Der Tag
21. August 2024
IMG_4708mit Juliane Kipper
Zum Archiv
22:19 Uhr

Das war Mittwoch, der 21. August

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

eine große deutsche Torhüter-Ära ist heute zu Ende gegangen. Eineinhalb Jahrzehnte nach seinem Debüt in der Nationalmannschaft setzt sich Manuel Neuer vor eine Kamera und sagt: "Irgendwann musste der Tag ja kommen." Er will sich künftig auf den FC Bayern konzentrieren. Dort steht er noch ein Jahr unter Vertrag. Beim DFB ist jetzt aber nach 124 Länderspielen, 61 davon als Kapitän, Schluss. Zum Abschied gibt es lobende Worte von Verbands- wie auch Vereinsebene.

Auf politischer Ebene machen Berichte die Runde: Will Deutschland die Unterstützung für die Ukraine zurückfahren? Olaf Scholz weist solche Berichte entschieden zurück. Deutschland werde nach den USA zweitgrößter Unterstützer bleiben, verspricht der Kanzler. Zur ukrainischen Gegenoffensive hingegen zeigt er sich zurückhaltend.

Außerdem möchte ich Ihnen noch diese Texte ans Herz legen:

Und damit wünsche ich Ihnen einen schönen Abend.

Das war Mittwoch, der 21. August
21:51 Uhr

Unabhängiger US-Präsidentschaftsbewerber schmeißt wohl hin

Der unabhängige US-Präsidentschaftsbewerber Robert F. Kennedy Jr. wird einem Medienbericht zufolge seine Kandidatur für die Wahl bis Ende der Woche aufgeben. Er werde sich hinter den republikanischen Kandidaten Donald Trump stellen, berichtete der Sender ABC News unter Berufung auf Insider. Eine Stellungnahme von Kennedy lag zunächst nicht vor.

Sein Wahlkampfteam hatte angekündigt, der 70-Jährige werde sich am Freitag im Bundesstaat Arizona an die Nation wenden und über sein weiteres Vorgehen sprechen. Der Neffe des früheren Präsidenten John F. Kennedy gilt als chancenlos gegen Trump und die Demokratin Kamala Harris. Kennedy trat ursprünglich als Demokrat für die Abstimmung Anfang November an.

Unabhängiger US-Präsidentschaftsbewerber schmeißt wohl hin
21:14 Uhr

Iranische Behörden geben Ursache für Raisis Hubschrauberabsturz bekannt

Die iranischen Behörden sind Medienberichten zufolge zu dem Schluss gekommen, dass schlechtes Wetter und Überladung den tödlichen Absturz des Hubschraubers mit dem iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi an Bord verursacht haben. Die Nachrichtenagentur Fars meldete unter Berufung auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden, dass die Ermittler "sich absolut sicher sind, dass es sich um einen Unfall handelte". Die iranische Armee hatte bereits im Mai erklärt, dass es keine Hinweise auf eine Straftat als Unglücksursache gebe. Laut dem Fars-Bericht waren zwei Insassen mehr an Bord als vom Sicherheitsprotokoll vorgesehen.

Demnach gelang es dem Hubschrauber angesichts der Überladung nicht, an Höhe zu gewinnen. Die iranischen Streitkräfte wiesen dies jedoch entschieden zurück. Die Angaben aus dem Fars-Bericht zur Überladung des Helikopters seien "vollkommen falsch", hieß es in einer von den Staatsmedien verbreiteten Erklärung. Laut Fars schlossen die Ermittler die Möglichkeit aus, dass elektronische Systeme des Hubschraubers "gestört oder gehackt wurden". Es seien auch "keine Hinweise auf chemische Stoffe und schädliche Substanzen" entdeckt worden.

Iranische Behörden geben Ursache für Raisis Hubschrauberabsturz bekannt
20:32 Uhr

Mann wird daheim von eigenem Hund getötet

In Großbritannien hat ein Hund erneut einen Menschen getötet. Ein 53-jähriger Mann wurde in seinem Zuhause von seinem eigenen Hund tödlich verletzt, wie die Polizei in der nordwestenglischen Grafschaft Lancashire mitteilte. Bei dem Tier handelt es sich um einen XL Bully. Die britische Regierung hatte die Hundeart nach mehreren Todesfällen verboten, die Haltung ist nur noch unter strengen Auflagen möglich. Die Polizei war am Dienstag alarmiert worden. Ermittler erschossen das Tier.

Der Hund habe eine erhebliche Gefahr dargestellt und ihnen sei nichts anderes übrig geblieben, um zu verhindern, dass er noch mehr Menschen verletze. "Das ist ein tragischer Vorfall, der traurigerweise dazu führte, dass ein Mann sein Leben verloren hat", schrieb die Polizei. Die Umstände des Falls in Accrington müssten noch ermittelt werden. Speziell ausgebildete Beamte würden die Familie des Mannes betreuen. In Großbritannien kommt es immer wieder zu tödlichen Zwischenfällen mit Hunden.

