Der Tag
30. Juli 2025
imagemit Max Perseke
Zum Archiv
22:13 Uhr

Das war Mittwoch, der 30. Juli 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

nach Bangen und Hoffen kam heute die tragische Nachrichte des Todes der Ex-Biathletin Laura Dahlmeier. Sie ist beim Bergsteigen im pakistanischen Karakorum-Gebirge tödlich verunglückt. Dort wird auch ihr Leichnam bleiben. Die Bergung der sterblichen Überreste der 31-Jährigen vom Laila Peak in Pakistan ist für die Rettungskräfte unter den aktuell vorherrschenden schwierigen Bedingungen mit Steinschlag und einem Wetterumschwung mit einem zu hohen Risiko verbunden und nicht realisierbar.

Es sei Laura Dahlmeiers "ausdrücklicher und niedergeschriebener Wille, dass in einem Fall wie diesem niemand sein Leben riskieren darf, um sie zu bergen", schreibt ihr Management in einem Statement. "Ihr Wunsch war es, ihren Leichnam in diesem Fall am Berg zurückzulassen. Dies ist auch im Sinne der Angehörigen, die außerdem ausdrücklich darum bitten, Lauras letzten Wunsch zu respektieren."

Laura Dahlmeier war sich der Risiken ihres Sports bewusst und hat vorgesorgt. Ihr Tod ist tragisch und wird nicht nur bei ihrer Familie und der Bergsteiger-Community eine Lücke hinterlassen.

Ich lege Ihnen den von meinem Kollegen Tobias Nordmann verfassten Nachruf auf Laura Dahlmeier ans Herz.

Im "Tag" sind wir morgen wieder für Sie da, bis dahin!

Das war Mittwoch, der 30. Juli 2025
22:12 Uhr

Kamala Harris sagt, wie es mit ihr (nicht) weitergeht

Die frühere US-Vizepräsidentin Kamala Harris wird nach eigenen Angaben nicht für das Gouverneursamt in Kalifornien kandidieren. Damit beendete die Demokratin am Mittwoch Spekulationen über ihre politische Zukunft. Sie habe nach reiflicher Überlegung entschieden, bei der Wahl nicht anzutreten, erklärte Harris. Sie ließ jedoch eine mögliche Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2028 offen. "Meine Führungsrolle und mein öffentlicher Dienst werden zunächst nicht in einem gewählten Amt stattfinden. Ich freue mich darauf, wieder unterwegs zu sein, den Menschen in Amerika zuzuhören und Demokraten im ganzen Land zu unterstützen, die furchtlos kämpfen werden." In den kommenden Monaten wolle sie Einzelheiten zu ihren weiteren Plänen mitteilen.

Kamala Harris sagt, wie es mit ihr (nicht) weitergeht
21:39 Uhr

Trump guter Dinge, was Deal mit China angeht

Im schwelenden Handelsstreit mit China hat sich US-Präsident Donald Trump optimistisch über eine mögliche Einigung geäußert. Mit China gehe es voran, es laufe gut, sagte er in der US-Hauptstadt Washington vor Journalisten. Man sei auf dem richtigen Weg. "Ich denke, wir werden einen sehr fairen Deal mit China erzielen." In den vergangenen beiden Tagen hatten sich die USA und China bei Handelsgesprächen in Stockholm vorerst nicht auf eine mögliche Verlängerung ihrer Zollpause festlegen können. Sie ließen zunächst offen, ob die Pause noch einmal verlängert wird. Die aktuell geltende Pause läuft am 12. August aus. Seit April hatten die USA die Einfuhrzölle auf chinesische Waren schrittweise auf bis zu 145 Prozent erhöht. China reagierte mit Gegenzöllen von bis zu 125 Prozent und verhängte Exportkontrollen auf strategisch wichtige Rohstoffe. Im Mai einigten sich beide Seiten in Genf auf eine 90-tägige Aussetzung der neuen Zölle.

Trump guter Dinge, was Deal mit China angeht
21:09 Uhr

Erwägt Donald Trump nun wirklich, Sean Combs zu begnadigen?

Fast zwei Monate nachdem Donald Trump öffentlich über eine mögliche Begnadigung für Sean "Diddy" Combs spekulierte, nimmt die Diskussion konkrete Formen an. Wie ein Regierungsvertreter dem US-Magazin "Deadline" bestätigte, werde eine vollständige präsidentielle Begnadigung für den Gründer von Bad Boy Records nun "ernsthaft erwogen". Mehrere Vertraute des inhaftierten Rappers haben sich laut Insidern an das Weiße Haus gewandt. Das Thema sei von "nur einem weiteren Trump-Gedankenspiel zu einem umsetzbaren Ereignis" aufgestiegen, nachdem Combs Anfang Juli in seinem New Yorker Sexhandel-Prozess teilweise schuldig gesprochen wurde. Seit seiner Verhaftung im September wurde Combs wiederholt eine 50-Millionen-Dollar-Kaution und die Entlassung aus dem Metropolitan Detention Center in Brooklyn verweigert. Bei seiner Urteilsverkündung am 3. Oktober könnte der Rap-Mogul zu zwei bis drei Jahren Gefängnis verurteilt werden - minus die bereits verbüßte Zeit.

