Der Tag
20. Juli 2026
imageHeute mit Juliane Kipper
Zum Archiv
22:17 Uhr

Das war Montag, der 20. Juli 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

Spanien ist Fußball-Weltmeister. Die spanische Nationalmannschaft ist nach ihrem Titelgewinn mit Begeisterung in der Heimat empfangen worden. Die Fußballer fuhren am Abend im offenen Doppeldecker durch die Straßen der spanischen Hauptstadt Madrid, wo ihnen zehntausende Fans mit rot-gelben Spanien-Flaggen zujubelten. "Reyes del Mundo" stand auf dem Bus - "Könige der Welt". Zuvor stand noch ein Besuch bei König Felipe VI. stand auf dem Plan. "Ihr seid müde - aber was für eine wunderbare Müdigkeit. Herzlichen Glückwunsch", sagte der Monarch im königlichen Palacio Real in Madrid. Nach dem protokollarischen Empfang im Königspalast schaute für die Mannschaft um Kapitän Rodri noch für einen Höflichkeitsbesuch bei Regierungschef Pedro Sánchez vorbei. Fußball-Superstar Messi hat sich derweil erstmals zu Wort gemeldet und seine Zukunft im Trikot von Argentiniens Nationalteam offen gelassen. "Der Schmerz ist unermesslich, und diese Wunde braucht Zeit zum Heilen", schrieb der 39-Jährige am Tag nach dem 0:1, bei dem Messi selbst blass blieb, bei Instagram. Meine Kollegen aus dem Sport-Ressort haben die WM und das Finale nochmal in folgenden Texten beleuchtet.

Außerdem möchte ich Ihnen doch diese Texte empfehlen:

Und damit wünsche ich Ihnen einen schönen Abend.

Das war Montag, der 20. Juli 2026
21:42 Uhr

Schach-Großmeisterin Polgar will nicht Präsidentin Ungarns werden

Die ungarische Ausnahme-Schachspielerin Judit Polgar hat die ihr angebotene Nominierung für das Amt der Staatspräsidentin abgelehnt. Sie bringe der Geste von Ministerpräsident Peter Magyar, sie als unabhängige und parteilose Kandidatin vorzuschlagen, hohe Wertschätzung entgegen, schrieb sie auf ihrer Facebook-Seite. "Zugleich spüre ich nicht genügend Kraft in mir, um die historische Verantwortung zu übernehmen, um eine gespaltene Nation zu einigen", fügte sie hinzu. 

Magyar hatte die 49-jährige Polgar am Sonntag für das höchste Staatsamt vorgeschlagen. Ihre Erfolge habe sie "nicht politischer Bindungen oder Beziehungen, sondern ihrem Ausnahme-Talent verdankt", hatte er auf seiner Facebook-Seite geschrieben. 

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Polgar gilt als weltbeste Schachspielerin aller Zeiten. Sie trat hauptsächlich bei Männer-Turnieren an und schlug Großmeister wie Garri Kasparow oder Anatoli Karpow. (Foto: picture alliance / Xinhua News Agency)
Schach-Großmeisterin Polgar will nicht Präsidentin Ungarns werden
21:18 Uhr

Übernahme von Warner Bros. durch Paramount liegt auf Eis

Eine Bundesrichterin in Kalifornien hat die geplante Übernahme des Film- und Medienkonzerns Warner Bros. Discovery (WBD) durch den Konkurrenten Paramount Skydance vorübergehend auf Eis gelegt. Die Richterin in Oakland nahe San Francisco untersagte es den beiden Konzernen für zunächst 14 Tage, die Übernahme abzuschließen. Für den 3. August setzte sie eine Anhörung an.

Kalifornien und elf weitere US-Bundesstaaten hatten vor einer Woche eine Klage bei dem Bundesgericht eingereicht. Sie argumentieren, die Übernahme führe zu "höheren Preisen, geringerer Qualität und weniger Inhalten" für das Publikum.

Übernahme von Warner Bros. durch Paramount liegt auf Eis
20:38 Uhr

Trump: Netanjahu wird in den USA "auf keinen Fall verhaftet"

US-Präsident Donald Trump hat eine Festnahme des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei einem Besuch in den USA ausgeschlossen. Der Regierungschef werde dort auf keinen Fall verhaftet, erklärte Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social.

Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani hatte in einem am Samstag ausgestrahlten Video-Podcast der "New York Times" gesagt, die Rechtsabteilung der Stadt prüfe ein solches Vorgehen. Mamdani bezeichnete Netanjahu als Kriegsverbrecher, der vor den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag gehöre.

Netanjahu reist traditionell im September zur UN-Vollversammlung nach New York.

Trump: Netanjahu wird in den USA "auf keinen Fall verhaftet"
19:54 Uhr

Drogenboss "El Mayo" zu lebenslanger Haft verurteilt

Der berüchtigte mexikanische Drogenboss Ismael "El Mayo" Zambada ist in den USA zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Ein Bundesgericht in New York verhängte am Montag die Strafe gegen den 76-jährigen Mitbegründer des Sinaloa-Kartells.

Zambada sei Anführer einer kriminellen Vereinigung gewesen und habe "fast vier Jahrzehnte damit verbracht, amerikanische Gemeinden zu vergiften", erklärte Staatsanwalt Joseph Nocella. "Heute schließt sich dieses Kapitel endgültig." Dem US-Justizministerium zufolge ist eine Haftentlassung ausgeschlossen.

Drogenboss "El Mayo" zu lebenslanger Haft verurteilt
19:20 Uhr

Schweinswal vor Norderney gestrandet

Am Strand der Insel Norderney ist ein verendeter Schweinswal angespült worden. Das Tier sei auf Höhe des Traditionscafés Milchbar angeschwemmt worden, teilte die Polizei in Wittmund mit. Zwei Kollegen hätten versucht, den Wal wieder in die Nordsee zu ziehen, aber er sei immer wieder angespült worden. "Wir haben Wellengang, der bringt das Jungtier wieder zurück", sagte eine Polizeisprecherin auf Norderney.

Im Küstenbereich und an den ostfriesischen Inseln komme es jedes Jahr vor, dass verendete Tiere am Strand gesichtet werden. Für die Urlauber war der kleine Wal ein gefragtes Fotomotiv.

Schweinswal vor Norderney gestrandet
18:26 Uhr

23-Jähriger wird in Hessen von Zug erfasst und stirbt

Ein 23-Jähriger ist in Hessen von einem durchfahrenden Zug erfasst worden und ums Leben gekommen. Er erlag seinen Verletzungen noch vor Ort, wie die Polizei in Darmstadt mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Sonntagmorgen am Südbahnhof in Darmstadt.

Wie es dazu kam, war zunächst unklar. Zeugen zufolge könnte der Mann betrunken gewesen sein. Die Strecke wurde für die Unfallaufnahme gesperrt.

23-Jähriger wird in Hessen von Zug erfasst und stirbt
17:38 Uhr

Sonde schießt nie dagewesene Aufnahmen vom Mars

Die Nasa zeigt spektakuläre Bilder eines Vorbeiflugs am Mars. Die Raumsonde "Psyche" passiert den Roten Planeten in nur 4.609 Kilometern Entfernung und liefert faszinierende Aufnahmen von Kratern, der südlichen Polkappe und dem gewaltigen Doppelringkrater Huygens.

Sonde schießt nie dagewesene Aufnahmen vom Mars
16:46 Uhr

Nicht nur die Diddl-Maus feiert ihr Comeback

Große Ohren, klobige Füße und eine Latzhose. In den 1990er und 2000er Jahren ist die Diddl-Maus ein begehrtes Sammel- und Tauschobjekt gewesen, besonders unter Schulkindern.

Begleitet wird das Comeback von einer Nostalgiewelle um Produkte der 1990er- und frühen 2000er Jahre. Wie eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens YouGov im Auftrag der Online-Plattform "Kleinanzeigen" ergab, sind die Preise für Diddl-Sammelblöcke im Vergleich zu 2021 um 357 Prozent gestiegen. Den Angaben zufolge haben die Suchanfragen um mehr als 70 Prozent zugenommen. 

