DER TAG
22. Juli 2026
imageHeute mit Robin Grützmacher und Nilofar Breuer
Zum Archiv
21:19 Uhr

Ungewöhnliches System dreier Himmelskörper entdeckt

Bei Beobachtungen mit dem Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte ESO in Chile hat ein internationales Forschungsteam einen kuriosen "Exosatelliten" entdeckt: Der Himmelskörper umkreist einen Braunen Zwerg, und dieser wiederum zieht seine Bahn um einen roten Zwergstern. Die Entdeckung zeigt, dass es mit den sich stetig verbessernden astronomischen Geräten schon in naher Zukunft möglich sein sollte, auch Monde bei Planeten nachzuweisen, die andere Sterne umkreisen, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt "Nature".

Über 6.000 Planeten kennen Astronomen inzwischen, die nicht unsere Sonne, sondern andere Sterne umkreisen. Sechs der acht Planeten in unserem Sonnensystem besitzen Monde. Dabei sind die Unterschiede groß: Die Erde hat nur einen, Saturn dagegen nach heutigem Stand fast 300. Die Himmelsforscher gehen daher davon aus, dass auch um Exoplaneten, also Planeten bei anderen Sternen, Monde ihre Bahnen ziehen. Doch trotz aller Anstrengungen haben die Forscher bislang keinen solchen "Exomond" aufgespürt. Das Team um Kevin Hoy von der ESO hat jetzt aber erstmals einen Begleiter um einen Braunen Zwerg entdeckt, der seinerseits einen Stern umkreist.

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Die Darstellung zeigt das System um den Stern mit dem neu entdeckten mondähnlichen Objekt im Zentrum. (Foto: via REUTERS)
Ungewöhnliches System dreier Himmelskörper entdeckt
20:47 Uhr

Kamera filmt heftigen Tram-Crash auf Rotterdams Wahrzeichen

In der niederländischen Hafenstadt Rotterdam sind auf der Erasmus-Brücke zwei Straßenbahnen zusammengestoßen. Dabei wurden nach Angaben der Behörden mindestens 15 Menschen verletzt, einer von ihnen wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Aufnahmen einer Webcam auf der Brücke zeigten, wie eine aus dem Stadtzentrum kommende Straßenbahn gegen 11 Uhr auf eine andere Straßenbahn auffährt, Trümmer auf die Fahrbahnen fliegen und beide Bahnen beschädigt werden. Wie es zu der Kollision kommen konnte, ist noch unklar.

Kamera filmt heftigen Tram-Crash auf Rotterdams Wahrzeichen
20:15 Uhr

US-Gericht legt Starttermin für Prozess gegen Maduro fest

Seit ihrer spektakulären Festnahme im Januar sitzen der langjährige Staatschef von Venezuela, Nicolás Maduro, und seine Ehefrau in den USA in Untersuchungshaft. Jetzt will ein Bundesgericht in New York klären, ob der Vorwurf des "Drogenterrorismus" Bestand hat. Der Prozess soll am 1. Juni 2027 beginnen - das legte das Gericht am heutigen Mittwoch in Anwesenheit Maduros fest. Dem 63-Jährigen droht eine lebenslange Haftstrafe.

Die Staatsanwaltschaft wirft Maduro und seiner 69 Jahre alten Ehefrau Cilia Flores vor, sich an der Spitze Venezuelas mit Drogenkartellen verbündet und tonnenweise Kokain in die USA geschmuggelt zu haben. Beide hatten Anfang Januar in New York auf nicht schuldig plädiert

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Eine Skizze aus dem Gerichtssaal in New York zeigt unter anderem Maduro und seine Frau. (Foto: REUTERS)
US-Gericht legt Starttermin für Prozess gegen Maduro fest
19:43 Uhr

Gespenstische Aufnahmen: Flugzeug nach 74 Jahren entdeckt

1952 versprach die PAN-AM-Maschine "Clipper Endeavour" eine für damalige Verhältnisse schnelle, achtstündige Reise von Puerto Rico nach New York City. Doch kurz nach dem Start fielen zwei der vier Triebwerke der Maschine aus. Das Flugzeug stürzte ins Meer, 52 Menschen starben. Nun ist das Wrack gefunden worden. Für das Suchteam ist die Entdeckung eine Sensation. Nach 74 Jahren im Sand und Salzwasser glaubten viele, sie würde nie wieder zu sehen sein. Doch jetzt ist sie es - und erinnert an ein Unglück, das zivile Flüge nachhaltig verändert hat. 