Erwägt Donald Trump nun wirklich, Sean Combs zu begnadigen?
20:36 Uhr

Reinigungskraft stirbt bei Verpuffung in Abluftkamin in Baden-Württemberg

Eine Reinigungskraft ist bei einer Verpuffung in einem Abluftkamin in Baden-Württemberg ums Leben gekommen. Der Mann erlag seinen Verletzungen noch vor Ort, wie die Polizei Offenburg mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Dienstagabend in einem holzverarbeitenden Betrieb im Hafengebiet in Kehl. Die Produktion war zum Unfallzeitpunkt wegen der Reinigungsarbeiten eingestellt. Der Mann war damit beschäftigt, Anhaftungen im Abluftkamin zu entfernen. Wie es zu der Verpuffung kommen konnte, blieb zunächst unklar. Der Verunglückte, der für eine externe Firma arbeitete, konnte noch nicht geborgen werden.

Reinigungskraft stirbt bei Verpuffung in Abluftkamin in Baden-Württemberg
20:02 Uhr

US-Notenbank hält Leitzinsen stabil

Die US-Notenbank Fed belässt die Leitzinsen unverändert. Damit stemmt sie sich gegen den Druck von US-Präsident Trump, der niedrigere Zinsen fordert.

US-Notenbank hält Leitzinsen stabil
19:47 Uhr

Israelischer Minister deutet Annexion von Teilen Gazas an

Israel könnte einem Mitglied des Sicherheitskabinetts zufolge mit einer teilweisen Annexion des Gazastreifens drohen, um den Druck auf die islamistische Hamas bei den Verhandlungen über eine Waffenruhe zu erhöhen. Als Grund führte Minister Seew Elkin im öffentlich-rechtlichen Kan-Sender an, die Hamas zögere die Verhandlungen hinaus. "Das Schmerzhafteste für unsere Feinde ist der Verlust von Land", sagte er weiter. Es bestehe daher die Möglichkeit, der Hamas ein Ultimatum zu setzen, um eine Einigung zu erzielen. Ein solches Ultimatum sei ein bedeutendes Druckmittel. Israel würde deutlich machen, dass die Hamas "in dem Moment, in dem sie mit uns Spielchen treibt, Land verlieren wird, das sie nicht zurückbekommen wird".

Israelischer Minister deutet Annexion von Teilen Gazas an
19:05 Uhr

Fake-Polizisten stoppen richtige Polizistin - Wer wird festgenommen?

Dumm gelaufen ist ein "Einsatz" von zwei falschen Polizisten im hessischen Seligenstadt: Sie hatten bei einer angeblichen Verkehrskontrolle eine richtige Polizeibeamtin gestoppt, die privat im Auto unterwegs war, wie die Polizei in Offenbach mitteilte. Sie habe einen Verkehrsverstoß begangen, hätten sie zu der Fahrerin gesagt. Zuvor waren sie ihrem Auto mit einem vermeintlichen Polizeiwagen mit Blaulicht gefolgt. Die Polizistin habe gleich gewusst, dass etwas nicht stimmte und nach den Dienstausweisen der vermeintlichen Polizisten gefragt.

Sie verständigte ihre Kollegen, die mit zwei Streifen anrückten und die Männer im Alter von 20 und 22 Jahren festnahmen. Diese trugen zivile Kleidung mit Schutzwesten und hatten typische Polizeiausrüstung dabei. Es wurden eine Reihe von Beweismitteln sichergestellt: Das Blaulicht, ein Licht-Panel "Bitte folgen", zwei Polizeigürtel, mehrere Pfeffersprays, diverse Polizeiabzeichen, eine Schreckschusspistole und zwei Messer. Die Männer räumten ein, keine Polizisten zu sein. Die Herkunft der Utensilien müsse nun aufgeklärt werden, teilte die Polizei mit. Ermittlungen laufen wegen des Verdachts der Amtsanmaßung und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Fake-Polizisten stoppen richtige Polizistin - Wer wird festgenommen?
18:21 Uhr

Bundestagsabgeordneter gibt Nachhilfe in Sachen Ersthilfe - vom Unfallort

Der CSU-Bundestagsabgeordnete Tobias Winkler schildert in einem Instagram-Beitrag, wie er kürzlich Zeuge einer Ersthelfer-Situation am Ort eines Motorradunfalls wurde. Er nutzt dies für einen Appell, Mut zu haben und in solchen Situationen zu helfen. Dabei zählt er Klassiker der Ersthilfe auf wie "Warnblinker, Anhalten, Aussteigen, Notruf absetzen, Überblick gewinnen, Opfer ansprechen", kommt aber zu dem Schluss, dass es noch mehr Möglichkeiten und auch Notwendigkeiten gibt, in so einer Situation zu unterstützen. "Aber es bleibt so viel anderes zu tun: Verkehr regeln, nach dem schlafenden Baby der Ersthelferin schauen, einen Regenschirm halten, eine Decke holen, Verletzte beruhigen, andere Helfer motivieren", schreibt Winkler. "Man muss kein ausgebildeter Rettungssanitäter sein, um helfen zu können, jeder kann etwas tun."

