Sonntag, 17. Oktober 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:07 Uhr

Konservativer Außenseiter tritt bei Ungarn-Wahl gegen Orban an

Bei der Parlamentswahl in Ungarn soll der konservative und parteilose Außenseiter Peter Marki-Zay gegen Ministerpräsident Viktor Orban antreten.

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Marki-Zay will bei der Wahl in Ungarn den Ministerpräsidenten Orban herausfordern.

(Foto: imago images/EST&OST)

Marki-Zay entschied die Vorwahlen der Opposition für sich. Experten halten den 49-Jährigen für einen schwierigen Gegner für Orban, da der gläubige siebenfache Familienvater bei der Abstimmung im kommenden Jahr auch konservative Wähler ansprechen könnte. Ohnehin sieht sich der 58-jährige Orban erstmals seit 2010 an der Urne mit einer geeinten Opposition konfrontiert.

Umfragen zufolge liegen beide Lager faktisch gleichauf. Marki-Zay hat angekündigt, umstrittene Gesetze von Orban rückgängig zu machen und den Euro in Ungarn einführen zu wollen.

21:19 Uhr

Junge in USA zu Hause durch Fenster erschossen

Ein 13-Jähriger ist im US-Bundesstaat Alabama durch das Fenster seines Zimmer erschossen worden. Der Junge starb noch am Ort, wie die zuständige Polizei der Stadt Tuscaloosa mitteilte. Er gehe nicht von einem Unfall aus, sagte Ermittler Marty Sellers einem örtlichen Fernsehsender. Wahrscheinlich sei aber nicht das Kind Ziel der Attacke gewesen. Vor dem Haus der Familie seien nach dem Vorfall am Freitagabend zahlreiche Patronenhülsen gefunden worden. Es gebe einige mögliche Verdächtige, so Sellers. Man benötige nun aber vor allem die Hilfe von Zeugen.

20:28 Uhr

Elvis-Drummer Ron Tutt ist tot

Ron "Ronnie" Tutt ist verstorben. Der Schlagzeuger, der unter anderem mit Elvis Presley arbeitete, wurde 83 Jahre alt. Tutt begleitete Presley bis zu dessen Tod 1977 fast ein Jahrzehnt lang. Tutt wirkte darüber hinaus an zwei Alben von Billy Joel mit. Zudem arbeitete der Schlagzeuger für die Carpenters, Roy Orbison, Neil Diamond und Jerry Garcia.

19:50 Uhr

Mann im Piratenkostüm landet auf Polizeiwache - statt auf Party

Ein als Pirat verkleideter Mann hat am Hagener Hauptbahnhof die Bundespolizei auf den Plan gerufen. Er trug täuschend echt aussehende Waffen mit sich, die einen Passanten verängstigten, wie die Bundespolizei berichtete. Beamte sprachen den 54-Jährigen an einem Bahnsteig an, der zu einem Event fahren wollte. Mit dabei hatte er eine Steinschlosspistole, ein Steinschlossgewehr und eine Machete in einem Holster. Auf der Wache entpuppten sich diese als sogenannte Dekorationswaffen. Diese seien zwar schussunfähig, dürften aber im öffentlichen Raum nicht getragen werden, hieß es. Die Bundespolizei leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Mann ein.

19:25 Uhr

Lindner: Ampelkoalition wird Klima-Ministerium einrichten

Eine Ampelkoalition wird nach Worten von FDP-Parteichef Christian Linder ein neues Ministerium für Klimaschutz einrichten. "Es gibt ein neues Klima-Ministerium", sagte er in der ARD. Welche Kompetenzen es vereinen solle, sagte Lindner nicht.

