US-Musiker Jack White trauert um seine Mutter
Jack Whites Mutter Teresa Gillis ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Der frühere White-Stripes-Frontmann teilte die Nachricht auf Instagram und veröffentlichte dazu sehr private Abschiedsworte. "Eine Frau, die so viel von ihrer Liebe gab und so viel von sich selbst gab, ihrer Familie und allen, die sie getroffen hat", würdigte er die Verstorbene. Dazu teilte er mehrere Fotos, die Mutter und Sohn auf und hinter der Bühne zeigen.
Auch aus dem Umfeld von Jack White meldeten sich viele Trauernde zu seinem Verlust zu Wort. Seine Ex-Frau, das britische Model Karen Elson, schrieb unter den Beitrag einen irischen Segensspruch: "Möge die Straße sich vor dir erheben. Möge der Wind immer in deinem Rücken sein. Möge die Sonne warm auf dein Gesicht scheinen, bis wir uns wiedersehen." Schauspieler und Musiker Jack Black ließ ein Herz-Emoji für sich sprechen. Die Band Garbage betonte, es sei "so hart, eine gute Mutter zu verlieren".
Legendäres Lexikon - Encyclopedia Britannica verklagt OpenAI wegen KI-Training
Die altehrwürdige Lexikongesellschaft Encyclopedia Britannica verklagt OpenAI, weil es seine Inhalte missbräuchlich zum Training von Modellen der Künstlichen Intelligenz (KI) genutzt haben soll. In seiner Klage vor einem Bundesgericht in Manhattan behauptet der Herausgeber der seit dem 18. Jahrhundert ununterbrochen erscheinenden Enzyklopädie, das KI-Unternehmen habe Artikel sowie Enzyklopädie- und Wörterbucheinträge verwendet, um seinen Chatbot ChatGPT zu trainieren.
OpenAI habe unrechtmäßig fast 100.000 Artikel kopiert, um seine Sprachmodelle zu trainieren. ChatGPT liefere "nahezu wortgleiche" Kopien von Enzyklopädie-Einträgen der Britannica und halte damit Nutzer von ihrem Lexikon fern, das inzwischen nur noch online erscheint.
"Zurück in die Zukunft"-Schauspieler Matt Clark ist gestorben
Matt Clark ist tot. Der US-amerikanische Schauspieler, der mehr als sechs Jahrzehnte im Filmgeschäft tätig war, starb am Sonntag in seinem Haus in Austin, Texas. Er wurde 89 Jahre alt. Als Todesursache nannte seine Frau Sharon Mays gegenüber dem Branchenmagazin "Variety" Komplikationen nach einer Rückenoperation. Tochter Amiee Clark, selbst Produzentin, bestätigte dem "Hollywood Reporter", ihr Vater habe sich einige Monate zuvor den Rücken gebrochen.
Clark war das, was man in Hollywood einen Charakterdarsteller nennt - einer jener Schauspieler, der keine Hauptrolle braucht, um eine Szene zu beherrschen. Über 120 Film- und Fernsehproduktionen umfasste seine Karriere, die Anfang der 1960er-Jahre begann und erst 2014 ihren Abschluss fand. Breit bekannt beim jüngeren Publikum wurde er 1990 als Barkeeper in "Zurück in die Zukunft III" - ausgerechnet jener Teil der Zeitreise-Trilogie, der seine Figuren in den Wilden Westen verschlug. Sein letzter Leinwandauftritt war 2014 in der Western-Komödie "A Million Ways to Die in the West".
Ex-Kanzler Scholz schreibt ein Buch - und es "soll auf keiner Seite langweilig sein"
Ex-Kanzler Olaf Scholz schreibt an einem Buch und kommt damit nach eigenen Angaben gut voran. "Das läuft sehr gut", sagte der SPD-Politiker beim Literaturfestival Lit.Cologne in Köln. "Ich hab' mir ganz fest vorgenommen, dass das Buch auf keiner Seite langweilig ist." Er wolle kein Buch schreiben, das nur verschenkt werde.
Zum Inhalt sagte Scholz, dass es "Erinnerungen sein sollen, die sich mit der Politik beschäftigen". Sein eigenes politisches Leben habe begonnen, als er mit 17 Jahren in die SPD eingetreten sei.
