Der Tag
12. Juni 2022
BW1806mit Heidi Ulrich
Zum Archiv
22:36 Uhr

Das war Sonntag, der 12. Juni 2022

Liebe Leserinnen und Leser,

kurz nach seiner Wiederwahl hat der französische Präsident Emmanuel Macron eine Schlappe erlitten: Nach der ersten Runde der Parlamentswahl ist die absolute Mehrheit seines Bündnisses Ensemble nicht gesichert. Außerdem waren diese Meldungen heute wichtig:

Und ganz besonders lesenswert finde ich heute diese beiden Texte:

Das soll es für heute gewesen sein. Unsere Nachtschicht hält Sie natürlich weiter auf dem Laufenden. Ich wünsche Ihnen noch einen entspannten Wochenausklang!

Das war Sonntag, der 12. Juni 2022
22:13 Uhr

Hund sorgt für Vollsperrung der A7

Ein Hund namens Filou hat für eine zeitweise Vollsperrung der Autobahn 7 in Niedersachsen gesorgt. Die Polizei sagt, der Hund sei gestern Vormittag seiner Besitzerin in Höver entwischt und querfeldein bis auf die A7 gelaufen. Weil der Beagle dort den Verkehr gefährdete, wurde die Autobahn kurzfristig gesperrt. Weitere Versuche, den Hund in Höhe Anderten einzufangen, scheiterten. Das Tier flüchtete über die Böschung in Richtung Mittellandkanal und verschwand. Heute Vormittag meldete ein Anwohner aus Misburg einen auf die Beschreibung passenden Hund in seinem Garten, wie die Polizei weiter erklärt. Nach erneuter Flucht und unter "gutem Zureden seitens Polizei und der inzwischen hinzugeholten Halterin" habe der Hund schließlich eingefangen werden können.

Hund sorgt für Vollsperrung der A7
21:46 Uhr

16-Jähriger aus Schlammgrube gerettet

Rettungskräfte haben einen Jugendlichen aus einer Schlammgrube in Rheinland-Pfalz gezogen. Der 16-Jährige war mit zwei Freunden trotz Warnschilder auf das Gelände eines Kieswerks in Bobenheim-Roxheim eingedrungen, um im Schlamm zu baden. Von der Polizei heißt es, das Schlamm-Wasser-Gemisch habe wie Treibsand gewirkt, der Jugendliche sei darin immer weiter eingesunken. Auch seine Freunde konnten ihn nicht herausholen. Sicherheitsdienstmitarbeiter alarmierten Rettungskräfte, diese zogen den 16-Jährigen nach einer etwa 40-minütigen Rettungsaktion aus der Grube. Er kam mit einer leichten Unterkühlung ins Krankenhaus. Ihm und seinen Freunden droht eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch.

16-Jähriger aus Schlammgrube gerettet
21:21 Uhr

Mehr als 800.000 Somalier fliehen wegen Dürre

Somalia und andere Staaten am Horn von Afrika erleben die schwerste Dürre seit Jahrzehnten. Vier Regenzeiten in Folge blieben aus. Anfang 2021 begann ein Fluchtprozess. Nach UN-Angaben sind in Somalia seitdem 805.000 Menschen aus ihren Dörfern geflohen – etwa an andere Orte innerhalb ihrer Region oder in andere Regionen. In diesem Mai seien mehr als 33.000 neue Dürre-Flüchtlinge verzeichnet worden, berichtet die UN-Nothilfe (Ocha) in Somalia. Das sei ein Anstieg um 28 Prozent im Vergleich zu April. Hilfsorganisationen warnen seit Monaten vor einer Hungerkatastrophe. Laut der Regierung in Mogadischu sind die Leben von mehr als sechs Millionen Menschen durch Hunger bedroht. Das Land hat rund 16 Millionen Einwohner. Traditionell leben viele Menschen in Somalia als Halbnomaden von der Viehzucht.

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Dieses Bild von Ende März zeigt von der Dürre betroffene Menschen in einem Lager für Binnenflüchtlinge am Rand der somalischen Hauptstadt. (Foto: picture alliance/dpa)
Mehr als 800.000 Somalier fliehen wegen Dürre
20:43 Uhr

Pilot bei Absturz von Leichtflugzeug gestorben

Ein Pilot ist beim Absturz seines Ultraleichtflugzeugs in Sulz am Neckar in Baden-Württemberg ums Leben gekommen. Der 56-Jährige starb noch am Unfallort. Der Polizei zufolge stürzte der Mann gestern Abend mit der einmotorigen Maschine nahe einer Burgruine ab. Wie es dazu kam, ist noch unklar.

Pilot bei Absturz von Leichtflugzeug gestorben
20:26 Uhr

Rechtsextremist Frenck verliert Bürgermeisterwahl

Der vom Thüringer Verfassungsschutz als Rechtsextremist geführte Bürgermeisterkandidat Tommy Frenck verliert die Abstimmung in Kloster Veßra (Kreis Hildburghausen) klar. Frenck vereint 29,1 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich, wie das Landesamt für Statistik mitteilt. Sein Gegenkandidat und Amtsinhaber Wolfgang Möller erreicht einen Stimmenanteil von 70,9 Prozent. Die Wahlbeteiligung in dem Ort liegt bei 83,4 Prozent. Wahlberechtigt waren 235 Personen.

Laut Thüringer Verfassungsschutzbericht betreibt Frenck in Kloster Veßra seit Jahren ein Szenelokal, das Rechtsextreme aus Deutschland und ganz Europa anziehe. Im Jahr 2017 war er demnach auch Mitveranstalter des bislang größten rechtsextremen Musikfestivals Deutschlands im südthüringischen Themar mit 6000 Besuchern.