Auch Produkte wie Digitalkameras und das ab Ende der 1990er Jahre bekanntgewordene Elektronikspielzeug "Tamagotchi" erfreuen sich demnach wieder großer Beliebtheit. Wie die Warimex-Unternehmensgruppe mitteilte, werden Diddl-Produkte ab heute zurück in den Handel kommen. 

Nicht nur die Diddl-Maus feiert ihr Comeback
16:14 Uhr

Frankreich und Spanien kämpfen gegen Brände

In dem Waldbrandgebiet in Spanien spitzt sich die Lage weiter zu. Das seit Donnerstag nordöstlich der Hauptstadt Madrid wütende Feuer breitet sich sehr schnell aus. Inzwischen seien 26.000 Hektar verbrannt, teilte der regionale Regierungschef der autonomen Region Kastilien-La Mancha, Emiliano García-Page, mit. 

Das ist doppelt so viel wie noch am Sonntag und entspricht in etwa der Fläche von 36.000 Fußballfeldern. Auch in Frankreich kämpfte die Feuerwehr im Süden des Landes und auf der Mittelmeerinsel Korsika weiter gegen mehrere Brände. Im Süden und Südosten Europas wird derweil eine neue Hitzewelle erwartet.

García-Page sprach von dem schlimmsten Waldbrand in der Geschichte der Region rund 60 Kilometer nordöstlich von Madrid. Die Windrichtung aus Südwest trieb die riesigen Rauchwolken jedoch nicht in Richtung der Hauptstadt. In der Waldbrandregion mussten inzwischen jedoch rund 1.200 Menschen aus 30 gefährdeten Ortschaften evakuiert werden, wie García-Page sagte.

Frankreich und Spanien kämpfen gegen Brände
15:24 Uhr

Vier Verletzte nach mutmaßlichem Autorennen auf A21

Bei einem Autounfall auf der Autobahn 21 sind zwischen Wankendorf und Stolpe vier Menschen verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen waren am Freitagabend zwei Wagen dicht hintereinander mit deutlich zu hohem Tempo in Richtung Kiel unterwegs, wie die Polizei berichtete. Eines der Autos kollidierte in der Folge mit einem dritten Fahrzeug. Dessen 64 Jahre alter Fahrer wollte nach einem Überholvorgang gerade wieder auf die rechte Spur, als er von dem Wagen eines 22-Jährigen erwischt wurde.

Beide Pkw krachten in die Außenplanke und kamen an der Mittelplanke zum Stehen. "Auf der Fahrbahn erstreckte sich ein Trümmerfeld von bis zu 100 Metern. Beide Fahrzeuge wurden zerstört, der Sachschaden an den Fahrzeugen und den Schutzplanken beläuft sich auf fast 80.000 Euro", berichtete die Polizei.

Vier Verletzte nach mutmaßlichem Autorennen auf A21
14:37 Uhr

Debatte über Leihmutterschaft - Bundesregierung sieht keine politischen Folgen für Streeck

Nach der Debatte über die Elternschaft per Leihmutter von Unionsfraktionschef Jens Spahn sieht die Bundesregierung keine politischen Folgen für ihren Drogenbeauftragten Hendrik Streeck. "Herr Streeck hat keine politischen Forderungen vertreten, die seiner persönlichen Lebensführung entgegenstehen. Das heißt, es gibt bei ihm keine Frage der politischen Glaubwürdigkeit", sagt Regierungssprecher Stefan Kornelius in Berlin. "Und deswegen bitte ich, diese sehr klare Unterscheidung auch zu respektieren."

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Streeck und sein Ehemann Paul Zubeil hatten Mitte April bekanntgegeben, dass sie Eltern eines Sohnes geworden waren. Zu den Umständen seiner Vaterschaft äußert sich der CDU-Politiker selbst nicht. Nach Angaben der "Bunten" wurde das Kind im US-Bundesstaat Idaho geboren.

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Debatte über Leihmutterschaft - Bundesregierung sieht keine politischen Folgen für Streeck
14:11 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin hat sich in den Feierabend verabschiedet. ich übernehme an dieser Stell und versorge Sie bis in den späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt. Sie haben Fragen oder Anregungen? Sie erreichen mich unter juliane.kipper@ntv.de.