Gespenstische Aufnahmen: Flugzeug nach 74 Jahren entdeckt
18:58 Uhr

Spahn-Nachfolge: FDP-Chef Kubicki kommentiert Nominierung von Frei mit Ironie

Vier Tage hat es gedauert. Inzwischen steht fest, wer dem zurückgetretenen Jens Spahn als Unionsfraktionschef nachfolgen soll: Die Vorsitzenden von CDU und CSU, Friedrich Merz und Markus Söder, schlugen Kanzleramtschef Thorsten Frei für den Posten vor. FDP-Chef Wolfgang Kubicki kommentierte die Entscheidung ironisch als "bemerkenswert". "Der koalitionsinterne Unmut über das Kanzleramt unter Thorsten Frei war in Berlin schon lange unüberhörbar", sagte Kubicki der "Rheinischen Post". "Ihm nun einen noch wichtigeren Posten in der Koalition zu geben, ist eine bemerkenswerte Entscheidung. Das wird kein Befreiungsschlag für Merz", führte der FDP-Chef aus. 

Spahn-Nachfolge: FDP-Chef Kubicki kommentiert Nominierung von Frei mit Ironie
18:24 Uhr

Gasflasche explodiert in Gießen - Lkw brennt völlig aus

Im Zentrum der hessischen Stadt Gießen ist ein Lastwagen für Fahrbahnmarkierungen im Einsatz. Plötzlich kommt es zu einem Feuer, es folgt eine Verpuffung. Eine Gasflasche explodiert. Zwei Menschen werden bei dem Vorfall in der Nähe des Ludwigsplatzes - unweit einer Fußgängerzone - verletzt. "Nach derzeitigem Kenntnisstand geriet ein auf dem Fahrzeug transportierter Werkstoff in Brand", teilt die Polizei mit. Einsatzkräfte sind mit einem Großaufgebot vor Ort.

Gasflasche explodiert in Gießen - Lkw brennt völlig aus
17:29 Uhr

Steinmeier mahnt Deutsche: "Begreifen wir es endlich"

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat mit bewegenden Worten an die neun Todesopfer des rassistischen OEZ-Attentats vor zehn Jahren in München erinnert. Dabei wandte er sich entschieden gegen Rassismus und Antisemitismus - und gegen jede Einteilung von Menschen nur nach ihrer Herkunft. "Begreifen wir es endlich: Zuwanderungsgeschichte haben nicht nur einzelne Menschen - unser ganzes Land hat sie. Deutschland ist ein Land mit Migrationshintergrund. Das macht uns aus", sagte Steinmeier.

Am 22. Juli 2016 hatte ein 18-Jähriger am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) acht Jugendliche und eine erwachsene Frau erschossen, Menschen, die seinem rassistischen Feindbild entsprachen. Weitere Menschen wurden verletzt. Als er gut zweieinhalb Stunden später von Polizeibeamten gestellt wurde, erschoss er sich selbst.

Steinmeier mahnt Deutsche: "Begreifen wir es endlich"
17:01 Uhr

Schiffsunfall vor Kreta: Fähre kracht in Frachtschiff

Der private Videofilmer traut seinen Augen nicht: Ein lautes, anhaltendes Hupen ertönt, dann kracht eine ablegende Fähre im Hafen von Chania auf der griechischen Insel Kreta ungebremst in ein einlaufendes Frachtschiff. Der gewaltige Rumms hinterlässt große Dellen sowohl am Bug des Fährschiffs als auch an der Brücke des Frachters. In griechischen Medien gehen Videos des spektakulären Unfalls viral. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, wie griechische Medien berichten.

