Der Tag
16. November 2018
imageHeute mit Uladzimir Zhyhachou und Volker Petersen
Zum Archiv
22:51 Uhr

Das war Freitag, der 16. November 2018

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Das war zu erwarten: Die bombastische Serie "Babylon Berlin" hat einen Bambi gewonnen - nicht zu Unrecht, würde ich sagen. (Foto: dpa)

Gerade erfahren wir noch, dass Deutschland aus der Nations League absteigt. Tja. Ich muss mir noch überlegen, wie ich das finde. Selbst bei sorgfältiger innerer Begutachtung vermag ich nur Gleichgültigkeit zu entdecken. Und selbst die ist mir egal. Sie merken: Es wird Zeit fürs Wochenende! Diese Artikel stießen heute auf großes Interesse:

Ich hoffe, Sie haben einen schönen Abend und erfreuen sich eines schönen Wochenendes. Gute Nacht!

Das war Freitag, der 16. November 2018
22:19 Uhr

Trump ehrt Elvis Presley posthum mit höchster Medaille

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Jack Soden, der Chef der "Elvis Presley Enterprises" nahm die Ehrung von Trump entgegen. (Foto: AP)

Elvis Presley kann beim Singen von "You ain't nothing but a hounddog" nicht an Donald Trump gedacht haben, wenn es so wäre, hätte dieser ihn vermutlich auch nicht posthum geehrt. Der US-Präsident zeichnete den King of Rock'n'Roll nun mit der Freiheitsmedaille aus, der höchsten zivilen Auszeichnung der Vereinigten Staaten. Die Auszeichnung gehe an einen der beliebtesten Künstler, der je gelebt habe, sagte Trump.

Der Präsident würdigte den tiefen Patriotismus des Musikers, der sich auf der Höhe seines Ruhmes dazu entschlossen gehabt habe, in den Streitkräften zu dienen. Im Gegensatz zu Trump übrigens, der sich während des Vietnam-Kriegs krank schreiben ließ. Wie auch immer, wir schließen uns den Glückwünschen an und möchten nun noch einmal "Hounddog" hören.

Trump ehrt Elvis Presley posthum mit höchster Medaille
21:47 Uhr

90-Millionen-Euro-Jackpot geknackt - deutsche Gewinner

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(Foto: picture alliance/dpa)

Ich gehe mal davon aus, dass Sie nicht einer der beiden deutschen Gewinner des Euro-Jackpots sind, sonst würden Sie wahrscheinlich nicht hier mitlesen. 90 Millionen Euro wurden auf fünf Gewinner verteilt, zwei aus Deutschland (aus Hamburg und Hessen), je einer aus Spanien, Italien und Finnland. Jeder bekommt 18 Millionen Euro. Die Gewinnzahlen lauteten 13, 15, 18, 39 und 45. Die Zusatzahlen waren 5 und 6. Zehn Wochen lang hatte niemand richtig getippt.

90-Millionen-Euro-Jackpot geknackt - deutsche Gewinner
21:27 Uhr

Gottschalk bekommt Überraschungsbambi

Thomas Gottschalk hat eine harte Woche hinter sich - sein Anwesen in Kalifornien ist niedergebrannt, während er in Deutschland war. Er selbst gibt sich in der Öffentlichkeit tapfer, sagt, es gebe Schlimmeres. Auch bei der gerade laufenden Bambi-Verleihung hielt er es so. Er sagte ein paar Worte, nachdem die Schauspielerin Liv Tyler auf der Bühne aufgetaucht war und ihm einen Trost-Bambi, Verzeihung, Sonder-Bambi, überreichte. Sehenswerter war allerdings sein vorangegangener Auftritt mit Sofia Loren gewesen, der glamouröser und unterhaltsamer wirkte als alles, was zuvor so dargeboten wurde. Aber hey, das ist nur meine Meinung, die muss man nicht teilen.

Gottschalk bekommt Überraschungsbambi
20:58 Uhr

ICE hält nicht in Spandau - Baerbock beschwert sich

Diesmal trifft es nicht Wolfsburg, sondern Berlin-Spandau - ein ICE hat den planmäßigen Halt in dem Berliner Bezirk im äußeren Westen überschlagen. Nun beschwert sich ein prominenter Fahrgast: Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock. Sie war an Bord des ICE 1046 von Mönchengladbach nach Berlin-Ostbahnhof. Ihre Kinder haben nicht zusteigen können, obwohl sie reservierte Plätze hatten, twitterte sie. Aussteigen habe sie auch nicht mehr können. Der Zug sei zu voll gewesen, hatte die Bahn mitgeteilt. Daher habe man nicht in Spandau gehalten. Aber was ist mit den Leuten, die dort ausgestiegen wären? Hätten die nicht wieder Platz geschaffen? Mmh.