Mann wird daheim von eigenem Hund getötet
20:00 Uhr

Zusammenarbeit mit der AfD: Merz: "Wir werden es nicht tun"

Zehn Tage vor der Landtagswahl in Thüringen zieht CDU-Chef Friedrich Merz die Brandmauer zur AfD nochmals hoch. Die AfD sei eine rechtsextreme Partei. In der Bundes-CDU, aber auch in allen Landesverbänden gebe es die einhellige Meinung, dass es mit der AfD keine Zusammenarbeit geben könne. "Das Wort gilt. Wir werden es nicht tun", sagte Merz bei einem gemeinsamen Wahlkampfauftritt mit Thüringens CDU-Spitzenkandidat Mario Voigt in Erfurt.

In Wahlumfragen liegt die AfD mit Rechtsaußen Björn Höcke mit 30 Prozent weit vorn. Die CDU, die in Thüringen nach zehn Jahren in der Opposition wieder regieren will, kommt auf etwa 21 Prozent. Merz lobte Voigt dafür, dass dieser vor einigen Wochen in ein TV-Duell mit Höcke gegangen war. Die Entscheidung sei auch in der CDU nicht unumstritten gewesen. Er habe Voigt zugeraten - trotz des Risikos. Voigt habe dem Thüringer AfD-Chef in dem Duell "die Maske vom Gesicht gerissen", so Merz. Die AfD wird vom Thüringer Verfassungsschutz als erwiesen rechtsextrem eingestuft und beobachtet.

Zusammenarbeit mit der AfD: Merz: "Wir werden es nicht tun"
19:18 Uhr

Vater soll Sohn im Ouzo-Rausch auf Kreta vergessen haben

Er soll zu viel Ouzo getrunken und deshalb seinen Sohn vergessen haben: Die griechische Polizei hat auf der Insel Kreta einen 57 Jahre alten deutschen Touristen festgenommen. Der Mann soll den neun Jahre alten Jungen vernachlässigt und somit Gefahren ausgesetzt haben, wie der Nachrichtensender ERTNews unter Berufung auf die Polizei berichtete.

Das Kind irrte demnach den ganzen Dienstagvormittag allein in den Fluren eines Hotels in der Stadt Chersonisos an der Nordküste der Insel umher. Aufmerksame Hotelangestellte wunderten sich und fanden schließlich den Vater in seinem Zimmer im Tiefschlaf vor - auf dem Nachttisch sollen laut dem Sender acht leere Fläschchen Ouzo gestanden haben. Das Personal verständigte die Polizei, wie es weiter hieß. Die Beamten nahmen den Vater fest. Der Vorwurf lautet, einen Minderjährigen gefährdet zu haben. Auch der kleine Junge musste mit auf die Wache, konnte die Polizeistation aber im Gegensatz zum Vater nach einigen Stunden wieder verlassen. Am Abend wurde er seiner Mutter übergeben. Die Frau war den Angaben nach auf die Insel geflogen, um das Kind abzuholen.

Vater soll Sohn im Ouzo-Rausch auf Kreta vergessen haben
18:24 Uhr

Korvette "Braunschweig" überrascht in London mit Musikauswahl

Ein Schiff der deutschen Marine hat mit seiner Musikauswahl britische Medien amüsiert. Die Korvette "Braunschweig" habe bei ihrer Ankunft auf der Themse die Melodie des "Star Wars"-Bösewichts Darth Vader gespielt, berichtete die Rundfunkanstalt BBC und veröffentlichte dazu einen Videoausschnitt.

Das Schiff war mehrere Tage in der Millionenstadt zu Gast. "Die Musik wurde beim Einlaufen in London gespielt", bestätigte ein Sprecher der Marine. "Die Auswahl obliegt dem Kommandanten und hatte keine tiefere Bewandtnis." Die BBC postete den Ausschnitt mit einem Tränen lachenden Smiley auf der Plattform X: "Also, das ist auf der Themse passiert... Ton an!" Im Clip ist zu sehen, wie mehrere Männer in der Nähe der Tower Bridge an Deck stehen. Dazu ertönt "The Imperial March (Darth Vader's Theme)".

Korvette "Braunschweig" überrascht in London mit Musikauswahl
17:44 Uhr

Gericht stellt Verfahren gegen Gil Ofarim ein

Das Verfahren gegen den jüdischen Musiker Gil Ofarim um einen erfundenen Davidstern-Skandal in einem Leipziger Hotel ist nach Zahlung der Geldauflage endgültig eingestellt worden. Das habe die 6. Strafkammer des Landgerichts Leipzig entschieden, teilte ein Gerichtssprecher mit. Die Kosten des Verfahrens trägt laut Beschluss die Staatskasse. "Seine eigenen Kosten für die Verteidigung und die Kosten des Nebenklägers muss Herr Ofarim zahlen", sagte der Gerichtssprecher.

Ofarim hatte im Oktober 2021 in einem Video Antisemitismus-Vorwürfe gegen ein Leipziger Hotel erhoben. Der Musiker hatte darin geschildert, dass der Hotelmanager ihn aufgefordert habe, seine Kette mit Davidstern abzunehmen, damit er einchecken könne. Das Video verbreitete sich stark in den sozialen Netzwerken. Ofarim erstattete später Anzeige, aber auch der Hotelmanager wehrte sich und zeigte seinerseits den Musiker wegen Verleumdung an.