Im Sondierungspapier der Parteien wird ein Zuschnitt der Ministerien oder deren Besetzung auch nicht genannt. Lindner erwähnte des Klima-Ministerium in einem Atemzug mit Kanzleramt und Finanzministerium sowie dem Hinweis, dass alle Parteien sich in der Regierung wiederfinden müssten. Als sicher gilt, dass ein Klima-Ministerium von den Grünen geführt werden würde und das Kanzleramt Olaf Scholz besetzt. Die FDP hat großes Interesse am Finanzministerium. Lindner wie zuvor Grünen-Parteichef Robert Habeck lehnten es aber ab, jetzt über die personelle Besetzung von Regierungsämtern zu reden.

18:43 Uhr

Bill Clinton aus Krankenhaus entlassen

Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton ist nach einer Harnwegsinfektion wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Er werde seine Antibiotika-Behandlung in New York fortführen, schrieb sein Sprecher Angel Ureña auf Twitter. Sein Fieber und die Anzahl der weißen Blutkörperchen hätten sich mittlerweile "normalisiert".

Der 75-Jährige wurde Dienstag im University of California Irvine Medical Center aufgenommen und auf der Intensivstation des Krankenhauses im US-Staat Kalifornien behandelt.

18:00 Uhr

Frau vergisst rauchenden Mann in Autobahntunnel

Was für ein Traumpaar! Nachdem ihr Mann im Stau zum Rauchen aus dem Auto ausgestiegen war, ist eine Frau in der Nähe von Füssen ohne ihn weitergefahren.

Wenig später wurde die Polizei über einen Fußgänger auf der Autobahn 7 im Grenztunnel Füssen in Bayern informiert. Wie sich herausstellte, war es der vergessene Mann, der seine Frau suchte. Sie war einfach weitergefahren, als sich der Stau plötzlich auflöste. Eine Streife griff den Mann auf und konnte die Frau schließlich telefonisch erreichen. Sie holte ihn ab, und die beiden setzten gemeinsam ihre Fahrt fort.

17:30 Uhr

Schlagzeilen am Abend

16:51 Uhr

Junge erschießt wohl aus Versehen Schwester am Gardasee

Ein 15 Jahre altes Mädchen ist in Norditalien von seinem Bruder durch einen Gewehrschuss tödlich verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich in San Felice del Benaco, einer Gemeinde am Westufer des Gardasees. Medienberichten zufolge betätigte der 13-Jährige die Waffe aus Versehen. Zunächst sei der Verdacht auf den Vater gefallen. Dieser sagte jedoch aus, dass der Junge geschossen habe, wie die Nachrichtenagentur ANSA berichtete. Der Junge ist demnach nicht schuldfähig. Gegen den Vater werde wegen unterlassener Aufsicht seiner Waffen ermittelt.

16:13 Uhr

Bär greift in Zirkus schwangere Trainerin an

Ein Bär hat während einer Zirkusvorstellung in Russland eine Trainerin angegriffen und verletzt. Der Vorfall ereignete sich in der Stadt Orjol südwestlich von Moskau. Wie russische Medien übereinstimmend berichten, ist die Trainerin schwanger.

In einem von Zuschauern aufgenommenen Video ist zu sehen, wie das Tier vor Publikum auf den Hinterbeinen läuft, sich dann plötzlich am linken Arm der Frau festkrallt und sie zu Boden reißt. Zwei Mitarbeiter zerren den Bären dann weg. Die Trainerin kam nach dem Vorfall in ein Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft will nun prüfen, wie die Tiere in dem Zirkus gehalten werden.

16:09 Uhr

Grüne stimmen für Aufnahme von Koalitionsverhandlungen

Die Grünen haben der Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit SPD und FDP zugestimmt. Beim kleinen Parteitag in Berlin wurde der entsprechende Vorschlag des Parteivorstands um Annalena Baerbock und Robert Habeck mit großer Mehrheit angenommen. Nachdem der SPD-Vorstand den Weg hierzu schon am Freitag freigemacht hatte, will die FDP-Führung ihre Gremien am Montag entscheiden lassen.