ICE hält nicht in Spandau - Baerbock beschwert sich
20:30 Uhr

Trump: Chinesen haben mir Liste geschickt

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Trump hält den Druck auf die Chinesen aufrecht. (Foto: REUTERS)

Es deutet sich eine Lösung im Handelsstreit zwischen den USA und China an - beziehungsweise gerade nicht. Es ist so: US-Präsident Trump hat vorhin mitgeteilt, dass die Chinesen ihm eine Liste mit Dingen geschickt hätten, bei denen sie bereit seien einzulenken. Doch ihm sei das noch nicht genug. Es sei eine "ziemlich vollständige Liste" mit 142 Punkten, allerdings fehlten noch "vier oder fünf große Dinge". Trump sagte: "Es ist für mich einfach noch nicht akzeptabel." Man darf gespannt sein, wie und ob der selbsterklärte "größte Dealmaker aller Zeiten" die Sache deichselt.

Trump: Chinesen haben mir Liste geschickt
20:06 Uhr

Stars treffen zur Bambi-Verleihung ein

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Thomas Gottschalk erschien mit Sophia Loren. (Foto: dpa)

Blitzlicht und roter Teppich: Die Verleihung der Bambi-Trophäen hat am Abend eine Reihe von Stars angelockt, darunter Marie Bäumer, Claudia Michelsen, Heino Ferch, Lars Eidinger und Maria Furtwängler. Die Schweizer Schauspielerin Liselotte Pulver sollte bei der Fernsehgala in Berlin für ihr Lebenswerk geehrt werden. Auch die Filmdiven Sophia Loren und Penelope Cruz sowie Entertainer Thomas Gottschalk hatten sich angekündigt.

Stars treffen zur Bambi-Verleihung ein
20:00 Uhr

Videos des Tages

Videos des Tages
19:20 Uhr

Trump soll Mueller-Fragen beantwortet haben

Robert Mueller ist der US-Sonderermittler, der untersucht, ob es vor der Präsidentschaftswahl 2016 Verbindungen zwischen Donald Trump oder seinem Wahlkampfteam und Russland gab. Nun heißt es, der US-Präsident habe schriftlich Fragen Muellers beantwortet. Präsident Trump habe dies selbst gesagt, melden mehrere Nachrichtenagenturen. Trump sagte demnach, das Beantworten der Fragen sei ihm "sehr leicht" gefallen. "Man muss immer vorsichtig sein", habe er hinzugefügt. Er habe die Antworten Müller aber noch nicht zurückgeschickt.

Trump soll Mueller-Fragen beantwortet haben
19:06 Uhr

Baby zwei Jahre lang versteckt - auch im Kofferraum

Weil sie ihr Baby fast zwei Jahre lang unter anderem im Kofferraum eines Auto versteckt hat, ist eine Frau in Frankreich zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden - davon drei auf Bewährung.

  • Wie France Info berichtete, brachte sie das Mädchen im November 2011 zur Welt, ohne dass es jemand mitbekam. Zu dieser Zeit hatte sie bereits mehrere Kinder. Sie verheimlichte die Geburt, versteckte das Kind in einem ungenutzten Raum des Hauses - und dann schließlich auch im Kofferraum.

  • Sie versorgte das Kind in regelmäßigen Abständen. Angeblich habe es nicht geweint - deshalb habe es niemand gehört. Das Auto parkte sie in der Garage oder auf einem Parkplatz in der Nähe des Hauses. Schließlich fanden Angestellte einer Autowerkstatt das Mädchen nackt und dehydriert im Kofferraum des Wagens.

  • "Mir ist klar, dass ich ihr viel angetan habe und dass ich mein kleines Mädchen nie wieder sehen werde", sagte die Mutter der kleinen Séréna während des Prozesses und bat um Verzeihung. Das kleine Mädchen lebt demnach in einer Pflegefamilie

Baby zwei Jahre lang versteckt - auch im Kofferraum
18:34 Uhr

San Francisco erstickt im Qualm der Waldbrände

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Von der Skyline San Franciscos ist kaum etwas zu sehen - so dicht ist der Smog derzeit. (Foto: AP)

In San Francisco herrscht dicke Luft und das ist ausnahmsweise keine Metapher auf Streit in der Lokalpolitik. Nein, die Waldbrände im Norden Kaliforniens sind schuld - sie verpesten die Luft auch in der Großstadt am Pazifik.

  • Die Gesundheitsbehörden der Stadt gaben wegen der "sehr ungesunden Luftqualität" die höchste Warnstufe aus: Alle öffentlichen Schulen blieben am Freitag geschlossen, die berühmten offenen Straßenbahnen stellten ihren Betrieb ein. Die Bewohner wurden aufgerufen, in geschlossenen Räumen zu bleiben.

  • Die Luftqualität erreichte in etwa das Niveau von Smog-geplagten Städten in China oder Südostasien. Fotos in den sozialen Netzwerken zeigten eine von dickem Smog verhüllte Golden Gate Bridge. Um sicher zu gehen, dass die Menschen sich nur in geschlossenen Fahrzeugen fortbewegten, war der Busservice auf Anweisung von Bürgermeisterin London Breed kostenlos.