Schichtwechsel
14:02 Uhr

Eklat um Kranz der AfD bei Stauffenberg-Gedenken

Bei der Gedenkveranstaltung der Bundesregierung zum Jahrestag des gescheiterten Stauffenberg-Attentats auf Adolf Hitler ist es zu einem Eklat wegen eines Kranzes gekommen. Ein Großneffe des evangelischen Theologen und NS-Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer, Tobias Korenke, versuchte ein Gebinde der AfD-Bundestagsfraktion an der Gedenkstätte im Bendlerblock in Berlin zu entfernen, wie ein Fotograf schildert. Sicherheitsmitarbeiter gingen dazwischen. Bei dem Handgemenge wurde der Kranz beschädigt.

Korenke sagt: "Viele Nachkommen und dazu gehöre auch ich, empfinden eine wirklich große Wut, wenn wir sehen, dass die AfD hier Kränze ablegt. Das werden wir hier nicht akzeptieren." Ein Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion bestätigt, dass diese einen Kranz für die Gedenkstunde bereitgestellt hatte. Ob auch Fraktionsmitglieder anwesend gewesen seien, könne er nicht abschließend sagen. Der Leiter der Arbeitsgemeinschaft Geschichte der Fraktion, Götz Frömming, sagte, die Fraktion werde zu diesen offiziellen Gedenkfeiern als im Bundestag vertretene Partei eingeladen.

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Tobias Korenke (M), Großneffe von Dietrich und Klaus Bonhoeffer und Enkel von Rüdiger Schleicher, entfernt den Kranz der AfD. Der Tag erinnert an das missglückte Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944. (Foto: picture alliance/dpa)

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Eklat um Kranz der AfD bei Stauffenberg-Gedenken
13:24 Uhr

Passanten verprügeln Juwelen-Räuber bei Fluchtversuch

Ein Diebstahl mitten in der Stadt, doch die Menschen in Malaga schauen nicht weg. Eine Gruppe von Bürgern nimmt die Verfolgung auf und stellt einen der Täter. Beim Versuch, den Täter festzuhalten, kommt es zu brutalen Szenen.

Passanten verprügeln Juwelen-Räuber bei Fluchtversuch
12:52 Uhr

Ferien in fast allen Bundesländern: ADAC erwartet Staus auf vielen Reiserouten

Wegen der Ferien in vielen Bundesländern erwartet der ADAC am kommenden Wochenende starken Fernreiseverkehr. Mit Ausnahme von Bayern und Baden-Württemberg befänden sich derzeit alle Bundesländer in den Sommerferien, teilt der Automobilklub mit. Am Wochenende könne der Ferienverkehr daher einen neuen Höhepunkt erreichen. Auch der Urlaubs- und Transitverkehr aus dem Ausland nehme aufgrund von Schulferien zu. Die Autobahnen sollen dem ADAC zufolge vor allem am Freitagnachmittag und Samstagvormittag stark befahren sein. Neben Urlaubern seien dann auch viele Tagesausflügler unterwegs. Besonders voll dürfte es demnach auf den Strecken in Richtung Süddeutschland, Alpen sowie Nord- und Ostsee werden. Bei schönem Wetter gilt dies zusätzlich auf den Straßen zu Ausflugszielen etwa im Mittelgebirgsraum und an Seen.

Auf viel genutzten Reiserouten im Ausland müssen Urlauber laut ADAC ebenfalls Geduld mitbringen. In Österreich gelte dies etwa auf der West-, Pyhrn-, Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn. Staugefährdet seien ebenfalls die Arlberg- und Fernpass-Route, hieß es. Auf der Luegbrücke komme es wegen Sanierungsarbeiten weiter zu Einschränkungen. In der Schweiz müsse insbesondere auf der Gotthardroute, der San-Bernardino-Route sowie den Autobahnen A1 und A3 mit langen Wartezeiten gerechnet werden. Reisende auf dem Weg an die niederländische Nordseeküste müssten sich auf eine Vollsperrung der A12 zwischen Grijsoord und Maanderbroek einstellen.