Rechtsextremist Frenck verliert Bürgermeisterwahl
20:09 Uhr

Kopf-an-Kopf-Rennen bei Frankreich-Wahl

Bei der französischen Parlamentswahl liegt das hinter Präsident Emmanuel Macron stehende Wählerbündnis in der ersten Wahlrunde nahezu gleichauf mit der links-grünen Allianz Nupes. Beide kommen nach ersten Hochrechnungen auf 25 bis 26 Prozent der Stimmen. Prognosen gehen bei der Sitzverteilung nach der zweiten Wahlrunde allerdings von einer eindeutigen Mehrheit für das Lager des liberalen Präsidenten aus. Demnach könnte das Macron-Lager auf etwa 255 bis 310 der 577 Sitze in der Nationalversammlung kommen. Unklar ist, ob eine absolute Mehrheit mit mindestens 289 Sitzen erreicht wird.

Kopf-an-Kopf-Rennen bei Frankreich-Wahl
20:07 Uhr

US-Senatoren einigen sich beim Waffenrecht

Die Chancen steigen, dass es in den USA zumindest zu einer minimalen Verschärfung des Waffenrechts kommt. Im Senat einigt sich eine Gruppe aus 20 Senatorinnen und Senatoren von Demokraten und Republikanern auf mehrere Punkte.

  • Unter anderem schlagen sie vor, dass Waffenverkäufer bei Kunden unter 21 Jahren deren Eignung zum Tragen einer Waffe genauer prüfen müssen.

  • Auch sollen Anreize für die Bundesstaaten geschaffen werden, damit diese ihren Gerichten ermöglichen, potenziell gefährlichen Waffenbesitzern vorübergehend die Waffen abzunehmen.

  • Das von US-Präsident Biden und anderen Demokraten geforderte Verbot von Sturmgewehren ist nicht vorgesehen. Das Gesetz muss noch durch beide Kongresskammern.

US-Senatoren einigen sich beim Waffenrecht
19:33 Uhr

Nordkorea soll Raketen abgefeuert haben

Nordkoreas Militär hat nach südkoreanischen Angaben offenbar Geschosse von einem Artillerieraketensystem abgefeuert. Der Generalstab in Seoul teilt mit, man habe einige Geschosse nachverfolgt, die von einem Mehrfach-Raketenwerfer stammen könnten. Wie weit die Geschosse flogen, wurde nicht bekannt. Nordkorea hat dieses Jahr bereits mehrere atomwaffenfähige Raketen getestet, aber auch andere Waffensysteme wie Mehrfach-Raketenwerfer. Nordkorea will zudem Hyperschallgeschosse erprobt haben.

Nordkorea soll Raketen abgefeuert haben
19:09 Uhr

Zwei Männer nach Badeunfall gestorben

In Oberbayern sind zwei Männer nach einem Badeunfall gestorben. Die Polizei sagt, zu dem Unfall sei es gestern Abend bei einer Privatparty an einem Weiher bei Kirchdorf gekommen. Ein 38-Jähriger sei beim Baden untergegangen. Ein 47-Jähriger habe versucht, ihn zu retten und sei ebenfalls versunken. Während der 38-Jährige noch von Ersthelfern aus dem Wasser geholt und reanimiert wurde, konnte der 47-Jährige erst durch die alarmierten Einsatzkräfte vom Grund des Weihers geborgen werden. Beide Männer wurden mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser gebracht, wo sie jedoch in der Nacht verstarben.

Zwei Männer nach Badeunfall gestorben
18:38 Uhr

Mobilitäts-App für ganz Deutschland geplant

Wer mit Bussen und Bahnen unterwegs ist, braucht sich momentan keine Gedanken um Ringe, Zonen oder sonstige Preissysteme in den verschiedenen Städten zu machen. Das 9-Euro-Ticket gilt bundesweit für den Nah- und Regionalverkehr - allerdings nur diesen Sommer. "Wir müssen die simplen Regeln des 9-Euro-Tickets nun in die Zukunft übertragen", sagt nun der Grünen-Politiker Matthias Gastel, Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages, der "Stuttgarter Zeitung". Die Ampelregierung werde eine einheitliche Mobilitäts-App für ganz Deutschland auf den Weg bringen. Der Bahnbeauftragte der Bundesregierung, Michael Theurer von der FDP, erklärte, das Verkehrsministerium wolle dabei nicht die App selbst entwickeln lassen, sondern die Rahmenbedingungen für Softwareunternehmen schaffen. Man wolle "eine anbieterübergreifende digitale Buchung und Bezahlung vorantreiben" sowie "Verkehrsunternehmen und Mobilitätsanbieter verpflichten, ihre Echtzeitdaten unter fairen Bedingungen bereitzustellen".

Mobilitäts-App für ganz Deutschland geplant
18:20 Uhr

Biker feiern Gottesdienst im Michel

Während in Berlin heute Fahrräder en masse durch die Straßen gerollt sind, waren es in Hamburg die Motorräder. Etwa 1000 Maschinen standen vor dem Hamburger Michel, wo der 39. Motorradgottesdienst (Mogo) stattfand. Laut den Veranstaltern beteiligten sich 2500 bis 3000 Menschen daran. Die Gottesdienstbesucher konnten für Verstorbene eine Kerze anzünden oder an einem Kreuz vor dem Michel einen Stein niederlegen.

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Nach zwei Jahren Corona-Pause konnte der Biker-Gottesdienst wieder mit Tausenden Teilnehmern offline stattfinden. (Foto: picture alliance/dpa)
Biker feiern Gottesdienst im Michel
17:58 Uhr

Tausende Radler fahren auf Autobahnen

Tausende Menschen haben in Berlin und Umgebung bei einer Sternfahrt dafür demonstriert, die Bedingungen fürs Radfahren zu verbessern. Auf 18 Routen ging es durch die Stadt und über Autobahnen zur Siegessäule. Etliche Straßen und mehrere Autobahnabschnitte waren deshalb gesperrt. Die Radler waren beispielsweise auf der Autobahn 115 (Avus) unterwegs. Nach Schätzungen der Polizei beteiligten sich rund 30.000 Menschen an der Demo. Der Fahrradclub ADFC will damit den Berliner Senat und die Bezirke auffordern, "die Verkehrswende umzusetzen und endlich stadtweit das Radnetz auszurollen".

