Sonntag, 22. Mai 2022Der Tag

Heute mit Hedviga Nyarsik und Sarah Platz
22:27 Uhr

Das war Sonntag, der 22. Mai 2022

Liebe Leserinnen und Leser,

fast drei Monate lebt die Ukraine nun schon im Krieg und ein Ende ist auch nach dem heutigen Tag nicht in Sicht - im Gegenteil: Der Generalstab der ukrainischen Armee berichtet, dass Russland seine Luftangriffe intensiviert und die Regierung in Kiew verlängert das Kriegsrecht um 90 Tage. Während des Besuchs seines polnischen Kollegen Andrzej Duda erklärt Präsident Selenskyj: Jeden Tag sterben 50 bis 100 ukrainische Soldaten an der Front. Genaueres zum heutigen Kriegstag hat mein Kollege Michael Bauer für Sie zusammengefasst:

Kanzler Scholz reist derweil durch Afrika. Auf dem Weg zur Unabhängigkeit von russischem Gas könnte Senegal ein wichtiger Partner werden. So kündigte Scholz nach dem Besuch in dem westafrikanischen Land Gespräche über eine solche Handelsbeziehung an.

Zum Ende der Woche möchte ich Ihnen außerdem diese Themen ans Herz legen:

Kommen Sie gut in die neue Woche!

22:29 Uhr

Bahn-Managerin erklärt Verspätungschaos

Haben Sie in den vergangenen Wochen auch Frust am Bahnsteig erlebt? Damit wären Sie nicht alleine. Fahrgäste der Deutschen Bahn klagen derzeit über überdurchschnittlich viele Verspätungen. Die Digitalchefin des Unternehmens, Daniela Gerd tom Markotten, hat die geringe Pünktlichkeit im Fernverkehr, die die Bahn selbst auf weniger als 70 Prozent beziffert, nun mit den vielen Baustellen begründet. "Das Bauvolumen ist mit 13,6 Milliarden Euro in diesem Jahr so hoch wie noch nie", sagt sie der FAZ.

Zu wachsen und zugleich "unter dem rollenden Rad modernisieren" sei ein anspruchsvoller Spagat: "Eine Baustelle führt zu Streckensperrungen, zu Umleitungen oder zu Geschwindigkeitsbegrenzungen. Das kann zu Überlagerungseffekten führen", so die Bahn-Managerin.

21:36 Uhr

UN warnt vor einigen homophoben und rassistischen Affenpocken-Berichten

Die UN-Organisation Unaids kritisiert einige Berichte und Kommentare über Affenpocken-Fälle als homophob und rassistisch. Eine Stigmatisierung der Virusinfektion könne den "Kampf gegen die Epidemie schnell untergraben", warnt die Organisation deshalb. Zwar betreffe ein großer Teil der bislang bestätigten Fälle von Affenpocken Schwule, Bisexuelle oder andere Männer, die Sex mit Männern haben, doch die Krankheit könne durch engen Kontakt mit einer infizierten Person übertragen werden und "somit jeden treffen".

Die UN-Organisation fürchtet, dass Stigmata und Vorwürfe schnell die auf Wissenschaft und Fakten basierenden Bemühungen zur Bekämpfung der Krankheit beeinflussen können. Rassistische oder homophobe Angriffe "schaffen einen Kreislauf der Angst". Dieser bringe Menschen dazu, Gesundheitszentren zu meiden, womit sich die Ausbreitung schlechter einschränken lasse, erklärt Unaids.

21:04 Uhr

Unwetter in Kanada: fünf Tote und Hunderttausende ohne Strom

Umgestürzte Bäumen richteten vor allem in Ontario und Quebec Chaos an.

Umgestürzte Bäumen richteten vor allem in Ontario und Quebec Chaos an.

(Foto: picture alliance/dpa/The Canadian Press/AP)

Bei mehreren heftigen Stürmen und Gewittern sind in Kanada am Wochenende mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Das Unwetter hat eine Schneise der Verwüstung durch die Provinzen Ontario und Quebec gezogen und fast eine Million Haushalte von der Stromversorgung getrennt, wie das kanadische Umweltministerium mitteilt. In den Städten Toronto, Montreal und Ottawa wurden Windgeschwindigkeiten von 130 Kilometern pro Stunde gemessen.