Schiffsunfall vor Kreta: Fähre kracht in Frachtschiff
16:32 Uhr

Drogentests in Pariser Ministerien - Beschäftigte müssen Posten räumen

Mit der Ankündigung von Drogentests für Regierungsbeamte und Mitarbeiter in Ministerien hatte Frankreichs Premier Sébastien Lecornu vor ein paar Wochen für Wirbel gesorgt. Jetzt gibt es die ersten Kündigungen. Mehrere Beschäftigte hätten nach positiven Testergebnissen gehen müssen, sagte Lecornu im Interview des Magazins "Paris Match". Viele der Mitarbeiter, die einer Drogenkontrolle unterzogen wurden, hätten Zugang zu "äußerst sensiblen" Informationen, so der Premier.

Mitte Juni hatte Lecornu die Regierung per Rundschreiben zu "unangekündigten und obligatorischen Reihenuntersuchungen in Form von Speicheltests" angewiesen. Die Ressortchefs sollten "die Mitglieder Ihres Ministeriums sowie die Inhaber von Ämtern, die der Regierung unterstehen" - also hohe Beamte sowie "das Personal, das einer Sicherheitsüberprüfung unterliegt" - auf Drogenkonsum testen, zitierten französische Medien aus dem Schreiben. "Im Falle positiver Testergebnisse werden Sie die daraus zu ziehenden Konsequenzen, auch in disziplinarischer Hinsicht, prüfen."

Drogentests in Pariser Ministerien - Beschäftigte müssen Posten räumen
16:01 Uhr

"Fürchterlicher Knall" erschüttert Brandenburger Therme

Der Schreck sitzt noch immer tief: Ein lauter Knall schallt am späten Abend durch Werder in Brandenburg und schreckt Anwohner und Besucher der Haveltherme auf. Auf einem Saunaschiff der Anlage kommt es anscheinend zu einer Verpuffung. Ein Mitarbeiter wird verletzt - das Schiff wird schwer beschädigt und läuft teilweise auf Grund. Was genau passiert ist, ist noch nicht final geklärt. Doch ein Defekt innerhalb der Schiffsbatterie und ein Lichtschalter, den der Mitarbeiter betätigte, haben möglicherweise etwas damit zu tun.

"Fürchterlicher Knall" erschüttert Brandenburger Therme
15:22 Uhr

Trump droht Teheran unverhohlen: Für jedes beschossene Schiff fliegen Bomben

Der Ton des US-Präsidenten Donald Trump in Richtung Teheran wird rauer: Nach seinen Worten werden die USA künftig jedes Mal eine Brücke oder ein Kraftwerk im Iran "bombardieren und zerstören", wenn die Islamische Republik ein Schiff in der Straße von Hormus beschießt. Das teilt Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Damit bekräftigt er seine Drohungen, als Vergeltungsmaßnahme iranische Infrastruktur zu bombardieren. Die iranische Hauptstadt ins Visier zu nehmen, schließt der US-Präsident dabei nicht aus.

Trump droht Teheran unverhohlen: Für jedes beschossene Schiff fliegen Bomben
14:57 Uhr

Nach Maut-Debakel: Ex-Minister Scheuer muss ab September vor Gericht

Seine Aussage im Kontext der gescheiterten Pkw-Maut hat ein juristisches Nachspiel für den früheren Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. Am 21. September soll gegen ihn vor dem Landgericht Berlin ein Strafprozess wegen des Vorwurfs einer Falschaussage beginnen, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Die zuständige Strafkammer hat demnach zunächst insgesamt zwölf Verhandlungstage geplant. Ein Urteil könnte am 25. November gesprochen werden.

Die Berliner Staatsanwaltschaft wirft dem 51-Jährigen vor, vor dem Maut-Untersuchungsausschuss des Bundestags gelogen zu haben. Mitangeklagt ist der ehemalige Staatssekretär Gerhard Schulz. Beide bestreiten den Vorwurf.