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Während der Demo gehört die Avus den Radlern. (Foto: picture alliance/dpa)
Tausende Radler fahren auf Autobahnen
17:31 Uhr

Bergwacht sucht nach Volker Bruch im Piemont

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Volker Bruch hat etwa bei "Babylon Berlin" mitgespielt. (Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

Der deutsche Schauspieler Volker Bruch, der zu Dreharbeiten in Italien ist, ist gestern Abend alleine zu einer Wanderung im Piemont aufgebrochen. Seine Kollegen bemerkten heute, dass der 42-Jährige noch nicht zurück war und alarmierten die Rettungskräfte. Von den Behörden heißt es nun, er sei in der Gegend um die norditalienische Gemeinde Formazza nordwestlich des Lago Maggiore losgewandert. Die Bergrettung erklärt, sie habe ihn telefonisch erreicht, er habe gesagt, es gehe ihm gut. Sie habe seine Position auf etwa 2500 Metern festgestellt. Bei der Suche sei auch ein Hubschrauber zum Einsatz gekommen. Unklar ist, ob Bruch inzwischen gerettet wurde.

Bergwacht sucht nach Volker Bruch im Piemont
16:59 Uhr

TotalEnergies hat Zuschlag für weltgrößtes Gasfeld

TotalEnergies bekommt von Katar als erstes ausländisches Unternehmen den Zuschlag für die gemeinsame Erschließung des größten Erdgasfeldes der Welt. Katars Energieminister Al-Kaabi sagte, der französische Energiekonzern werde 6,25 Prozent der Anteile an dem Projekt "North Field East" halten. Katar will damit seine Erdgasförderung bis 2027 um 60 Prozent steigern und mit weiteren ausländischen Konzernen zusammenarbeiten. Dabei soll Gas aus dem South-Pars-Feld gewonnen werden, das sich im Persischen Golf von der Küste vor Katar bis in den Iran erstreckt.

Erdgasimporte aus Katar haben für europäische Staaten seit dem russischen Angriff auf die Ukraine erheblich an Bedeutung gewonnen. Letzten Monat unterzeichnete Katar mit Deutschland eine Energiepartnerschaft. Übernächstes Jahr sollen die Flüssiggaslieferungen starten.

TotalEnergies hat Zuschlag für weltgrößtes Gasfeld
16:26 Uhr

Energieversorger Entega gehackt

Der Darmstädter Energieversorger Entega ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Betroffen seien vor allem die E-Mailkonten der rund 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Internetseiten des Unternehmens, sagt ein Entega-Sprecher. Die sogenannte kritische Infrastruktur, die Entega mit seinen Strom-, Gas- und Wassernetzen betreibt, sei aber gesondert geschützt und nicht betroffen. "Es besteht keine Gefahr von Versorgungsausfällen", betont er. "Auch sind nach jetzigem Stand keine Kundendaten von dem Angriff betroffen." Experten vom hessischen Innenministerium und vom Landes- und Bundeskriminalamt hätten Gegenmaßnahmen gegen den Angriff in der letzten Nacht eingeleitet. Wer hinter dem Angriff steckt, ist noch nicht bekannt.

Energieversorger Entega gehackt
16:12 Uhr

Kleinflugzeug überschlägt sich - zwei Verletzte

Zwei Menschen sind bei einem Unfall mit einem Kleinflugzeug in Österreich verletzt worden. Die Nachrichtenagentur APA berichtet, der 28-jährige Pilot und sein 26-jähriger Fluggast seien in ein Krankenhaus gebracht worden, beide seien aus Deutschland. Zu dem Unglück kam es demnach gestern Nachmittag in Laakirchen. Laut Zeugenaussagen dürfte das Flugzeug zu schnell und zu hoch auf die Landebahn zugesteuert worden sein und zu spät aufgesetzt haben. Demnach konnte der Pilot die einmotorige Propellermaschine nicht mehr zum Stillstand bringen, woraufhin sie in das hinter der Landebahn gelegene Feld stürzte und sich überschlug.

Kleinflugzeug überschlägt sich - zwei Verletzte
15:44 Uhr

Polizei zerschlägt illegalen Handel mit Louvre-Karten

Da es gerade schon um Frankreich ging, folgt diese Meldung zum Pariser Louvre. Die Polizei hat 14 Personen festgesetzt, die illegal mit Eintrittskarten für den Louvre gehandelt haben sollen. Die Tatverdächtigen sollen Besucher beim Verlassen des Museums dazu gedrängt haben, ihnen ihr Ticket zu überlassen und später an Touristen in der Warteschlange zu einem erhöhten Preis verkauft haben, schreibt die Zeitung "Le Parisien". Die Tickets berechtigen zum unbegrenzten Eintritt am Geltungstag.

Polizei zerschlägt illegalen Handel mit Louvre-Karten
15:20 Uhr

Wahlbeteiligung in Frankreich bisher niedrig

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Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte geben ihre Stimme ab. (Foto: picture alliance/dpa/Pool AFP/AP)

Schauen wir nach Frankreich: Bei der ersten Runde der Parlamentswahl zeichnet sich eine niedrige Wahlbeteiligung ab. Sie lag am Mittag laut Innenministerium bei nur 18,4 Prozent - der niedrigste Wert seit mindestens 20 Jahren bei der ersten Wahlrunde. Beim letzten Mal waren es zu dieser Zeit 19,2 Prozent. Bei der ersten Runde ziehen diejenigen Kandidatinnen und Kandidaten ins Parlament ein, die auf Anhieb mehr als 50 Prozent der Stimmen in ihrem Wahlkreis erhalten haben. Wo das nicht der Fall ist, müssen sich alle Kandidaten, die mehr als 12,5 Prozent der Stimmen bekommen haben, eine Woche später einem zweiten Wahlgang stellen. Es gilt als unsicher, ob der frisch wiedergewählte Präsident Macron mit seinem Bündnis Ensemble (Zusammen) auch im Parlament eine Mehrheit bekommt.