Laut übereinstimmenden Medienberichten sind vier Menschen von umstürzenden Bäumen erschlagen worden. Zudem ist eine Frau gestorben, als ihr Boot auf einem Nebenfluss des Sankt-Lorenz-Stroms gekentert ist. Am Sonntagnachmittag gab es noch immer in mehr als 600.000 Haushalten keine Elektrizität. Der Stromanbieter Hydro One schreibt auf Twitter, es dürfte noch mehrere Tage dauern, bis die Versorgung wieder hergestellt werden könne.

20:31 Uhr
19:49 Uhr

Mann bei Kirmes erschossen - Gruppe flieht nach Streit

Bei einer Kirmes in Lüdenscheid im Nordwesten des Sauerlandes ist ein 40-Jähriger durch einen Schuss getötet worden. Zuvor war es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 16-Jährigen und einer sechsköpfigen Gruppe gekommen.

  • Als der Jugendliche und sein Vater die Gruppe habe zur Rede stellen wollen, seien alle geflohen. Zwei von ihnen gaben den Angaben zufolge Schüsse aus einer Schreckschusswaffe und aus einer scharfen Schusswaffe ab. Dabei sei der 40-Jährige getroffen worden.

  • Das Opfer sei am Ausgang des Festgeländes von dem Projektil getroffen worden und wenig später in einem Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen gestorben, teilen Polizei und Staatsanwaltschaft mit.
  • Polizei und Staatsanwaltschaft suchen nun nach Hinweisen zu den jungen Männern, die schätzungsweise zwischen 16 bis 20 Jahre alt sein sollen.
19:15 Uhr

Scholz will mit Senegal bei Gasförderung zusammenarbeiten

Senegal möchte in den kommenden Jahren Flüssiggas nach Deutschland und Europa exportieren. Das kündigt Präsident Macky Sall nach einem Treffen mit Kanzler Olaf Scholz in Dakar an. "Wir sind daran interessiert, den europäischen Markt mit Gas zu beliefern", sagt er. Damit könnte Senegal einen Betrag leisten, um russisches Gas zu ersetzen. Um dies zu ermöglichen, kündigt Scholz eine Korrektur der Politik an, nicht mehr in fossile Lagerstätten zu investieren.

Man wolle mit dem westafrikanischen Land bei den Erneuerbaren Energien und Speichertechnik zusammenarbeiten. "Wir wollen das (aber) auch tun im Hinblick auf die LNG-Fragestellung und Gasförderung hier im Senegal." Scholz sprach von einem gemeinsamen Anliegen und kündigt weitere Gespräche auf Fachebene an. "Wir wollen gute Partner sein."

18:39 Uhr

Julian Claßen zu Trennung von Bibi: Es ist kein Experiment

Für viele Teenager ist in den vergangenen Tagen eine Welt zusammengebrochen: Das Youtube-Traumpaar Bibi und Julian Claßen hat sich getrennt. Während die Influencerin ihre Follower um Privatsphäre bittet, beantwortet Julian die drängendsten Fragen seiner Fans auf Instagram. Es gehe ihm "den Umständen entsprechend okay", schreibt er dabei zu seiner momentanen Gefühlslage. Außerdem erfahren die Leserinnen und Leser, dass ihm "Sport tatsächlich gerade sehr gut tut".

Zum Thema "Experiment", das viele Fans hinter der Trennung vermuten, äußert er sich ebenfalls: "Nein?! So etwas würde ich niemals machen, damit macht man keinen Spaß!!", so Julian. Und dann sind da noch die Bilder von ihm und der "unbekannten Frau im Club" - ob die "vor oder nach der Trennung" entstanden seien, will eine Fragestellerin oder ein Fragesteller wissen. "Natürlich danach!!!!", antwortet Julian und schiebt hinterher: "Jeder geht anders mit bestimmten Situationen um."

18:16 Uhr
Breaking News

CDU und Grüne in NRW sprechen über mögliche Koalition

In NRW verständigen sich CDU und Grüne auf Gespräche über eine mögliche Koalition. Eine Woche nach der Wahl sprechen sich Gremien beider Parteien für Sondierungen aus. Zusammen hätten sie eine komfortable Mehrheit im Landtag.