Nach Maut-Debakel: Ex-Minister Scheuer muss ab September vor Gericht
14:25 Uhr

Trump will angreifen - Iran dementiert Aktivitäten in Atomanlage

Der Iran hat nukleare Aktivitäten an dem als "Pickaxe Mountain" bekannten Standort im Zentrum des Landes dementiert. US-Berichte darüber seien "nichts weiter als ein erfundener Vorwand für Aggression, Zerstörung und Sabotage", schrieb Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai auf X. Die nuklearen Aktivitäten Irans seien der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) vollständig gemeldet, schrieb er.

US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt mit Angriffen auf das Areal gedroht. "Wir werden diesen Bereich in Kürze ins Visier nehmen, und zwar mit voller Wucht", sagte er bei einem Treffen mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun im Weißen Haus. Bereits zuvor hatte der Republikaner eine entsprechende Attacke auf den Komplex angedroht, der im Berg Kuh-e Kolang südlich der Nuklearanlage Natans im Zentraliran liegt.

Dieses-von-Vantor-zur-Verfuegung-gestellte-Satellitenbild-zeigt-Fahrzeuge-am-westlichen-Tunneleingang-am-Pickaxe-Mountain-am-21-Juni-2026
Dieses von Vantor zur Verfügung gestellte Satellitenbild zeigt Fahrzeuge am westlichen Tunneleingang am "Pickaxe Mountain". (Foto: picture alliance/dpa/Satellite image ©2026 Vantor)
Trump will angreifen - Iran dementiert Aktivitäten in Atomanlage
14:15 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Kollege Robin Grützmacher hat sich in den Feierabend verabschiedet. Durch den restlichen Tag werde ich Sie begleiten. Mein Name ist Nilofar Breuer - bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne eine E-Mail an nilofarkathleen.breuer@ntv.de.

Schichtwechsel
13:42 Uhr

Plötzlich droht Pakistan mit Kriegseintritt

Die Straße von Hormus ist für Schiffe bereits so gut wie unpassierbar. Dass nun auch noch die Huthi-Rebellen das sogenannte Tor der Tränen (Bab al-Mandab) blockieren wollen, ruft das eng mit Saudi-Arabien verbündete Pakistan auf den Plan. Beide unterhalten ein weitreichendes Militärbündnis. Pakistan droht den Huthis nun mit einem Militäreinsatz.

Der Stellungnahme der Atommacht zufolge verurteilt das Land die Drohungen der Terrormiliz gegenüber Saudi-Arabien. Eigene pakistanische Interessen könnten im Sinne des Bündnisses zwischen Pakistan und Saudi-Arabien auch bei einem Angriff auf das Königreich als verletzt gelten. Ein militärischer Eintritt Pakistans in den Konflikt würde Pakistan im Jemen-Krieg zu einem Kontrahenten Teherans machen. Laut dem Datenanbieter Kpler ist der Schiffsbetrieb sowohl an der Straße von Hormus als auch bei Bab al-Mandab gestern deutlich zurückgegangen.

Plötzlich droht Pakistan mit Kriegseintritt
13:09 Uhr

Tornado und faustgroßer Hagel wüten über Adriaküste

Eine schwere Unwetterserie zieht über die italienische Ostküste. Orkanböen decken Dächer ab, in einem Ort bildet sich sogar ein Tornado. Außerdem richten bis zu 15 Zentimeter große Hagelkörner Schäden an:

Tornado und faustgroßer Hagel wüten über Adriaküste
12:33 Uhr

Udo Lindenberg muss Auftritt absagen

Nach mehreren Wochen krankheitsbedingter Pause hat Udo Lindenberg einen weiteren Auftritt abgesagt. "Zu seinem größten Bedauern" könne der Musiker nicht beim Finale des von ihm gestifteten Panikpreises am 1. August teilnehmen, teilte seine Kommunikationsagentur mit. Die Veranstaltung findet im Kloster Hirsau im baden-württembergischen Calw statt.