Wahlbeteiligung in Frankreich bisher niedrig
14:56 Uhr

Zahl der Verletzten des Zugunglücks gestiegen

Bei dem Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen sind mehr Menschen verletzt worden als bislang bekannt war. Die Polizei sagt, diese Woche hätten sich weitere Verletzte bei der Sonderkommission gemeldet, somit sind es insgesamt fast 70 Verletzte. Nach aktuellem Stand wurden 16 Menschen schwer und 52 leicht verletzt. Der Zustand einer schwerstverletzten 34-jährigen Frau sei nach wie vor kritisch. Zuletzt war von mehr als 40 Verletzten die Rede gewesen. Fünf Menschen starben.

Ein Regionalzug war letzte Woche Freitag aus noch ungeklärter Ursache entgleist. Gegen drei Bahnmitarbeiter laufen Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Die Polizei sucht weitere Zeugen. Sie hat heute ein Internet-Portal freigeschaltet, in dem zwei Wochen lang Fotos und Videos von der Zugfahrt oder der Situation nach dem Unfall hochgeladen werden können.

Zahl der Verletzten des Zugunglücks gestiegen
14:27 Uhr

Vulkan färbt Stadt grau

Graue Asche des Vulkans Bulusan hat sich über die Stadt Juban gelegt. Der Vulkan im Osten der Philippinen ist erneut ausgebrochen. Laut der philippinischen Erdbebenbehörde dauerte der Ausbruch 18 Minuten. Berichte über Verletzte gibt es bisher nicht. Es ist die zweite Eruption mit einem Ascheregen binnen einer Woche, dieser führte unter anderem im Straßenverkehr zu eingeschränkter Sicht, fünf Flugverbindungen wurden gestrichen. Die Erdbebenbehörde warnt, dass auf diesen Ausbruch ein weiterer folgen könnte. Der Bulusan war schon 2016 und 2017 mehrfach ausgebrochen.

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Dieses Foto ist von letzter Woche, als der Bulusan schon einmal ausbrach und eine kilometerhohe Aschewolke ausstieß. (Foto: picture alliance/dpa/XinHua)
Vulkan färbt Stadt grau
14:20 Uhr

Schichtwechsel

Hallo, liebe Leserinnen und Leser!

Ich bin Heidi Ulrich und grüße Sie an diesem sonnigen Sonntagnachmittag! Zumindest hoffe ich, dass bei Ihnen auch die Sonne scheint und Sie irgendwo draußen das Wetter genießen können. Ich halte am Computer die Stellung und verfolge die Nachrichtenlage. Auf geht's in die zweite Tageshälfte beim "Tag". Erreichbar bin ich unter dertag(at)n-tv.de.

Schichtwechsel
13:54 Uhr

Bericht: Prinz William und Familie wollen im Sommer umziehen

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Der britische Prinz William, seine Frau Kate und ihre Kinder George (l), Charlotte und Louis bei Platinjubiläum der Queen. (Foto: Alberto Pezzali/Pool AP/dpa)

Der britische Prinz William und seine Familie wollen einem Medienbericht zufolge umziehen. Wenige Tage vor Williams 40. Geburtstag am 21. Juni berichtete die "Sunday Times", die Familie werde im Sommer von London in ein Haus in der Grafschaft Berkshire ziehen, das sich auf dem Windsor-Anwesen von Königin Elizabeth II. (96) befindet. Ein Grund dafür sei, dass der Queen-Enkel und seine Frau Herzogin Kate ihren Kindern Prinz George (8), Prinzessin Charlotte (7) und Prinz Louis (4) größere Freiheiten geben wollten.

Nach Angaben der Zeitung werden George und Charlotte ihre derzeitige Schule im Sommer verlassen und voraussichtlich ebenso wie ihr jüngerer Bruder künftig auf eine neue Schule nahe Windsor gehen. Ihr derzeitiges Zuhause im Londoner Kensington-Palast, das seit 2017 ihren Hauptwohnsitz darstellt, will die Familie demnach aber behalten. Auch ihre Pressestelle soll dort weiter beheimatet sein. Anmer Hall in der Grafschaft Norfolk würden sie ebenfalls weiterhin häufig aufsuchen - der Plan sei, dieses Anwesen nach den Schuljahren ihrer Kinder zu ihrer dauerhaften Unterkunft zu machen. Offiziell bestätigt wurden die Pläne bislang nicht.

Bericht: Prinz William und Familie wollen im Sommer umziehen
13:32 Uhr

Rechtsextreme planen Randale bei US-Pride-Event - Dutzende Festnahmen

Die US-Polizei hat 31 Angehörige einer rechtsextremen Gruppe festgenommen, die Randale bei einer Gay-Pride-Veranstaltung im Bundesstaat Idaho geplant haben sollen. Ein Anwohner habe die Beamten zunächst informiert, dass eine "kleine Armee" sich auf einem Hotelparkplatz versammelt habe und in einen Lastwagen steige, sagte Lee White von der Polizei in Coeur d'Alene bei einer Pressekonferenz. Wenige Minuten später sei der Truck angehalten und die Gruppe festgenommen worden - noch bevor sie ihre Pläne in die Tat habe umsetzen können. "Sie kamen, um in der Innenstadt zu randalieren", sagte White.

In der 55.000-Einwohner Stadt fand am Samstagnachmittag (Ortszeit) eine Veranstaltung der örtlichen Pride Alliance statt, zu der Mitglieder der LGTBQ-Gemeinde gehören. Ersten Ermittlungen zufolge hatten die Festgenommenen mindestens eine Rauchgranate sowie eine Art Einsatzplan dabei. Es handele sich um Bürger aus verschiedenen US-Bundesstaaten. Sie seien maskiert gewesen, hätten khakifarbene Hosen getragen sowie Schilde und weitere Ausrüstung im Gepäck gehabt. Die Festgenommenen gehören nach Angaben der Ermittler der Gruppe Patriot Front an. Diese sei in Folge des Neonazi-Aufmarsches in Charlottesville vor rund fünf Jahren entstanden, schreibt die in den USA ansässige Anti-Diskriminierung-Organisation ADL.

