mit Janis PeitschDas war Montag, der 2. Februar 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
der Wochenstart ist geschafft. Bevor ich mich in den Feierabend verabschiede, möchte ich Ihnen noch folgende Texte der Redaktion ans Herz legen.
🔴 Reisners Blick auf die Front: "Der Winter bietet auch Vorteile für das ukrainische Militär"
🔴 Mit FBI-Agenten telefoniert: Trump mischt sich in laufende Ermittlungen zur Wahl 2020 ein
🔴 Alles faule Säcke?: CDU und CSU versuchen es mit Wählerbeschimpfung
🔴 "Froh, dass Gil dabei ist": RTL nimmt zu Ofarims Dschungel-Einsatz Stellung
🔴 CO2-Aussage empört Autofahrer: Viele ADAC-Mitglieder kündigen aus Wut - Verkehrschef nimmt seinen Hut
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und eine erholsame Nacht. Bis zum nächsten Mal!
Böe hebt Hüpfburg neun Meter in die Höhe
Schockmoment im laotischen Savannakhet: Auf einem Jahrmarkt kommt starker Wind auf, der eine - glücklicherweise leere - Hüpfburg losreißt und in die Luft hebt. Augenzeugen filmen den unfreiwilligen Flug.
21 Freunde gewinnen 123 Millionen Euro im Lotto
Sie sind heute das Gesprächsthema Nummer eins im flämischen Zingem. Eine Gruppe von 21 Freunden aus dem Dorf in Belgien hat den Jackpot bei der Lotterie Euromillions geknackt und teilt nun den Gewinn von 123 Millionen Euro zu gleichen Teilen unter sich auf. Jeder von ihnen erhält knapp 5,9 Millionen Euro.
Der Gewinn wurde bei der Ziehung am Freitag erzielt. Es ist der höchste jemals in Belgien geknackte Jackpot. Euromillions wird in den neun europäischen Ländern Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Luxemburg, Österreich, Portugal, Spanien und Schweiz gespielt.
Tonnenschweres Nashorn stürmt auf Safari-Bus zu
Als Touristen auf einer Safari ein Nashorn entdecken sind sie entzückt. Doch aus der anfänglichen Freude wird schnell Panik, als das hunderte Kilo schwere Tier auf den Bus zusprintet und ihm einen heftigen Stoß versetzt. Einer der Insassen hält den Vorfall fest.
Deutsche auf Teneriffa erschossen - Sohn festgenommen
Eine Deutsche, die auf der Kanareninsel Teneriffa lebte, ist ihrer Wohnanlage Sunflower in dem Küstenort Costa del Silencio erschossen worden. "Die Frau wurde am Sonntag mit Schusswunden entdeckt", sagte eine Polizeisprecherin auf Anfrage. Wenig später sei der Sohn der Getöteten, ein ebenfalls auf der Insel lebender Deutscher, unter dem Tatverdacht festgenommen worden.
Medienberichten zufolge alarmierten Nachbarn die Polizei, nachdem sie mehrere Schüsse gehört hatten. Neben der 82-jährigen Toten seien fünf Patronenhülsen gefunden worden, berichtete die spanische Zeitung "El País" unter Berufung auf Informationen aus Ermittlerkreisen. Zudem habe der 53-jährige mutmaßliche Täter einen handgeschriebenen Zettel mit einer Entschuldigung hinterlassen.
Zugefrorene Ostsee lockt Spaziergänger aufs Eis
Wochenlange Kälte hat die Weichsel und die Ostsee in ein eisiges Wunderland verwandelt. An der polnischen Küste schimmern bizarre Formationen aus Eis in der Wintersonne - ein seltenes Naturschauspiel, das Besucher in seinen Bann zieht.
Lettland ermittelt wegen Epstein-Akten
Seit Tagen werden die freigegebenen Dokumente aus den Epstein-Akten ausgewertet. In Lettland beschäftigen sich nun auch die Behörden damit. Denn das baltische EU-Land taucht in den neu veröffentlichten Dokumenten als möglicher Rekrutierungsort für junge Frauen und Minderjährige auf.
Lettland wird in den Dokumenten in verschiedenen Zusammenhängen mehr als 500 Mal erwähnt, die Hauptstadt Riga sogar mehr als 800 Mal.