Trump verplappert sich: Krankheit eines Abgeordneten preisgegeben
Präsident Donald Trump hat sich mal wieder verplappert. Auf einer Pressekonferenz sagte er, dass das Leben des republikanischen Abgeordneten Neal Dunn aufgrund einer Herzerkrankung in Gefahr war, bevor er sich auf wundersame Weise erholt und damit die ohnehin schon knappe republikanische Mehrheit im Repräsentantenhaus gerettet hat. "Er wäre bis Juni tot gewesen", sagte Trump.
Der Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, war von der Offenheit des Präsidenten überrascht und bemerkte: "Okay, das war zwar nicht öffentlich, aber ja, es war düster." "Es war eine lange Operation", sagte Trump anschließend. "Sie haben ihm weitere Stents eingesetzt", so Trump, woraufhin Johnson hinzufügte, dass Dunn "ein neues Leben geschenkt bekommen hat. Er hat mehr Energie als ein Mann, der halb so alt ist wie er."
Oscar-Auftritt befeuert Liebes-Gerüchte um Al Pacino
Bahnt sich hier etwa wieder etwas an oder sind die beiden längst ein Paar? Al Pacino und Noor Alfallah haben am Sonntagabend die Vanity Fair Oscar Party in Los Angeles gemeinsam besucht - und verlassen. Bilder zeigen den Hollywoodstar und seine über 50 Jahre jüngere Ex-Freundin Seite an Seite auf dem Heimweg vom Los Angeles County Museum of Art, wo die berühmte Aftershowparty der Academy Awards stattfand.
Offiziell gelten der Schauspieler und die Produzentin seit 2023 als getrennt. Kurz nach der Geburt ihres gemeinsamen Sohnes Roman im Juni 2023 - Pacinos viertes Kind, Alfallahs erstes - war die Beziehung nach rund eineinhalb Jahren zerbrochen. Laut Gerichtsdokumenten, die dem US-Medium "The Blast" vorlagen, hatte Alfallah damals sogar das alleinige Sorgerecht beantragt, Al Pacino sollte die Anwaltskosten tragen. Sein Sprecher betonte dennoch, die beiden seien "sehr gute Freunde" geblieben.
Massencrash - Hagel löst Chaos auf A1 aus
Ein heftiger Hagelschauer sorgt auf der A1 für gefährliche Straßenverhältnisse. Innerhalb weniger Sekunden verlieren mehrere Fahrer die Kontrolle über ihre Fahrzeuge. Vier Menschen müssen in naheliegende Krankenhäuser gebracht werden.
Oscar-Gewinner Michael B. Jordan feiert Triumph in Burgerkette
Michael B. Jordan hat endgültig den Olymp erklommen. Der Hollywoodstar ist bei der 98. Verleihung der Academy Awards für seine Doppelrolle im Film "Blood & Sinners" mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet worden. Nach der Gala legte er allerdings einen kurzen Zwischenstopp ein, den man von einem Star seines Kalibers nicht erwarten würde. Jordan feierte seinen Sieg mit einem Abstecher zu In-N-Out-Burger.
Via Social Media verbreitete Aufnahmen, wie etwa Clips auf Instagram, zeigen den Schauspieler in einer Filiale der US-amerikanischen Fast-Food-Kette. Jordan bestellt sich darin etwas zu essen, nimmt sich Zeit für Autogramme, posiert mit dem Goldjungen und wechselt auch ein paar Worte mit Anwesenden. Umringt wird er dabei von zahlreichen Fans, die ihn lautstark bejubeln.
BER stellt am Mittwoch Flugverkehr wegen Warnstreiks ein
Infolge eines Warnstreiks stellen die Betreiber des Hauptstadtflughafens BER den Passagier-Flugbetrieb am Mittwoch vollständig ein. Betroffen seien 445 Abflüge und Landungen mit rund 57.000 Passagieren, teilte die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg mit.