Bundestagsabgeordneter gibt Nachhilfe in Sachen Ersthilfe - vom Unfallort
17:23 Uhr

Vulkanausbruch nach Erdbeben in Russland

Nach dem schweren Erdbeben vor Kamtschatka und meterhohen Tsunami-Wellen ist der Vulkan Kljutschewskoi auf der russischen Halbinsel ausgebrochen. "An der Westflanke fließt glühend heiße Lava herab. Über dem Vulkan ist ein starkes Leuchten zu sehen, begleitet von Explosionen", teilte der Geophysikalische Dienst der Russischen Akademie der Wissenschaften auf Telegram mit. Weitere Details wurden zunächst nicht genannt.

Der Kljutschewskoi ist der aktivste Vulkan auf Kamtschatka und zugleich einer der höchsten der Welt. Nach Angaben des russischen Präsidialamtssprechers Dmitri Peskow sind infolge des Erdbebens keine Menschen ums Leben gekommen. Für die gesamte Pazifikregion von Japan über den US-Bundesstaat Hawaii, die Westküste der USA bis nach Chile wurden zudem Tsunami-Warnungen ausgegeben, die später jedoch größtenteils wieder herabgestuft wurden. Die Behörden in Französisch-Polynesien warnten die Bewohner der abgelegenen Marquesas-Inseln jedoch weiterhin vor bis zu 2,5 Meter hohen Wellen.

Vulkanausbruch nach Erdbeben in Russland
16:52 Uhr

"Einstellige Zahl" von Deutschen weiter unter Geiseln der Hamas

Unter den von der radikalislamischen Hamas in den Gazastreifen verschleppten Geiseln ist nach Angaben des Auswärtigen Amts noch eine "einstellige Zahl" von deutschen Staatsangehörigen. Das sagte ein Sprecher des Außenamts in Berlin vor Journalisten. Er sprach zudem von einer "niedrigen dreistelligen Zahl" von Deutschen, die sich laut der amtlichen Krisenvorsorgeliste noch im Gazastreifen aufhalten. Es müsse die Sorge bestehen, "dass da selbstverständlich auch Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit von dem gleichen Schicksal betroffen sind wie alle anderen Menschen, die sich in Gaza aufhalten", sagte der Sprecher weiter.

Die Hamas und mit ihr verbündete islamistische Gruppen hatten am 7. Oktober 2023 Israel überfallen und dabei insgesamt 251 Menschen in den Gazastreifen verschleppt. Der Überfall der Hamas, bei dem nach israelischen Angaben mehr als 1200 Menschen getötet wurden, hatte den Krieg im Gazastreifen ausgelöst. Dabei wurden nach Angaben der Hamas-Behörden, deren Angaben unabhängig nicht überprüft werden können, bislang mehr als 60.000 Menschen in dem Palästinensergebiet getötet.

"Einstellige Zahl" von Deutschen weiter unter Geiseln der Hamas
16:12 Uhr

Harvard-Physiker hält "3I/Atlas" für außerirdische Sonde

Der Himmelskörper "3I/Atlas" weist eine ungewöhnliche Flugbahn auf. Harvard-Physiker Avi Loeb hält es auch deshalb für möglich, dass es sich nicht um ein natürliches Objekt handelt. Die Wissenschafts-Szene ist empört - Loeb fiel schon früher mit Fehleinschätzungen auf. Er will damit aber ohnehin etwas anderes erreichen, sagt er.

Harvard-Physiker hält "3I/Atlas" für außerirdische Sonde
15:44 Uhr

Söder: "Bayern trauert um eine Königin des Wintersports"

Nach der Todesmeldung der früheren Biatlethin Laura Dahlmeier nehmen viele Menschen Anteil - auch solche der Öffentlichkeit. So erklärt der bayerische Ministerpräsident Markus Söder via X: "Bayern trauert um eine Königin des Wintersports. Die Nachricht vom Tod von Laura Dahlmeier macht tief betroffen. Ein schrecklicher Unfall hat die junge Frau mitten aus dem Leben gerissen. Laura Dahlmeier verkörperte ihre Heimat Bayern im besten Sinne: Sie war ehrgeizig und erfolgreich und blieb dabei immer heimatverbunden und bescheiden. Mit ihren Leistungen im Biathlon beeindruckte sie die ganze Welt (...)"