San Francisco erstickt im Qualm der Waldbrände
18:09 Uhr

Höchster Staudamm der Welt in Betrieb genommen

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Der höchste Staudamm der Welt steht nun in Tadschikistan. (Foto: dpa)

Er ist 335 Meter hoch, kostete 3,2 Milliarden Euro und steht in Tadschikistan: Der neue höchste Staudamm der Welt in der Stadt Rogun. Er ist 30 Meter höher als der bisherige Rekordhalter, ein Wasserkraftwerk in der chinesischen Provinz Sichuan. Der Staudamm in Tadschikistan soll die Energieproduktion des Neun-Millionen-Einwohner-Landes auf 3600 Megawatt verdoppeln. Präsident Emomali Rachmon, seit rund einem Vierteljahrhundert im Amt, weihte das Bauwerk heute ein, indem er auf einen großen Knopf drückte, Lieder erklingen ließ und tadschikische Fahnen wehen ließ. Noch ist das Projekt allerdings eine riesige Baustelle.

Höchster Staudamm der Welt in Betrieb genommen
17:51 Uhr

May ernennt neuen Brexit-Minister

Im Gesundheitsministerium hat die britische Premierministerin Theresa May ihren neuen Brexit-Minister gefunden. Der dortige Staatssekretär Stephen Barclay wurde heute vorgestellt, nachdem sein Vorgänger Dominic Raab gestern aus Protest gegen den Entwurf für das Austrittsabkommen mit der EU zurückgetreten war.

May ernennt neuen Brexit-Minister
17:42 Uhr

AKK "grundsätzlich" auch zu Kanzlerschaft bereit

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Kramp-Karrenbauer gestern bei der ersten CDU-Regionalkonferenz in Lübeck. (Foto: imago/Agentur 54 Grad)

Dass mit "AKK" Annegret Kramp-Karrenbauer gemeint ist, muss man nicht mehr erklären, oder? Die CDU-Generalsekretärin und Bewerberin für den Parteivorsitz hat nun eingeräumt, dass sie natürlich auch an der Kanzlerschaft interessiert ist.

  • "Wenn ich mir das grundsätzlich nicht vorstellen könnte, müsste ich vom Parteivorsitz die Finger lassen", sagte sie dem "Stern".

  • In einem Interview mit dem "Spiegel" hatte sie ihren Konkurrenten Friedrich Merz davor gewarnt, den Spitzenposten in der Partei nur als Vehikel für den Einzug ins Kanzleramt anzusehen.

  • Wenn sie zur CDU-Chefin gewählt werde, wolle sie mehr innerparteiliche Demokratie wagen als Kanzlerin Angela Merkel, sagte Kramp-Karrenbauer. "Es war viel zu oft so, dass in der CDU die normative Kraft des Faktischen regiert hat. Die Regierung hat entschieden und die Partei durfte nur noch sagen: Gut, dann machen wie es eben so."

Mein Kollege Hubertus Volmer hat übrigens einen "Kandidatencheck" geschrieben. Empfehlung.

AKK "grundsätzlich" auch zu Kanzlerschaft bereit
17:34 Uhr

Merkel stellt sich Chemnitzer Bürgern

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(Foto: REUTERS)

Im August bestimmte kaum ein Thema die Nachrichten so wie die Vorfälle in Chemnitz. Nachdem Migranten einen Mann getötet hatten, jagten Rechtsradikale Ausländer durch die Stadt - was bundesweit für Erschütterung und Empörung sorgte. Chemnitz liegt in Sachsen - und das ganze Bundesland schien in den vergangenen Monaten eine Bastion der Merkel-Gegner zu sein. Nun ist die Kanzlerin für einen Bürgerdialog in die Stadt gekommen. Zurzeit beantwortet sie Fragen der Menschen und stellt sich Kritik. Das können Sie hier bei uns im Livestream verfolgen.

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Merkel stellt sich Chemnitzer Bürgern
17:15 Uhr

Weißes Haus muss CNN-Reporter wieder zulassen

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In dieser Szene sei zu sehen, wie Acosta eine Praktikantin tätlich angreife, hatte das Weiße Haus behauptet - viele Beobachter hatten lediglich gesehen, dass er das Mikrofon festhielt und nicht abgeben wollte. (Foto: dpa)

Im Streit CNN gegen das Weiße Haus zieht Letzteres den Kürzeren: Ein US-Bundesrichter hat heute angeordnet, den ausgeschlossenen Reporter des Nachrichtensenders, Jim Acosta, wieder zuzulassen. Das Weiße Haus hatte Acostas Akkreditierung in der vergangenen Woche bis auf Weiteres suspendiert, nachdem US-Präsident Donald Trump und der Journalist bei einer Pressekonferenz verbal aneinandergeraten waren.