König Charles wird plötzlich zum DJ
Mit so etwas beschäftigt sich Charles III. nicht alle Tage. Der britische König ist nach Manchester gereist, um sich über das dortige Kulturangebot und die Arbeit in kreativen Jobs unterrichten zu lassen. Er besuchte am 16. März die dortigen Aviva Studios, das Zuhause von Factory International - und bewies sich dabei als DJ.
Offenbar hatte Charles sich auf den Termin gefreut, denn auf Fotos von seiner Ankunft ist er bestens gelaunt zu sehen. Die Aviva Studios sind ein Raum, in dem Menschen mit Kultur in Berührung kommen sollen. Hier gibt es nicht nur allerhand Veranstaltungen, sondern beispielsweise auch Workshops und Lernprogramme. Factory International versteht sich als ein kreatives Unternehmen, das etwa das Manchester International Festival organisiert.
Kuba hofft auf Kohle von Exil-Kubanern
Das krisengeschüttelte Kuba will in einem potenziell weitreichenden Schritt kubanischstämmigen Unternehmern in den USA geschäftliche Aktivitäten in dem kommunistisch regierten Karibikstaat erlauben. Kuba sei zu Handelsbeziehungen mit US-Unternehmen sowie mit "in den USA lebenden Kubanern und ihren Nachkommen" bereit, sagte Außenhandelsminister Oscar Pérez-Oliva in einem Interview des US-Senders NBC. US-Präsident Donald Trump hatte am Sonntag zum wiederholten Male ein Abkommen mit Kuba in Aussicht gestellt - ohne allerdings zu konkretisieren, auf welche Themen sich dieses beziehen soll.
Der nur etwa 145 Kilometer von der Südspitze des US-Bundesstaats Florida entfernte Karibikstaat unterliegt seit 1962 einem US-Wirtschaftsembargo. Durch das Embargo sind US-Investitionen in Kuba bislang weitgehend untersagt. Kuba wiederum ist mit einem Großteil der kubanischen Gemeinde in den USA bislang verfeindet. Diese politisch einflussreiche Gemeinde hat ihr Zentrum im Süden von Florida, einem bei US-Präsidenten- und Kongresswahlen besonders wichtigen Bundesstaat.
Das ist die Pech-Marie von Hollywood - 17. Oscar-Nominierungen, kein Goldjunge
Diane Warren hat bei der Oscarverleihung einen Rekord aufgestellt, auf den sie sicher gerne verzichtet hätte. Zum 17. Mal war die Songwriterin für den wichtigsten Filmpreis der Welt nominiert - und zum 17. Mal ging sie mit leeren Händen nach Hause. Der Oscar in der Kategorie "Bester Song" ging wie erwartet an "Golden" aus dem Netflix-Megahit "KPop Demon Hunters".
Diane Warren ist unter den ewigen Oscar-Verlierern nun alleinige Rekordhalterin. Vor der 98. Verleihung teilte sie sich diesen wenig schmeichelhaften Titel noch mit Greg P. Russell. Der Tonspezialist war zwar 17 Mal nominiert, seine Nominierung für "13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi" wurde 2017 wegen eines Verstoßes gegen die Kampagnenregeln jedoch aberkannt. Offiziell kommt Russell damit auf 16 Oscar-Nominierungen - ohne einen einzigen Sieg.
"Ausmisten vor dem Tod" - Buchautorin Margareta Magnusson gestorben
Die schwedische Autorin Margareta Magnusson ist im Alter von 92 Jahren verstorben. Ihr Bestseller "The Gentle Art of Swedish Death Cleaning" machte sie 2017 bekannt. Das Buch beschreibt das Konzept des "Döstädning" - der Praxis, im hohen Alter seine Besitztümer zu sortieren und zu verschenken, damit die Angehörigen nach dem eigenen Tod nicht mit dieser Last konfrontiert werden.
Das Buch erschien, als Magnusson bereits über 80 Jahre alt war; es war ihr Debütwerk und wurde zu einem internationalen Bestseller. Es wurde schließlich in mehr als 30 Ländern veröffentlicht, und sein Erfolg trug dazu bei, dass "Death Cleaning" zu einem weithin bekannten Begriff wurde.