Söder: "Bayern trauert um eine Königin des Wintersports"
15:15 Uhr

Auto rollt in Bonn in Rhein und treibt mehrere hundert Meter

Ein in den Rhein gerolltes Auto hat in Bonn einen Einsatz der Feuerwehr ausgelöst. Der Fahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht, wie Feuerwehr und Rettungsdienst bereits am Dienstagabend mitteilten. Demnach schilderten Zeugen am Nachmittag über den Notruf, dass an einem Fähranleger ein Auto mit einem Fahrer in den Rhein gefahren sei und unterzugehen drohe. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Auto schon einige hundert Meter mitgerissen worden. Jedoch kam es rund 30 Meter vom Ufer entfernt zum Liegen. Dadurch versank das Auto nicht komplett, der Fahrer konnte sich selbst befreien. Einsatzkräfte konnten das halb versunkene Auto bergen. Weil es sich um ein E-Fahrzeug handelte, gelangte kein Kraftstoff in den Rhein.

Auto rollt in Bonn in Rhein und treibt mehrere hundert Meter
14:31 Uhr

Ex-Biathletin Laura Dahlmeier bei Bergunglück in Pakistan gestorben

Die ehemalige deutsche Biathletin Laura Dahlmeier ist beim Bergsteigen im pakistanischen Karakorum-Gebirge tödlich verunglückt. Das teilte ihr Management mit. Die 31-Jährige war am Montag am Laila Peak auf rund 5.700 Metern Höhe von einem Steinschlag getroffen worden.

Ex-Biathletin Laura Dahlmeier bei Bergunglück in Pakistan gestorben
14:26 Uhr

Österreichischer Botschafter verliert Posten wegen Sex-Blog

Ein Botschafter Österreichs, der einen Sex-Blog betrieben haben soll, hat seinen Posten verloren. Der Botschafter habe aus persönlichen Gründen um seine Abberufung gebeten, diese sei von Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (Neos) angenommen worden, bestätigte das Außenministerium entsprechende Medienberichte. Wo der Diplomat eingesetzt war, wurde nicht mitgeteilt. Das österreichische Investigativ-Medium "Fass ohne Boden" hatte darüber berichtet, dass der Diplomat unter einem Frauennamen einen höchst frauenverachtenden und gewaltverherrlichenden sadomasochistischen Blog betrieben habe. "Der betroffene Beamte galt als diskret, verlässlich und international erfahren", so das Investigativ-Medium. Umso größer sei die sicherheitspolitische Brisanz eines Doppellebens, das potenziell erpressbar mache.

Österreichischer Botschafter verliert Posten wegen Sex-Blog
14:12 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser, meine werte Kollegin Heidi Ulrich hat sich in ihren Feierabend verabschiedet, ich übernehme das Ruder im "Tag". Ich heiße Max Perseke und freue mich, Sie bis zum Abend mit News versorgen zu dürfen.

Schichtwechsel
13:54 Uhr

Thomas Huber auf dem Weg zu Laura Dahlmeier

Auch der bayerische Extremkletterer Thomas Huber versucht zu helfen: Er gehört zu den vier Bergsteigern und zwei Bergträgern, die in Pakistan auf dem Weg zur verunglückten Laura Dahlmeier sind. Das bestätigen sein Bruder Alexander Huber und ein pakistanischer Behördensprecher. Die Huber-Brüder kennen die Biathlon-Olympiasiegerin vom Bergsteigen. "Wir waren mit ihr unterwegs", sagt Alexander Huber. "Wir sind befreundet."

Bergsteiger-Legende Reinhold Messner sagt, nach seinen Informationen sei Thomas Huber mit dem Hubschrauber aus der ebenfalls in Pakistan befindlichen Latok-Gruppe, wo dieser unterwegs war, zum Basislager des Leila Peaks geflogen worden, an dem Dahlmeier verunglückt ist. "Wenn Thomas Huber vor Ort ist, wird er alles tun, um Hilfe und Rettung zu bringen. Aber Wunder kann er auch nicht vollbringen."

Thomas Huber auf dem Weg zu Laura Dahlmeier
13:32 Uhr

Tragischer Unfall nach Tsunami-Warnung: Auto stürzt von Klippe

Wegen Tsunami-Warnungen waren zwischenzeitlich mehr als zwei Millionen Menschen an Japans Pazifikküste aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. In der Folge sei es zu einem tödlichen Unfall gekommen, berichten japanische Medien. Eine Frau ist mit ihrem Auto von einer Klippe gestürzt und gestorben. Zuvor soll die 58-Jährige in der Präfektur Mie eine Nachricht an ihre Familie geschickt haben, dass sie sich angesichts der Tsunami-Warnung auf den Weg in höher gelegene Gebiete machen würde, heißt es in örtlichen Medien unter Berufung auf die Rettungskräfte. In den Berichten wird über einen Lenk-Fehler spekuliert. Das Auto sei etwa 20 Meter in die Tiefe gestürzt, heißt es. Die Tsunami-Warnungen sind inzwischen für einige Gebiete in Japan herabgestuft.

Tragischer Unfall nach Tsunami-Warnung: Auto stürzt von Klippe
12:58 Uhr

Rakete mit schräger Ladung schafft nur ein paar Meter

Erstmals überhaupt soll eine australische Rakete von australischem Boden starten. Am Bowen Orbital Spaceport hebt sie samt außergewöhnlicher Ladung auch ab, hebt sich langsam, steht in der Luft - und plumpst nach nur 14 Sekunden zurück zur Erde.