Mehr dazu lesen Sie hier.
18:00 Uhr

Biden plant Wirtschaftsprojekt mit Asien

Das dürfte Peking gar nicht gefallen: Die USA wollen ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Staaten aus dem Indo-Pazifik-Raum als Gegengewicht zum Einfluss ihres Rivalen China ausbauen. US-Präsident Joe Biden ist zu einem Besuch in Japan eingetroffen, wo er zu Wochenbeginn den Startschuss für ein neues Kooperationsprojekt geben will. Einige Vertreter von Mitgliedern des Verbands Südostasiatischer Nationen (Asean) würden an der Gründungsfeier teilnehmen, heißt es aus diplomatischen Kreisen.

Das geplante Indo-Pazifische Wirtschaftliche Rahmenwerk für Wohlstand - kurz IPEF - soll die Mitglieder enger zusammenschweißen. Dabei geht es beispielsweise um gemeinsame Standards zur Schaffung stabiler Lieferketten. Weitere Arbeitsfelder sollen saubere Energie, digitaler Handel und Verkehrsinfrastruktur sein. Die Initiative ist ein Versuch Washingtons, die wirtschaftlichen Verbindungen zu Asien zu stärken.

17:45 Uhr

Österreichs Bundespräsident Van der Bellen will zweite Amtszeit

Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen kandidiert für eine zweite Amtszeit. "Ich möchte, wenn Sie einverstanden sind, das Meinige dazu beitragen, dass die nächsten Jahre gut werden für uns alle", erklärt er in einem in Online-Netzwerken veröffentlichten Video. Der 78-Jährige hat das höchste österreichische Staatsamt seit 2016 inne.

Mit Van der Bellens Ankündigung einer erneuten Kandidatur ist bereits gerechnet worden. Der Bundespräsident kann in Österreich einmal wiedergewählt werden. Die rechtsgerichtete FPÖ hat bereits angekündigt, einen Gegenkandidaten ins Rennen zu schicken.

16:49 Uhr

Zahlreiche Schulen und Kitas in NRW bleiben wegen Tornadoschäden geschlossen

Aufgrund der Schäden nach dem Durchzug des Sturmtiefs "Emmelinde" bleiben in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Schulen vorerst geschlossen. Wie die nordrhein-westfälische Stadt Paderborn mitteilt, bleiben ab Montag ein Gymnasium, eine Realschule und zwei Grundschulen zunächst zu. Auch in Lippstadt bleiben kommende Woche nach Angaben der Stadtverwaltung sieben Schulen und auch Kindertageseinrichtungen geschlossen.

"Angesichts des Ausmaßes der Schäden, die wir an den verschiedenen Standorten sehen, ist es zurzeit undenkbar, dass dort in den nächsten Tagen Unterricht stattfinden kann", erklärt Bürgermeister Arne Moritz. Für teilweise noch anstehende Abiturprüfungen und Klausuren würden Alternativen gesucht. Auch fünf Kitas, die sich in Lippstadt innerhalb der historischen Umflut befinden, öffneten kommende Woche nicht. Ein sicherer Zugang zu den Einrichtungen könne aufgrund der Sturmfolgen nicht gewährleistet werden.

16:14 Uhr

Schwan springt auf Radler zu - 73-Jähriger schwer verletzt

Was machte das Tier so wütend?

Was machte das Tier so wütend?

(Foto: picture alliance / blickwinkel/AGAMI/R. Martin)

Fahrradtouren in der Natur - kein schlechter Plan für einen sommerlichen Sonntag, nicht wahr? Einen kleinen Tipp hätte ich jedoch: Halten Sie Ausschau nach Schwänen! Die eleganten Tiere könne mitunter aggressiv reagieren, wie ein Radfahrer aus Baden-Württemberg erfahren musste. Der ältere Mann hat sich bei einem Sturz vom Fahrrad schwere Verletzungen zugezogen. Der Unfallverursacher: ein Schwan.

Das Tier ist plötzlich mit ausgebreiteten Flügeln auf den 73-Jährigen zugeflattert, als dieser zwischen einem Campingplatz und einem Stausee in Ellenberg geradelt ist, wie die Polizei mitteilt. Der Mann hat sich so sehr erschrocken, dass er vom Fahrrad gefallen ist und sich schwer verletzt hat. Was den Schwan so aufgeregt hat, ist unklar.