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15:12 Uhr

Wer hat Shalomah gesehen? 11-Jährige kehrte nicht vom Joggen zurück

Im bayerischen Holzheim-Eppisburg wird seit gestern ein 11-jähriges Mädchen vermisst. Shalomah Hennigfeld brach gegen 15 Uhr zum Joggen auf und kehrte seitdem nicht wieder zurück.

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Die 11-Jährige wird seit Samstag vermisst.

(Foto: Polizeipräsidium Schwaben Nord)

Wie die "Bild" unter Berufung auf die Polizei berichtet, wohnt das Mädchen bei einer Familie, bei der es sich nicht um ihre leiblichen Eltern handele. Die Ermittler können nicht ausschließen, dass die leiblichen Eltern von Shalomah in Zusammenhang mit dem Verschwinden stehen.

Das Mädchen ist schlank und 140 Zentimeter groß. Es hat braune, schulterlange Haare. Zuletzt trug es eine schwarze Adidas-Laufhose, pink-rosafarbene Nike-Schuhe, ein weinrotes Sporttop mit Spaghettiträgern, einen weißen Sport-BH und einen schwarzen Haarreif.

Hinweise jeglicher Art nimmt die Polizeiinspektion Dillingen unter Tel. 09071/56-0 entgegen.

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14:30 Uhr

Mehrere Tote bei Hubschrauberabsturz in Baden-Württemberg

Bei einem Hubschrauberabsturz im Norden Baden-Württembergs sind drei Menschen ums Leben gekommen. Ob noch jemand vermisst wurde, ist noch nicht bekannt. Auch Hintergründe zu dem Unglück in Buchen nahe der Grenze zu Hessen und Bayern sind unklar.

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14:15 Uhr

Schichtwechsel

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser!

Kai Stoppel verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ab sofort übernehme ich den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntagnachmittag!

14:00 Uhr

Habeck: Ampel "Zäsur für Wandel in der Gesellschaft"

Grünen-Co-Chef Robert Habeck hat auf dem kleinen Parteitag für seinen Antrag auf Zustimmung zu Koalitionsverhandlungen viel Applaus geerntet. Vergleichbar historisch bedeutsame Regierungsbildungen habe es nur 1969, 1982 und 1998 gegeben, so Habeck. "Was wir hier heute beschließen, ist eine Zäsur für den Wandel in der Gesellschaft." Seine Partei werde dabei "Treiberin großer Transformationsaufgaben sein". Habeck räumte zwar ein, dass die Grünen im Sondierungspapier nicht alle Forderungen aus dem Wahlkampf haben durchsetzen können. Dies sei jedoch der Beweis dafür, dass "wir eine reife Partei sind, die in der Lage ist, Regierungsverantwortung zu übernehmen".

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Robert Habeck

(Foto: dpa)


13:43 Uhr

Mann und Hund nahe Braunschweig von Zug erfasst

Ein Zug hat bei einem Unglück in Bechtsbüttel bei Braunschweig einen Mann mit seinem Hund erfasst - beide wurden dabei getötet. Wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte, wollte der Mann den Hund, der sich im Gleisbereich befand, offenbar anleinen, als es zu dem Unfall kam. Die Ehefrau sei bei dem Spaziergang ebenfalls dabei gewesen, konnte aber nicht mehr eingreifen. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.

13:08 Uhr

"Damit sich endlich was tut" - Tesla-Strom jetzt deutschlandweit

Es könnte die Lösung für eines der großen Probleme der Energiewende sein, die Speicherung von Strom aus Wind - und Sonnenkraft: US-Elektroautobauer Tesla plant virtuelle Kraftwerke, die aus vielen sogenannten Tesla-Powerwalls in Privathäusern bestehen. Der erste Schritt dorthin soll nun bevorstehen: Zusammen mit dem britischen Strom-Start-up Octopus Energy will Tesla ab Montag einen deutschlandweiten Stromtarif einführen, berichtet der "Spiegel". "Wir werden den Regulierern zeigen, was jetzt schon möglich ist", sagt Octopus-Chef Andrew Mack. "Damit sich am deutschen Strommarkt endlich etwas bewegt." Der Tarif ist jedoch zunächst Besitzerinnen und Besitzern einer Solaranlage und einer Powerwall vorbehalten - sie können Strom dann zum Einkaufspreis beziehen.