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Weißes Haus muss CNN-Reporter wieder zulassen
17:03 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

Schlagzeilen zum Feierabend
16:41 Uhr

Hafturlaub endet nach 68 Minuten

Ob der Mann in seiner Zelle Tag ein Tag aus davon träumte, mal wieder so richtig schnell über die Autobahn zu rasen? Jedenfalls hat ein 53-Jähriger genau das gemacht, nachdem er seinen Hafturlaub in Bielefeld angetreten hatte.

  • Auf der Autobahn 1 sei er eine Stunde später prompt mit Tempo 131 statt der erlaubten 80 Stundenkilometer gemessen worden. Die Polizisten stoppten den flotten 53-Jährigen. Der hatte zwar Pass und Urlaubsschein dabei, aber keinen Führerschein.

  • Den reiche er gerne nach, erklärte er den Polizisten. Deren Nachfrage im Bielefelder Gefängnis habe dann für Heiterkeit gesorgt: Der Mann verbüße gerade 80 Tage Haft wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, hieß es dort. Der Hafturlaub wurde nach 68 Minuten widerrufen, der Mann festgenommen und ins nächste Gefängnis gebracht.

Hafturlaub endet nach 68 Minuten
16:02 Uhr

Schröder greift US-Botschafter scharf an

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(Foto: picture alliance/dpa)

In letzter Zeit ist Altkanzler Gerhard Schröder wieder öfter öffentlich aufgetreten - und nun hat er schon wieder ein Interview gegeben, diesmal der Nachrichtenagentur Reuters. Darin attackiert er ungewohnt deutlich die USA.

  • "Wir können uns nicht gefallen lassen, dass wir wie ein besetztes Land behandelt werden", sagte der SPD-Politiker. "Wenn ich mir das Agieren des amerikanischen Botschafters in Deutschland so anschaue, habe ich den Eindruck, er versteht sich eher als Besatzungsoffizier denn als Botschafter der Vereinigten Staaten in einem souveränen Staat."

  • Deutschland müsse sich in dieser Situation nach Verbündeten umschauen, die ähnliche Interessen hätten. Ihm falle da natürlich China ein. "Es ist doch zwangsläufig so, dass diejenigen enger zusammenrücken müssen, die von den Konflikten betroffen sind, die von den Vereinigten Staaten ausgehen", sagte der Altkanzler.

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Schröder greift US-Botschafter scharf an
15:42 Uhr

Pflanzen bieten besseren Explosionsschutz

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Eiben bieten den besten Schutz vor Explosionen zeigen Tests. (Foto: Wikimedia Commons / Paul Hermans)

Wie schützt man Plätze vor Terroranschlägen? Ich denke da gleich an diese dicken Betonklötze, die nach dem Lkw-Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz an vielen Orten aufgestellt wurden. Doch die Universität der Bundeswehr hat nun noch eine andere Idee: Pflanzen. Tests zeigen, dass mit bestimmten Gewächsen der Druck von Explosionswellen um bis zu 45 Prozent reduziert werden kann.

  • Von Bäumen oder Sträuchern ausgebremst würde sich die Druckwelle weniger verheerend auswirken. Die Wissenschaftler hatten im September Sprengversuche auf einem Testgelände bei Berlin unternommen.

  • Unterschiedliche Pflanzen wurden dabei in fünf Metern Entfernung zu einer Ladung von fünf Kilogramm des Sprengstoffs TNT platziert. Den besten Schutz boten Eiben, die den Druck um 45 Prozent abschwächten.

  • Auftraggeber der Tests war das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Die Behörde beschäftigt sich nach Angaben der Universität mit Sicherheitskonzepten für Innenstädte.

Pflanzen bieten besseren Explosionsschutz
15:24 Uhr

Migranten-Karawane erreicht US-Grenze

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(Foto: REUTERS)

Sie haben Grenzen überschritten, Wüsten durchquert und Berge überwunden: Nach rund einem Monat sind Tausende Migranten aus Mittelamerika fast am Ziel. Heute werden rund 4000 Mitglieder der sogenannten Migranten-Karawane in Tijuana erwartet. Etwa 1600 Mittelamerikaner sind bereits in der Stadt an der Grenze zum US-Bundesstaat Kalifornien.

  • Die Menschen aus Mittelamerika haben in den vergangenen Wochen Tausende Kilometer zu Fuß, auf Lastwagen und in Bussen zurückgelegt. Sie fliehen vor der bitteren Armut und der Gewalt durch Jugendbanden in ihrer Heimat.

  • Die sogenannten Maras erpressen Schutzgeld, kontrollieren ganze Stadtviertel und zwangsrekrutieren Jugendliche. Am Grenzübergang El Chaparral trugen sich rund 150 Mittelamerikaner in eine Liste für Interviews bei den US-Behörden ein, um Asyl zu beantragen.

Im zurückliegenden US-Wahlkampf hatte vor allem US-Präsident Trump bei seinen Wählern Ängste vor diesen Migranten geschürt. Er sprach von einer drohenden Invasion, so als ob es sich um bewaffnete Kämpfer gehandelt hätte.