Rechtsextreme planen Randale bei US-Pride-Event - Dutzende Festnahmen
13:10 Uhr

Billie Eilish unterbricht Konzert aus Sorge um Fan-Sicherheit

US-Superstar Billie Eilish hat ein Konzert in Großbritannien kurzzeitig unterbrochen, weil sie sich um ihre Fans gesorgt hat. "Alles in Ordnung bei euch allen? Leute sind ohnmächtig geworden und herausgezogen worden. Es ist heiß, ich weiß", sagte die Popsängerin ("Bad Guy") nach Angaben der BBC bei einem Auftritt am Samstagabend in einer Londoner Mehrzweckhalle. Mehrere Fans waren demnach zuvor bei hohen Temperaturen in Schwierigkeiten geraten.

Eilish unterbrach die Show, bis der Druck in den Reihen vor der Bühne nachgelassen hatte. "Tretet einen Schritt zurück, gebt allen etwas Platz", bat die 20-Jährige - und es wirkte: Nach drei Minuten konnte sie schon wieder weitermachen. Wie die BBC weiter berichtete, war der Abend geprägt von ekstatischen Schreien, die an die große Zeit der Beatles - der "Beatlemania" - erinnerten. Im Rahmen einer Tournee wird Eilish in diesem Monat unter anderem auch nach Frankfurt, Köln und Berlin kommen.

Billie Eilish unterbricht Konzert aus Sorge um Fan-Sicherheit
12:45 Uhr

Fotograf lässt sich für Bilder von Wellen überrollen

Auch als der Profisurfer Clark Little sein Brett an den Nagel hängt, lassen ihn die Wellen nicht los. Er entschließt sich zu einem ähnlich gefährlichen Hobby: der Wellenfotografie. Um perfekte Bilder von den teils riesigen Brecher zu bekommen, lässt er sich ein ums andere Mal von ihnen überrollen.

Fotograf lässt sich für Bilder von Wellen überrollen
12:17 Uhr

Mann greift schwangere Ex-Frau mit Hammer an

Ein Mann hat in Berlin eine Schwangere mit einem Hammer angegriffen und verletzt. Ein 37-Jähriger schlug am Samstagabend mit einem Hammer die Terrassentür zur Wohnung seiner 30 Jahre alten Ex-Frau ein und bedrohte sie und ihren Lebensgefährten, worauf die beiden die Flucht ergriffen, wie die Polizei am Sonntag mitteilt. Im Hausflur holte der Mann die Frau dann ein, riss sie zu Boden und schlug mehrfach mit dem Hammer in Richtung ihres Kopfes und gegen ihren Bauch. Der Angegriffenen gelang es schließlich mit Hilfe einer weiteren Hausbewohnerin, dem Mann den Hammer zu entreißen. Der mutmaßliche Täter flüchtete in eine Grünanlage, wo er von Polizeibeamten festgenommen wurde. Die Frau erlitt bei dem Angriff leichte Verletzungen an den Armen und Beinen sowie am Bauch und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt.

Mann greift schwangere Ex-Frau mit Hammer an
11:46 Uhr

Regentenzeit der Queen nur noch von Sonnenkönig Ludwig XIV. getoppt

Die britische Königin Elizabeth II. ist jetzt die am zweitlängsten auf dem Thron sitzende Monarchin der Moderne. Wie der Sender Sky News und die Boulevardzeitung "Daily Express" ausgerechnet haben, befindet sich die 96-Jährige bei ihren Regentenzeit nun auf Augenhöhe mit dem thailändischen König Bhumibol Adulyadej (1927-2016). Der war bis zu seinem Tod für 70 Jahre und 126 Tage Regent seines südostasiatischen Landes. Getoppt wird die Queen damit in der Liste der Monarchen souveräner Staaten nur noch von Ludwig XIV. (1638-1715): Der französische "Sonnenkönig" saß nach seiner Krönung als Vierjähriger im Jahr 1643 stolze 72 Jahre und 110 Tage auf dem Thron. Ihn würde die Königin somit erst 2024 einholen.

Regentenzeit der Queen nur noch von Sonnenkönig Ludwig XIV. getoppt
11:18 Uhr

Sie war nicht eingeladen: Britney Spears' Mutter gratuliert ihr zur Hochzeit

Britney Spears wurde von ihrer Mutter Lynne Spears zur Hochzeit mit Sam Asghari beglückwünscht. Auf Instagram kommentierte sie einen Post ihrer Tochter. In dem Beitrag ist das Paar während der Hochzeit in dessen Haus in Thousand Oak in Kalifornien zu sehen. Die 67-Jährige schrieb dazu: "Deine Hochzeit ist die 'Traumhochzeit'!" Außerdem würde Britney "strahlend und so glücklich" aussehen. Dass die Feier bei ihr zu Hause stattfindet, würde sie "so gefühlvoll und besonders" machen. "Ich freue mich für dich! Ich liebe dich", schreibt die Mutter des Popstars.

Die 40-Jährige hat weder ihre Mutter noch ihren Vater Jamie Spears eingeladen. Auch ihre kleine Schwester Jamie Lynn Spears wurde nicht zu ihrer dritten Hochzeit gebeten. Laut Informationen von "Page Six" hat sich ihr Bruder Bryan Spears eine Einladung sichern können, nachdem er anfangs nicht auf der Gästeliste stand. Die Veranstaltung besucht habe er allerdings nicht.