Nach einer über einen längeren Zeitraum verschleppten schweren Gastritis - einer Entzündung der Magenschleimhaut - benötige Lindenberg auf dringende ärztliche Empfehlung ausreichend Zeit zur vollständigen Genesung, teilte die Agentur mit. Die Entscheidung falle ihm sehr schwer. "Ich habe mich so auf den Abend und euch, meine Panik-Family, gefreut", erklärte Lindenberg. "Und ich bin sehr betrübt, dass es nun doch nicht hinhaut. Ich hoffe von Herzen, dass ihr auch ohne mich eine grandiose Panik-Party feiert." Er schrieb weiter: "Und ich verspreche, sobald Dr. Schleuderknie wieder über die Bühne federt, sehen wir uns wieder."

Udo Lindenberg muss Auftritt absagen
11:54 Uhr

Großbritanniens neuer Premier macht Leben der Bürger mit zwei Maßnahmen günstiger

Der neue britische Premierminister Andy Burnham legt los - und seine ersten Schritte dürften in der Bevölkerung gut ankommen. Burnhams erste Ankündigung war die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Energierechnungen für Privathaushalte ab Oktober. Finanziert werden soll das mit dem Verzicht auf die von Burnhams Vorgänger Keir Starmer geplante Einführung eines digitalen Personalausweises.

Als zweite Maßnahme sollen einfache Fahrten in ganz England von Januar 2027 an nicht mehr als 2 Pfund (2,35 Euro) kosten. Bisher lag die Preisobergrenze bei 3 Pfund (3,52 Euro). Finanziert werden soll die Maßnahme durch Kürzungen bei Investitionen in internationale Klimaschutzprojekte.

Großbritanniens neuer Premier macht Leben der Bürger mit zwei Maßnahmen günstiger
11:26 Uhr

Leopard springt Verkäufer in Schnapsladen an

Im Norden Indiens verirrt sich eine Raubkatze in eine Stadt und überfällt ein Geschäft. Dort fällt das Tier einen 25-jährigen Verkäufer an und verletzt ihn. Die gesamte Szene wird von einer Kamera festgehalten:

Leopard springt Verkäufer in Schnapsladen an
11:02 Uhr

Kulturstaatsminister Weimer peilt Ende an: Schluss nach vier Jahren

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) weiß bereits jetzt, dass er nicht noch einmal vier Jahre im Amt bleiben würde. "Exakt eine Legislaturperiode - nicht länger", sagte der 61-Jährige der Illustrierten "Bunte". In vier Jahren könne viel erreicht werden. Seine Bilanz nach 16 Monaten im Amt sei positiv. Er sehe sich als Anwalt der Kultur, nicht als Kontrolleur.

Gleichzeitig wachse seine Sehnsucht nach Familie. "Ich vermisse vor allem meine geliebte Frau Christiane, mit der ich als Politiker viel zu selten zusammen bin", sagte Weimer. Für sie spiele er privat Liebeslieder auf dem Klavier. "Da reicht mein bescheidenes Talent", fügte er hinzu.

Kulturstaatsminister Weimer peilt Ende an: Schluss nach vier Jahren
10:28 Uhr

Tödliches Zugunglück von Riedlingen: Ursache steht fest

Knapp ein Jahr nach dem tödlichen Zugunglück von Riedlingen in Baden-Württemberg ist die Ursache geklärt. Der Unfall sei durch einen Hangrutsch infolge von Starkregen ausgelöst worden, heißt es in einem Bericht der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung in Bonn. Diese Ursache hatten Polizei und Staatsanwaltschaft schon kurz nach dem Unglück vermutet. Drei Menschen starben, zahlreiche weitere erlitten Verletzungen. 

Am 27. Juli 2025 war ein Regionalzug nahe einem Ortsteil von Riedlingen im Landkreis Biberach entgleist. Eine 70 Jahre alte Reisende, ein 32 Jahre alter Lokführer und ein 36 Jahre alter Bahn-Auszubildender starben. 36 Passagiere wurden nach früheren Anhaben der Staatsanwaltschaft verletzt, einige davon lebensgefährlich. Unter den Verletzten waren demnach zwei Kinder im Alter von 7 und 13 Jahren. Der Zug war auf dem Weg von Sigmaringen nach Ulm. 