Gericht stellt Verfahren gegen Gil Ofarim ein
17:11 Uhr

33-Jähriger muss auf Toilette - und springt aus fahrendem Auto

Weil er dringend zur Toilette musste, ist ein 33-Jähriger in Baden-Württemberg aus einem fahrenden Auto gesprungen. Der Mann wurde mit leichten Verletzungen in eine Klinik gebracht, wie die Polizei in Ravensburg mitteilte.

Demnach ereignete sich der Vorfall in der Nacht zum Mittwoch in Friedrichshafen. Bei einer Geschwindigkeit von etwa 30 Kilometern pro Stunde öffnete der 33-Jährige wegen seines dringenden Bedürfnisses die hintere Autotür und sprang aus dem fahrenden Wagen. Während einer anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann zuvor Alkohol getrunken hatte. Ein Test ergab über zwei Promille.

33-Jähriger muss auf Toilette - und springt aus fahrendem Auto
16:37 Uhr

Taucher entdecken zwei Leichen an Bord von gesunkener Jacht vor Sizilien

Zweieinhalb Tage nach dem Untergang der Luxusjacht "Bayesian" vor Sizilien haben Taucher an Bord des gesunkenen Schiffes zwei weitere Leichen entdeckt. Die leblosen Körper wurden im Inneren der Jacht gesichtet, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf die Behörden berichtete. Insgesamt werden sechs Menschen an Bord vermutet. Geborgen wurde bislang nur der Leichnam des Schiffskochs. Der genaue Hergang des Unglücks ist immer noch nicht geklärt. Der Kapitän wurde von der Polizei stundenlang verhört.

Das Wrack der etwa 50 Meter langen "Bayesian", mit der der britische Milliardär Mike Lynch samt Familie und Gästen unterwegs war, liegt in etwa 50 Metern Tiefe auf dem Meeresgrund. Die Hoffnung, noch jemanden lebend zu finden, liegt inzwischen jedoch praktisch bei null. Bei den Vermissten handelt es sich um vier Briten sowie zwei US-Bürger. Dazu gehört neben Lynch auch seine 18 Jahre alte Tochter. Seine Ehefrau konnte gerettet werden.

Taucher entdecken zwei Leichen an Bord von gesunkener Jacht vor Sizilien
16:13 Uhr

Feuer auf Madeira droht auf UNESCO-Waldschutzgebiet überzugreifen

Ein seit einer Woche auf der portugiesischen Insel Madeira lodernder Waldbrand droht auf einen von der UNESCO geschützten Lorberwald überzugreifen. Die Schäden seien noch nicht groß, näherten sich aber bereits der geschützten Waldzone, sagte der Präsident des regionalen Katastrophenschutzes, Antonio Nunes, dem portugiesischen Rundfunksender (RTP).

Wie die Behörden mitteilten, wurde Verstärkung geschickt, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Auf der bei Urlaubern beliebten Insel bekämpften mehr als hundert Feuerwehrleute die Flammen an zwei Fronten, wie der Zivilschutz mitteilte. Nunes zufolge wurden am Mittwoch 45 weitere Feuerwehrleute und weitere Ersthelfer vom portugiesischen Festland erwartet - zusätzlich zu den bereits 76 als Verstärkung geschickten Helfern. Bis Dienstag sei eine Fläche von 4392 Hektar verbrannt, teilte das EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus im Onlinedienst X mit.

Feuer auf Madeira droht auf UNESCO-Waldschutzgebiet überzugreifen
15:39 Uhr

Gemeinsamer Kampf gegen Gang-Kriminalität: Dänemark will "schwedische Zustände" verhindern

Nach einer Reihe von Straftaten junger Schweden in Dänemark wollen die beiden skandinavischen Länder im Kampf gegen das enorme Gewaltpotenzial krimineller Gangs enger zusammenarbeiten. Unter anderem soll der Informationsaustausch zwischen den dänischen und schwedischen Behörden ausgeweitet werden, wie die Justizminister der beiden Länder, Peter Hummelgaard und Gunnar Strömmer, auf einem Treffen in Kopenhagen bekanntgaben.

Außerdem werde der Kampf gegen den Missbrauch digitaler Kanäle durch die organisierte Kriminalität vorangetrieben, über die unter anderem Kinder und Jugendliche rekrutiert würden, sagte Hummelgaard. Auch die Zusammenarbeit mit Drittländern werde gestärkt, um an Hintermänner der Gangs zu gelangen, die sich ins Ausland abgesetzt hätten. Dänemark will "schwedische Zustände" verhindern Schweden hat seit Jahren ein gehöriges Problem mit der grassierenden Bandenkriminalität, die sich immer wieder in tödlichen Schüssen, vorsätzlich herbeigeführten Explosionen und anderer roher Gewalt äußert.