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Bereits seit Ende März testet Tesla seinen Stromtarif in Baden-Württemberg und seit Mitte Juli auch in Bayern.

(Foto: imago/ZUMA Press)

12:41 Uhr

Marianne Rosenberg: "Fette Grooves" von Sohn gelernt

Mit dem Album "Im Namen der Liebe" hat Sängerin Marianne Rosenberg einen echten Volltreffer gelandet - und das zusammen mit ihrem Sohn Max, mit dem sie die Platte produzierte. Nach der Veröffentlichung schoss diese an die Charts-Spitze. Bei der Verleihung des Schlagerpreises "Gläserne Vier" in Stuttgart offenbarte die 66-Jährige nun Details über die Kooperation. "Es war zwar gar nicht geplant, aber es war für uns beide sehr gut", sagte die für den Hit "Er gehört zu mir" bekannte Sängerin. "Wir haben viel Freude gehabt und beide voneinander gelernt - ich die fetten Grooves, er die eine oder andere Betrachtungsweise über das Publikum."

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Der Radiosender SWR4 Baden-Württemberg zeichnete Rosenberg am Samstagabend für das "Comeback des Jahres" aus.

(Foto: dpa)

12:12 Uhr

Zahlreiche Tote nach ungewöhnlichen Regenfällen in Indien

Nach ungewöhnlich heftigen Regenfällen sind im Süden Indiens mindestens zehn Menschen bei Überschwemmungen und Erdrutschen ums Leben gekommen. Elf Menschen würden im Bundesstaat Kerala noch vermisst, unter ihnen fünf Kinder, meldete der staatliche Sender All India Radio. "Die Lage ist in einigen Teilen des Staats wirklich ernst. Wir werden alles, was möglich ist, tun, um Leben zu retten", sagte Keralas Regierungschef Pinarayi Vijayan der Zeitung "Hindustan Times". Die für die Jahreszeit - nach der Monsunsaison - ungewöhnlichen Regenfälle wurden von einem Tiefdruckgebiet über dem benachbarten Arabischen Meer verursacht.

12:00 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:47 Uhr

Marktführer: Preise für Mietautos ziehen weiter an

Die Mietwagenpreise in Deutschland werden weiter steigen, glaubt Marktführer Sixt. Grund sei der Mangel an Neufahrzeugen. "Es wird eine weiterhin hohe Nachfrage bei gleichzeitiger Verknappung des Angebots geben", sagte Sixt-Vorstand Nico Gabriel dem Branchenblatt "Automobilwoche". Im laufenden Jahr ging es mit den Preisen bereits kräftig nach oben - so betrug der Zuwachs im August gegenüber dem Vorjahresmonat nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes mehr als 50 Prozent. Viele Menschen sind wegen der Pandemie auf Individualverkehr umgestiegen. Autohersteller wiederum kommen mit der Produktion nicht nach, weil wichtige Elektronikteile schwer lieferbar sind.

11:03 Uhr

China verblüfft USA mit neuen Hyperschallraketen

China macht einem Medienbericht zufolge große Fortschritte bei der Entwicklung von Hyperschallraketen. Wie die "Financial Times" unter Berufung auf Insider berichtete, testete China bereits im August einen neuen Hochgeschwindigkeitsgleitkörper. Demnach schickte China das atomwaffenfähige Geschoss mit einer Rakete des Typs "Langer Marsch" ins All, wo es die Erde auf einer niedrigen Umlaufbahn umkreiste, bevor es Kurs auf sein Ziel nahm. Drei verschiedenen Quellen zufolge verfehlte das Geschoss sein Ziel allerdings um mehr als 30 Kilometer, berichtete die Zeitung. Dem Bericht zufolge zeigten sich US-Geheimdienste von den neuen militärischen Fähigkeiten Chinas überrascht.