Rakete mit schräger Ladung schafft nur ein paar Meter
12:23 Uhr

Talbrücke in Südhessen gesprengt

Zu gefährlich für den Verkehr: Die marode Brücke der Bundesstraße 45 in Südhessen im Odenwald ist am Vormittag gesprengt worden. Auf der rund 116 Meter langen Brücke waren zuvor Risse festgestellt worden. Bereits seit Wochen war sie für den Straßenverkehr gesperrt. Auch die darunter liegende Bahnstrecke wurde gesperrt. Geplant ist, eine neue Brücke zu bauen.

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Die Brücke war um 11.01 Uhr nach Detonationen zusammengekracht. (Foto: dpa)
Talbrücke in Südhessen gesprengt
11:58 Uhr

Erster Iron-Maiden-Sänger Paul Mario Day ist gestorben

Die Metal-Welt trauert um Paul Mario Day: Der erste Sänger der legendären britischen Heavy-Metal-Band Iron Maiden ist im Alter von 69 Jahren an Krebs gestorben. Seine spätere Band More bestätigt entsprechende Medienberichte.

Im Jahr 1975 gehört Day zu den Gründungsmitgliedern von Iron Maiden. Jedoch wird er nach gut einem Jahr durch Dennis Wilcock ersetzt. Als Grund wird mangelnde Bühnenpräsenz genannt, wie Day später in einem Interview bestätigt. Der Musiker macht jedoch mit anderen Bands Karriere. Dazu gehört die von ihm 1980 gegründete Heavy-Metal-Band More. Seine größten kommerziellen Erfolge feiert er jedoch ab 1985, als er sich der neu formierten Glam-Rock-Band The Sweet anschloss.

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Paul Mario Day bei einem Konzert von The Sweet im Jahr 1988 in Berlin. (Foto: imago/BRIGANI-ART)
Erster Iron-Maiden-Sänger Paul Mario Day ist gestorben
11:21 Uhr

Einsatz geht weiter: Bergsteiger wollen zu Laura Dahlmeier gelangen

Bisher konnte niemand zur verunglückten Laura Dahlmeier gelangen. Der Unglücksort ist schwer zugänglich und es besteht das Risiko weiterer Steinschläge. Zwei Teams aus vier erfahrenen Bergsteigern und zwei Bergträgern versuchen es nun weiter. Das teilt ein Behördensprecher in Pakistan mit. Helikopter konnten aufgrund der schwierigen Wetterverhältnisse bisher nicht starten.

Der Rettungseinsatz war gestern nach Einbruch der Dunkelheit unterbrochen worden. Dahlmeier war am Montag in rund 5700 Metern Höhe auf dem Laila Peak von einem Steinschlag getroffen worden, wie ihr Team mitteilte. Von der deutschen Biathlon-Olympiasiegerin gibt es kein Lebenszeichen.

Einsatz geht weiter: Bergsteiger wollen zu Laura Dahlmeier gelangen
10:58 Uhr

Bis zu 100 Liter Regen: Hier drohen Überflutungen

Ein Unwettertief über Dänemark bringt kräftige Schauer und Gewitter nach Deutschland. Im Norden drohen bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter, wodurch es zu Überflutungen kommen kann. Insgesamt bleibt das Wetter wechselhaft - mit Sturmböen, Niederschlägen und kühlen Temperaturen.

Bis zu 100 Liter Regen: Hier drohen Überflutungen
10:42 Uhr

So viele lizenzierte Cannabis Clubs hat Deutschland

Die sogenannten Cannabis Social Clubs dürfen eine begrenzte Menge an Cannabis anbauen und an ihre erwachsenen Mitglieder abgeben. Gut ein Jahr nach der Teillegalisierung wurden in Deutschland 293 Anbaulizenzen für solche Clubs vergeben. Das habe eine Umfrage bei den Bundesländern ergeben, meldet die Funke Mediengruppe. Demnach gibt es mit 82 Clubs die meisten in Nordrhein-Westfalen. Auf Platz zwei und drei folgen Niedersachsen mit 54 Anbaulizenzen und Rheinland-Pfalz mit 27 Anbaulizenzen. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl geht aber Hamburg mit seinen 13 Cannabis Clubs als Spitzenreiter hervor.

So viele lizenzierte Cannabis Clubs hat Deutschland
10:33 Uhr

Eurofighter überfliegt Unglücksstelle nach Helikopterabsturz

Nach dem Hubschrauberabsturz in Sachsen geht die Suche nach dem vermissten Besatzungsmitglied weiter. Die Bundeswehr hat sich bereits mit einem Eurofighter und Aufklärungstechnik ein Lagebild aus der Luft verschafft. Der mit einem Aufklärungspod ausgestattete Jet habe die Unglücksstelle in der Nacht überflogen, sagt ein Sprecher der Luftwaffe. Es handele sich dabei um eine Art große Kamera, mit der hochauflösende Luftbilder sowie Infrarotbilder bei Nacht gemacht werden können. Warum der Hubschrauber abstürzte, sei weiter unklar. Bereits gestern waren zwei Besatzungsmitglieder tot geborgen worden.