Tödliches Zugunglück von Riedlingen: Ursache steht fest
09:48 Uhr

China ist stinksauer auf die EU

550 Millionen Euro - mit dieser saftigen Strafe hat die EU den Online-Marktplatz AliExpress belegt. In Peking ist man darüber alles andere als erfreut. China äußere "starke Unzufriedenheit und ernste Besorgnis", teilte das Handelsministerium mit. Man lehne es entschieden ab, dass die EU unter Berufung auf die Plattformregulierung digitale Barrieren errichte und chinesische E-Commerce-Unternehmen mit diskriminierenden Maßnahmen in ihrem normalen Geschäftsbetrieb in Europa einschränke und unter Druck setze. 

China werde chinesische Unternehmen dabei unterstützen, ihre Rechte zu verteidigen. Zudem werde die chinesische Regierung wirksame Maßnahmen ergreifen, um deren Interessen zu schützen. Die EU hatte die Millionenstrafe wegen des Verkaufs illegaler Produkte verhängt.

China ist stinksauer auf die EU
09:20 Uhr

In Deutschland gibt es so viele Autos wie noch nie

Die Zahl der Autos in Deutschland hat einen neuen Höchststand erreicht. Anfang 2026 kamen auf 1000 Einwohner durchschnittlich 593 Pkw, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das sind drei mehr als 2025 und fünf mehr als 2024. "Seit 2008 ist die Pkw-Dichte kontinuierlich angestiegen", hieß es zu der Bilanz, für die Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) sowie Berechnungen der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder herangezogen wurden.

Zurückzuführen ist das auf einen erneuten Zuwachs bei der Zahl zugelassener Autos: Zum Stichtag 1. Januar 2026 waren rund 49,5 Millionen Pkw in Deutschland zugelassen – "so viele wie nie zuvor". Zum Vergleich: Anfang 2025 waren es 49,3 Millionen Autos.

In Deutschland gibt es so viele Autos wie noch nie
08:43 Uhr

Buch über Ho Chi Minh veröffentlicht: Mehrere Festnahmen

Vietnam ist ein beliebtes Reiseziel, auch bei vielen Europäern. Das Land wird aber nach wie vor autoritär regiert. Ein Buch über den vietnamesischen Staatsgründer Ho Chi Minh hat zu mehreren Festnahmen geführt. Die Behörden haben nach Angaben von Menschenrechtlern seit Ende Juni fünf Menschen wegen ihrer Beteiligung an der Veröffentlichung des Werkes inhaftiert.

Den Beschuldigten - darunter der prominente Autor Nguyen Thanh Nam - werde nach Artikel 117 des Strafgesetzbuches "Propaganda gegen den Staat" vorgeworfen, teilte Human Rights Watch (HRW) mit. Im Falle einer Verurteilung drohen ihnen bis zu 20 Jahre Haft. Das Buch war im April erschienen und schildert das Leben Ho Chi Minhs in Form von Dialogen zwischen einem Lehrer und seinem Schüler in moderner Sprache.

Buch über Ho Chi Minh veröffentlicht: Mehrere Festnahmen
08:09 Uhr

Schulze: BSW wird gemeinsame Sache mit der AfD machen

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze ist davon überzeugt, dass das BSW nach der in seinem Bundesland stattfindenden Landtagswahl "gemeinsame Sache" mit der AfD machen werde. Sollte das BSW in den neuen Landtag einziehen, dann werde es der AfD an die Macht verhelfen wollen, sagte der CDU-Spitzenkandidat den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

"Ich bin überzeugt davon, dass das BSW mit der AfD gemeinsame Sache machen wird, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt", sagte Schulze. Die AfD in Person von Parteichefin Alice Weidel versuche über die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt stärkere bundespolitische Bedeutung zu bekommen. "Auch das BSW und Sahra Wagenknecht wollen über Sachsen-Anhalt bundespolitisch ins Gespräch kommen", fügte Schulze hinzu.

