Der Tag
16. März 2026
imageHeute mit Heidi Ulrich
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11:13 Uhr

Anklage beschreibt Høiby als aggressive Person ohne Respekt vor Regeln

Der Prozess gegen Marius Borg Høiby nähert sich der Entscheidung. Staatsanwalt Sturla Henriksbø hält sein Plädoyer. Darin beschreibt er den Sohn der norwegischen Kronprinzessin als Mann, der weder Frauen noch Regeln respektiert. So scheine Høiby nicht besonders interessiert daran zu sein, sich dazu zu erklären, ob Frauen es "in Ordnung finden, dass er noch einmal Sex mit ihnen hat, nachdem sie eingeschlafen sind". Der 29-Jährige ist unter anderem in vier Fällen von Vergewaltigung nach norwegischem Recht angeklagt. In allen Fällen sollen die Frauen während der Tat geschlafen beziehungsweise ein Blackout gehabt haben.

Henriksbø spricht von dem Angeklagten als "Mann mit einem Aggressionsproblem, der eifersüchtig ist und der insbesondere im Rausch außer Kontrolle geraten kann". "Er kann die Beherrschung verlieren, ausrasten, schreien. Handys und Messer werfen. Löcher in die Wand hauen." In Beziehungen lege Høiby unterschiedliche Maßstäbe für sich selbst und andere an.

Anklage beschreibt Høiby als aggressive Person ohne Respekt vor Regeln
10:24 Uhr

Wintercomeback begräbt Alpendorf unter Schneebergen

Mittelmeerluft drückt derzeit in Massen gegen die Massive der südlichen Alpen und geht als Schnee nieder. Und das nicht zu knapp: Der Winter ist in den Regionen mit aller Härte zurück. Ganze Ortschaften werden eingeschneit. Den Bewohnern bleibt nichts, als zur Schneeschaufel zu greifen.

Wintercomeback begräbt Alpendorf unter Schneebergen
10:19 Uhr

Verdi ruft zu ÖPNV-Warnstreiks Bundesländern auf

Die Gewerkschaft Verdi ruft für Donnerstag in mehreren Bundesländern erneut zu Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr auf. Betroffen sind Fahrgäste in Bayern, dem Saarland, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Hamburg sowie möglicherweise in Hessen und in Bremen, wie die Gewerkschaft mitteilt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Verdi ruft zu ÖPNV-Warnstreiks Bundesländern auf
10:05 Uhr

Brandenburger Antisemitismusbeauftragter verlässt Linkspartei

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Andreas Büttner ist seit Juni 2024 Antisemitismusbeauftragter der Brandenburger Landesregierung. Zuvor war er unter anderem zwischen 2019 und 2024 Landtagsabgeordneter. (Foto: picture alliance/dpa)

Der Brandenburger Antisemitismusbeauftragte Andreas Büttner ist aus der Linkspartei ausgetreten. Es gefalle ihm nicht, "aber es war ein notwendiger Schritt", schreibt er auf der Plattform X. Dem vorausgegangen war der Beschluss eines Antrags beim Landesparteitag der niedersächsischen Linken am Wochenende. Der Antrag trug ursprünglich die Überschrift "Ablehnung des Zionismus". Wie die "Jüdische Allgemeine" schreibt, hadert Büttner seit Längerem mit den Positionen vieler seiner Parteigenossen hinsichtlich Israel und Antisemitismus. In einem Schreiben an die Partei, das mehreren Medien vorliegt, begründet Büttner den Austritt. "Ich kann nicht länger Mitglied dieser Partei bleiben, ohne meine eigenen Überzeugungen zu verraten", wird er zitiert. Zuvor kommentierte Büttner bei X zu dem Antrag in Niedersachsen: "Die Linke entscheidet sich immer mehr dafür, dass sie weder bündnisfähig noch politisch akzeptabel ist. Und sie steht nicht an der Seite von Jüdinnen und Juden." Büttner war seit 2015 Mitglied der Linkspartei.

Die niedersächsische Linke schreibt zu dem Antrag in einer Mitteilung: "Der Antrag trug in der ursprünglichen Fassung die Überschrift 'Ablehnung des Zionismus'. Im Verlauf der Parteitagsdebatte wurde der Antrag jedoch inhaltlich umfassend geändert. Nach intensiver Diskussion wurde der Text so angepasst, dass er sich ausschließlich auf real existierende politische Ausprägungen des Zionismus bezieht und nicht auf eine abstrakte oder allgemeine Definition. Aus technischen Gründen im Antragsverfahren konnte die Überschrift des Antrags während des Parteitags leider nicht mehr entsprechend angepasst werden."