15:43 Uhr

Habecks Plan für Davos: Globalisierung umdenken

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat einen klaren Plan für das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos: Die von Wachstums- und Profitinteressen getriebene Globalisierung müsse "fairer und nachhaltiger" werden - dafür will der Grünen-Politiker werben. "Das Weltwirtschaftsforum in Davos gilt als Symbol für die ungebändigte Globalisierung, die die Ausbeutung von Menschen und Ressourcen befeuert, Finanzkrisen den Boden bereitet und soziale Ungleichheit verschärft hat", erklärt Habeck im Vorfeld seiner Reise.

Davos biete einen geeigneten Raum für die kritische Debatte über diese Fragen, fügt er hinzu und nennt die Auseinandersetzung mit der Klimakrise beim Forum 2020 als Beispiel. Seitdem hätten die Pandemie und der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine "die Welt erschüttert", führt Habeck weiter aus. "Der Welthandel ist ins Stocken geraten, Lieferketten reißen, es droht eine Hungerkrise, weil Russland Weizenlieferungen aus der Ukraine blockiert." Aus dieser Erschütterung heraus müsse "ein Umdenken" erwachsen.

15:05 Uhr

Bei Junggesellenabschied: 26-Jähriger klettert auf Zug und erleidet Stromschlag

Am Ende seines Junggesellenabschieds bricht der Bräutigam im Schockzustand zusammen und muss betreut werden, denn die Party läuft alles andere als geplant. So ist einer seiner Gäste am Bahnhof Schwarzenbek in Schleswig-Holstein auf einen Güterzug geklettert, wie die "Bild"-Zeitung berichtet. Als der 26-Jährige das Dach erklimmt, sehen Zeugen einen riesigen Lichtbogen. Den 15.000 Volt, die durch seinen Körper jagen, kann der Mann kaum standhalten - er fällt auf die Gleise und bleibt dort regungslos liegen, wie die Zeitung weiter berichtet. Nach einer Reanimation wird er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht.

Lebensgefahr besteht laut dem Bundespolizei-Sprecher Christian Bertz bereit bei einem Abstand von weniger als 1,50 Meter zu den Oberleitungen. "Bereits die Nähe zu Bahn-Oberleitungen genügt für einen Stromüberschlag. Die Bahn-Oberleitung muss hierfür nicht berührt werden", erklärt er gegenüber der "Bild".

14:32 Uhr

Österreich meldet ersten Affenpocken-Verdachtsfall

Grund zur Sorge gibt es laut Experten zwar nicht, aber die Fälle von Affenpocken in Europa nehmen zu. Nach Deutschland meldet nun auch Österreich seinen ersten Verdachtsfall. So sei ein 35-jähriger Mann in der Nacht mit typischen Symptomen in eine Wiener Klinik eingeliefert worden, meldet der öffentlich-rechtliche Sender ORF unter Berufung auf einen Sprecher des zuständigen Gesundheitsstadtrates. Ob es sich tatsächlich um Affenpocken handelt, solle bis zum Abend feststehen. Affenpocken treten hauptsächlich in Afrika auf, was die gegenwärtigen Ausbrüche ungewöhnlich macht. Zu den Symptomen gehören Fieber, Kopfschmerzen und Hautausschläge. Die Krankheit verläuft in der Regel mild.

14:10 Uhr

Weltweit erste Parade: Deutsches Legoland feiert Geburtstag

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Vor 20 Jahren öffnete das Legoland im schwäbischen Günzburg zum ersten Mal seine Tore für Besucher.

picture alliance/dpa

Bunt, bunter, Lego: Das deutsche Legoland feierte mit einer Parade und farbenfrohen Kostümen das 20-jährige Bestehen des Freizeitparks. Für den Umzug am Samstag wurden verschiedene Themenwagen erstellt, mit den bekannten kleinen Lego-Spielfiguren als großen Hauptdarstellern. Nach Angaben des Parks war es weltweit die erste Parade in einem Legoland.

Deutschlands Legoland wurde im Mai 2002 im schwäbischen Günzburg eröffnet. Der Freizeitpark des britischen Konzerns Merlin Entertainments zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art in der Bundesrepublik. Für diese und die kommenden Saison 2023 wurden und werden in dem Park und im angrenzenden Feriendorf für fast 30 Millionen Euro Gebäude saniert oder neu gebaut und zusätzliche Attraktionen wie eine kindgerechte Achterbahn errichtet.