Sie war nicht eingeladen: Britney Spears' Mutter gratuliert ihr zur Hochzeit
10:48 Uhr

"Freiheit zur eigenen Entscheidung lassen" - Paus weist Steinmeier-Vorstoß für Pflichtdienst zurück

Bundesfamilienministerin Lisa Paus kann dem Vorstoß von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (Eintrag 06.08 Uhr) für einen Pflichtdienst für junge Menschen nichts abgewinnen. "Ein sozialer Pflichtdienst würde einen Eingriff in die individuelle Freiheit eines jeden Jugendlichen bedeuten", erklärt die Grünen-Politikerin. "Wir sollten unsere jungen Menschen, die unter der Corona-Pandemie besonders gelitten und sich trotzdem solidarisch mit den Älteren gezeigt haben, weiterhin die Freiheit zur eigenen Entscheidung lassen."

Paus unterstrich zugleich, dass die verschiedenen Programme für Freiwilligendienste bei Jugendlichen "sehr beliebt" seien. "Viele junge Menschen nutzen dieses Angebot und engagieren sich, meist im sozialen oder ökologischen Bereich." Für den Einzelnen sei dies eine persönliche Bereicherung und für die Gesellschaft "eine wichtige Unterstützung". Die jungen Leute engagierten sich freiwillig und seien "mit Herzblut bei der Sache", lobte Paus.

"Freiheit zur eigenen Entscheidung lassen" - Paus weist Steinmeier-Vorstoß für Pflichtdienst zurück
10:42 Uhr

Messerattacke in Hamm: 30 Jahre alte Frau an Verletzungen gestorben

Nach dem Messerangriff an der Hochschule Hamm durch einen mutmaßlich psychisch kranken Mann ist eines der Opfer gestorben. Die 30-jährige Frau aus Essen sei am Samstag in den späten Nachmittagsstunden ihren Verletzungen erlegen, teilte die Staatsanwaltschaft Dortmund am Sonntag mit.

Messerattacke in Hamm: 30 Jahre alte Frau an Verletzungen gestorben
10:15 Uhr

Österreicher nach Selfie abgestürzt - Bruder findet Kamera

Ein Wanderer ist in Österreich offenbar beim Selfie-Schießen abgestürzt und tödlich verunglückt. Dass die Leiche fast acht Monate nach dem Unfall gefunden wurde, verdankt die Tiroler Polizei dem Bruder des 57-Jährigen Österreichers, wie sie jetzt berichtete. Weil der Wanderer nach der Vermisstenmeldung im Oktober spurlos verschwunden blieb, machte sich dessen Bruder in den Lechtaler Alpen selbst auf die Suche, wie die Polizei berichtete. Er entdeckte den Angaben zufolge am Samstag im Bereich des "Mittleren Kreuzjoches" die Kamera seines Bruders. "Nach Auswertung des Fotos der Kamera dürfte der Verunfallte ein Foto mit Selbstauslöser gemacht haben und dabei circa 100 Meter über steiles felsiges Gelände abgestürzt sein", teilte die Polizei mit. Die alarmierten Sicherheitskräfte fanden die Leiche und konnten sie per Seil und Hubschrauber bergen.

Österreicher nach Selfie abgestürzt - Bruder findet Kamera
09:48 Uhr

Feuerwehr muss kleinen Jungen mit Heckenschere und Motorsäge aus Gebüsch befreien

Die Feuerwehr hat im rheinland-pfälzischen Frankenthal einen kleinen Jungen mit Heckenschere und Motorsäge aus einem Gebüsch befreit. Das Kind kletterte am Samstag beim Spielen auf einen Baum und stürzte von dort in eine sehr dichte, anderthalb Meter hohe Hecke aus Efeu, Brombeeren und anderen Pflanzen, wie die Feuerwehr Frankenthal berichtet. Von allein kam der Junge dort nicht wieder heraus. Die Einsatzkräfte nahmen zunächst über eine Leiter Kontakt zu dem Kind auf und schnitten dann mit Heckenschere und Motorsäge eine Schneise in das Gebüsch bis zu dem Jungen. "Mit etwas Unterstützung konnte er dann tapfer den Weg aus dem Dickicht selbst antreten", schrieb die Feuerwehr. Er wurde vorsorglich vom Rettungsdienst vor Ort durchgecheckt, blieb augenscheinlich aber unverletzt.

Feuerwehr muss kleinen Jungen mit Heckenschere und Motorsäge aus Gebüsch befreien
09:17 Uhr

Droht Streit in der Ampel-Koalition? SPD-Chefin Esken stellt Schuldenbremse in Frage

Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken stellt wegen der hohen Inflation das Einhalten der Schuldenbremse im kommenden Jahr in Frage und will darüber im Koalitionsausschuss verhandeln. "Über die Schuldenbremse oder andere Wege der Finanzierung werden wir in der Koalition sprechen müssen", sagte sie dem "Tagesspiegel" mit Blick auf mögliche weitere Entlastungspakete für Bürger und Unternehmen wegen der starken Preissteigerungen. Damit droht ein handfester Streit in der Ampel-Koalition von Bundeskanzler Olaf Scholz, denn FDP-Chef und Bundesfinanzminister Christian Lindner hat das Einhalten der Schuldenbremse ab 2023 für nicht verhandelbar erklärt.

Esken sagte dem "Tagesspiegel": "Auch die Europäische Union hat ganz klar gesagt, dass es grundfalsch wäre, jetzt als öffentliche Haushalte auf Investitionen zu verzichten zugunsten der Schuldenregeln." Sie teile diese Auffassung. "Der Klimawandel, die Demografie, der soziale Zusammenhalt - diese Aufgaben machen doch keine Pause", betonte die SPD-Vorsitzende: "Deshalb müssen wir Wege suchen, um weiterhin investieren und unsere sozialpolitischen Vorhaben finanzieren zu können."