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Start einer Rakete des Typs "Langer Marsch": Während ballistische Raketen in einem hohen Bogen durch den Weltraum fliegen, bleiben Hyperschallraketen in einer niedrigen Umlaufbahn. Sie sind zudem ferngesteuert, was einen Abschuss deutlich erschwert.

(Foto: REUTERS)

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10:40 Uhr

Expertin: Schweigen des Amok-Fahrers von Trier belastet Opfer

Die Opfer der Amokfahrt in Trier vom 1. Dezember 2020 finden nach Aussage der Trauma-Expertin Sybille Jatzko noch keine Ruhe. Es sei der derzeit vor dem Landgericht Trier laufende Prozess gegen den mutmaßlichen Amokfahrer, der "sehr viel Wut und sehr viel Ärger" auslöse, sagte Jatzko. Vor allem, weil der angeklagte 52-Jährige keine Angaben mache und keinerlei Anzeichen von Reue zeige. Bei der Amokfahrt in Trier waren fünf Menschen getötet worden, darunter ein neuneinhalb Wochen altes Baby. Ein Mensch wurde verletzt. Der Mann war mit einem Geländewagen durch die Fußgängerzone gerast und hatte gezielt Menschen angefahren. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Deutschen fünffachen Mord und versuchten Mord in 18 weiteren Fällen vor.

10:03 Uhr

Elton John verrät, was er seit der Kindheit "jeden Freitag" tut

Auch Pop-Lichtgestalt Elton John hat sich eine gewissen Bodenständigkeit bewahrt. So kaufe er, wenn möglich, immer noch "jeden Freitag" neue Musik ein - und dafür gehe er höchstselbst in einen Plattenladen, verriet der 74-Jährige bei einem Interviewtermin. So gehe das schon seit seiner Kindheit. An seine erste Platte erinnert er sich auch noch: eine Aufnahme von Doris Days Filmsong "The Deadwood Stage" (1953). Auch von Elton John selbst wird es bald ein neues Album zu kaufen geben: "The Lockdown Sessions" erscheint am 22. Oktober.

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Ein wahrer Pop-Titan: Als erstem Künstler gelang es Elton John, über einen Zeitraum von sechs Jahrzehnten jeweils mindestens einmal pro Dekade in die Top Ten der britischen Hitparade zu kommen.

(Foto: picture alliance / empics)

09:29 Uhr

Studie: Lange Aufenthalte im All schädigen Gehirn

Von einer Reise zum Mars träumen viele Menschen. Allerdings würde diese Monate in der Schwerelosigkeit voraussetzen - und eine neue Studie zeigt nun, dass lange Aufenthalte im All Hirnschäden auslösen könnten. Mediziner der Ludwig-Maximilians-Universität in München und weitere Forscher hatten das Blut fünf russischer Raumfahrer untersucht, die gut fünfeinhalb Monate in der Raumstation ISS verbracht hatten. Die Ergebnisse deuteten auf eine leichte, aber anhaltende Hirnverletzung und eine schnellere Alterung des Gehirns bei der Rückkehr zur Erde hin. Mögliche Ursache sei ein gestörter Blut-Abfluss aus dem Kopf in der Schwerelosigkeit.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:57 Uhr

Japans neuer Ministerpräsident versendet heikle Opfergabe

Ein Baum könnte für diplomatische Verstimmungen in Ostasien sorgen: Japans neuer Ministerpräsident Fumio Kishida hat nämlich einen "Masakaki"-Baum unter seinem Namen an den umstrittenen Yasukuni-Schrein geschickt. Der Schrein ist rund 2,5 Millionen japanischen Kriegstoten geweiht, darunter allerdings auch verurteilte Kriegsverbrecher. Besuche von japanischen Politikern an dem Schrein sorgen daher regelmäßig für große Verärgerung in China und Südkorea, die im Zweiten Weltkrieg von Japan besetzt worden waren. Sie sehen in dem Schrein ein Symbol des japanischen Militarismus.