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Der Hubschraube war in der Nähe von Grimma in einen Fluss gestürzt. Inzwischen wurden Trümmerteile geborgen. (Foto: dpa)
Eurofighter überfliegt Unglücksstelle nach Helikopterabsturz
10:20 Uhr

Deutsche Wirtschaft schrumpft im zweiten Quartal

Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt sank von April bis Juni um 0,1 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt zu seiner ersten Schätzung mitteilte. Ökonomen hatten ein Minus von 0,1 Prozent erwartet.

Mehr zur Wirtschaft und zu Börsenkursen finden Sie im "Börsen"-Tag.

Deutsche Wirtschaft schrumpft im zweiten Quartal
10:06 Uhr

Explosion zerreißt Fabrikgebäude in Nebraska

Eine Überwachungskamera filmt die Explosion eines Fabrikgebäudes im US-Bundesstaat Nebraska. Drohnenaufnahmen zeigen das Ausmaß der anschließenden Zerstörung. Drei Menschen, die sich zum Zeitpunkt der Detonation in dem Gebäude befanden, werden noch vermisst.

Explosion zerreißt Fabrikgebäude in Nebraska
09:47 Uhr

Russland meldet bis zu fünf Meter hohe Tsunami-Wellen

Aus Russland wird von meterhohen Tsunami-Wellen berichtet. Mehr als drei Meter hohe Wellen hätten in der Nähe der Stadt Sewero-Kurilsk Russlands Pazifikküste erreicht, meldet die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Rettungsdienste. Die stärkste Welle sei sogar fünf Meter hoch gewesen. "Das heutige Erdbeben war schwer und das stärkste seit Jahrzehnten", sagt der Gouverneur von Kamtschatka, Wladimir Solodow, in einem Video auf Telegram. Laut regionalen Behörden wurden mehrere Menschen verletzt.

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Das Bild zeigt laut russischen Angaben die Folgen des Tsunamis in Sewero-Kurilsk auf der Kurilen-Insel Paramuschir. (Foto: dpa)

Währenddessen gelten weiterhin Tsunami-Warnungen für Küsten in zahlreichen Pazifik-Anrainerstaaten. Das betrifft etwa Hawaii. US-Gouverneur Josh Green sagt, man rechne mit mindestens zwei bis drei Stunden, bevor es eine Entwarnung geben könnte.

Update von 11:30 Uhr: Die Tsunami-Warnung für die Hawaii-Inselgruppe ist herabgestuft worden. Trotzdem seien weiterhin starke Wellen an den Küsten möglich, heißt es von Behördenseite. Für mehrere Länder wie die Philippinen und China sind die Tsunami-Warnungen inzwischen aufgehoben. Japan hat die Warnungen teilweise herabgestuft.

Russland meldet bis zu fünf Meter hohe Tsunami-Wellen
09:19 Uhr

Punk-Legende Jock McDonald gestorben

Jock McDonald, Sänger der Punk-Band The Bollock Brothers, ist tot. Der Musiker starb am Samstag bei einem Badeunfall in Irland im Alter von 69 Jahren. Das hat sein Bandkollege Pat Pattyn bekannt gegeben. "Ruhe in Frieden, mein Freund ... Ich werde dich vermissen ...", schrieb er bei Facebook.

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Die Punk-Rock-Szene trauert um eine ihrer markantesten Stimmen - Jock McDonald, hier im Jahr 2018. (Foto: imago/Carsten Thesing)

Jock McDonald gründete die Band 1979. Über mehr als vier Jahrzehnte veröffentlichten The Bollock Brothers neun Studioalben. Bekannt wurden sie vor allem durch ihre Cover von Rockklassikern, darunter Songs von Led Zeppelin, Steppenwolf und David Bowie. Besonders ihre Interpretation von Alex Harveys "Faith Healer" wurde zum Hit und machte die Band berühmt. Erst im Mai hatten die Punk-Rocker die neue Single "I'm In Love With A British Rock Star" veröffentlicht.

Punk-Legende Jock McDonald gestorben
09:13 Uhr

Angst um verunglückte Dahlmeier - Rettungsmission geht weiter

Auf rund 5700 Meter Höhe verunglückt die Ex-Biathletin Laura Dahlmeier unweit des K2, dem zweithöchsten Berg der Welt. Bei einem ersten Helikopter-Überflug gibt es kein Lebenszeichen von der 31-Jährigen, die Versuche, zu der "mindestens schwer Verletzten" vorzudringen werden zwischenzeitlich ausgesetzt.

Angst um verunglückte Dahlmeier - Rettungsmission geht weiter
08:49 Uhr

"Batman" und "Rambo"-Darsteller Alon Aboutboul ist tot

Der Schauspieler Alon Aboutboul ist im Alter von 60 Jahren gestorben. Medienberichten zufolge war er gestern an einem Strand in Tel Aviv zusammengebrochen, nachdem er schwimmen gegangen war. Rettungskräfte konnten ihn nicht mehr wiederbeleben. Die genaue Todesursache ist bisher unklar.