Ferien in fast allen Bundesländern: ADAC erwartet Staus auf vielen Reiserouten
11:53 Uhr

Fliegende Blumenkübel und eine Schusswaffe: Streit zwischen zwei Familien eskaliert

Blumenkübel fliegen, wenig später droht ein Vater mit einer Schusswaffe: Ein Streit zwischen zwei Familien ist im niedersächsischen Stade völlig eskaliert. Ein Mann musste im Anschluss verletzt im Krankenhaus behandelt werden. Seine Frau wurde ebenfalls leicht verletzt, wollte aber nicht in eine Klinik, wie die Polizei mitteilt. Auslöser für die gewaltsame Auseinandersetzung waren am Sonntagabend Streitereien zwischen den Kindern der beiden Familien. Worum es dabei ging, ist laut Polizei noch unklar. Im Laufe des Streits griff eine Familie zu Blumenkübeln und bewarf damit die anderen Eltern, einer der Beteiligten schlug einem Kontrahenten der Gegenseite ins Gesicht.

Schließlich soll die Situation völlig außer Kontrolle geraten sein: Eine bislang noch unbekannte Person soll einem der Väter eine Schusswaffe in die Hand gedrückt haben, der damit die andere Familie bedroht haben soll. Der Lauf der Waffe soll dabei nach unten gezeigt haben, dann soll der Mann zurück ins Haus gegangen sein. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen Bedrohung und Körperverletzung. "Wir klären noch, wer zu welcher Waffe gegriffen hat", sagt ein Polizeisprecher. Einsatzkräfte durchsuchten auch eine Wohnung einer der Familien und stellten dabei mehrere Cannabispflanzen sicher.

Fliegende Blumenkübel und eine Schusswaffe: Streit zwischen zwei Familien eskaliert
11:36 Uhr

Unionsfraktion lässt sich noch ein paar Tage Zeit für Spahn-Nachfolge

Die CDU/CSU-Bundestgasfraktion soll kommende Woche auf einer Sonder-Fraktionssitzung über die Nachfolge des zurückgetretenen Fraktionschefs Jens Spahn abstimmen. "Für Eure Planung möchten wir Euch mitteilen, dass am Mittwoch, 29. Juli, um 14 Uhr, eine Fraktionssitzung zur Wahl des/der neuen Vorsitzenden in Präsenz stattfinden wird", heißt es in einer Nachricht des Interims-Fraktionschefs Alexander Hoffmann und des Parlamentarischen Geschäftsführers Steffen Bilger an die Mitglieder der Unionsfraktion. Derzeit berät das CDU-Präsidium über die Nachfolge.

Unionsfraktion lässt sich noch ein paar Tage Zeit für Spahn-Nachfolge
11:12 Uhr

Antrieb defekt: Feuerwehr befreit 18 Menschen aus Seilbahn

Einsatzkräfte der Feuerwehr haben in Saarbrücken 18 Erwachsene und Kinder aus Seilbahngondeln gerettet. An der in einer Grünanlage gelegenen Seilbahn sprang am Sonntag ein Antriebsseil ab, weshalb die Passagiere in den Kabinen festsaßen, wie die Feuerwehr in der saarländischen Landeshauptstadt berichtete.

Die Einsatzkräfte, darunter auch Spezialisten für Höhenrettung, holten die meisten der Seilbahnpassagiere demnach über zwei Drehleitern heraus. Da einige Gondeln mit den Leitern nicht erreichbar waren, seilten die Höhenretter der Berufsfeuerwehr zudem mehrere Menschen aus den Gondeln ab. Nach rund eineinhalb Stunden waren alle 18 Besucher befreit. Sie blieben den Angaben zufolge unverletzt.