Spahn: Chatgruppe mit AfD "keine Form der Zusammenarbeit"
Unionsfraktionschef Jens Spahn weist nach Bekanntwerden der Zusammenarbeit zwischen der EVP und Rechtsaußen-Fraktionen im Europaparlament Vorwürfe einer Zusammenarbeit mit der AfD zurück. Eine solche Chatgruppe sei "keine Form der Zusammenarbeit", sagte der CDU-Politiker in der ntv-Sendung "Blome & Pfeffer". "Der entscheidende Punkt ist: Was die AfD will, macht und tut im Brüsseler Parlament, interessiert keinen Menschen. Es ist auch nicht von Relevanz", fügte er hinzu.
Eine Recherche der Deutschen Presse-Agentur hatte ergeben, dass die EVP-Fraktion - der CDU und CSU angehören - deutlich enger mit rechten Fraktionen kooperierte als bisher bekannt. Eine dieser Fraktionen ist die ESN (Europa der souveränen Nationen), zu der die AfD gehört.
Piloten-Gewerkschaft droht auch bei Eurowings mit Streiks
Die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) droht auch bei der Lufthansa-Tochter Eurowings mit Streiks. Eine Urabstimmung ihrer Mitglieder bei dem Unternehmen habe ein eindeutiges Votum für Arbeitskampfmaßnahmen ergeben, erklärte VC. Hintergrund sind demnach gescheiterte Tarifverhandlungen zur betrieblichen Altersvorsorge. 82 Prozent der VC-Mitglieder hätten an der Urabstimmung teilgenommen, erklärte die Gewerkschaft.
94 Prozent von ihnen stimmten demnach für Streiks. "Mit diesem eindeutigen Votum erhält die Vereinigung Cockpit ein starkes Mandat der Pilotinnen und Piloten bei Eurowings, ihre Forderungen nach einer Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung konsequent weiterzuverfolgen", erklärte VC-Chef Andreas Pinheiro.
Schulausflug vor Japans Küste endet tragisch
Bei einem Schulausflug in Japan ist zu einem tödlichen Bootsunglück gekommen. Zwei Menschen kamen ums Leben, wie die Küstenwache mitteilt. Demnach starben eine 17-jährige Schülerin, die eine Rettungsweste trug, und einer der Kapitäne, der um die 70 Jahre alt war. Der Küstenwache zufolge waren insgesamt 18 Schülerinnen und Schüler aus Kyoto an Bord von zwei Booten, als diese vor der Küste der Insel Okinawa kenterten. 21 Menschen wurden gerettet, zwei von ihnen wurden in ein Krankenhaus gebracht. Zum Zeitpunkt des Unglücks wurde an der Küste Okinawas vor hohem Wellengang gewarnt. Die genaue Unglücksursache wird aber noch untersucht.
Verdi ruft für Mittwoch zu Warnstreik am BER auf
Die Gewerkschaft Verdi hat für Mittwoch zu einem ganztägigen Warnstreik am Hauptstadtflughafen BER aufgerufen. Welche Auswirkungen das auf den Flugbetrieb haben wird, ist noch offen.
Der "Ausbrecherkönig" Ludwig Lugmeier ist tot
Der ehemalige Bankräuber und Autor Ludwig Lugmeier ist tot. Er starb bereits am Montag vergangener Woche an seinem Wohnort Berlin, wie der Verbrecher Verlag mit Berufung auf Lugmeiers Lebensgefährtin mitteilte. Der in Kochel am See in Bayern geborene Schriftsteller wurde 76 Jahre alt.
Lugmeiers Leben hat selbst etwas Romanhaftes. Schon als Jugendlicher war er von Außenseitern fasziniert, wollte sich auch selbst nicht anpassen und kam früh mit dem Gesetz in Konflikt. Erstmals in Jugendhaft war er mit 17 Jahren. Später überfiel er unter anderem 1972 einen Supermarkt in München und 1973 einen Geldtransporter der Dresdner Bank. Die Rede war von einer Millionenbeute. Lugmeier galt in dieser Zeit in ganz Deutschland und darüber hinaus als gefährlicher Gangster und Ausbrecherkönig und machte immer wieder Schlagzeilen. Er floh vor der Polizei nach Mexiko, wurde 1974 gefasst und nach Deutschland ausgeliefert.