Gemeinsamer Kampf gegen Gang-Kriminalität: Dänemark will "schwedische Zustände" verhindern
15:06 Uhr

Sechsstelliger Betrag: Betrüger zocken Rentner am Telefon ab

Telefonbetrüger haben einen sechsstelligen Geldbetrag von einem Rentner aus Baden-Württemberg erbeutet. Der 83-Jährige wurde im April erstmals angerufen, wie die Polizei in Pforzheim mitteilte. Dabei gaben sich die Betrüger als Polizisten aus. Sie gaben an, dass auf den Namen des Opfers gestoßen seien, als die Handys von festgenommenen Einbrechern ausgewertet worden seien.

Über vier Monate hinweg gelang es den Betrügern, den Mann dazu zu bringen, immer wieder Bargeld und Wertgegenstände an Abholer zu übergeben. Eine der Übergaben fand Ende Juli statt. Die Täter erhielten zudem Zugriff auf den Computer des Manns und überwiesen Geld.

Sechsstelliger Betrag: Betrüger zocken Rentner am Telefon ab
14:33 Uhr

Lkw-Fahrer neun Monate ohne Führerschein unterwegs

Ein bei einer Güterverkehrskontrolle auf der Autobahn 44 in Nordrhein-Westfalen aufgefallener Lastwagenfahrer ist rund neun Monate ohne gültigen Führerschein unterwegs gewesen. Der 40-Jährige wurde nach Polizeiangaben ursprünglich wegen zu schnellen Fahrens von einer Streife des Bundesamts für Logistik und Mobilität (Balm) angehalten. Bei der Kontrolle stellte diese fest, dass er seinen Laster an 189 Tagen ohne gültigen Führerschein gesteuert hatte.

Wie die Beamten in Paderborn weiter mitteilten, legte der Fahrer in dieser Zeit mehr als 130.000 Kilometer zurück. Die Kontrolleure zogen die Polizei hinzu, die ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis in 189 Fällen gegen den Mann einleitete. Zudem gab es Anzeigen wegen Fahrten ohne gültige Fahrerkarte sowie Verstößen gegen gesetzlich vorgeschriebene Lenk- und Ruhezeiten. Darüber hinaus war der TÜV der Zugmaschine abgelaufen. An dem Fahrzeug wurden ferner Mängel an Bremsen und Lenkachse festgestellt, die in einer Werkstatt behoben werden mussten.

Lkw-Fahrer neun Monate ohne Führerschein unterwegs
14:13 Uhr

Schichtwechsel

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin hat sich in den Feierabend verabschiedet. Ich übernehme an dieser Stelle und versorge Sie bis in den späten Abend mit Nachrichten. Sie haben Fragen oder Anregungen? Sie erreichen mich unter: juliane.kipper@ntv.de.

Schichtwechsel
13:52 Uhr

Regeln für Handgepäck im Flugzeug werden wieder verschärft

66598132
Kleine Behälter in einer Plastiktüte und am besten griffbereit - so kommt man gut durch die Sicherheitsüberprüfung. (Foto: picture alliance / dpa Themendienst)

Wer schon mit dem Flugzeug gereist ist, weiß: Flüssigkeiten dürfen nur in kleinen Behältern bis 100 Milliliter mit ins Handgepäck - in einer durchsichtigen Plastiktasche mit einem Höchstvolumen von einem Liter. Da brachte eine neue Generation Gepäckscanner Lockerungen an einigen deutschen Flughäfen, die mit aus der Medizin bekannter CT-Technik den Inhalt von Koffern, Rucksäcken und Taschen besser überprüfen können. Sogar größere Flaschen mit Flüssigkeit konnten bei solchen Scannern einfach im Handgepäck bleiben - was für ein Luxus! Doch Sicherheit geht vor und in Sachen Zuverlässigkeit kamen zuletzt Zweifel auf. Deshalb heißt es nun ab dem 1. September: Die Flüssigkeitsregeln fürs Handgepäck werden wieder verschärft. Das sehen neue Vorgaben der EU vor, wie die Bundespolizei und der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport mitteilen.

Regeln für Handgepäck im Flugzeug werden wieder verschärft
13:27 Uhr

Zwei Menschen nach Vibrionen-Infektion in MV gestorben

107178093
(Foto: picture alliance / imageBROKER)

Vibrionen sind Bakterien, die in seltenen Fällen bei Menschen mit Grundrisiken und offenen Wunden zu schweren Infektionen führen können. Das kann sogar tödlich enden wie bei zwei Menschen in Mecklenburg-Vorpommern. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales mitteilt, starb ein 81-jähriger Urlauber nach einer Infektion beim Baden in der Ostsee. Der Mann habe verschiedene chronische Erkrankungen und offene Wunden aufgewiesen. Beim zweiten Fall handelt es sich den Angaben zufolge um einen 59-jährigen Mann aus Mecklenburg-Vorpommern, in dessen Blut Vibrionen nachgewiesen wurden. Als Todesursache wurde eine Sepsis angegeben. Die näheren Begleitumstände dieses Todesfalls seien nicht bekannt. Es sind nach Angaben der Behörde die ersten Todesfälle im Zusammenhang mit Vibrionen in der Badesaison. Insgesamt seien bislang in diesem Jahr fünf Vibrionen-Infektionen gemeldet worden.