Antrieb defekt: Feuerwehr befreit 18 Menschen aus Seilbahn
10:36 Uhr

Verfassungsschutz warnt vor Spionagerisiken in der Drohnenforschung

Der Verfassungsschutz sieht die bayerische Luft- und Raumfahrtforschung zunehmend im Visier ausländischer Nachrichtendienste und warnt vor einem Abfluss sicherheitsrelevanten Wissens. Besonders betroffen seien Forschungsfelder wie Luft- und Raumfahrt, Künstliche Intelligenz und Drohnentechnologie, teilt das zuständige Landesamt dem "Handelsblatt" mit. Die bayerische Raumfahrtforschung gehöre wegen ihrer engen Vernetzung von Wissenschaft, Industrie und Start-ups "zur absoluten europäischen Spitzenklasse" und sei deshalb "ein hochattraktives Ziel für Wirtschafts- und Wissenschaftsspionage".

Nach Recherchen des "Handelsblatts" gibt es regelmäßige Treffen von Drohnenforschern der Technischen Universität München mit Wissenschaftlern aus China und Russland auf der internationalen Luft- und Raumfahrtkonferenz Icasse. Dort geht es unter anderem um Drohnen, autonome Flugsysteme, Satellitennavigation, Hyperschalltechnologien, Triebwerke und Künstliche Intelligenz. Vergangene Woche fand die Konferenz in Hongkong statt.

Verfassungsschutz warnt vor Spionagerisiken in der Drohnenforschung
10:07 Uhr

Wechselhafte Woche bringt Gewitter und örtlich Sturm

Das Wetter startet diese Woche zweigeteilt: Im Nordosten regnerisch mit potentiellen Gewittern, in der Südhälfte bleibt es den ganzen Tag sonnig. Die Woche verspricht im ganzen Land wechselhaft zu werden, mit teils kühleren Temperaturen und Niederschlägen.

Wechselhafte Woche bringt Gewitter und örtlich Sturm
09:23 Uhr

Springbrunnen stürzt ein: 13-Jähriger stirbt bei WM-Siegesfeier in Spanien

Ein 13-Jähriger ist nach Behördenangaben in der Nacht zum Montag im Westen Spaniens bei einer Feier zum WM-Sieg der spanischen Nationalmannschaft ums Leben gekommen. "Was eigentlich eine Feier zum Sieg der spanischen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft hätte sein sollen, hat sich in eine Tragödie verwandelt", teilte die Stadtverwaltung von Ciudad Rodrigo am Montag mit.

Medienberichten zufolge starb der Jugendliche beim Einsturz eines Springbrunnens, auf den mehrere Fußballfans geklettert waren. Bei dem Vorfall wurden nach Angaben der Stadtverwaltung zudem mehrere Menschen verletzt. Rettungskräften zufolge war unter ihnen ein Jugendlicher.

Springbrunnen stürzt ein: 13-Jähriger stirbt bei WM-Siegesfeier in Spanien
08:42 Uhr

Kiosk-Mitarbeiter legt sich mit bewaffnetem Räuber an

Ein bewaffneter Mann stürmt in einen Kiosk im Bremer Stadtteil Findorff. Als der Verkäufer sich dem Angriff widersetzt, fallen Schüsse. Der Mitarbeiter wird dabei leicht verletzt.

Kiosk-Mitarbeiter legt sich mit bewaffnetem Räuber an
08:14 Uhr

Ungarns Premier will ehemaliges Schach-Wunderkind Polgar als Präsidentin

Ungarns neuer Ministerpräsident Peter Magyar will das ehemalige Schach-Wunderkind Judit Polgar für das Amt der Staatspräsidentin vorschlagen. Wie Magyar bei Facebook schreibt, plant er am heutigen Montag ein Treffen mit der 49-Jährigen und hofft, dass sie ihm "die große Ehre" erweist, diese Nominierung anzunehmen.

Der Posten ist vakant, nachdem Staatspräsident Tamas Suylok, ein politischer Freund des im April abgewählten Rechtspopulisten Viktor Orban, vom Parlament abgesetzt wurde. In Ungarn wird das Staatsoberhaupt vom Parlament gewählt. Magyars Partei Tisza verfügt dort über eine Zweidrittel-Mehrheit.