Katholische und evangelische Gemeinden schrumpfen
Das Schrumpfen der katholischen und der evangelischen Kirche in Deutschland hält ungebrochen an. Das zeigen die von der katholischen Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland veröffentlichten Statistiken für 2025.
Demnach sank die Zahl der Katholiken um etwa 550.000 auf 19,22 Millionen.
Der Hauptgrund dafür bleiben Kirchenaustritte. Deren Zahl lag mit 307.117 um gut 14.000 unter dem Vorjahreswert und war die niedrigste Zahl der vergangenen fünf Jahre. Sterbefälle sind ein weiterer Grund für den anhaltenden Rückgang.
Die Zahl der Protestanten verringerte sich noch etwas stärker um rund 580.000 auf etwa 17,4 Millionen. Die Zahl der Kirchenaustritte blieb nach der von der EKD veröffentlichten Statistik mit rund 350.000 auf dem Niveau des Vorjahres.
Air China fliegt nach sechs Jahren wieder nach Pjöngjang
Aus dem isolierten Nordkorea gibt es nur wenige Verbindungen ins Ausland. Ab Ende des Monats will Air China wieder wöchentliche Direktflüge zwischen Peking und Pjöngjang anbieten. Bisher ist unklar, ob die Flüge auch für Touristen sind.
Der Flug- und Zugverkehr zwischen den beiden Ländern war 2020 wegen der Corona-Pandemie eingestellt worden. Passagierzüge fahren erst seit letzter Woche wieder auf der Route. Touristen dürfen jedoch nicht mitfahren. Zudem gibt es seit 2023 wieder Flüge der nordkoreanischen Airline Air Koryo von Peking nach Pjöngjang. Nordkorea und Russland nahmen im vergangenen Jahr den Flug- und Zugverkehr wieder auf.
Karambolage auf Autobahn bei Hagelschauer
Die kühle Seite des Frühlings hat im Moment die Oberhand und lässt es im Norden teils kräftig hageln. Auf der Autobahn 1 bei Osnabrück führte heute Morgen anscheinend ein Hagelschauer zu einem Unfall, bei dem mehrere Autos zusammenstießen. Der Polizei zufolge waren acht Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt. Mindestens sechs Menschen seien dabei leicht verletzt worden. Zudem behandelten Einsatzkräfte einen weiteren Menschen, der im Stau über Kreislaufprobleme klagte. Unfallursache sei nach bisherigen Erkenntnissen ein plötzlich auftretender Hagelschauer gewesen, heißt es. Die Fahrbahn in Richtung Bremen war im Bereich des Rastplatzes Hasetal Ost mehr als zwei Stunden voll gesperrt.
Deutsche Skifahrer senden SOS aus Eis
Zwei deutsche Outdoorsportler sind im Bottnischen Meerbusen zwischen Finnland und Schweden in Not geraten, als sie auf der zugefrorenen Ostsee campten. Das Eis sei unter ihrem Zelt weggebrochen, schreibt der finnische Grenzschutz zu dem Notfall in der letzten Woche. Der Mann und die Frau konnten sich demnach noch auf eine stabile Eisfläche retten und einen Notruf absetzen. Zudem legten sie mit Eisbrocken die Buchstaben SOS auf das Eis. Fünf Stunden später wurden die beiden per Hubschrauber gerettet. Nach Angaben der Einsatzkräfte waren sie stark durchgefroren, ansonsten jedoch in guter Verfassung. Ihr urspünglicher Plan war es, die zugefrorene Ostsee zwischen dem finnischen Oulu und der schwedischen Stadt Luleå auf Skiern zu überqueren.
AOK meldet leichten Rückgang bei Krankheitstagen
Die Fehlzeiten aufgrund von Erkrankungen sind bei AOK-versicherten Beschäftigten im vergangenen Jahr leicht gesunken. Laut Angaben der Krankenkasse fielen Beschäftigte 23,3 Tage krankheitsbedingt aus, nachdem es im Vorjahr 23,9 Tage waren.
Der Höchststand lag bei 24,5 Fehltagen im Jahr 2022.