Eine Erkrankungsgefahr besteht vor allem für Menschen mit bestimmten Risiken wie chronischen Grundleiden oder bestehender Immunschwäche sowie für ältere Menschen.

Zwei Menschen nach Vibrionen-Infektion in MV gestorben
12:53 Uhr

Airline lässt 14-Jährigen trotz Ticket allein an Flughafen in Italien zurück

478026100
Der Flieger hob ohne den Teenager aus Island ab. (Themenbild) (Foto: picture alliance / NurPhoto)

"Kinder über 14 Jahren dürfen allein reisen" - so steht es auf der Unternehmensseite der ungarischen Fluggesellschaft Wizz Air. Warum ich Ihnen etwas aus den AGB der Billig-Airline hier aufschreibe, folgt jetzt: Das bedeutet für die Fluggesellschaft offenbar auch: Junge Teenager kann man problemlos allein am Airport im Ausland zurücklassen. Wie die britische Zeitung "Mirror" berichtet, wurde der Junge aus Island in Italien zurückgelassen, obwohl er ein gültiges Ticket für den Flug besaß. Ihm sei dem Bericht zufolge mitgeteilt worden, dass nicht genug Platz an Bord des Flugzeugs sei. Der Vorfall soll sich am 10. August ereignet haben. Der junge Isländer namens Alfred war dem Bericht zufolge zusammen mit sieben weiteren Jugendlichen und einer erwachsenen Begleiterin auf einem Fechtausflug in Italien. Es sollte zurück nach Reykjavik gehen. Die erwachsene Begleiterin stand vor der Wahl: die Jugendlichen allein fliegen lassen und mit Alfred zurückbleiben oder den 14-Jährigen am Gate zurücklassen. Nach einem Telefongespräch mit seiner Mutter entschieden sie sich für die letzte Variante. Die Mutter erhebt schwere Vorwürfe gegen die Airline. "Sie taten absolut nichts, um ihm zu helfen", sagte seine Mutter dem Blatt. "Ich glaube, er hatte wirklich große Angst. Ich denke, es fühlte sich für ihn einfach sehr, sehr beunruhigend und beängstigend an."

Glück im Unglück für den Teenager: Ein Ehepaar, das ebenfalls vom Flug gestrichen wurde, kümmerte sich um den Jungen, dass er mit einer anderen Airline nach Hause fliegen kann. Bei Wizz Air gab es nämlich wohl erst einen Flug eine Woche später. Ein Airline-Sprecher, der schließlich mit dem Vorfall konfrontiert wurde, verwies auf das Alter und die Beförderungsbedingungen der Airline. Er sagte: "Wir möchten uns bei den betroffenen Passagieren für die Unannehmlichkeiten entschuldigen und überprüfen die Situation intern."

Airline lässt 14-Jährigen trotz Ticket allein an Flughafen in Italien zurück
11:57 Uhr

Krokodil zerfleischt Frau in Indonesien

222518234
Was für ein Krokodil es war, ist nicht bekannt. (Foto: picture alliance / NHPA/Avalon)

Ein schrecklicher Tod, den eine Frau in Indonesien sterben musste: Die 54-Jährige ist von einem vier Meter langen Krokodil getötet und verspeist worden. Die Frau sei in der Nähe des Dorfes Wali auf den Molukken von dem Reptil angegriffen worden, sagte ein Polizeisprecher. "Die Dorfbewohner mussten den Bauch des Krokodils aufschneiden, um Körperteile des Opfers zu bergen", erklärte er weiter. Nach Angaben eines Nachbarn des Opfers war die Frau vom Schwimmen nicht nach Hause zurückgekehrt. Dorfbewohner fanden schließlich einen Körperteil und eine Sandale der Frau im Fluss und meldeten den Vorfall der Polizei. Das Tier wurde später getötet. Um welche Krokodilart es sich genau handelt, konnten weder die Polizei noch die Anwohner des Dorfes sagen.

Tödliche Attacken der Reptilien auf Menschen sind keine Seltenheit: Bereits am vergangenen Sonntag wurde ein 63-Jähriger in der Nähe eines Flusses auf der Insel Bangka von einem Krokodil getötet.

Krokodil zerfleischt Frau in Indonesien
11:26 Uhr

Boot kentert vor Sizilien: Deutscher Kapitän schildert Rettung von Jacht-Insassen

Vor der Küste Siziliens spielt sich Dramatisches ab: Ein Wassertornado erfasst die Segeljacht "Bayesian". Der Mast knickt ab, das Boot kentert. Mindestens einen Toten soll es geben, 15 Personen können gerettet werden. Ein deutscher Kapitän ist maßgeblich an der Rettung beteiligt.

