Der Tag
4. August 2026
imageHeute mit Heidi Ulrich
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09:02 Uhr

Hitze, Gewitter und Starkregen - lokale Unwetter möglich

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Der nächste Hitzetag rollt auf Deutschland zu. Insbesondere im Süden nähern sich die Temperaturen der 40-Grad-Marke. Einzig ganz im Nordosten bleiben die Thermometer knapp unter 30 Grad. Verbreitet zieht dabei immer wieder Regen durch, mitunter kommt es zu Gewittern und unwetterartigen Niederschlägen. Lokal kann es zu Starkregen kommen. Mit einem Sonne-Wolken-Mix und möglichen Gewittern geht es in den nächsten Tagen weiter, allerdings nimmt die Hitze etwas ab und es weht ein frischer Westwind.

Hitze, Gewitter und Starkregen - lokale Unwetter möglich
08:23 Uhr

Gewitterzelle wütet in Dorf "innerhalb von fünf Minuten"

Eine Gewitterzelle überzieht das Dorf Thangelstedt in Thüringen. Das Dach einer Reithalle wird fast komplett weggerissen. Zudem werden viele Bäumen entwurzelt. Herabstürzende Trümmer töten rund ein Dutzend Gänse. Ein Anwohner erzählt von dramatischen fünf Minuten, inklusive einer Windhose.

Gewitterzelle wütet in Dorf "innerhalb von fünf Minuten"
07:44 Uhr

Jugendlicher stirbt nach Stich von hochgiftiger Qualle

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Seewespen leben vorwiegend in flachen Gewässern. (Foto: picture alliance/dpa/James Cook University)

Das Gift von Würfelquallen kann innerhalb weniger Minuten lebensgefährlich werden. Für einen 13-Jährigen am Golf von Thailand kommt jede Hilfe zu spät. Der Jugendliche sei am Samstag beim Schwimmen am Ban Fai Tha Beach in der Provinz Nakhon Si Thammarat gestochen worden und gestorben, berichtete der Sender Thai PBS unter Berufung auf die Behörde für Meeres- und Küstenschutz. Die thailändischen Behörden ordneten nach dem Todesfall zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen an. Unter anderem sollen gefährdete Küstenabschnitte überwacht werden. Auch wurden an Stränden Essig-Notfallstationen eingerichtet. Nach einem Stich sollten Betroffene sofort aus dem Wasser gebracht und die Wunde mindestens 30 Sekunden lang mit Haushaltsessig gespült werden, heißt es. Auch werden Badegäste aufgerufen, nicht ins Wasser zu gehen, wenn giftige Quallen gesichtet wurden.   

Die Tiere kommen im Indopazifik vor. Vor allem leben sie an der Nord- und Ostküste Australiens. Chironex fleckeri werden auch Box Jellyfish oder Seewespe genannt. Ihr Toxin verursacht meist sofort starke Schmerzen und kann innerhalb weniger Minuten Herz und Nervensystem so schwer schädigen, dass es zu Atem- oder Herzstillstand kommt. 

Jugendlicher stirbt nach Stich von hochgiftiger Qualle
07:01 Uhr

Wirtschaftsinstitut: Niedrigwasser könnte deutsches Wachstum zunichtemachen

Angesichts des Niedrigwassers auf deutschen Flüssen warnt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) vor einem Nullwachstum in diesem Jahr und einer möglichen Rezession. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts könnte um 0,4 Prozentpunkte niedriger ausfallen als bisher erwartet, sagt der IW-Experte Thilo Schäfer der "Bild"-Zeitung. "Ein längerer Ausfall der Schiffbarkeit auf dem Rhein könnte das ganz klitzekleine Pflänzchen Wachstum, das wir haben, komplett ersticken", sagt er. Grund sei, dass deutlich weniger Waren transportiert werden und damit die Produktion in zahlreichen Branchen gedrosselt werden müsse. "Für die Wirtschaft bedeutet das echte Lieferengpässe, denn die Schiffe können schon seit einiger Zeit nur noch mit geringerer Beladung den Rhein runterfahren." Mehr dazu hier.

Wirtschaftsinstitut: Niedrigwasser könnte deutsches Wachstum zunichtemachen
06:51 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Lassen Sie uns einen Blick auf die Termine des Tages werfen:

  • Angesichts der Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta mit mindestens 72 Toten beraten die EU-Innenminister über die Konsequenzen. Bei einer Videokonferenz, an der auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt teilnimmt, soll es auch darum gehen, wie die EU ihre Außengrenzen besser schützen kann.  

  • Der Innenausschuss des Bundestags berät über den islamistisch motivierten Terroranschlag am Rande des Christopher Street Days in Berlin. Innenminister Dobrindt soll die Abgeordneten über den Stand der Ermittlungen informieren. Die Sitzung ist nicht öffentlich. 

  • Die Lufthansa legt ihre Zahlen zum zweiten Quartal vor.  

  • In Potsdam beginnt am Landgericht ein Prozess gegen einen Arzt wegen Sterbehilfe. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag vor. Der Arzt soll einer 39-Jährigen im Jahr 2021 einen Zugang für ein tödlich wirkendes Narkosemittel gelegt haben.  

Mein Name ist Heidi Ulrich, ich darf Sie hier nachrichtlich durch die erste Tageshälfte begleiten. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in diesen Dienstag!

Das wird heute wichtig
06:36 Uhr

Nach Trumps Drohung "letzte Chance": Frachter attackiert

In der Straße von Hormus ist erneut ein Handelsschiff angegriffen worden. Ein "unbekanntes Geschoss" habe einen Frachter knapp 40 Kilometer vor der Küste des Omans getroffen, erklärt die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht. Die Behörde macht weder Angaben über mögliche Opfer oder Schäden noch zum Namen des Schiffes. 

Währenddessen bleibt unklar, wie es um die Diplomatie zwischen dem Iran und den USA steht. US-Präsident Donald Trump hatte am Montag gesagt, es würden Gespräche zwischen beiden Seiten laufen, bei denen es insbesondere um die Wiederöffnung der Straße von Hormus ginge. Die aktuellen Gespräche seien "die letzte Chance" für den Iran auf ein gutes Abkommen, drohte er. Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai sprach allerdings zunächst nur über bilaterale Verhandlungen seines Landes mit dem Oman über einen gemeinsamen vorläufigen Schifffahrtskorridor in der Straße von Hormus. Mehr dazu hier.

Nach Trumps Drohung "letzte Chance": Frachter attackiert
05:54 Uhr

Fahrgäste sitzen stundenlang in ICE fest 

Ein-ICE-steht-nach-einem-Oberleitungsschaden-in-Schwelm-unter-einer-Bruecke
Ein ICE steht nach einem Oberleitungsschaden in Schwelm unter einer Brücke. (Foto: picture alliance/dpa)

Mehr als vier Stunden haben Fahrgäste in einem ICE in Nordrhein-Westfalen ausharren müssen, nachdem bei einem Unwetter ein Baum in die Oberleitung gefallen war. Mitarbeiter der Deutschen Bahn entfernten in der Nacht den Baum auf dem Gleisabschnitt nahe Schwelm, wie ein Feuerwehrsprecher erklärt. Danach sei der Zug mit Hilfe einer Diesellok über den inzwischen stromlosen Streckenabschnitt gezogen worden, ehe er selbst wieder weiterfahren konnte. 

Fahrgäste sitzen stundenlang in ICE fest