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Ministerpräsidenten vermieden zuletzt Besuche des Yasukuni-Schreins.

(Foto: picture alliance / Kyodo)

08:34 Uhr

Warnung vor steigender Energiearmut in Europa

Die Energiepreise sind zuletzt stark gestiegen. Angesichts dessen warnt EU-Arbeitskommissar Nicolas Schmit vor mehr Energiearmut in Europa. Es gebe bereits Millionen Menschen, die unter Energiearmut litten, "und diese Zahl könnte noch größer werden", sagte er. Zwar könne die EU-Kommission den EU-Ländern helfen, die Auswirkungen der derzeit hohen Energiepreise für die Menschen zu begrenzen. Aber es sei vor allem Sache der nationalen Regierungen, etwas zu tun. Der europäische Gewerkschaftsbund ETUC hatte bereits die Befürchtung geäußert, dass fast drei Millionen Menschen in Europa es sich nicht leisten könnten, ihre Wohnung vernünftig zu wärmen, obwohl sie Arbeit hätten.

08:12 Uhr

Demonstranten rufen zum Militärputsch im Sudan auf

Nach dem Sturz von Langzeit-Diktator Omar al-Baschir 2019 versucht der Sudan wieder auf die Beine zu kommen. Doch die Wirtschaftsreformen der neuen Regierung sind unpopulär. Politische Spaltung verschärft die Lage zusätzlich. Tausende Menschen demonstrieren in der Hauptstadt Khartum nun für eine Absetzung der Regierung durch das Militär. "Eine Armee, ein Volk", skandierten einige. Zu hören war auch der Protestruf: "Die Armee wird uns Brot geben." Unterstützer der Regierung beschuldigten Sympathisanten des Ex-Machthabers al-Baschir, die Proteste in Khartum orchestriert zu haben.

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Vor dem Präsidentenpalast in Khartum riefen Protestanten zum Sturz der Regierung von Ministerpräsident Abdalla Hamdok auf.

(Foto: AP)

07:44 Uhr

Bei Hochwasser versunkene "Moornixe" erfolgreich geborgen

Das beim Hochwasser im Juli versunkene Fahrgastschiff "Moornixe" in Mülheim an der Ruhr ist erfolgreich aus dem Wasser gehoben worden. Das etwa 18 Meter lange Wrack wurde dazu an einem Kran befestigt und herausgezogen. Nun will der Besitzer Heinz Hülsmann das Schiff wieder flottmachen lassen: Ein Sattelschlepper bringt das geborgene Schiff zu einer Fachfirma in Mülheim an der Ruhr. Die "Moornixe" war beim Ruhrhochwasser im Juli von einem Baum gerammt und mitgerissen worden. An einem Wehr wurde es unter Wasser gezogen und stark beschädigt.

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Die "Moornixe" war in der vergangenen Woche mit aufblasbaren Hebesäcken in einer mehrtägigen Aktion wieder an die Wasseroberfläche gekommen.

(Foto: picture alliance/dpa/Markus Gayk)

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07:16 Uhr

Erstes Weltraum-Filmteam landet wieder sicher auf Erde

Das russische Filmteam ist von der Raumstation ISS erfolgreich zur Erde zurückgekehrt. Um fast genau 6.35 Uhr MESZ landete die Sojus-Kapsel in der kasachischen Steppe. "Den Raumfahrern Klim Schipenko und Julia Peressild geht es gut", twitterte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos. Die Schauspielerin und der Regisseur wurden von dem Kosmonauten Oleg Nowizki begleitet, der bereits seit April auf der ISS ist. Es war das erste Mal, dass ein Filmteam ins All geflogen war. Gedreht wurde für einen Streifen, bei dem eine Ärztin (gespielt von Peressild) zur ISS fliegt, um einem erkrankten Kosmonauten das Leben zu retten.