Boot kentert vor Sizilien: Deutscher Kapitän schildert Rettung von Jacht-Insassen
10:58 Uhr

Jugendliche unter Verdacht: Polizei beendet Online-Betrug mit Nahverkehrs-App

450210475
Wie viel Geld mit dem Betrug in der Nahverkehrs-App verdient worden ist, ist unklar. (Foto: picture alliance/dpa)

Mit dem Bus oder der Straßenbahn fahren, ein Fahrrad ausleihen oder Taxifahren zum Nulltarif? Ja, zu schön, um wahr zu sein. Und wenn einfach jemand anders die Zeche zahlen muss und man daran noch etwas verdient? Das war wohl die Motivation hinter einem Betrugsfall mit Online-Accounts für den öffentlichen Nahverkehr in Leipzig. Das Kommissariat für Cybercrime der Polizei in Leipzig ist den mutmaßlichen Tätern - laut Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft elf Heranwachsende und Jugendliche - auf die Spur gekommen. Bei Durchsuchungen bei den Beschuldigten wurden zahlreiche Computer und Smartphones beschlagnahmt, heißt es weiter in der Mitteilung.

So sind die jungen mutmaßlichen Täter aus dem Raum Leipzig laut Ermittlungsbehörden vorgegangen: Sie sollen zwischen Januar und Oktober 2023 illegal zahlreiche echte Zahldaten von Dritten erlangt und damit Accounts bei der App "LeipzigMOVE" der Leipziger Verkehrsbetriebe erstellt haben. Diese Zugangsdaten haben sie wiederum über soziale Netzwerke verkauft. Die Käufer konnten dann alle Funktionen der App nutzen und die Kosten für Straßenbahnticket, Taxifahrt oder Leihfahrrad den ahnungslosen Inhabern der missbrauchten Konten in Rechnung stellen. Der Schaden, der den Leipziger Verkehrsbetrieben dadurch entstanden ist, beläuft sich auf 135.000 Euro. Das Unternehmen erstattete den Geschädigten die entstandenen Kosten.

Jugendliche unter Verdacht: Polizei beendet Online-Betrug mit Nahverkehrs-App
10:31 Uhr

Deutscher Gleitschirmflieger stirbt nach Absturz in Österreich

Tödlicher Unfall im österreichischen Kärnten: Ein deutscher Gleitschirmflieger ist dort abgestürzt und anschließend im Krankenhaus gestorben. Wie die Polizei mitteilt, war der 56-Jährige gestern von einem Startplatz in der Gemeinde Berg im Drautal gestartet. So kam es dann zu dem tödlichen Unfall: Wie Zeugen schildern, klappte sein Gleitschirm zusammen und der Pilot konnte ihn nicht mehr wieder öffnen. Er stürzte dann laut Polizei aus rund 60 Metern ungebremst über felsigem Gelände ab. Per Hubschrauber wurde der lebensgefährlich verletzte Mann in ein Krankenhaus in der Stadt Lienz geflogen, wo er in der vergangenen Nacht starb.

Deutscher Gleitschirmflieger stirbt nach Absturz in Österreich
09:53 Uhr

Polizei fahndet nach sexuellem Übergriff mit Phantombild: Wer kennt diesen Mann?

Phantombild
Auffällige Stelle an der Stirn - so hat die Frau den Täter beschrieben.

Perfider Angriff auf eine Teenagerin in Hamburg: Ein Mann hat im Stadtteil Wandsbek Mitte Juli eine 19-Jährige auf dem Heimweg erst in ein Gespräch verwickelt. Plötzlich packt er die junge Frau, reißt sie zu Boden und nimmt "sexuelle Handlungen an ihr vor" - so steht es in der Mitteilung der Polizei. Dann flüchtet der Mann. Die Polizei fahndet nun mit einem Phantombild nach dem Täter. Vor allem eine Besonderheit im Gesicht des Mannes könnten andere wiedererkennen. So beschreibt die Frau den Mann:

  • circa 1,80 groß

  • zwischen 25 und 30 Jahre alt

  • kräftige, breitschultrige Figur mit leichtem Übergewicht

  • dunkelblonde, stoppelige Haare und einen dunkelblonden, stoppeligen Vollbart

  • breite Nase, narbige, unebene Haut

  • ovale Hautbesonderheit in der Stirnmitte

  • Kleidung: schwarze Sweatjacke mit Reißverschluss, weißes Shirt, grüne Cargohose

  • dicke silberne Halskette

Hinweise auf den Mann nimmt die Polizei Hamburg unter 040/4286-56789 entgegen.