14:11 Uhr

Schichtwechsel

ich hoffe, Sie haben es sich an diesem recht wolkenverhangenen Sonntag gemütlich gemacht. Mein Kaffee steht bereit, der Stift ist gespitzt - ich übernehme ab sofort den "Tag". Dann schauen wir doch mal, was dieser Sonntag an Nachrichten zu bieten hat. Habe ich etwas verpasst? Haben Sie Kritik oder Anregungen? Ich freue mich auf Ihre Mail an dertag@n-tv.de.

Mein Name ist Sarah Platz, los geht's!

13:35 Uhr

Machine Gun Kelly zeigt sich nackt - doch wo sind seine Tattoos?

So hat man Machine Gun Kelly noch nie gesehen: Der Musiker zog für ein neues Instagram-Foto blank. Doch nicht nur die Nacktheit überraschte seine Followerinnen und Follower. Den Körper des 32-Jährigen zierten plötzlich nur noch wenige Tattoos. Sonst ist der Musiker für seinen volltätowierten Körper bekannt.

Die sind natürlich nicht weg, sondern überschminkt. Hintergrund ist der Film "Good Mourning", bei dem Machine Gun Kelly Regie geführt und die Hauptrolle übernommen hat. Der US-Amerikaner spielt darin den Schauspielstar London Clash, der sich zwischen seiner großen Liebe und einer lebensverändernden Hauptrolle in einem Blockbuster entscheiden muss. Für seinen Schauspielauftritt mussten die Tattoos von Colson Baker, wie Machine Gun Kelly mit bürgerlichem Namen heißt, zeitweilig verschwinden.

13:06 Uhr

Vermisste Elfjährige aus Bayern taucht in Berlin wieder auf

Eine vermisste Elfjährige aus Pommersfelden im Landkreis Bamberg ist in Berlin wohlbehalten wieder aufgetaucht. Beamte entdeckten das Mädchen am Sonntagmorgen "unversehrt" in der Hauptstadt, teilt die Polizei mit. Das Kind war am Samstag als vermisst gemeldet worden. Nach aktuellem Ermittlungsstand geht die Polizei davon aus, dass die Elfjährige mit dem Zug nach Berlin gefahren ist. Weitere Details und Hintergründe gaben die Ermittler auf Nachfrage nicht bekannt.

12:27 Uhr

Mann sieht sein Auto brennen - und rettet das Bier

Manchmal im Leben muss man einfach Prioritäten setzen - so dachte anscheinend auch ein Mann, dessen Auto in Neukölln in der Nacht zum Sonntag in Flammen steht. Er rettet, was noch zu retten ist und holt zwei Kästen Bier aus dem brennenden Wagen, wie tag24.de berichtet. Die Berliner Feuerwehr ist schnell vor Ort, kann aber demnach das Ausbrennen des Autos nicht mehr verhindern. Immerhin kann sich der Besitzer mit Bier trösten.

11:45 Uhr

Nach Brand auf Mallorca: 13 Deutsche bleiben weiter hinter Gittern

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Das Schilfrohr-Dach der Gaststätte geht am Freitag in Flammen auf.

picture alliance/dpa/5vision

13 Urlauber aus Deutschland, die auf Mallorca wegen mutmaßlicher Brandstiftung festgenommen worden waren, bleiben vorerst hinter Gittern. Der zuständige Ermittlungsrichter in Palma ordnete für die Touristen Untersuchungshaft ohne Anrecht auf Kaution an, wie ein Justizsprecher bestätigt. Die Deutschen werden beschuldigt, am Freitag bei einer Party auf dem Balkon ihres Hotels in Ballermann-Nähe Zigarettenkippen auf das Terrassendach einer Gaststätte geworfen und auch Alkohol darauf gegossen zu haben. Das Dach aus Schilfrohr fing Feuer, nach Medienberichten beschädigten die Flammen das Lokal sowie eine Wohnung und das Hotel. Zwei Menschen seien leicht verletzt worden.