Brandenburger Antisemitismusbeauftragter verlässt Linkspartei
09:01 Uhr

FDP-Generalsekretärin zeigt sich mit Glatze

Weil sie eine Wette verloren hat, hat sich FDP-Generalsekretärin Nicole Büttner eine Glatze rasieren lassen. Dass sie ihre Wettschulden eingelöst hat, beweist sie mit einem Video auf Instagram. Vor der Wahl in Baden-Württemberg hatte sie angekündigt, sich die Haare abrasieren zu lassen, wenn die FDP den Wiedereinzug in den Landtag nicht schafft.

FDP-Generalsekretärin zeigt sich mit Glatze
08:23 Uhr

Dramatische Szene in Zoo: Löwin packt Mädchen am Bein

In einem Zoo in der chinesischen Provinz Guandong kommt ein kleines Mädchen dem Löwen-Gehege so nah, dass eine Raubkatze zupackt. Bei dem Vorfall Ende Februar klammert sich die Löwin ans Bein vom Mädchen - und scheint es ins Gehege ziehen zu wollen. Ein Zoowärter verhindert das Schlimmste.

Dramatische Szene in Zoo: Löwin packt Mädchen am Bein
08:08 Uhr

Unicredit legt offizielles Angebot für Commerzbank vor

Unicredit legt ein offizielles Übernahmeangebot für die Commerzbank vor. Die Eigner des Frankfurter Geldhauses erhalten 0,485 neue Unicredit-Papiere für jede Commerzbank-Aktie, teilt die italienische Großbank mit. Unicredit ist bereits der größte Investor bei der Commerzbank. Mehr dazu lesen Sie hier.

Unicredit legt offizielles Angebot für Commerzbank vor
07:55 Uhr

Große Überblickstudie zu Krafttraining zieht simples Fazit

Manche Menschen trinken einen Kaffee als Hauptprogrammpunkt ihrer Morgenroutine, andere machen noch vor dem Frühstück ein Workout. Ob dieser Zeitpunkt vorteilhaft ist, sagt eine neue Überblicksstudie über Krafttraining nicht, dafür aber, dass ein Training simpel sein kann.

  • Die Studie ist im Fachblatt "Medicine & Science in Sports & Exercise" erschienen. Ein Team der kanadischen McMaster University in Hamilton hat 17 Jahre nach der letzten Bestandsaufnahme dieser Art 137 Studien zu den Effekten von Krafttraining mit insgesamt mehr als 30.000 Teilnehmenden analysiert und dabei nach eigenen Angaben mehr verschiedene Menschen sowie Trainingsarten einbezogen als jemals zuvor.

  • Die zentralen Erkenntnisse sind: Machen und dranbleiben. "Das beste Krafttrainingsprogramm ist das, an dem man auch wirklich dranbleibt", betont Studienautor Stuart Phillips.

  • "Es ist weitaus wichtiger, alle großen Muskelgruppen mindestens zweimal pro Woche zu trainieren, als einem 'perfekten' oder komplexen Trainingsplan nachzujagen."

  • Das häufige Variieren des Trainingsplans sei für Durchschnittssportler weniger wichtig als bisher angenommen, heißt es in der Untersuchung.

  • Es muss nicht unbedingt ein Fitnessstudio sein. Trainieren lässt sich zum Beispiel auch mit dem eigenen Körpergewicht, mit Gummibändern oder Hanteln.

  • Die größten positiven Effekte seien festzustellen, wenn man von keinerlei Krafttraining auf irgendeine Art von Krafttraining wechsele, schreiben die Autoren.

Große Überblickstudie zu Krafttraining zieht simples Fazit
07:18 Uhr

Taskforce will mit Mineralölkonzernen "Klartext" sprechen, Iran-Krieg bringt EU-Minister zusammen – das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Die neue Woche beginnt mit diesen Terminen:

  • In Berlin tagt eine von der Koalition eingesetzte Taskforce zu steigenden Preisen für Sprit und Energie infolge des Iran-Krieges. Dazu werden auch der Präsident des Bundeskartellamts und Vertreter von Mineralölkonzernen erwartet. Angesichts der deutlich gestiegenen Spritreise haben Politiker den Mineralölkonzernen "Abzocke" vorgeworfen. Die Branche weist dies zurück. Bei der Sitzung wolle man "mit den Mineralölkonzernen Klartext sprechen", sagt SPD-Fraktionsvize Armand Zorn, der die Arbeitsgruppe zusammen mit Unionsfraktionsvize Sepp Müller koordiniert.