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Der russische Schachspieler Kasparow (l) und die ungarische Schachweltmeisterin Polgar (r) sitzen sich am 24.02.2001 während der zweiten Runde beim Super-Schachturnier im spanischen Linares gegenüber. Die Partie endet mit einem Remis. (Foto: picture-alliance / dpa)
Ungarns Premier will ehemaliges Schach-Wunderkind Polgar als Präsidentin
07:40 Uhr

"Bin total überwältigt": Gottschalk bedankt sich für Anteilnahme

TV-Legende Thomas Gottschalk hat sich auf Instagram für die vielen Reaktionen auf seine positiven Nachrichten zu seinem Kampf gegen den Krebs bedankt. "Ich bin total überwältigt. Mein Update hat innerhalb kürzester Zeit unglaublich viele Menschen erreicht", schreibt der 76-Jährige zu einem Foto, auf dem er die Arme in die Luft streckt und lacht. Noch viel wichtiger seien ihm aber die unzähligen Nachrichten, Kommentare und guten Wünsche. "Ich habe alles gelesen und möchte euch von Herzen dafür danken", schreibt Gottschalk am Sonntagabend weiter. "Es bedeutet mir sehr viel, dass ihr in den vergangenen Monaten an mich gedacht habt und mich jetzt mit so viel Wärme, Anteilnahme und Zuversicht begleitet."

Gottschalk hatte Ende November bekanntgegeben, an Krebs erkrankt zu sein. Er hatte die Diagnose öffentlich gemacht, nachdem er bei der Verleihung der Romy-Gala in Kitzbühel wie zuvor auch bei der Bambi-Verleihung in München einen unsicheren Eindruck hinterlassen und damit für Irritationen gesorgt hatte. Am Sonntag meldet er sich dann nach schwerer Zeit und monatelanger Pause mit einer guten Nachricht: "Nach zwei Operationen, 33 Bestrahlungen und drei Wochen Reha bin ich im Moment krebsfrei", verkündet er. Daran könne sich allerdings jederzeit etwas ändern.

"Bin total überwältigt": Gottschalk bedankt sich für Anteilnahme
07:10 Uhr

Doppel-Tornado fegt über Bucht - in Schweden

Im schwedischen Grästorp wird ein seltener Doppel-Tornado beobachtet. Beide Lufttrichter wirbeln dicht nebeneinander über dem Wasser. Später verschmelzen die beiden Wirbel zu einem einzelnen Trichter.

Doppel-Tornado fegt über Bucht - in Schweden
07:05 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

nach dem Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn berät die CDU-Spitze über das weitere Vorgehen. Neben dem Präsidium der größten Regierungspartei kommt auch der Vorstand der Bundestagsfraktion unter Vorsitz von Interimschef Alexander Hoffmann zusammen. CDU-Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz will die Nachfolge von Spahn zügig regeln und hat dazu am Wochenende schon Gespräche mit CSU-Chef Markus Söder geführt. Die beiden haben das Vorschlagsrecht für den Posten.

In der neunten Nacht in Folge greifen sich die USA und der Iran im Nahen Osten gegenseitig an. Derweil wächst die Sorge vor einem noch umfassenderen Krieg. Washington verlegt US-Medienberichten zufolge weitere Kampf- und Tankflugzeuge in die Konfliktregion.

Zudem haben wir heute diese Themen auf dem Zettel:

  • Andy Burnham wird zum britischen Premierminister ernannt. Der frühere Bürgermeister von Greater Manchester soll am Vormittag zunächst von König Charles III. mit der Regierungsbildung beauftragt werden, ehe er an seinem neuen Amtssitz in der Downing Street eine Rede halten wird. Der 56-Jährige wird der siebte Premier binnen zehn Jahren.

  • Außenminister Johann Wadephul startet zu seiner dritten Afrika-Reise in diesem Jahr. Der CDU-Politiker fliegt zunächst nach Mauretanien und später nach Nigeria und Südafrika. 

  • Nationaler Gedenktag an den Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft: Um 11 Uhr findet eine Gedenkveranstaltung der Bundesregierung im Ehrenhof des Bendlerblocks statt.

  • Bundesjustizministerin Stefanie Hubig besucht ab 13.45 Uhr die Zentrale Stelle für die Überwachung elektronischer Fußfesseln in Weiterstadt. 