Polizei fahndet nach sexuellem Übergriff mit Phantombild: Wer kennt diesen Mann?
09:31 Uhr

Frauen besser vor Tätern schützen: Buschmann "offen für elektronische Fußfessel"

0a2c0c035cab7677a61b8c19621f9548
Bundesjustizminister Marco Buschmann (Foto: dpa)

In Deutschland wird laut Statistik alle drei Tage eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Bei den Schutzmaßnahmen ist im Vergleich zu EU-Vorreiter Spanien noch Luft nach oben: Dort ist die elektronische Fußfessel seit Jahren gängige Praxis im Kampf gegen häusliche Gewalt und Frauenmorde. Bisher gibt es hier kaum vergleichbare Kontrollmöglichkeiten. Die Fußfessel kommt nur in einem Teil der Bundesländer und nur kurzfristig zum Einsatz. Das könnte sich ändern: Bundesjustizminister Marco Buschmann zeigt sich offen gegenüber einer Bundesratsinitiative aus Hessen, den Einsatz elektronischer Fußfesseln bundesweit zu vereinfachen. Im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) bestritt der FDP-Politiker, dass er Vorbehalte gegen entsprechende Forderungen von Opfern, des Landes Hessen und der Innenministerkonferenz hege: "Das Gegenteil ist der Fall. Ich bin offen dafür, die elektronische Fußfessel im Kampf gegen häusliche Gewalt einzusetzen. Auch Regelungen im Gewaltschutzgesetz kann ich mir grundsätzlich vorstellen", sagte Buschmann dem Bericht zufolge. "Ich möchte einen lückenlosen Schutz für von Gewalt bedrohte Frauen erreichen: eine Verzahnung von Landespolizeirecht und dem Gewaltschutzgesetz des Bundes." Buschmann betonte, dass eine Lösung in der Praxis funktionieren müsse und warnte, sich nur einseitig auf das Gewaltschutzgesetz des Bundes zu fokussieren. "Das Gewaltschutzgesetz wird allein von den Familiengerichten durchgesetzt – nicht von der Polizei." Für das Polizeirecht seien die Länder zuständig.

Frauen besser vor Tätern schützen: Buschmann "offen für elektronische Fußfessel"
08:53 Uhr

Schweres Busunglück im Iran - mindestens 28 Tote

6a0e6ac1e5cb281759527f9afa7512ba
Eine Aufnahme von der Unfallstelle. (Foto: AP)

Für das Gedenkfest Arbain machen sich jedes Jahr Millionen Schiiten aus aller Welt auf den Weg in den Irak. So hatte es auch eine pakistanische Reisegruppe aus dem Iran vor. Doch in der Provinz Jasd ist es zu einem schweren Unfall mit dem Bus gekommen: Mindestens 28 pakistanische Pilger starben, 23 weitere Menschen seien bei dem Unglück verletzt worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. 14 der verletzten Insassen befinden sich demnach in einem kritischen Zustand. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch offen. Ein von Irna veröffentlichtes Foto zeigte einen schwerbeschädigten Bus, der auf dem Dach lag sowie eine teils eingestürzte Häuserfront im Hintergrund. Irna zufolge sollen die Toten und Verletzten in ihre Heimat nach Pakistan geflogen werden.

Schweres Busunglück im Iran - mindestens 28 Tote
08:21 Uhr

So will die britische Regierung Überfahrten über den Ärmelkanal eindämmen

Der abgewählte britische Regierungschef Rishi Sunak von den Tories wollte Asylsuchende nach Ruanda abschieben. Nach der Wahl zum neuen britischen Premierminister stoppte Keir Starmer diese Pläne, die international für große Empörung sorgten. Nun hat seine Labour-Regierung eigene Pläne vorgestellt, um die lebensgefährlichen Überfahrten per Boot über den Ärmelkanal aus Frankreich einzudämmen. Sie zielen unter anderem auf die Schleuserbanden ab: Die nationale Kriminalbehörde NCA werde mit 100 neuen, spezialisierten Ermittlungs- und Geheimdienstbeamten ausgestattet, um Schleuserbanden zu zerschlagen, welche die gefährlichen Überquerungen des Ärmelkanals organisieren, erklärte die Regierung in London. Zudem sollen mehr gescheiterte Asylbewerber abgeschoben werden und Arbeitgeber sanktioniert werden, die Menschen ohne Arbeitserlaubnis für Großbritannien beschäftigen. "Wir ergreifen strenge und klare Maßnahmen, um unsere Grenzsicherheit zu verstärken und sicherzustellen, dass die Regeln eingehalten und durchgesetzt werden", erklärte Innenministerin Yvette Cooper.

So will die britische Regierung Überfahrten über den Ärmelkanal eindämmen
07:46 Uhr

Kein Führerschein, keine Versicherung, ... Polizei stoppt kurioses Roller-Trio

Ein Rollerfahrer schleppt einen anderen Rollerfahrer mit einem Spanngurt ab? Ziemlich gefährliche Aktion, was in Rheinland-Pfalz in der vergangenen Nacht auch einer Polizeistreife auffiel. Wie die Polizei mitteilt, hielten die Beamten die beiden und einen weiteren Rollerfahrer in der Nacht auf der Bundesstraße bei Bingen an - und das hat sich "gelohnt": Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass keiner der Fahrer den erforderlichen Führerschein für die Fahrt mit dem Roller besitzt. Zudem habe einer der Fahrer unter dem Einfluss von Cannabis und Amphetamin gestanden. Außerdem sei einer der Roller nicht versichert gewesen. Das Roller-Trio erwartet nun eine ganze Reihe an Strafanzeigen: Fahren ohne Versicherungsschutz, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und ein Bußgeldverfahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss.