10:45 Uhr

Geisterfahrerin kracht auf Autobahn in entgegenkommenden Wagen - und stirbt

Eine Geisterfahrerin ist bei einem Unfall auf der A 65 bei Kandel in Rheinland-Pfalz ums Leben gekommen. Die 84-Jährige fuhr am Samstagabend mit ihrem Wagen an der Anschlussstelle Kandel-Süd in falscher Richtung auf die Autobahn auf und stieß dort frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammen, wie die Polizeidirektion Landau mitteilt. Dabei wurde die 84-jährige Frau tödlich verletzt. Die Fahrerin des anderen Wagens erlitt schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Ihr Zustand war den Angaben zufolge stabil. Die Autobahn war bis zum frühen Sonntagmorgen voll gesperrt.

10:13 Uhr

SUVs werden bei Deutschen immer beliebter

Die veränderten Vorlieben der Deutschen beim Autokauf und die durch Chip- und Teilemangel eingeschränkte Produktion machen sich immer stärker im Fahrzeugbestand bemerkbar. Inzwischen ist fast jeder zehnte zugelassene PKW ein SUV, wie aus Daten des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) hervorgeht. Sie sind eines der wenigen großen Fahrzeugsegmente, in denen der Bestand vergangenes Jahr gestiegen ist. Viele klassische Segmente schrumpfen dagegen.

  • Stand 1. Januar waren in Deutschland laut KBA 4,82 Millionen SUVs zugelassen.
  • Das waren 9,9 Prozent des Gesamtbestands und 12,2 Prozent mehr als vor einem Jahr.
  • Stärker gewachsen ist nur der Bestand an Wohnmobilen, der um 13,7 Prozent auf 767.325 zulegte.
  • Relativ deutlich wuchs auch der Bestand an Geländewagen - um 5 Prozent auf 2,9 Millionen.
  • Die traditionell größten Segmente, Kompaktklasse, Kleinwagen und Mittelklasse, schrumpfen dagegen: Die Kompaktklasse um 1,5 Prozent auf 11,7 Millionen Autos, Kleinwagen um 0,7 Prozent auf 8,8 Millionen Autos und die Mittelklasse um 2,4 Prozent auf knapp 6 Millionen.
09:41 Uhr

Zwei Menschen sterben bei Tornado - Dutzende werden verletzt

Bei einem Tornado im Norden des US-Bundesstaats Michigan sind nach übereinstimmenden Medienberichten mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen und 44 weitere verletzt worden. Die Sender CNN und ABC melden unter Berufung auf die Behörden, der Sturm sei am Vortag mit Windgeschwindigkeiten von schätzungsweise bis zu 225 Kilometern pro Stunde durch den Ort Gaylord gezogen. CNN berichtet von "katastrophalen" Zerstörungen. Tornados sind in der Region eigentlich unüblich. Michigans Gouverneurin Gretchen Whitmer teilt mit, sie habe für den Bezirk Otsego, in dem Gaylord liegt, den Notstand ausgerufen. "Wir werden für den Wiederaufbau alles tun, was nötig ist."

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(Foto: picture alliance/dpa/MLive.com/The Flint Journal via AP)

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(Foto: picture alliance/dpa/MLive.com/The Flint Journal via AP)

09:10 Uhr

Nach Sturm und Gewitter wird es wieder freundlich - zumindest kurz

Heute steht uns nach einem teils kühlen Start der schönere Tag des Wochenendes bevor - Hoch "Zeus" sei Dank. Es ist meist trocken, in der Mitte Deutschlands sind sogar kaum Wolken unterwegs. Die Schauer an der Ostsee erweisen sich allerdings als hartnäckig. Im Süden kommt ein neuer Mitspieler aufs Feld. Tief "Finja" bringt im äußersten Süden und Südwesten erste Gewitter oder zumindest Schauer. Gleichzeitig wird das im Süden eine sehr trübe Angelegenheit am Himmel, sodass die höchsten Werte um 27 Grad eher an Saar und Mosel zu finden sein werden. Am Oberrhein wird es dann eventuell deutlich kühler sein, wenn auch nicht ganz so frisch wie weiterhin an den Küsten mit teils um 17 Grad.