Die veröffentlichten Akten enthalten Medienberichten zufolge die Namen mehrerer lettischer Models und Modelagenturen sowie Epsteins persönliche Korrespondenz mit lettischen jungen Frauen. Auch könnten Frauen aus Lettland dessen Assistentinnen gewesen sein, hieß es. In den veröffentlichten Akten seien zudem Pässe lettischer junger Frauen, Flugtickets von und nach Riga sowie Hotelreservierungen in der lettischen Hauptstadt zu finden.
Mann will Schnee schmelzen und zündet sein Haus an
Auch im US-Bundesstaat Massachusetts herrscht aktuell winterliche Witterung. Ein Mann will die Schneedecke auf dem Dach seines Hauses mit einem Gasbrenner wegschmelzen - gar keine gute Idee, wie sich schon kurze Zeit später zeigt.
ntv Wirtschaft - der neue Podcast
Die Finanzmärkte schwanken, sichere Häfen verlieren an Glanz und der Bitcoin gerät unter Druck. Gleichzeitig stehen in deutschen Städten Busse und Bahnen still, der Einzelhandel kämpft trotz steigender Umsätze mit Kaufzurückhaltung, und das klassische Feierabendbier wird immer seltener getrunken. Hören Sie jetzt die neue Folge des Podcasts "ntv Wirtschaft" mit den wichtigsten News des Tages - überall, wo es Podcasts gibt.
Theke erschlägt siebenjähriges Mädchen in Vereinsheim
Tragisches Unglück in Baden-Württemberg: Ein siebenjähriges Mädchen ist von einer umstürzenden Theke getroffen und tödlich verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich bereits vergangenen Mittwoch in Sulz am Neckar (Landkreis Rottweil), wie die Staatsanwaltschaft auf Anfrage bestätigte.
Demnach fand zu dem Zeitpunkt in dem Vereinsheim im Ortsteil Bergfelden ein Selbstverteidigungskurs für Kinder statt. Wie es zu dem Unglück kam, werde ermittelt, so die Staatsanwaltschaft. Weitere Angaben wurden nicht gemacht. Sulz am Neckar liegt rund 60 Kilometer südwestlich von Stuttgart.
"Apocalypto"-Schauspieler stirbt mit nur 55 Jahren
Über sein Heimatland Mexiko hinaus wurde er bekannt in internationalen Produktionen wie "Narcos: Mexico" oder Mel Gibsons "Apocalypto". Jetzt ist Gerardo Taracena im Alter von nur 55 Jahren gestorben. Das meldet unter anderem die mexikanische Akademie für Filmkunst auf Instagram. Eine Todesursache wird nicht genannt.
Taracena, 1970 in Mexiko-Stadt geboren, spielte in "Apocalypto" Stirnauge, einen sadistischen Menschenjäger. Durch den im Jahr 2006 erschienenen Historienfilm, in dem ausschließlich Mayathan, die Sprache der Maya, gesprochen wird, erlangte Taracena auch international Bekanntheit.
Im Anschluss an diese Rolle war er auch im Filmerfolg "Sin nombre" aus dem Jahr 2009 sowie den Drogenschmuggler-Serien "Queen of the South" und "Narcos: Mexico" zu sehen. In der Netflix-Serie "Narcos: Mexico" verkörperte er Pablo Acosta, den Anführer des mächtigen Juárez-Kartells.
Lebenslange Haft für Chinas Ex-Justizminister
Der chinesische Staatschef Xi Jinping führt seit seinem Amtsantritt 2012 eine breit angelegte Kampagne gegen die Korruption im Land. Kritiker sagen jedoch, dass die Kampagne auch darauf abziele, potenzielle politische Rivalen Xis auszuschalten.
Nun trifft es den früheren Justizminister. Ein Gericht hat hat Tang Yijun wegen Korruption zu lebenslanger Haft verurteilt. Der 64-Jährige wurde schuldig befunden, in einem Zeitraum von mehr als einem Jahrzehnt Bestechungsgelder in Höhe von insgesamt 137 Millionen Yuan (knapp 17 Millionen Euro) angenommen zu haben, wie aus einer Mitteilung des Gerichts im ostchinesischen Xiamen hervorgeht.
Tang war von 2020 bis 2023 Justizminister der Volksrepublik. Im Laufe seiner Karriere war er auch Gouverneur der Provinz Liaoning und Chef der Kommunistischen Partei in der Stadt Ningbo.