  • Das Statistische Bundesamt äußert sich zur diesjährigen Spargel- und Erdbeerernte (vorläufige Ergebnisse).

Mein Name ist Anne Renzenbrink und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit wichtigen, kuriosen und interessanten Nachrichten aus Deutschland und aller Welt. Wie immer freue ich mich bei Fragen, Hinweisen und Kritik über Ihre Mail an dertag(at)ntv.de. Auf geht's!

Das wird heute wichtig
06:29 Uhr

Teil von SpaceX-Rakete könnte ungeplant auf Mond aufschlagen

Ein Teil einer SpaceX-Rakete soll Wissenschaftlern zufolge im August ungeplant auf dem Mond aufschlagen. Es handele sich dabei um die Oberstufe der Rakete "Falcon 9", mit der im Januar 2025 zwei Lander zum Mond gestartet waren, hieß es unter anderem von dem US-Astronomen Bill Gray und der US-Raumfahrtbehörde Nasa. Berechnungen zufolge werde der Aufschlag wohl am 5. August erfolgen. Das von Tech-Milliardär Elon Musk gegründete Raumfahrtunternehmen SpaceX äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht dazu. 

Vor rund vier Jahren war erstmals eine ungeplante Kollision eines Raketenteils mit dem Mond bekanntgeworden. Nasa-Wissenschaftler gingen aufgrund von Bildern der Sonde "Lunar Reconnaissance Orbiter" damals davon aus, dass es sich um einen Teil einer alten chinesischen Rakete handelte, wahrscheinlich der Trägerrakete der "Chang'e 5-T1"-Mission, die 2014 von der Erde aus ins All geschossen worden war. China hatte diese Berichte jedoch zurückgewiesen. Geplante Einschläge zu Forschungszwecken hat es in der Vergangenheit auf dem Mond schon mehrfach gegeben.

Teil von SpaceX-Rakete könnte ungeplant auf Mond aufschlagen
06:05 Uhr

Aufsehenerregender Kriminalfall: Leiche von 2020 verschwundener Frau gefunden

Fünfeinhalb Jahre nach dem Verschwinden der Französin Delphine Jubillar - und neun Monate nach der Verurteilung ihres Ehemannes in einem aufsehenerregenden Mordprozess - ist die Leiche der Frau gefunden worden. Die Staatsanwaltschaft von Toulouse erklärt am Sonntag, kürzlich gefundene Knochen hätten durch DNA-Tests der Krankenschwester zugeordnet werden können. Die damals 33 Jahre alte Delphine Jubillar war im Dezember 2020 im südfranzösischen Dorf Cagnac-les-Mines nahe Albi inmitten einer Ausgangssperre wegen der Corona-Pandemie verschwunden. Ihr Mann Cédric Jubillar meldete sie selbst bei der Polizei als vermisst und erklärte, dass sie sich in einem einvernehmlichen Scheidungsverfahren befänden.

Die Ermittlungen ergaben jedoch, dass das Verhältnis der beiden stark belastet war. Nach Zeugenaussagen hatte Cédric Jubillar mehrfach gedroht, seine Frau zu töten. Diese hatte mit einem anderen Mann ein neues Leben beginnen wollen. Es wurden jedoch keine Spuren eines Gewaltverbrechen gefunden, lediglich die zerbrochene Brille der jungen Frau. Auch eine Leiche konnte nicht gefunden werden. Cédric Jubillar wurde trotzdem der Prozess gemacht. Er beteuerte vor Gericht stets seine Unschuld. "Ich habe ihr gar nichts getan", sagte er noch kurz vor der Urteilsverkündung über die Mutter seiner beiden Kinder. Im vergangenen Oktober wurde der 38-Jährige zu 30 Jahren Haft verurteilt. Anfang Juli räumte Jubillar dann in einer spektakulären Wendung ein, für den Tod seiner Ehefrau verantwortlich zu sein. Er teilte den Ermittlern auch mit, wo er den Leichnam vergaben hatte, in einem Feld am Rande eines Waldes, rund zehn Kilometer vom Haus der Familie entfernt.

Aufsehenerregender Kriminalfall: Leiche von 2020 verschwundener Frau gefunden