Droht Streit in der Ampel-Koalition? SPD-Chefin Esken stellt Schuldenbremse in Frage
08:46 Uhr

Sechs Tote bei Angriff auf Geflügelfarm in Mexiko

In Mexiko sind bei einem Schusswaffenangriff auf eine Geflügelfarm sechs Menschen getötet worden. Wie die Staatsanwaltschaft im südöstlichen Bundesstaat Guerrero mitteilte, schossen bewaffnete Angreifer am Samstag auf Angestellte der Hühnerfarm, die an der Straße von Mexiko-Stadt nach Acapulco in der Nähe eines Kontrollpunkts des Militärs in Petaquillas liegt. Fünf Männer und eine Frau seien getötet und zwei weitere Menschen verletzt worden. Wie mexikanische Medien berichteten, wurde keine erwachsene Frau getötet, sondern ein 14-jähriges Mädchen.

Die Staatsanwaltschaft machte zunächst keine weiteren Angaben zu dem Angriff. Polizei und Nationalgarde sperrten den Tatort weiträumig ab. Guerrero ist eine der gewalttätigsten Regionen Mexikos, das Militär liefert sich dort heftige Auseinandersetzungen mit Drogenkartellen. Seitdem die Regierung im Dezember 2006 einen umstrittenen Militäreinsatz gegen die organisierte Kriminalität gestartet hat, wurden in Mexiko mehr als 340.000 Menschen ermordet.

Sechs Tote bei Angriff auf Geflügelfarm in Mexiko
08:07 Uhr

"Ein Glücksgefühl": Dieter Hallervorden hat wieder geheiratet

Schauspieler Dieter Hallervorden (86) hat noch mal geheiratet. Darüber berichteten die "Bild am Sonntag" und die "BZ am Sonntag". Demnach gab er am Freitag in Berlin seiner Partnerin Christiane Zander (56) das Ja-Wort. "Hochzeit vermittelt ein Glücksgefühl. Und Glück ist das Einzige, was größer wird, wenn man es teilt!", sagte Hallervorden. Auf dem von den Zeitungen veröffentlichten Hochzeitsbild ist er mit Anzug und mit einem Tau gefesselt zu sehen. Zander zieht - sie hat ihren Bräutigam quasi an der Leine.

Bei der Hochzeit sang laut "Bild" Roberto Blanco, bei der Party tanzte Hallervorden in Jeans mit seiner Frau, die ein weißes Kleid trug. "Für viele Menschen ist das ganze Leben ein Wagnis", so Hallervorden. "Das beginnt bei denen jeden Morgen mit dem ersten Schritt aus dem Bett und setzt sich fort auf rutschigen Fliesen. Christiane und ich dagegen sehen das Leben als ein Geschenk, das man in vollen Zügen genießen sollte."

"Ein Glücksgefühl": Dieter Hallervorden hat wieder geheiratet
07:45 Uhr

Oppositionsführer Guaidó in Venezuela angegriffen

Der venezolanische Oppositionsführer und selbst ernannte Übergangspräsident Juan Guaidó ist bei einem Ortstermin von einer aggressiven Menschenmenge körperlich attackiert worden. In Videos, die in sozialen Medien und vom Nachrichtenportal "El Nacional" verbreitet wurden, ist zu sehen, wie er am Samstag während eines Besuchs der Stadt San Carlos im Bundesstaat Cojedes beschimpft, geschubst und mit Gegenständen beworfen wird. Auf einem Foto ist Guaidó mit zerrissenem Hemd zu sehen. Unklar war zunächst, ob der 38-Jährige verletzt wurde.

Bewaffnete Handlanger der "Diktatur" des Präsidenten Nicolás Maduro hätten Guaidó gewaltsam angegriffen und Mitglieder seines Teams geschlagen, hieß es in einer Mitteilung von Guaidós Präsidialamt. Das Auto, in dem Guaidó weggefahren sei, sei beschossen und von mehrere Kugeln getroffen worden. Eine frühere Kandidatin der sozialistischen Regierungspartei PSUV für das Gouverneursamt von Cojedes sei unter den Rädelsführern der Angreifer gewesen.

Oppositionsführer Guaidó in Venezuela angegriffen
07:19 Uhr

Bolsonaro fährt in USA mit Hunderten Anhängern Motorrad

Nach seinem ersten Treffen mit US-Präsident Joe Biden ist der brasilianische Staatschef Jair Bolsonaro zusammen mit Hunderten Anhängern auf dem Motorrad durch die US-Stadt Orlando gefahren. Der rechtspopulistische Präsident des südamerikanischen Landes führte die Rundfahrt am Samstag an, bei der viele Teilnehmer in den brasilianische Farben gekleidet waren, wie auf Videos zu sehen war. Auch in Brasilien veranstaltet Bolsonaro immer wieder Motorradkorsos mit zahlreichen Anhängern. Er war in die Stadt im Bundesstaat Florida gekommen, um ein Vizekonsulat zu eröffnen. In der Gegend leben viele Brasilianer. Bolsonaro, der mit zweitem Vornamen Messias heißt, hielt auch eine Rede in einer evangelikalen Kirche der brasilianischen Gemeinde.

Auf dem Parkplatz der Kirche hielt er eine weitere Ansprache vor jubelnden Anhängern - nach einem Bericht der Zeitung "Folha de S. Paulo" hatten sich rund 2000 Menschen versammelt. Von dort nahmen demnach etwa 350 Motorradfahrer an der 40 Minuten langen Rundfahrt teil. Für Sicherheit habe neben der Polizei auch der Secret Service gesorgt, der für den Schutz des US-Präsidenten verantwortlich ist. Bolsonaro hatte zuvor in Los Angeles am Amerika-Gipfel teilgenommen und sich am Rande dessen am Donnerstag zu einem Gespräch mit Biden getroffen.