08:32 Uhr

Australien soll "Supermacht der Erneuerbaren" werden

Der Regierungswechsel in Canberra steht im Zeichen der Klimapolitik: Der bisherige Oppositionsführer Anthony Albanese hat nach dem Sieg seiner Labor-Partei bei der Parlamentswahl einen Kurswechsel in der Klimapolitik versprochen. "Wir können die Gelegenheit nutzen, Australien zu einer Supermacht der erneuerbaren Energien zu machen", sagt Albanese am Samstagabend. Zuvor hatte der amtierende Premierminister Scott Morrison seine Niederlage eingestanden. Dessen konservative Allianz aus Liberaler und Nationaler Partei, die seit neun Jahren die Regierung in Australien stellt, wurde wegen ihrer kohlefreundlichen Klimapolitik abgestraft.

08:04 Uhr

"Ich bin wund": Tiger Woods gibt zum ersten Mal auf

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Das hat es noch nie gegeben: Golf-Superstar Tiger Woods wirft das Handtuch.

picture alliance/dpa/AP

Es ist ein Novum, allerdings ein bitteres für Golf-Superstar Tiger Woods: Er wird nicht zur Finalrunde der 104. PGA Championship in Tulsa antreten. Der 46 Jahre alte Kalifornier gab zum ersten Mal in seiner Profi-Karriere bei einem Major-Turnier auf. Rund vier Stunden nachdem der 15-malige Major-Sieger die dritte Runde unter Schmerzen beendet hatte, teilte Woods den Veranstaltern mit, dass er am Sonntag im Southern Hills Country Club nicht an den Start gehen werde.

"Nun, ich bin wund. Ich weiß, das ist eine Tatsache. Wir werden etwas arbeiten und sehen, wie es läuft", hatte Woods am Samstag direkt nach der schwachen 79er-Runde auf dem Par-70-Kurs im US-Bundesstaat Oklahoma gesagt und damit seine Teilnahme am Schlusstag in Frage gestellt. Eine weitere Erklärung für seine Aufgabe lieferte er bislang nicht. In der Gesamtwertung lag die langjährige Nummer eins der Welt mit 222 Schlägen weit zurück. Für Woods war es erst das zweite PGA-Turnier seit seinem schweren Autounfall im Februar 2021, bei dem er sich sein rechtes Bein mehrfach gebrochen hatte.

07:23 Uhr

Die meisten Nazi-Täter kommen ungeschoren davon

Das Internationale Auschwitz-Komitee hält die Ahndung von Verbrechen der Nationalsozialisten trotz laufender Prozesse für unzureichend. "Bei den Überlebenden bleibt mit Blick auf die deutsche Nachkriegsjustiz und die Ahndung der Verbrechen in den Konzentrationslagern Empörung und Bitterkeit", sagt der geschäftsführende Vizepräsident Christoph Heubner. Die allermeisten Täter seien von der Justiz unbehelligt geblieben und hätten völlig ungestört in Deutschland leben können. Mit Blick auf den laufenden Prozess gegen einen mutmaßlichen früheren SS-Wachmann im Konzentrationslager Sachsenhausen sprach er dem Landgericht Neuruppin in Brandenburg zugleich Anerkennung für den Aufklärungswillen aus. Der heute 101-Jährige soll als damaliger SS-Wachmann im KZ Sachsenhausen der Anklage zufolge von 1942 bis 1945 Beihilfe zum Mord an mehr als 3500 Häftlingen geleistet haben.

06:49 Uhr

Bentleys fahren ab 2030 nur noch mit Elektroantrieb

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Mit Hybriden wie dem Bentley Bentayga soll es dann in acht Jahren auch vorbei sein.

picture alliance / NurPhoto

Die zu Volkswagen gehörende Luxusautomarke Bentley soll laut Firmenchef Adrian Hallmark bis Ende des Jahrzehnts zur reinen Elektromarke werden. "Wir planen, spätestens 2030 die Motorenproduktion zu beenden", sagt Hallmark der "Welt am Sonntag". "Der letzte Verbrenner, den wir verkaufen werden, wird wahrscheinlich ein GT-Modell sein. Das ist das sportlichste Fahrzeug, die Leute werden bei diesem Typ noch am längsten einen klassischen Motor kaufen wollen."

06:22 Uhr

RKI registriert 3832 Neuinfektionen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 3823 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 2328 Fälle weniger als am Sonntag vor einer Woche, als 6151 Corona-Infektionen gemeldet wurden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 322,4 von 342,0 am Vortag. Eine weitere Person starb im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 138.325.

Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

06:00 Uhr

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