Die Kasse begründet das nach wie vor hohe Niveau der Fehlzeiten mit der Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, weil dadurch insbesondere kurzzeitige Erkrankungen vollständiger erfasst würden. Alle Krankschreibungen werden seitdem automatisch von den Arztpraxen an die Krankenkassen geschickt. Zuvor oblag es den Versicherten, die Papierbescheinigungen an ihre Krankenkasse zu übermitteln, was insbesondere bei kurzzeitigen Erkrankungen nicht zuverlässig geschah.
Zudem spricht die Krankenkasse von einem stetigen Anstieg von Erkrankungen mit einer Dauer von mehr als sechs Wochen. Genannt werden etwa Muskel-Skelett-Erkrankungen und psychische Erkrankungen.
Anklage beschreibt Høiby als aggressive Person ohne Respekt vor Regeln
Der Prozess gegen Marius Borg Høiby nähert sich der Entscheidung. Staatsanwalt Sturla Henriksbø hält sein Plädoyer. Darin beschreibt er den Sohn der norwegischen Kronprinzessin als Mann, der weder Frauen noch Regeln respektiert. So scheine Høiby nicht besonders interessiert daran zu sein, sich dazu zu erklären, ob Frauen es "in Ordnung finden, dass er noch einmal Sex mit ihnen hat, nachdem sie eingeschlafen sind". Der 29-Jährige ist unter anderem in vier Fällen von Vergewaltigung nach norwegischem Recht angeklagt. In allen Fällen sollen die Frauen während der Tat geschlafen beziehungsweise ein Blackout gehabt haben.
Henriksbø spricht von dem Angeklagten als "Mann mit einem Aggressionsproblem, der eifersüchtig ist und der insbesondere im Rausch außer Kontrolle geraten kann". "Er kann die Beherrschung verlieren, ausrasten, schreien. Handys und Messer werfen. Löcher in die Wand hauen." In Beziehungen lege Høiby unterschiedliche Maßstäbe für sich selbst und andere an.
Wintercomeback begräbt Alpendorf unter Schneebergen
Mittelmeerluft drückt derzeit in Massen gegen die Massive der südlichen Alpen und geht als Schnee nieder. Und das nicht zu knapp: Der Winter ist in den Regionen mit aller Härte zurück. Ganze Ortschaften werden eingeschneit. Den Bewohnern bleibt nichts, als zur Schneeschaufel zu greifen.
Verdi ruft zu ÖPNV-Warnstreiks in mehreren Bundesländern auf
Die Gewerkschaft Verdi ruft für Donnerstag in mehreren Bundesländern erneut zu Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr auf. Betroffen sind Fahrgäste in Bayern, dem Saarland, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Hamburg sowie möglicherweise in Hessen und in Bremen, wie die Gewerkschaft mitteilt. In NRW kommt es bereits am Dienstag zusätzlich zu Donnerstag in den meisten Regionen zu Warnstreiks im ÖPNV. Mehr dazu lesen Sie hier.
Brandenburger Antisemitismusbeauftragter verlässt Linkspartei
Der Brandenburger Antisemitismusbeauftragte Andreas Büttner ist aus der Linkspartei ausgetreten. Es gefalle ihm nicht, "aber es war ein notwendiger Schritt", schreibt er auf der Plattform X. Dem vorausgegangen war der Beschluss eines Antrags beim Landesparteitag der niedersächsischen Linken am Wochenende. Der Antrag trug ursprünglich die Überschrift "Ablehnung des Zionismus". Wie die "Jüdische Allgemeine" schreibt, hadert Büttner seit Längerem mit den Positionen vieler seiner Parteigenossen hinsichtlich Israel und Antisemitismus. In einem Schreiben an die Partei, das mehreren Medien vorliegt, begründet Büttner den Austritt. "Ich kann nicht länger Mitglied dieser Partei bleiben, ohne meine eigenen Überzeugungen zu verraten", wird er zitiert. Zuvor kommentierte Büttner bei X zu dem Antrag in Niedersachsen: "Die Linke entscheidet sich immer mehr dafür, dass sie weder bündnisfähig noch politisch akzeptabel ist. Und sie steht nicht an der Seite von Jüdinnen und Juden." Büttner war seit 2015 Mitglied der Linkspartei.