Kein Führerschein, keine Versicherung, ... Polizei stoppt kurioses Roller-Trio
07:16 Uhr

NS-Zeit: Kekshersteller Bahlsen beschäftigte mehr Zwangsarbeiter als bekannt

478816918
Bei Bahlsen war jahrzehntelang von einem einvernehmlichen Miteinander in schweren Zeiten die Rede. (Foto: picture alliance/dpa)

Keks-Erbin Verena Bahlsen hatte vor fünf Jahren mit einer Aussage über die Geschichte des Unternehmens Bahlsen für große Empörung gesorgt: 2019 behauptete sie, dass der Gebäckhersteller aus Hannover Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter während der NS-Zeit "gut behandelt" hätte. Mit diesen Worten zog die Erbin viel Kritik auf sich und plötzlich stand Bahlsen nicht mehr nur für Leibniz-Keks und Pick-up-Riegel. Wie sehr das Unternehmen von den Nazis profitiert hat, das ließ die Familie nun von zwei Historikern prüfen. Herausgekommen ist ein 600 Seiten dickes Buch mit dem Titel "Die Geschichte des Hauses Bahlsen". Das Unternehmen unterstützte das Naziregime und mehr als 800 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter - die meisten aus Polen und der Ukraine - mussten zwischen 1940 und 1945 bei Bahlsen schuften. "Viele Details aus der Unternehmensgeschichte waren uns nicht bekannt und die Wahrheit ist, dass wir auch nicht nachgefragt haben", teilte die Familie mit.

Allzu "gut behandelt" wurden die Menschen wohl nicht: Die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter erhielten geringere Löhne, kleinere Lebensmittelrationen und eine schlechtere medizinische Versorgung. Der Studie zufolge waren sie in Baracken untergebracht und vom öffentlichen Leben ausgeschlossen. Sozialer Kontakt zu Deutschen war ihnen verboten. Polnischen Männern, denen sexuelle Kontakte zu deutschen Frauen nachgewiesen wurden, drohte die Hinrichtung. Die Wahrheit über die damaligen Ereignisse sei unbequem und schmerzhaft, teilte die Familie weiter mit. "Wir bedauern das Unrecht, das diesen Menschen bei Bahlsen geschehen ist, zutiefst. Auch bedauern wir, dass wir uns dieser schwierigen Wahrheit nicht früher gestellt haben."

NS-Zeit: Kekshersteller Bahlsen beschäftigte mehr Zwangsarbeiter als bekannt
06:50 Uhr

Was heute wichtig wird

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Bergfest! Die Mitte der Arbeitswoche ist - für diejenigen, die nicht am Wochenende arbeiten müssen wie ich - schon mal erreicht. Der Mittwoch hält einiges bereit. Ich hole mir noch eine Ladung Koffein und Sie können solange schon mal hier einen kleinen Überblick über die Terminlage bekommen:

  • Bundeskanzler Olaf Scholz reist zu einem Kurzbesuch in die an die Ukraine grenzende ehemalige Sowjetrepublik Moldau, die sich ebenfalls von Russland bedroht fühlt.

  • Am dritten Tag des Nominierungsparteitags der US-Demokraten stellt sich der Kandidat für den Posten des Vizepräsidenten, Tim Walz, dem Publikum vor.

  • Ran an die Konsolen und Controller: Mit der Gamescom öffnet am Morgen in Köln die größte Videospiele- und Computerspiele-Messe der Welt ihre Tore.

  • Treten Beschäftigte der Lufthansa-Tochter Discover in den Streik? Beim Lufthansa-Ferienflieger enden zwei Urabstimmungen über mögliche Streiks des fliegenden Personals.

  • Aus Rache an seiner Ex-Partnerin vier Menschen ermordet? Ein Soldat steht nach tödlichen Schüssen auf Menschen aus dem Umfeld der Frau im niedersächsischen Verden vor Gericht.

  • Ein halbes Jahr nach dem Amok-Alarm an einem Wuppertaler Gymnasium muss sich ein 17-jähriger Oberstufenschüler wegen vierfachen versuchten Mordes ab heute vor Gericht verantworten.

Schauen Sie gern auch mal in unseren Ukraine-Ticker, im Sport-Tag und im Börsen-Tag. Für Fragen, Hinweise und Kritik erreichen Sie mich wie gehabt per Mail: johanna.ohlau(at)ntv.de

Was heute wichtig wird
06:23 Uhr

Mann in Frankfurter Hauptbahnhof erschossen

Der Hauptbahnhof von Frankfurt am Main ist Schauplatz eines brutalen Verbrechens geworden: Ein Mann ist dort erschossen worden. Der mutmaßliche Täter ergriff danach die Flucht. Die Bundespolizei konnte ihn allerdings noch im Bahnhof festnehmen, wie ein Polizeisprecher mitteilt. Er soll heute einem Haftrichter vorgeführt werden. Viel mehr ist bislang nicht bekannt. Die Bundespolizei machte noch keine weiteren Angaben zu den Hintergründen und zur Identität des Täters und des Opfers.

Mann in Frankfurter Hauptbahnhof erschossen