Der Tag
30. März 2026
imageHeute mit Anne Renzenbrink
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08:04 Uhr

Taiwans Oppositionsführerin reist vor Trump-Besuch nach China

Die Vorsitzende von Taiwans größter Oppositionspartei Kuomintang (KMT), Cheng Li-wun, wird nach Angaben ihrer Partei im April nach China reisen. Sie folge damit einer Einladung des chinesischen Präsidenten Xi Jinping, teilte die KMT mit. Der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge wird Cheng vom 7. bis 12. April unter anderem Peking, Shanghai und die östliche Provinz Jiangsu besuchen. Cheng habe die Einladung gerne angenommen und hoffe auf eine friedliche Entwicklung der Beziehungen sowie eine Stärkung der Kooperation, hieß es weiter.

Cheng war im Oktober zur KMT-Vorsitzenden gewählt worden und strebt noch engere Beziehungen zu Peking an als ihr Vorgänger Eric Chu. Die Reise findet rund einen Monat vor dem geplanten Besuch von US-Präsident Donald Trump in der Volksrepublik statt. Sein Treffen mit Xi war wegen der Angriffe der USA und Israels auf den Iran von Anfang April verschoben worden.

Taiwans Oppositionsführerin reist vor Trump-Besuch nach China
07:27 Uhr

Buckelwal liegt noch immer vor Wismar im Wasser

Der an der Ostseeküste gestrandete Buckelwal hat sich nicht befreien können. Das Tier liege noch immer in der Bucht vor Wismar, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Wismar. "Ja, der ist noch da. Die Situation ist noch so wie gestern." Das Tier habe sich nicht von der Stelle bewegt. Gleichzeitig gebe es nun weniger Wasser als am Sonntag. Das mache die Lage ein bisschen schwieriger.

Wie es nun weitergeht, konnte der Sprecher nicht sagen. Das müssten die Experten entscheiden, wenn sie sich ein Bild von der Lage gemacht haben. Der Buckelwal war in der vergangenen Woche zunächst auf einer Sandbank vor Timmendorfer Strand gestrandet. Von dort wurde er befreit. Wenig später setzte er vor Wismar erneut auf, schwamm sich kurz frei und setzte dann wieder fest. Der Gesundheitszustand des 12 bis 15 Meter langen Wals ist den Experten zufolge nicht gut.

Buckelwal liegt noch immer vor Wismar im Wasser
07:15 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

zum Wochenstart blicken wir unter anderem nach Berlin, wo Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Friedrich Merz den syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa empfangen. In den Gesprächen dürfte es unter anderem um die Rückführung syrischer Flüchtlinge und den Wiederaufbau des im jahrelangen Bürgerkrieg schwer zerstörten Landes gehen. Der Besuch wird von Protesten begleitet.

Unterdessen steht US-Präsident Donald Trump an einem Scheideweg. Er muss entscheiden, ob die USA mit Bodentruppen im Iran eingreifen werden. Alle Entwicklungen können Sie in unserem Iran-Ticker verfolgen.

Das hält der Tag außerdem noch für uns bereit:

  • Um 14.00 Uhr legt das Statistische Bundesamt eine erste Schätzung zur Inflation im März vor. Der Iran-Krieg treibt nicht nur die Öl- und Gaspreise nach oben, sondern wird nach Einschätzung von Ökonomen die Teuerung insgesamt anschwellen lassen - zumindest vorübergehend.

  • Eine Expertenkommission legt erste Empfehlungen für eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherungen vor.

  • Bayerns Ministerpräsident Markus Söder besucht die USA.

  • In Frankreich wird im Prozess gegen den Kapitän des der russischen Schattenflotte zugerechneten Tankers "Boracay" ein Urteil erwartet.

  • Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bestreitet ab 20.45 Uhr in Stuttgart gegen Ghana einen weiteren WM-Test. 

Mein Name ist Anne Renzenbrink und begleite Sie heute durch die erste Tageshälfte. Falls Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie mir unter dertag@ntv.de. Auf geht's!

Das wird heute wichtig
06:36 Uhr

US-Kampfjets fangen Flugzeug über Trumps Anwesen ab

Ein ziviles Flugzeug ist in die Flugverbotszone rund um US-Präsident Donald Trumps Anwesen im Bundesstaat Florida eingedrungen und von Kampfjets abgefangen worden. Kampfflugzeuge vom Typ F-16 seien aufgestiegen, hätten Leuchtraketen abgefeuert und die Maschine letztlich sicher aus dem gesperrten Luftraum eskortiert, teilte das für die Luftabwehr zuständige Militärkommando (Norad) mit.

Bei dem Einsatz der Leuchtraketen - bisweilen auch Täuschkörper genannt - sei es darum gegangen, die Aufmerksamkeit des zivilen Piloten zu bekommen oder mit ihm zu kommunizieren, erklärte Norad. Die Raketen verbrennen demnach komplett und stellen keine Gefahr für Menschen am Boden dar. Das US-Militär macht keine Angaben dazu, wie viele Kampfjets an dem Einsatz beteiligt waren. Auch blieb unklar, um welche Art ziviles Flugzeug es sich bei dem Eindringling handelte.

US-Kampfjets fangen Flugzeug über Trumps Anwesen ab
06:07 Uhr

Einbrecher stehlen Gemälde von Renoir, Cézanne und Matisse aus Museum

Maskierte Einbrecher haben aus einem Museum in Norditalien Gemälde von Renoir, Cézanne und Matisse gestohlen. Vier Diebe drangen in der Nacht zum 23. März in das Museum der Stiftung Magnani Rocca in Traversetolo bei Parma ein und entkamen mit den Kunstwerken, wie ein Polizeisprecher am Sonntag bestätigte. Demnach brachen sie die Eingangstür auf und flohen später durch den Park des Museums.

Die Täter hätten ihren Diebeszug "in weniger als drei Minuten begangen, ohne zu improvisieren, strukturiert und organisiert", erklärte ein Museumssprecher dem Fernsehsender SkyTG24. Weil die Alarmanlage losgegangen und sehr schnell Sicherheitsleute sowie die Polizei eingetroffen seien, hätten die Diebe jedoch schon nach kurzer Zeit flüchten müssen. Laut italienischen Medienberichten handelt es sich bei den gestohlenen Gemälden um das Bild "Die Fische" von Auguste Renoir, "Stillleben mit Kirschen" von Paul Cézanne und "Odaliske auf der Terrasse" von Henri Matisse.

Einbrecher stehlen Gemälde von Renoir, Cézanne und Matisse aus Museum