Die niedersächsische Linke schreibt zu dem Antrag in einer Mitteilung: "Der Antrag trug in der ursprünglichen Fassung die Überschrift 'Ablehnung des Zionismus'. Im Verlauf der Parteitagsdebatte wurde der Antrag jedoch inhaltlich umfassend geändert. Nach intensiver Diskussion wurde der Text so angepasst, dass er sich ausschließlich auf real existierende politische Ausprägungen des Zionismus bezieht und nicht auf eine abstrakte oder allgemeine Definition. Aus technischen Gründen im Antragsverfahren konnte die Überschrift des Antrags während des Parteitags leider nicht mehr entsprechend angepasst werden." Mehr dazu lesen Sie hier.
FDP-Generalsekretärin zeigt sich mit Glatze
Weil sie eine Wette verloren hat, hat sich FDP-Generalsekretärin Nicole Büttner eine Glatze rasieren lassen. Dass sie ihre Wettschulden eingelöst hat, beweist sie mit einem Video auf Instagram. Vor der Wahl in Baden-Württemberg hatte sie angekündigt, sich die Haare abrasieren zu lassen, wenn die FDP den Wiedereinzug in den Landtag nicht schafft.
Dramatische Szene in Zoo: Löwin packt Mädchen am Bein
In einem Zoo in der chinesischen Provinz Guandong kommt ein kleines Mädchen dem Löwen-Gehege so nah, dass eine Raubkatze zupackt. Bei dem Vorfall Ende Februar klammert sich die Löwin ans Bein vom Mädchen - und scheint es ins Gehege ziehen zu wollen. Ein Zoowärter verhindert das Schlimmste.
Unicredit legt offizielles Angebot für Commerzbank vor
Unicredit legt ein offizielles Übernahmeangebot für die Commerzbank vor. Die Eigner des Frankfurter Geldhauses erhalten 0,485 neue Unicredit-Papiere für jede Commerzbank-Aktie, teilt die italienische Großbank mit. Unicredit ist bereits der größte Investor bei der Commerzbank. Mehr dazu lesen Sie hier.
Große Überblickstudie zu Krafttraining zieht simples Fazit
Manche Menschen trinken einen Kaffee als Hauptprogrammpunkt ihrer Morgenroutine, andere machen noch vor dem Frühstück ein Workout. Ob dieser Zeitpunkt vorteilhaft ist, sagt eine neue Überblicksstudie über Krafttraining nicht, dafür aber, dass ein Training simpel sein kann.
Die Studie ist im Fachblatt "Medicine & Science in Sports & Exercise" erschienen. Ein Team der kanadischen McMaster University in Hamilton hat 17 Jahre nach der letzten Bestandsaufnahme dieser Art 137 Studien zu den Effekten von Krafttraining mit insgesamt mehr als 30.000 Teilnehmenden analysiert und dabei nach eigenen Angaben mehr verschiedene Menschen sowie Trainingsarten einbezogen als jemals zuvor.
Die zentralen Erkenntnisse sind: Machen und dranbleiben. "Das beste Krafttrainingsprogramm ist das, an dem man auch wirklich dranbleibt", betont Studienautor Stuart Phillips.
"Es ist weitaus wichtiger, alle großen Muskelgruppen mindestens zweimal pro Woche zu trainieren, als einem 'perfekten' oder komplexen Trainingsplan nachzujagen."
Das häufige Variieren des Trainingsplans sei für Durchschnittssportler weniger wichtig als bisher angenommen, heißt es in der Untersuchung.
Es muss nicht unbedingt ein Fitnessstudio sein. Trainieren lässt sich zum Beispiel auch mit dem eigenen Körpergewicht, mit Gummibändern oder Hanteln.
Die größten positiven Effekte seien festzustellen, wenn man von keinerlei Krafttraining auf irgendeine Art von Krafttraining wechsele, schreiben die Autoren.
Taskforce will mit Mineralölkonzernen "Klartext" sprechen, Iran-Krieg bringt EU-Minister zusammen – das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!