  • In Brüssel treffen sich die EU-Außenminister, um über den Iran-Krieg zu sprechen. Es geht um die Auswirkungen des Kriegs auf die Energiepreise sowie um mögliche Fluchtbewegungen. Auch wollen sie darüber beraten, ob und wenn ja, wie die EU zu einer Deeskalation beitragen kann.

  • Gut zwei Monate nach dem Bruch der SPD/BSW-Koalition in Brandenburg wollen SPD und CDU ihr neues Bündnis besiegeln. Dazu werden die Parteispitzen im Landtag den Koalitionsvertrag unterschreiben.

  • Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy steht wegen der Libyen-Affäre ab heute in einem Berufungsprozess vor Gericht. In erster Instanz war der 71-Jährige wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden.

  • Im Vergewaltigungs-Prozess gegen den Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit wird das Plädoyer der Staatsanwaltschaft erwartet. Seit Anfang Februar war vor einem Gericht in Oslo über die Vorwürfe gegen Marius Borg Høiby verhandelt worden.

  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beginnt eine fünftägige Reise durch drei Staaten Lateinamerikas. Erste Station wird Panama sein.

Mein Name ist Heidi Ulrich, ich darf Sie im "Tag" nachrichtlich durch die erste Tageshälfte begleiten. Sie erreichen mich über heidi.ulrich(at)ntv.de.

Taskforce will mit Mineralölkonzernen "Klartext" sprechen, Iran-Krieg bringt EU-Minister zusammen – das wird heute wichtig
06:49 Uhr

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei Instagram fällt weg

Meta schafft die Option für Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in Instagram-DMs ab. "Ende-zu-Ende-verschlüsselte Nachrichten auf Instagram werden nach dem 8. Mai 2026 nicht mehr unterstützt", heißt es auf einer Hilfeseite von Instagram. Zur Begründung sagt ein Meta-Sprecher laut Medienberichten, dass nur sehr wenige Nutzer die verschlüsselte Kommunikation in Instagram-DMs überhaupt aktiviert hätten. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung soll sicherstellen, dass zum Beispiel ein Chat von niemandem außer vom Absender und Empfänger gelesen werden kann - auch nicht vom Anbieter eines Messengers. Dem Meta-Supportbereich zufolge haben Nutzer die Möglichkeit, von der Änderung betroffene Chats, die sie behalten wollen, herunterzuladen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei Instagram fällt weg
06:08 Uhr

Trump macht Druck: "Glaube, dass in Kuba sehr bald etwas passieren wird"

In den letzten Wochen hat US-Präsident Donald Trump bereits mehrfach angedeutet, es könnte zu einem Regierungswechsel in Kuba kommen oder ein Abkommen mit dem sozialistischen Land geschlossen werden. Nun äußert er sich erneut in diese Richtung gehend. "Kuba will auch einen Deal machen, und ich denke, wir werden ziemlich bald entweder einen Deal machen oder tun, was auch immer wir tun müssen", sagt Trump am Sonntag (Ortszeit) vor Journalisten. "Wir werden uns zuerst um den Iran kümmern, bevor wir uns mit Kuba befassen", sagt er. "Ich glaube, dass in Kuba sehr bald etwas passieren wird", fügt der US-Präsident hinzu. Ihm zufolge verhandelt Washington mit Havanna. Die kubanische Regierung bestätigte am Freitag erstmals Gespräche mit Vertretern der USA zur "Lösung von bilateralen Differenzen".

Nach dem Sturz des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduros ließ der US-Präsident die Öllieferungen Venezuelas an Kuba unterbinden. Staaten, die Erdöl an den Karibikstaat liefern, drohte er mit zusätzlichen US-Zöllen. Die Ölblockade verschärfte die Wirtschaftskrise in dem Karibikstaat.

Trump macht Druck: "Glaube, dass in Kuba sehr bald etwas passieren wird"