Seine wohl bekannteste Filmrolle war die des russischen Nuklearphysikers Dr. Pavel in "The Dark Knight Rises", dem finalen Teil der "Batman"-Trilogie. Weitere Auftritte hatte er in "Rambo III", "München" und "Der Mann, der niemals lebte". Mitgespielt hat er unter anderem auch in den Serien "Homeland" und "Snowfall" sowie in vielen israelischen Produktionen.

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Alon Aboutboul im Februar 2022. (Foto: picture alliance / Chris Pizzello/Invision/AP)
"Batman" und "Rambo"-Darsteller Alon Aboutboul ist tot
08:36 Uhr

Was steckt wirklich im EU-Deal mit Trump?

Nach dem symbolträchtigen Handschlag zwischen Donald Trump und Ursula von der Leyen legen die USA und die EU die Eckpunkte des Handelsabkommens vor. Doch zentrale Details zu Lebensmittelstandards, Investitionen und Digitalgesetzen zeigen: Von vollständiger Einigkeit kann keine Rede sein.

Was steckt wirklich im EU-Deal mit Trump?
08:11 Uhr

Flutwellen erreichen Japan, viele Länder warnen vor Tsunamis, Russland meldet Verletzte

Mehrere Länder warnen vor Tsunamis an ihren Pazifik-Küsten, nachdem vor der russischen Halbinsel Kamtschatka die Erde gebebt hat. In Japan erreichen zunehmend höhere Wellen die Küste.

  • Japan verzeichnet eine 1,3 Meter hohe Tsunamiwelle, wie die Wetterbehörde mitteilt. Diese erreiche einen Hafen in Japans nördlicher Präfektur Miyagi.

  • Zuvor waren bereits zunehmend höhere Flutwellen an Küsten im Norden Japans registriert worden. In Medienberichten war zunächst von 60 Zentimeter hohen Flutwellen die Rede. Die Behörden haben Warnungen vor einem bis zu drei Meter hohen Tsunami ausgegeben. Bei einem Tsunami bauen sich Wellen mitunter in Stufen auf. Opfer oder Schäden wurden bisher nicht gemeldet.

  • Mit Wellen von bis zu einem Meter rechnet das chinesische Tsunami-Warnzentrum an Chinas Ostküste.

  • Das US-Tsunamiwarnzentrum in Honolulu warnt vor bis zu drei Meter hohen Wellen unter anderem in Japan, Russland und Hawaii. Der Nationale Wetterdienst der USA hat eine Tsunami-Warnung für die gesamte US-Westküste herausgegeben. Unter anderem auch in Mexiko, Peru, Ecuador, Indonesien und den Philippinen wird vor Wellen gewarnt.

  • Aus Russland gibt es bereits erste Berichte über Opfer und Schäden: Die russische Katastrophenschutzbehörde teilte mit, ein Tsunami habe die Hafenstadt Sewero-Kurilsk getroffen und überflutet. 2000 Einwohner seien in Sicherheit gebracht worden. Die Behörden der Region Sachalin riefen für die Inselgruppe der Nordkurilen den Notstand aus. Staatliche Medien berichten, dass mehrere Menschen durch das Beben verletzt worden seien, jedoch niemand schwer.

Update von 10:48 Uhr: China hat die Tsunami-Warnung aufgehoben.

Flutwellen erreichen Japan, viele Länder warnen vor Tsunamis, Russland meldet Verletzte
07:35 Uhr

Australien will Kindern auch Youtube verbieten

Erst sind es die sozialen Medien, jetzt auch noch Youtube. Die australische Regierung will Kindern unter 16 Jahren den Zugang zu der Videoplattform verbieten, um sie vor "räuberischen Algorithmen" zu schützen. "Wir wollen, dass Kinder wissen, wer sie sind, bevor Plattformen versuchen herausfinden, wer sie sind", erklärt die australische Kommunikationsministerin Anika Wells. "Es gibt einen Platz für soziale Medien, aber es gibt keinen Platz für räuberische Algorithmen, die auf Kinder abzielen."

Im letzten Jahr hatte Australien bereits die Ausarbeitung von Gesetzen angekündigt, die Kindern unter 16 Jahren den Zugang zu Onlinediensten wie Facebook, Tiktok und Instagram verbieten sollen. Es sah zunächst jedoch danach aus, dass Youtube davon ausgenommen werden soll, weil die Nutzung der Videoplattform auch im Schulunterricht verbreitet ist. Ein Youtube-Sprecher betont, es handele sich "nicht um ein soziales Netzwerk".

Australien will Kindern auch Youtube verbieten
07:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

wie viele Menschen durch das schwere Erdbeben vor der russischen Ostküste sowie durch meterhohe Tsunami-Wellen im Pazifik verletzt wurden, ist noch unklar. Auch das ganze Ausmaß der Schäden lässt sich noch nicht absehen. Wir halten Sie dazu weiter auf dem Laufenden. Zudem beschäftigten uns folgende Termine:

  • Das Bundeskabinett will den Entwurf des Bundeshaushalts 2026 beschließen. Geplant ist, dass Finanzminister Klingbeil die Pläne um 12.30 Uhr vorstellt.