Mann kommt mit Geschoss aus dem Ersten Weltkrieg im Po in Klinik
Kurioser Klinik-Fall in Frankreich: Weil ein Mann mit einem Artilleriegeschoss aus dem Ersten Weltkrieg im Rektum in die Notaufnahme kam, hat ein Krankenhaus in Toulouse den Kampfmittelräumdienst gerufen. Der knapp 20 Zentimeter lange Sprengkörper sei anschließend neutralisiert worden, berichtete die Zeitung "La Dépêche du Midi".
Der 24-Jährige sei mit Schmerzen ins Krankenhaus gekommen. Bei dem medizinischen Eingriff habe sich dann herausgestellt, dass er ein Geschoss von 1918 im Enddarm gehabt habe. Wie das Geschoss im Körper des Mannes landete, ist unklar.
Monate vor dessen Tod: Trump-Vordenker führte 15-Stunden-Interview mit Epstein
Im Jahr 2019, nur Monate vor seinem Tod in einer New Yorker Gefängniszelle, spricht Jeffrey Epstein 15 Stunden lang in die Kamera des rechtsextremen Vordenkers Steve Bannon. Epstein wollte sich so rehabilitieren. Die Aufnahmen zählen zu den letzten seines Lebens.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
der geschätzte Kollege Michael Bauer verabschiedet sich in den Feierabend. Mein Name ist Janis Peitsch und bis zum Abend versorge ich Sie im "Tag" mit spannenden Nachrichten aus aller Welt.
Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an dertag[at]ntv.de.
Los geht's!
Rückruf von Babynahrung ruft EU-Behörde auf den Plan
Nach Rückrufen von Babynahrung im Zusammenhang mit dem Giftstoff Cereulid hat sich die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) eingeschaltet. Die EU-Kommission bat die Behörde mit Sitz im italienischen Parma um eine Einschätzung, wie gefährlich Cereulid für Säuglinge ist, wie die Efsa mitteilte. Ziel ist es, Richtwerte festzulegen, ab wann belastete Produkte vorsorglich aus dem Handel genommen werden sollten.
Vergangene Woche war bekanntgeworden, dass der Lebensmittelhersteller Danone in Deutschland mehrere Chargen seiner Babynahrung der Marke "Aptamil" zurückruft. Wie das Unternehmen mitteilte, könnte darin Cereulid enthalten sein.
Sohn von Mette-Marit wegen neuer Vorwürfe festgenommen
Kurz vor dem Beginn seines Prozesses wegen Vergewaltigungsvorwürfen ist der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit erneut festgenommen worden. Wie die Polizei in Oslo mitteilte, wurde der 29-jährige Marius Borg Hoiby wegen neuer Vorwürfe in Gewahrsam genommen. Es geht demnach um mutmaßliche Körperverletzung, Bedrohung mit einem Messer und einen Verstoß gegen ein Kontaktverbot.
Was geht da zwischen Kim Kardashian und Lewis Hamilton?
Ist aus einer langjährigen Freundschaft auf einmal mehr geworden? Reality-Star Kim Kardashian und Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton sollen sich angeblich daten. Wie "The Sun" berichtet, verbrachte das vermeintlich neue Promi-Paar ein romantisches Wochenende in einem exklusiven Landhotel in den englischen Cotswolds.
Die Unternehmerin und vierfache Mutter ließ sich demnach das Rendezvous einiges kosten. Am Samstagnachmittag landete sie dem Bericht zufolge mit ihrem geschätzten 120 Millionen Euro teuren Privatjet am Flughafen Oxford. Von dort ging es mit zwei Autos - eines davon nur für ihr Gepäck - zum noblen Estelle Manor in Witney, Oxfordshire. Eine Nacht in dem denkmalgeschützten Anwesen kostet laut "The Sun" ab etwa 1200 Euro aufwärts. Rund eine Stunde nach Kims Ankunft soll auch der siebenmalige Formel-1-Weltmeister eingetroffen sein, wie es weiter heißt. Der 41-Jährige charterte demnach einen Helikopter vom Londoner Battersea Heliport und landete direkt auf dem Anwesen. Laut Insidern teilten sich die beiden ein Zimmer im Hauptgebäude.
Kim und Lewis kennen sich bereits seit vielen Jahren. 2014 wurden sie gemeinsam mit ihren damaligen Partnern - Rapper Kanye West und Sängerin Nicole Scherzinger - bei den GQ Men of the Year Awards in London fotografiert.