Migranten-Karawane erreicht US-Grenze
14:59 Uhr

3100 Jahre alter Bronzeschatz in Querfurt sichergestellt

"Sachsen-Anhalt" war jetzt für die Überschrift zu lang, aber dort befindet sich die oben erwähnte Stadt Querfurt. Dort wurde nun ein 3100 Jahre alter Bronzeschatz sichergestellt. Ja, "sichergestellt", denn er wurde nicht irgendwo ausgegraben, sondern bei einer Hausdurchsuchung entdeckt.

  • Es handelt sich um eine Bronzetasse, drei bronzene Anhänger sowie 94 Beschläge aus Bronze.

  • "Das ist ein Opferfund, die Stücke wurden als Opfer an die Götter im Boden vergraben", sagte Landesarchäologe Harald Meller bei der Präsentation im Landesmuseum Halle. "Beschläge und Anhänger gehörten zu einem Pferdegeschirr, das Leder ist natürlich nicht mehr vorhanden."

  • Die Stücke wurden Mitte September auf einer Internetplattform zum Kauf angeboten. Ein ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger wurde darauf aufmerksam und benachrichtigte das Landesmuseum.

3100 Jahre alter Bronzeschatz in Querfurt sichergestellt
14:24 Uhr

Schichtwechsel

Über die Autorin

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Die Woche hat es in sich gehabt. Brexit-Drama, Regionalkonferenz, Feuersbrunst in Kalifornien. Schauen wir mal, was der Freitag noch so bringt. Ich heiße Volker Petersen und begleite Sie nun bis zum Abend durch den Tag. Erreichbar bin ich unter volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter. Auf geht's!

Schichtwechsel
14:21 Uhr

Israel ernennt christlichen Araber zum Botschafter

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George Deek wird Israel in Baku vertreten. (Foto: AP)

Israel hat erstmals einen christlichen Araber zum Botschafter des jüdischen Staates ernannt. George Deek soll Israel ab Sommer 2019 im schiitisch-islamisch geprägten Aserbaidschan vertreten.

  • Deek wurde in einer christlich-arabischen Familie im Tel Aviver Stadtteil Jaffa geboren. Er studierte internationales Recht an der Georgetown University in Washington und arbeitete seit 2007 als Anwalt in Israel. Aktuell ist er Berater des Generaldirektors im Außenministerium in Jerusalem.

  • Ein Sprecher des Außenministeriums bezeichnete Deeks Ernennung als Symbol für "die Integration von Israelis mit verschiedenen Hintergründen in die Repräsentation des Staates".

  • Deek ist der einzige christliche Mitarbeiter im israelischen Außenministerium.

Israel ernennt christlichen Araber zum Botschafter
13:47 Uhr

Cora Schumacher: Entwarnung aus dem Krankenhaus

Cora Schumacher liegt im Krankenhaus. Die Rennfahrerin und Moderatorin hat sich auf Instagram mit einem Bild aus dem Krankenbett gemeldet und ihre Fans in große Aufregung versetzt.

  • Die Ex-Frau von Ralf Schumacher postete auf Instagram ein Selfie, das sie mit geschlossenen Augen, tief ins Gesicht gezogenem Basecap und ausgestrecktem Mittelfinger im Krankenbett zeigt.

  • Zu dem aussagekräftigen Bild schreibt sie: "Guten Abgang auf Propofol gehabt. Mir ist da was auf den Magen geschlagen."

  • Fans sprachen ihr in den Kommentaren ihr Mitgefühl aus und wünschten gute Besserung.

  • Allzu große Sorgen müssen sie sich jedoch nicht machen, denn bevor die Spekulationen losgingen, erklärte Cora lieber gleich selbst in einem Kommentar, weshalb sie im Krankenhaus liegt: "Leute, es ist alles gut, es war lediglich eine Magenspiegelung. Kein Grund zur Sorge." Das erklärt dann auch den Einsatz des Narkosemittels Propofol.

Cora Schumacher: Entwarnung aus dem Krankenhaus
13:14 Uhr

AfD-Spitze stellt sich hinter Weidel

In der Affäre um Parteispenden aus dem Ausland hat sich die AfD-Parteispitze hinter Fraktionschefin Alice Weidel gestellt. In einer Erklärung, die bei einer Sitzung in Magdeburg veröffentlicht wurde, hieß es: "Der Bundesvorstand sieht keinerlei Verschulden bei Frau Dr. Alice Weidel." Alle vorübergehend eingegangenen Zahlungen seien von der Partei zurückgezahlt worden, heißt es weiter. Zuvor hatte Weidel die Vorwürfe zurückgewiesen.

Weidels AfD-Kreisverband am Bodensee hatte zwei Großspenden in Höhe von 130.000 Euro aus der Schweiz und 150.000 Euro aus den Niederlanden erhalten. Das Geld wurde später nach Angaben aus der Partei fast vollständig zurücküberwiesen.

Laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" hatte auch der AfD-Landesverband Nordrhein-Westfalen im Frühling 2016 offenbar 49.000 Euro von derselben niederländischen Stiftung bekommen. Das Geld sei allerdings umgehend zurücküberwiesen worden, sagte der damalige Landesschatzmeister in NRW, Frank Neppe, der "Süddeutschen Zeitung".

AfD-Spitze stellt sich hinter Weidel
12:31 Uhr

Patient ersticht Pfleger - Täter auf der Flucht

Ein Patient einer Einrichtung für psychisch Kranke hat im Berliner Stadtteil Wedding einen Pfleger mit einem Messer niedergestochen und tödlich verletzt. Der 39-Jährige erlag wenig später seinen Verletzungen.

Der Angreifer ist nach der Attacke auf der Flucht. Viele Beamte suchen in der Umgebung des Heims nach dem Messerstecher, die Polizei warnt vor einem Kontakt.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Patient ersticht Pfleger - Täter auf der Flucht
12:24 Uhr

ARD stellt "Lindenstraße" ein

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Schlechte Nachricht für "Lindenstraße"-Fans: 2020 kommt das Aus für die Kult-Serie. (Foto: picture alliance/dpa)

Die Fernsehserie "Lindenstraße" wird nach 34 Jahren beendet. Die Fernsehprogrammkonferenz der ARD habe sich mehrheitlich gegen eine Verlängerung des Produktionsvertrags entschieden, teilte der WDR in Köln mit. Die letzte Folge soll im März 2020 laufen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

ARD stellt "Lindenstraße" ein
12:17 Uhr

Das ist das "Jugendwort des Jahres"

"Ehrenmann" beziehungsweise "Ehrenfrau" ist das "Jugendwort des Jahres" 2018. So werde jemand bezeichnet, der etwas Besonderes für einen tut, erklärte der Langenscheidt-Verlag in München.

2017 wurde der Ausdruck "I bims" ausgewählt, ein Synonym für "Ich bin" und "Ich bin's". Die jährliche Wahl ist eine Werbeaktion des Verlags.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Das ist das "Jugendwort des Jahres"
11:59 Uhr

Kamel im Schneesturm überrascht Autofahrer

Ein "Wüstenschiff" im Schneesturm hat Autofahrer im Osten des US-Staats Pennsylvania in den USA überrascht. Zahlreiche Videos und Fotos zeigten ein Kamel, genauer ein Dromedar, das alleine am Rand einer verschneiten Straße stehend, unaufgeregt die Autos betrachtete. "Keine große Sache, nur ein Kamel auf (Route) 309 im Schneesturm", griffen die Medien einen Tweet einer Autofahrerin auf. Die Polizei konnte nach diesen Angaben vorerst nicht nach dem Rechten sehen und die Frage nach dem "Wohin" des Kamels beantworten, da die Beamten mit unzähligen Unfällen auf den schneeglatten Straßen beschäftigt waren.

Kamel im Schneesturm überrascht Autofahrer
11:27 Uhr

Frankreich warnt vor neuem kalten Krieg

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Frankreichs Finanzminister Le Maire findet den Handelkrieg zwischen China und den USA "einfach dumm". (Foto: picture alliance/dpa)

Frankreich warnt im Handelskonflikt zwischen China und den USA vor einem neuen kalten Krieg. Dieser könne nur durch eine Reform der Welthandelsorganisation (WTO) vermieden werden, sagte der französische Finanzminister Bruno Le Maire bei der Eröffnung einer Handelskonferenz des Ministeriums.

  • "Das wirkliche Risiko liegt nun darin, dass es zu einem kalten Krieg kommt zwischen China und den USA, aus dem alle Länder - auch Europa - als Verlierer hervorgehen." Dieser Handelskrieg sei wirtschaftlicher Selbstmord für die Welt. "Er ist einfach dumm", so der französische Finanzminister.

  • Die WTO müsse ihre lähmende Haltung überwinden und sicherstellen, dass weltweite Handelsregeln von allen beachtet werden, sagte Le Maire.

  • Die USA und China haben sich in ihrem Streit gegenseitig mit Zöllen im Volumen von mehreren Hundert Milliarden Dollar überzogen. Die USA drohen zudem mit weiteren Importabgaben.

Frankreich warnt vor neuem kalten Krieg
11:17 Uhr

Ergebnis von Hessen-Wahl im Grundsatz bestätigt

Nach dem endgültigen Ergebnis der Landtagswahl in Hessen können CDU und Grüne rechnerisch weiterregieren. Nach Auszählungspannen am Wahlabend brachten Nachzählungen keine Veränderung bei der Sitzverteilung im Landtag mit sich, wie der Landeswahlleiter in Wiesbaden mitteilte. Die Abstimmung des Wahlausschusses über das Ergebnis steht noch aus.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze auf n-tv.de

Ergebnis von Hessen-Wahl im Grundsatz bestätigt
10:51 Uhr

Elton John begeistert mit Werbespot

Ein berührender Weihnachtsspot mit Elton John ist zum Klickhit im Internet geworden. Das Video, das eine britische Warenhauskette auf Youtube gestellt hat, wurde innerhalb eines Tages über vier Millionen Mal angeschaut.