Bolsonaro fährt in USA mit Hunderten Anhängern Motorrad
07:02 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

nach anderen europäischen Spitzenpolitikern steht nun auch Bundeskanzler Olaf Scholz laut einem Medienbericht erstmals seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine vor einer Reise nach Kiew. Der SPD-Politiker wolle vor dem G7-Gipfel Ende Juni die Ukraine besuchen. Derweil gehen im Osten des Landes die Kämpfe weiter, in denen die russische Armee ihre Überlegenheit bei Artillerie und Munition für Landgewinne nutzen will. Alle Entwicklungen zum Ukraine-Krieg finden Sie wie gewohnt in unserem Liveticker.

Ansonsten sind heute noch diese Themen wichtig:

  • Energieversorgungssicherheit in Zeiten von Krisen und Klimawandel, Transformation und die Gewinnung von Fachkräften: Das sind Schwerpunktthemen des ostdeutschen Wirtschaftsforums in Bad Saarow, welches heute beginnt. Zur Eröffnung wird Bundeskanzler Olaf Scholz sprechen.

  • In Frankreich geht die Parlamentswahl in die erste Runde. Kurz nach der Wiederwahl von Präsident Emmanuel Macron für eine zweite Amtszeit wählen die Französinnen und Franzosen nun ihre neuen Volksvertreter.

  • Die 164 Mitgliedsländer der Welthandelsorganisation (WTO) verhandeln in Genf über Streitthemen wie schädliche Fischerei-Subventionen und eine Patentaussetzung bei Corona-Medikamenten. Ob die Handelsminister sich bis zum Abschluss der Konferenz am Mittwoch auf Abkommen einigen können, war im Vorfeld unklar.

  • Nach zweijähriger Corona-Pause werden wieder Tausende Biker zum Hamburger Motorradgottesdienst in der Hauptkirche St. Michaelis (Michel) erwartet. Pastor Lars Lemke rechnet mit 3000 Teilnehmern, es könnten bei schönem Wetter aber auch deutlich mehr werden. Beim letzten Gottesdienst vor der Pandemie im Juni 2019 waren nach Polizeiangaben rund 20.000 Motorradfahrer gekommen.

  • Ferrari-Pilot Charles Leclerc will mit einem Sieg beim Formel-1-Rennen in Aserbaidschan den WM-Führenden Max Verstappen attackieren. Der Monegasse startet beim achten Saisonlauf in Baku schon zum sechsten Mal in diesem Jahr von Platz eins.

Mein Name ist Kristin Hermann und ich begleite Sie heute bis in den frühen Nachmittag durch den Tag. Sie haben Fragen oder Anregungen? Sie erreichen mich unter: kristin.hermann@nachrichtenmanufaktur.de

Kristin Hermann

Das wird heute wichtig
06:42 Uhr

Polizei in Peru entdeckt 2,2 Tonnen Kokain in Spargelkisten

In Peru hat die Polizei etwa 2,2 Tonnen Kokain beschlagnahmt, die in Spargelkisten versteckt waren. Wie die Polizei mitteilte, sollten die Drogen vom Hafen Callao nahe der peruanischen Hauptstadt Lima nach Rotterdam in den Niederlanden verschifft werden. Sieben Peruaner seien festgenommen worden, gegen zwei Albaner seien Haftbefehle erlassen worden. Wie der Chef der peruanischen Drogenfahnder, César Echevarría, sagte, waren die beiden Albaner die Drahtzieher des aufgeflogenen Drogenschmuggels. Es handele sich um "ein Netzwerk mit Verbindungen nach Kolumbien, Ecuador und Albanien". Seit Anfang des Jahres hat die peruanische Polizei rund 35 Tonnen Drogen beschlagnahmt. Peru ist mit rund 400 Tonnen pro Jahr einer der größten Kokainproduzenten der Welt.

Polizei in Peru entdeckt 2,2 Tonnen Kokain in Spargelkisten
06:08 Uhr

Steinmeier für Einführung eines Pflichtdienstes für alle jungen Menschen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht sich für die Einführung eines Pflichtdienstes für alle junge Menschen in Deutschland aus. "Ich weiß, dass es nicht einfach werden wird, aber ich wünsche mir, dass wir eine Debatte über eine soziale Pflichtzeit führen", sagte Steinmeier der "Bild am Sonntag". Wie lange ein solcher Dienst dauern soll, ließ Steinmeier offen: "Ich habe bewusst Pflichtzeit gesagt, denn es muss kein Jahr sein. Da kann man auch einen anderen Zeitraum wählen", sagte der Bundespräsident. Es gehe um die Frage, "ob es unserem Land nicht gut tun würde, wenn sich Frauen und Männer für einen gewissen Zeitraum in den Dienst der Gesellschaft stellen."

Geleistet werden sollte die Pflichtzeit nach Steinmeiers Vorstellung bei der Bundeswehr, bei der Betreuung von Senioren, in Behinderteneinrichtungen oder in Obdachlosenunterkünften. Mit einer Pflichtzeit kann nach Einschätzung des Bundespräsidenten die Demokratie und der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt werden: "Gerade jetzt, in einer Zeit, in der das Verständnis für andere Lebensentwürfe und Meinungen abnimmt, kann eine soziale Pflichtzeit besonders wertvoll sein", sagte Steinmeier. "Man kommt raus aus der eigenen Blase, trifft ganz andere Menschen, hilft Bürgern in Notlagen. Das baut Vorurteile ab und stärkt den Gemeinsinn." Die Wiedereinführung der Wehrpflicht hält Steinmeier hingegen nicht für sinnvoll.

Steinmeier für Einführung eines Pflichtdienstes für alle jungen Menschen
06:02 Uhr

Strahlend schöner Sonntag: Am Oberrhein könnte 30-Grad-Marke geknackt werden

Zum Wochenausklang herrscht verbreitet bestes Ausflugswetter. Bei viel Sonnenschein liegen die Werte meist zwischen 22 und satten 30 Grad, nur an der Küste ist es bei 19 Grad etwas kühler. Im Nordwesten und im Südosten kann es vereinzelt kleinere Schauer geben.

Strahlend schöner Sonntag: Am Oberrhein könnte 30-Grad-Marke geknackt werden