Mann rennt auf Dach eines Linienflugzeugs hin und her
Am Flughafen in Valencia kommt es zu einem dubiosen Zwischenfall. Ein Mann klettert auf ein Flugzeug und läuft auf der Maschine hin und her. Immer wieder spricht er mit Personen am Boden. Nach zwei Stunden Verspätung hebt das Flugzeug schließlich doch noch ab:
Trigema-Clan feiert Nachwuchs - Bonita Grupp erstmals Mutter
Eine schöne Nachricht aus dem Hause Grupp. Die Familie hinter dem Sportartikelhersteller Trigema bekommt Familienzuwachs. Nach Berichten der "Bild"-Zeitung ist Bonita Grupp erstmals Mutter geworden. Ein Sprecher der Familie bestätigte der Zeitung die frohe Botschaft. Mutter und Baby seien wohlauf. Weitere Angaben wolle man aber nicht machen.
Trigema ist ein Hersteller von Wäsche, Freizeit- und Sportbekleidung und wirbt damit, zu 100 Prozent "Made in Germany" anzubieten. 2023 lag der Produktionsumsatz bei 129,3 Millionen Euro, die Mitarbeiterzahl bei gut 1.140.
Eisgrenze zieht krasse Temperatur-Kluft durch Deutschland
Eine scharfe Temperaturgrenze teilt Deutschland. Während im Südwesten bei bis zu 10 Grad Regen fällt, zeigen die Thermometer im Norden und Osten deutliche Minusgrade. Bei eisigem Wind fühlen die sich nochmal deutlich kälter an. Ein echter Umschwung ist nicht in Sicht.
Hochzeitskorso legt Verkehr auf der A60 lahm
Ein mutmaßlicher Hochzeitskorso hat auf der Autobahn 60 bei Mainz für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Mehrere Fahrzeuge hätten am Sonntagnachmittag auf allen drei Fahrspuren den Verkehr abgebremst, teilte die Polizei mit. In Höhe der Anschlussstelle Mainz-Weisenau sei demnach der Hechtsheimer Tunnel zeitweise vollständig blockiert worden. Die Polizei ermittelt wegen Nötigung im Straßenverkehr und bittet Zeugen um Hinweise.
RTL-Unterhaltungschef klärt über Ofarims Klausel auf
Wegen einer Verschwiegenheitsklausel kann Gil Ofarim zum Davidsstern-Skandal von 2021 im RTL-Dschungelcamp nichts zu der Sache sagen. Dabei war die Annahme, dass er aus diesem Grund in den australischen Busch verfrachtet wurde. Nun klärt der Unterhaltungschef des Senders, Markus Küttner, auf: "Gil Ofarim hatten wir bereits lange vor der Leipzig-Geschichte auf dem Zettel und seit über zehn Jahren haben wir ihn regelmäßig für den Dschungel angefragt.” Küttner fand und findet Gil Ofarim und dessen Vita nach wie vor spannend, "daran hat sich nichts geändert". Von der Verschwiegenheitsklausel habe er jedoch nichts gewusst. "Wir nehmen es, wie es kommt. Und wer weiß, was da noch passiert in den nächsten Tagen."
Heidi Klum sorgt mit Nacktkleid für Diskussionen
Heidi Klum hat bei der Grammy-Verleihung ein ganz besonderes Outfit präsentiert. Die 52-Jährige trug auf dem roten Teppich ein hautfarbenes Kleid, das an eine unbekleidete Schaufensterpuppe erinnerte. Die Robe betonte Brüste und Po - und sorgte für reichlich Aufsehen bei dem Event in Los Angeles.
Offenbar schränkte die starre Silhouette des Outfits ihre Bewegungsfreiheit ein. Auf einem Video des "People"-Magazins ist zu sehen, wie Heidi Klum in kleinen, vorsichtigen Schritten - dennoch lächelnd - über den Teppich geht. An den Seiten des knielangen Kleids setzten auffällige Schnallen Akzente. Das trägerlose Design kombinierte sie mit nudefarbenen Pumps. Ihr langes blondes Haar fiel offen aus dem Mittelscheitel über ihre Schultern.
Der Bierdurst der Deutschen lässt weiter nach
Der Absatz von Bier ist im vergangenen Jahr in Deutschland erneut gesunken - und zwar deutlich: Der Rückgang um sechs Prozent im Vorjahresvergleich war der stärkste seit Beginn der Zeitreihe 1993, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. "Die Brauereien bekommen ähnlich wie Handel und Gaststätten die massive Konsumzurückhaltung der Verbraucher zu spüren", erklärte der Deutsche Brauer-Bund die Zahl.