  • Wie hat sich die deutsche Wirtschaft unter dem Eindruck erster US-Zölle geschlagen? Nach einem überraschend guten Jahresstart legt das Statistische Bundesamt um 10 Uhr eine erste Schätzung zum deutschen Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal vor.

  • Im Prozess um den vierfachen Feuermord von Solingen wird das Urteil erwartet. Der Staatsanwalt hat lebenslange Haft, die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld und anschließende Sicherungsverwahrung für den geständigen Angeklagten beantragt.

  • Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) entscheidet um 20 Uhr unserer Zeit über den Leitzins. Seit Dezember 2024 liegt die Spanne dafür bei 4,25 bis 4,5 Prozent. Marktbeobachter gehen davon aus, dass die Fed an ihrer Zinspolitik festhält.

  • Der Deutsche Wetterdienst legt seine Bilanz für den zu Ende gehenden Juli vor. "Was wir schon vorab sagen können: Es war deutlich zu nass", heißt es.

  • Das Metal-Festival Wacken Open Air startet im Norden. Headliner sind in diesem Sommer Guns 'N Roses mit Leadsänger Axl Rose.

  • Bei der Schwimm-WM in Singapur haben Lukas Märtens und Sven Schwarz über 800 Meter Freistil Medaillenchancen. Über 50 Meter Brust steht zudem Melvin Imoudu im Endlauf. Die Finalsession beginnt um 13 Uhr unserer Zeit. Im Wasserspringen kämpfen die Europameister Lena Hentschel und Luis Avila Sanchez schon um 11 Uhr um eine Medaille im Mixed-Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett.

Ich bin Heidi Ulrich - bei Hinweisen zum "Tag" können Sie mir an heidi.ulrich(at)ntv.de schreiben.

Das wird heute wichtig
07:07 Uhr

Gewinn bei Mercedes-Benz bricht dramatisch ein

Der Gewinn von Mercedes-Benz ist im ersten Halbjahr um mehr als die Hälfte eingebrochen. Das Konzernergebnis sackte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 55,8 Prozent von rund 6,1 Milliarden Euro auf rund 2,7 Milliarden Euro ab, wie der Stuttgarter Autobauer mitteilt.

Gewinn bei Mercedes-Benz bricht dramatisch ein
06:46 Uhr

Ermittler: Haben mehrere Spuren zum Überfall auf die Geissens

Der Überfall in ihrer Villa in Saint-Tropez war für die Geissens ein Schock. Eineinhalb Monate später sprechen die französischen Ermittler von Fortschritten bei der Suche nach den Tätern. "Die Ermittlungen kommen gut voran und es konnten bereits einige Spuren bestätigt werden", sagt der stellvertretende Staatsanwalt von Draguignan, Laurence Barriquand. Weitere Informationen könnten nicht gegeben werden, um die Ermittlungen nicht zu gefährden. Im Juni waren Reality-Star Robert Geiss und seine Ehefrau Carmen von bewaffneten Einbrechern überfallen worden. Ihren Angaben zufolge wurden sie verletzt und gezwungen, ihre Tresore zu öffnen. Über die Beute wurde nichts bekannt.

Ermittler: Haben mehrere Spuren zum Überfall auf die Geissens
06:13 Uhr

Trump will G20-Gipfel in Südafrika "wahrscheinlich" fernbleiben: "Habe viele Probleme mit Südafrika"

Der "Völkermord"-Eklat im Weißen Haus beim Besuch des südafrikanischen Präsidenten und Trumps falscher Foto-Beleg für vermeintliche Massenmorde an Weißen in Südafrika - das bleibt im Gedächtnis. Ob der US-Präsident zum G20-Gipfel in Südafrika im November reisen werde, fragt ihn ein Reporter. Trump antwortet: "Nein, ich denke, ich werde vielleicht jemand anderen schicken, weil ich viele Probleme mit Südafrika habe." Zudem bekräftigt er widerlegte Behauptungen, Weiße würden in Südafrika systematisch verfolgt und getötet. "Viele Menschen werden getötet." Daher werde er "wahrscheinlich nicht" nach Südafrika reisen.

Die USA unter Trump kritisieren vor allem ein Gesetz zur Landenteignung, das im Januar vom südafrikanischen Präsidenten Ramaphosa unterzeichnet wurde. Es sieht vor, dass die Regierung nach staatlichen Enteignungen unter bestimmten Umständen keine Entschädigungszahlungen leisten muss. Das Gesetz soll historische Ungleichheiten aus der Zeit der Apartheid beseitigen. Ramaphosa weist die Vorwürfe aus Washington zurück. Bei einem Treffen im Mai hatte Trump Ramaphosa mit Vorwürfen eines angeblichen "Völkermords" an Weißen überzogen.

Trump will G20-Gipfel in Südafrika "wahrscheinlich" fernbleiben: "Habe viele Probleme mit Südafrika"