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07:07 Uhr

Zahl der Asylsuchenden steigt - besonders aus Afghanistan

Es sind wieder mehr Menschen, die in diesem Jahr um Asyl in Deutschland ersuchen. Bis Ende September sind bereits 100.278 Erstanträge eingegangen, wie die Statistik des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zeigt. Das sind 35,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, das allerdings stark von der Corona-Pandemie, den geschlossenen Grenzen und der weitgehenden Einstellung des Flugverkehrs geprägt war. Die Zahl der Antragsteller aus Afghanistan legte besonders stark zu und verdoppelte sich auf rund 15.000. Die meisten Asylsuchenden kamen jedoch aus Syrien: mehr als 40.000.

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07:00 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

passend zum Herbst stehen auch in Deutschlands Politik die Farben Rot, Grün und Gelb im Fokus. Während weiter an einer Ampelkoalition auf Bundesebene gewerkelt wird, leckt sich der große Wahlverlierer Union die Wunden. Das wird heute wichtig:

  • Die Grünen entscheiden auf einem kleinen Parteitag über die Aufnahme von Koalitionsgesprächen mit SPD und FDP.
  • Auf dem Deutschlandtag der Jungen Union will Fraktionschef Ralph Brinkhaus (ein Anwärter auf den CDU-Chefposten) reden.
  • In Rom und anderen italienischen Städten beginnt die Stichwahl um das Bürgermeisteramt.
  • Bundespräsident Steinmeier nimmt die Erntekrone in Ostfriesland entgegen.

Sportlich steht ein echtes Highlight an: Bayer Leverkusen und der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München treffen im Bundesliga-Spitzenspiel aufeinander (15.30 Uhr auf DAZN und im ntv.de-Liveticker).

Mein Name ist Kai Stoppel. Ich begleite Sie durch die erste Tageshälfte. Fragen, Anregungen und Kritik können Sie an dertag@n-tv.de senden.

06:38 Uhr

Auto kracht mit Dach gegen Baum - zwei Tote

Tragischer Verkehrsunfall in Baden-Württemberg: Zwei Menschen starben am Samstag nahe Bräunlingen im Schwarzwald-Baar-Kreis, nachdem ihr Auto gegen einen Baum gekracht war. Zwei weitere wurden schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer war aus bislang ungeklärter Ursache in einer Linkskurve von der Straße abgekommen. Der Wagen schleuderte über die Fahrbahn, überschlug sich und prallte mit dem Fahrzeugdach gegen einen Baum. Fahrer und Beifahrer starben noch an der Unfallstelle. Die beiden anderen Mitfahrer wurden per Rettungshubschrauber in ein Klinikum gebracht. Der Unfall hatte sich gegen 16.39 Uhr ereignet.

06:16 Uhr

Etwa 15 Missionare aus den USA in Haiti entführt

Der Karibikstaat Haiti befindet sich derzeit in einer tiefen politischen und wirtschaftlichen Krise. Im Juli wurde Präsident Jovenel Moïse ermordet, im August erschütterte dann ein schweres Erdbeben das Land. Bewaffnete Banden sorgen für zusätzliche Unsicherheit, die Zahl der Entführungsfälle hat sich fast verdreifacht. Nun kommt es zu einem weiteren aufsehenerregenden Fall: Nach Angaben aus Sicherheitskreisen wurden mindestens 15 Missionare aus den USA entführt. Unter den Entführten waren demnach auch Kinder. Unklar war zunächst, ob eine Lösegeldforderung vorlag. Ein Sprecher der US-Regierung sagte, Washington kenne die Berichte. Weitere Angaben wollte er nicht machen.

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Die Sicherheitslage in Haiti hat sich zuletzt zunehmend verschlechtert.

(Foto: AP)

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06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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