Laut Statistik sank der Absatz auf rund 7,8 Milliarden Liter Bier und damit erstmals unter acht Milliarden Liter. Die Entwicklung ist seit Jahren zu beobachten. Vor zehn Jahren, im Jahr 2015, war der Absatz noch 1,8 Milliarden Liter höher. In der Statistik sind alkoholfreie Biere nicht enthalten.
Grenzübergang Rafah teils für Personenverkehr geöffnet
Erstmals seit rund einem Jahr ist der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen teils wieder für den Personenverkehr geöffnet. Der Übergang sei offiziell in Betrieb, berichtete der staatsnahe ägyptische Fernsehsender Al-Kahira News, auch israelische Sicherheitskreise bestätigten den Schritt. Damit soll die Ausreise von kranken und verletzten Palästinensern aus Gaza wieder möglich werden wie auch die Rückkehr von im Krieg geflüchteten Menschen.
Mann schlägt mit Hammer auf 36-Jährigen ein
Bei einem Streit soll ein 31 Jahre alter Mann in Maintal mit einem Hammer auf einen 36-Jährigen eingeschlagen haben. Die beiden Männer sollen derart in ihre Schlägerei vertieft gewesen sein, dass sie sich erst von Beamten trennen ließen, wie die Polizei mitteilte.
Der ältere Mann wies demnach Beulen und erhebliche Verletzungen, unter anderem am Kopf, auf. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Beamten nahmen den 31-Jährigen mit auf die Wache und ordneten eine Blutuntersuchung an. Sie stellten den Hammer sicher und leiteten Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den 31-Jährigen ein.
Pünktlichkeit der Deutschen Bahn sackt im Januar deutlich ab
Der strenge Winter mit Schnee und Eis hat dafür gesorgt, dass die Pünktlichkeit im Fernverkehr der Deutschen Bahn (DB) im Januar auf nur 52,1 Prozent abgesackt ist. Das berichtete die "Süddeutsche Zeitung", die Bahn bestätigte die Zahl. "Der Januar war in Teilen Deutschlands der schneereichste seit mehr als 15 Jahren", sagte ein Bahn-Sprecher der Zeitung. Infolge des Wintersturms "Elli" seien 3000 Kilometer Schienennetz im Norden zeitweise nicht befahrbar gewesen. 5000 Mitarbeitende seien täglich auf den Strecken unterwegs gewesen, um vor allem eingefrorene Weichen vom Eis zu befreien.
Die Pünktlichkeit im DB-Fernverkehr hatte im Oktober mit 51,5 Prozent einen historischen Tiefpunkt erreicht. Im Schnitt des Jahres 2025 lag sie bei 60,1 Prozent. Bahn-Chefin Evelyn Palla peilt für dieses Jahr eine Pünktlichkeit von 60 Prozent an.
Trump wettert gegen Grammy-Gala und droht mit Klage
Nach Kritik und Spott über ihn und die Politik seiner Regierung hat US-Präsident Donald Trump die Grammy-Gala und Moderator Trevor Noah beschimpft. Die Musikpreisverleihung sei "Müll" und "praktisch nicht anschaubar", schrieb Trump bei seinem Online-Sprachrohr Truth Social. Den südafrikanischen Comedian Trevor Noah, der die Gala zum sechsten und letzten Mal moderiert hatte, bezeichnete Trump als "totalen Verlierer", der kein Talent habe.
Zudem drohte er ihm mit einer Klage. Noah hatte bei der Gala gespottet, dass Trump Grönland haben wolle, weil die Privatinsel von Jeffrey Epstein nicht mehr verfügbar sei. "Er braucht eine neue, um mit Bill Clinton abzuhängen". Er sei aber nie auf der Privatinsel von Epstein gewesen, schrieb Trump. Deswegen werde er Noah nun verklagen. "Mach dich bereit, Noah, ich werde mit dir einiges an Spaß haben."
Warnstreik, Halemba-Prozess und Deadline Day: Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
ich hoffe, Sie sind gut zur Arbeit gekommen oder sitzen gerade im Homeoffice! Denn gerade der Weg zum Arbeitsplatz dürfte heute etwas schwieriger werden. Wegen eines bundesweiten Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi kommt es ganztägig zu erheblichen Einschränkungen bei Bussen und Bahnen. Dazu bleibt es in vielen Regionen Deutschlands frostig.