Die neue Woche beginnt mit diesen Terminen:
In Berlin tagt eine von der Koalition eingesetzte Taskforce zu steigenden Preisen für Sprit und Energie infolge des Iran-Krieges. Dazu werden auch der Präsident des Bundeskartellamts und Vertreter von Mineralölkonzernen erwartet. Angesichts der deutlich gestiegenen Spritreise haben Politiker den Mineralölkonzernen "Abzocke" vorgeworfen. Die Branche weist dies zurück. Bei der Sitzung wolle man "mit den Mineralölkonzernen Klartext sprechen", sagt SPD-Fraktionsvize Armand Zorn, der die Arbeitsgruppe zusammen mit Unionsfraktionsvize Sepp Müller koordiniert.
In Brüssel treffen sich die EU-Außenminister, um über den Iran-Krieg zu sprechen. Es geht um die Auswirkungen des Kriegs auf die Energiepreise sowie um mögliche Fluchtbewegungen. Auch wollen sie darüber beraten, ob und wenn ja, wie die EU zu einer Deeskalation beitragen kann.
Gut zwei Monate nach dem Bruch der SPD/BSW-Koalition in Brandenburg wollen SPD und CDU ihr neues Bündnis besiegeln. Dazu werden die Parteispitzen im Landtag den Koalitionsvertrag unterschreiben.
Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy steht wegen der Libyen-Affäre ab heute in einem Berufungsprozess vor Gericht. In erster Instanz war der 71-Jährige wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden.
Im Vergewaltigungs-Prozess gegen den Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit wird das Plädoyer der Staatsanwaltschaft erwartet. Seit Anfang Februar war vor einem Gericht in Oslo über die Vorwürfe gegen Marius Borg Høiby verhandelt worden.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beginnt eine fünftägige Reise durch drei Staaten Lateinamerikas. Erste Station wird Panama sein.
Mein Name ist Heidi Ulrich, ich darf Sie im "Tag" nachrichtlich durch die erste Tageshälfte begleiten. Sie erreichen mich über heidi.ulrich(at)ntv.de.
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei Instagram fällt weg
Meta schafft die Option für Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in Instagram-DMs ab. "Ende-zu-Ende-verschlüsselte Nachrichten auf Instagram werden nach dem 8. Mai 2026 nicht mehr unterstützt", heißt es auf einer Hilfeseite von Instagram. Zur Begründung sagt ein Meta-Sprecher laut Medienberichten, dass nur sehr wenige Nutzer die verschlüsselte Kommunikation in Instagram-DMs überhaupt aktiviert hätten. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung soll sicherstellen, dass zum Beispiel ein Chat von niemandem außer vom Absender und Empfänger gelesen werden kann - auch nicht vom Anbieter eines Messengers. Dem Meta-Supportbereich zufolge haben Nutzer die Möglichkeit, von der Änderung betroffene Chats, die sie behalten wollen, herunterzuladen. Mehr dazu lesen Sie hier.
Trump macht Druck: "Glaube, dass in Kuba sehr bald etwas passieren wird"
In den letzten Wochen hat US-Präsident Donald Trump bereits mehrfach angedeutet, es könnte zu einem Regierungswechsel in Kuba kommen oder ein Abkommen mit dem sozialistischen Land geschlossen werden. Nun äußert er sich erneut in diese Richtung gehend. "Kuba will auch einen Deal machen, und ich denke, wir werden ziemlich bald entweder einen Deal machen oder tun, was auch immer wir tun müssen", sagt Trump am Sonntag (Ortszeit) vor Journalisten. "Wir werden uns zuerst um den Iran kümmern, bevor wir uns mit Kuba befassen", sagt er. "Ich glaube, dass in Kuba sehr bald etwas passieren wird", fügt der US-Präsident hinzu. Ihm zufolge verhandelt Washington mit Havanna. Die kubanische Regierung bestätigte am Freitag erstmals Gespräche mit Vertretern der USA zur "Lösung von bilateralen Differenzen".
Nach dem Sturz des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduros ließ der US-Präsident die Öllieferungen Venezuelas an Kuba unterbinden. Staaten, die Erdöl an den Karibikstaat liefern, drohte er mit zusätzlichen US-Zöllen. Die Ölblockade verschärfte die Wirtschaftskrise in dem Karibikstaat.