Das Video beginnt damit, dass Elton John zu Weihnachten an seinem Klavier sitzt, und zeigt dann in nachgestellten Szenen seine Karriere rückwärts - untermalt mit dem Hit "Your Song". Am Ende sieht man, wie der kleine Elton ein Weihnachtsgeschenk von seiner Mutter bekommt: Es ist das Klavier, an dem John zu Beginn des Clips sitzt. "Manche Geschenke sind mehr als nur ein Geschenk", heißt es am Ende.

Elton John begeistert mit Werbespot
10:33 Uhr

Dutzende Tote bei Brand eines Busses in Simbabwe

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Erst vergangene Woche waren 47 Menschen bei einem Bus-Unfall ums Leben gekommen. (Foto: imago/Xinhua)

Beim Brand eines Busses in Simbabwe sind mindestens 42 Menschen ums Leben gekommen. Das Feuer wurde nach ersten Erkenntnissen durch die Explosion einer Gasflasche ausgelöst, die offenbar einem Fahrgast gehörte, wie Polizeisprecherin Charity Charamba sagte.

Erst vergangene Woche waren beim Zusammenstoß zweier Fernbusse in dem südafrikanischen Land mindestens 47 Menschen ums Leben gekommen.

Dutzende Tote bei Brand eines Busses in Simbabwe
10:33 Uhr

Seehofer tritt am 19. Januar als CSU-Chef zurück

CSU-Chef Horst Seehofer will den Parteivorsitz am 19. Januar abgeben - an dem Tag soll auf einem Sonderparteitag ein neuer Vorsitzender gewählt werden. Zu seiner Zukunft als Bundesinnenminister machte der 69-Jährige in einer schriftlichen Erklärung keine Angaben.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Seehofer tritt am 19. Januar als CSU-Chef zurück
09:50 Uhr

Das ist das teuerste Werk eines lebenden Künstlers

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David Hockney ist der teuerste lebende Künstler der Welt. (Foto: picture alliance / Johannes Schm)

Bei der Versteigerung eines Kultgemäldes des britischen Malers David Hockney ist ein neuer Rekord für das Werk eines lebenden Künstlers erzielt worden. "Portrait of an Artist (Pool with two figures)" wurde in New York für rund 90 Millionen Dollar versteigert, wie das Auktionshaus Christie's mitteilte.

Damit wurde der bisherige Rekordpreis für das Werk eines lebenden Künstlers deutlich übertroffen. Den Rekord hielt bislang die Skulptur "Balloon Dog (Orange)" des US-Künstlers Jeff Koons. Es war 2013 bei einer Auktion in New York für 58,4 Millionen Dollar versteigert worden.

Das ist das teuerste Werk eines lebenden Künstlers
09:18 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

Schlagzeilen am Morgen
09:07 Uhr

Video zeigt offenbar Küblböcks Sprung ins Meer

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Daniel Küblböck wird seit dem 9. September vermisst. (Foto: picture alliance/dpa)

Seit dem 9. September gilt DSDS-Star Daniel Küblböck offiziell als vermisst. Er soll in den frühen Morgenstunden über Bord gegangen sein. Eine anschließende Suchaktion blieb erfolglos. Doch was genau sich an Bord des Kreuzfahrtschiffs AIDALuna abspielte, ist bislang immer noch nicht abschließend geklärt. Jetzt äußerte sich erstmals die zuständige Staatsanwaltschaft in Passau über ein Überwachungsvideo, das der Behörde vorliegt.

Gegenüber der Münchner "TZ" berichtet der Oberstaatsanwalt Walter Feiler, dass auf der Aufnahme eine Person zu sehen sei, die ins Wasser springt. Weitere Personen seien nicht zu sehen: "Die Qualität dieses Videos ist nicht sehr gut, es ist schwarz-weiß und relativ undeutlich." Man sehe aber, dass jemand ins Wasser springt und gehe davon aus, dass es sich um Küblböck handele: "Es passt auch auf die Uhrzeit."

Mehr dazu lesen Sie hier.

Rat und Nothilfe

  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222 oder 116-123, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111; Mo-Sa von 14 bis 20 Uhr)
  • Auf den Seiten der Deutschen Depressionshilfe sind Listen mit regionalen Krisendiensten und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige, um die Situation und die Versorgung Depressiver zu verbessern. Sie bieten Depressiven ein E-Mail-Beratung als Orientierungshilfe an.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).
Video zeigt offenbar Küblböcks Sprung ins Meer
08:39 Uhr

Weidel äußert sich zur AfD-Spendenaffäre

AfD-Fraktionschefin Alice Weidel hat alle Vorwürfe gegen sie in der Spendenaffäre ihrer Partei zurückgewiesen.