Schulze: BSW wird gemeinsame Sache mit der AfD machen
07:37 Uhr

Netanjahu in New York festnehmen? Bürgermeister muss Rückzieher machen

Entgegen voriger Drohungen des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani muss der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei einer Reise in die Metropole vorerst wohl keine Festnahme erwarten. Eine rechtliche Prüfung habe ergeben, dass die Stadt keine Möglichkeit habe, den Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs gegen Netanjahu vollstrecken zu lassen, sagte Mamdani in einem auf der Plattform X veröffentlichten Video. "Meine Verwaltung hat alle nach geltendem Recht verfügbaren Möglichkeiten geprüft." Netanjahu sei dennoch "in New York City nicht willkommen".

Im Wahlkampf hatte der Demokrat angekündigt, Netanjahu im Falle seiner Wahl zum Bürgermeister festnehmen zu lassen. Später äußerte er sich zurückhaltender und verwies auf eine Prüfung der Möglichkeiten. Netanjahu wird zur UN-Generaldebatte im September in New York erwartet.

Netanjahu in New York festnehmen? Bürgermeister muss Rückzieher machen
07:03 Uhr

Geisterfahrerin verursachte Unfall: Zwölfjährige gestorben

Nach dem schweren Unfall mit einer Geisterfahrerin auf der A45 nahe dem hessischen Florstadt ist eines der drei lebensgefährlich verletzten Kinder gestorben. Das zwölfjährige Mädchen sei am frühen Dienstagabend infolge seiner Verletzungen gestorben, teilte das Polizeipräsidium Mittelhessen mit. 

Die Mutter der Kinder war in der Nacht zum Sonntag an der Anschlussstelle Florstadt in falscher Richtung auf die Autobahn gefahren und kurz darauf mit hoher Geschwindigkeit mit dem Auto eines 70-Jährigen frontal zusammengestoßen. Der Mann und die 34-Jährige aus Obernburg in Bayern waren gestorben. Ihr Ehemann und ihre drei Kinder im Alter zwischen 10 und 15 Jahren wurden schwerst verletzt. Der Mann und zwei der Kinder befinden sich nach Angaben der Polizei weiterhin in kritischem Zustand.

Geisterfahrerin verursachte Unfall: Zwölfjährige gestorben
06:29 Uhr

"Ort neutralisieren" - Polizei bezieht Hitlers Geburtshaus

Jahrelang war Hitlers Geburtshaus in Braunau am Inn ein Pilgerort für Neonazis. Nun ziehen österreichische Polizeibeamte in das Haus ein. Die Menschen vor Ort reagieren gespalten auf den Plan, den Ort so zu "neutralisieren":

"Ort neutralisieren" - Polizei bezieht Hitlers Geburtshaus
05:43 Uhr

18-jährige Schauspielerin stirbt bei Unfall

Die durch ihre Rolle in zwei "Godzilla"-Filmen bekannt gewordene US-Schauspielerin Kaylee Hottle ist im Alter von 18 Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Das von einem 19-Jährigen gesteuerte Fahrzeug sei im US-Bundesstaat Maryland von der Straße abgekommen und gegen ein Hindernis geprallt, teilte die Polizei im County Frederick mit. "Es wird davon ausgegangen, dass überhöhte Geschwindigkeit ein Faktor war."

Hottle wurde den Angaben zufolge ins Krankenhaus gebracht, wo aber nur noch ihr Tod festgestellt werden konnte. Der Fahrer wurde demnach verletzt, schwebt jedoch nicht in Lebensgefahr. In dem Auto befand sich noch ein dritter Insasse. Dieser habe eine medizinische Versorgung abgelehnt, erklärte die Polizei.

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Kaylee Hottle bei der Weltpremiere des Kinofilms Godzilla vs. Kong. (Foto: IMAGO/Future Image)
18-jährige Schauspielerin stirbt bei Unfall