Diese Themen werden heute ebenfalls wichtig:
Im Prozess gegen den AfD-Landtagsabgeordneten Daniel Halemba will das Amtsgericht Würzburg um 11 Uhr sein Urteil verkünden. Die Staatsanwaltschaft Würzburg sieht die Vorwürfe Volksverhetzung, Geldwäsche, Nötigung und versuchte Nötigung als erwiesen an und fordert eine Geldstrafe für den 24-Jährigen - 240 Tagessätze zu je 215 Euro.
Nachdem Frankreichs Premier Sébastien Lecornu den Haushalt ohne Endabstimmung durch die Nationalversammlung gedrückt hat, muss sich seine Minderheitsregierung heute zwei Misstrauensabstimmungen stellen.
Das Statistische Bundesamt veröffentlicht Zahlen zum Absatz von Bier im Jahr 2025.
Die deutschen Fußball-Proficlubs können heute noch bis um 20 Uhr neue Spieler verpflichten. Dann endet die Winter-Transferperiode, die am Neujahrstag begonnen hatte. Für gewöhnlich gibt es am sogenannten Deadline Day noch ordentlich Bewegung auf dem Transfermarkt, sowohl auf der Zugangs- als auch Abgangsseite.
China richtet Mitglieder einer Betrügerbande hin
China hat erneut Mitglieder einer kriminellen Bande hingerichtet, die aus Myanmar heraus Verbrechen und Online-Betrug begangen haben sollen. Die vier Chinesen seien im November vergangenen Jahres wegen vorsätzlicher Tötung, Telefon- und Online-Betrug, Entführung sowie Drogenschmuggel verurteilt worden, wie das mittlere Volksgericht in der südchinesischen Metropole Shenzhen mitteilte.
Die Betrugs- und Entführungsfälle hatten in China große Aufmerksamkeit erregt. Im sozialen Netzwerk Weibo, Chinas Pendant zur Online-Plattform X, zeigten viele Nutzer Zuspruch für die Hinrichtungen. Die Banden hatten oft chinesische Staatsbürger angelockt und dann unter Zwang festgehalten. In sogenannten Scam-Zentren mussten sie andere Menschen telefonisch oder über das Internet betrügen.
Ab heute kassiert Rom beim Trevi-Brunnen ab
Geld am Trevi-Brunnen in Rom loszuwerden, ist eigentlich Teil des Besuchs. Wer dort Münzen mit der rechten Hand über die linke Schulter ins Wasser wirft, soll Glück im Leben haben. Touristen müssen ab heute aber erstmals Eintritt für den weltberühmten Brunnen bezahlen. Für den Zugang zu dem abgegrenzten Bereich direkt am Wasserbecken der "Fontana di Trevi" werden zwei Euro fällig.
Die italienische Hauptstadt versucht mit dieser Maßnahme, die Besucherströme an einem der wichtigsten Touristenmagnete Roms besser zu kanalisieren und Gedränge zu verhindern .Das neue Zugangssystem gilt an den meisten Tagen der Woche von 9.00 bis 22.00 Uhr, nur montags und freitags von 11.30 bis 22.00 Uhr. Am heutigen Montag wird eine Ausnahme gemacht: Der Eintritt beginnt bereits um 9.00 Uhr. Die große Piazza vor dem Brunnen bleibt weiterhin für alle frei zugänglich. Bereits seit etwa einem Jahr ist der Besucherandrang am Trevi-Brunnen begrenzt: Maximal 400 Personen dürfen sich gleichzeitig am Becken aufhalten.
Bad Bunny gewinnt Grammy und kritisiert ICE
Der aus Puerto Rico stammende US-Rapper Bad Bunny hat mit "DeBÍ TiRAR MáS FOToS" den Grammy für das beste Album gewonnen. Es ist das erste Album komplett auf Spanisch, das diese Auszeichnung bekommt.
Der Popstar hatte zuvor die US-Einwanderungsbehörde ICE kritisiert. "Bevor ich Gott danke, sage ich: ICE raus!", so der 31-Jährige auf der Bühne. Die Gäste im Saal reagierten mit Standing Ovations, Jubel und langem Applaus. "Wir sind keine Wilden, wir sind keine Tiere, wir sind keine Außerirdischen, wir sind Menschen, und wir sind Amerikaner", fuhr er fort.