6. Januar 2021 drehen. Das Branchenblatt "Deadline" berichtete, Sean habe das Drehbuch geschrieben und werde Regie führen bei einem Spielfilm, in dessen Mittelpunkt ein Polizist stehe, der bei der Kapitol-Erstürmung von Unterstützern von US-Präsident Donald Trump eingekreist worden sei. Den Beamten soll demnach voraussichtlich Bradley Cooper spielen. Der Dreh soll dem Bericht zufolge kommendes Jahr stattfinden.

Am 6. Januar 2021 hatten Tausende Anhänger des abgewählten Präsidenten Donald Trump den Sitz des US-Kongresses in Washington gewaltsam gestürmt. Die Angreifer wollten verhindern, dass der Kongress an diesem Tag den Sieg des Demokraten Joe Biden bei der Präsidentschaftswahl vom November 2020 endgültig bestätigt.

Bericht: Sean Penn dreht Film über Erstürmung des Kapitols