  • Die Anschuldigungen seien ihr bisher nur aus den Medien bekannt, teilte Weidel mit. "Ich weise diese Vorwürfe mit Entschiedenheit zurück. Sie entbehren jeder Grundlage und stellen den Versuch dar, mich persönlich und politisch zu diskreditieren." Die in den Medien berichteten Sachverhalte seien "in wesentlichen Punkten falsch, unvollständig und tendenziös".

  • Weidel erklärte weiter: "Ich werde - auch im Interesse meiner Partei - mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln an der Aufklärung der betreffenden Sachverhalte mitwirken." Sie habe einen Anwalt mit der Aufarbeitung und der Vorbereitung einer Stellungnahme gegenüber den Behörden beauftragt. Bis dahin werde sie sich nicht zu Details äußern.

  • Weidels AfD-Kreisverband am Bodensee hatte zwei Großspenden aus der Schweiz und den Niederlanden erhalten, die möglicherweise gegen das Parteiengesetz verstoßen haben. Die Staatsanwaltschaft hat deswegen Vorermittlungen eingeleitet.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Weidel äußert sich zur AfD-Spendenaffäre
08:14 Uhr

Leopard tötet vierjähriges Mädchen

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Der Lebensraum der Tiere wird immer kleiner - dadurch kommen sie den Wohnorten der Menschen näher. (Foto: imago/Xinhua)

Ein Leopard hat in Nepal ein vierjähriges Mädchen getötet.

  • Das Kind hatte vor dem Haus der Familie in einem Dorf in Zentral-Nepal gespielt, als das Tier angriff.

  • Die Vierjährige wurde in ein Krankenhaus gebracht, dort aber für tot erklärt.

  • Die von der Landwirtschaft lebende Familie des Mädchens wohnt in der Nähe eines Waldes.

  • Weil Wildtiere wegen Abholzung und anderer Eingriffe ihre natürliche Umgebung verlassen, kommen Begegnungen mit Menschen in Nepal immer wieder vor - besonders am Rande von Wäldern und Nationalparks.

Leopard tötet vierjähriges Mädchen
07:42 Uhr

P. Diddys Ex stirbt mit 47

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Kim Porter und P. Diddy haben drei gemeinsame Kinder. (Foto: picture alliance/dpa)

Das amerikanische Model Kim Porter, das mit Rapstar Sean "P. Diddy" Combs drei Kinder hat, ist tot. Eine Sprecherin des Musikers bestätigte den Tod der 47-Jährigen.

  • Porter und Combs hatten sich im Jahr 2007 getrennt. Sie haben zusammen einen erwachsenen Sohn und elf Jahre alte Zwillingstöchter.

  • Über die Todesursache gibt es von offizieller Seite noch keine Angaben.

  • Bei der Polizei sei am Donnerstag ein Notruf aus Porters Haus in Toluca Lake im Bezirk Los Angeles eingegangen, wie das Portal "TMZ.com" berichtete. Sie hätten das 47-jährige Model leblos vorgefunden.

P. Diddys Ex stirbt mit 47
07:10 Uhr

Rote-Khmer-Anführer erstmals wegen Genozids verurteilt

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Nuon Chea ist auch als "Bruder Nr. 2" bekannt. Er ist der ehemalige Chefideologe der Roten Khmer und Stellvertreter von Pol Pot, Kambodschas "Bruder Nr. 1". (Foto: picture alliance / dpa)

Ein Sondertribunal in Kambodscha hat erstmals Vertreter des Rote-Khmer-Regimes wegen Völkermordes verurteilt.

  • Der einstige Rote-Khmer-Chefideologe Nuon Chea und Ex-Staatschef Khieu Samphan wurden des Genozids schuldig gesprochen und zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt.

  • Das von den Vereinten Nationen unterstützte Sondertribunal in Phnom Penh sprach Nuon Chea nun wegen Völkermordes an den Cham-Muslimen und an ethnischen Vietnamesen schuldig.

  • Khieu Samphan wurde wegen Völkermordes an ethnischen Vietnamesen verurteilt.

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Rote-Khmer-Anführer erstmals wegen Genozids verurteilt
06:58 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Ehrenfrauen und liebe Ehrenmänner,

Sie haben schon einen glucose-haltigen Kaffee in der Hand und wollen wissen, was heute alles AF wichtig wird? Mega! Dann lindnere ich jetzt lieber und erkläre, worum es geht. Der Langenscheidt-Verlag gibt heute das "Jugendwort des Jahres" bekannt. Seit Ende August standen in einer Online-Abstimmung 30 Begriffe zur Auswahl, die zeigen sollen, wie Jugendliche heute reden. 1,5 Millionen Stimmen wurden abgegeben. Dabei konnte aus Wörtern wie "lindnern", also lieber etwas gar nicht zu machen als etwas schlecht zu machen, "AF" ("as fuck") - Betonung, wie besonders etwas ist - oder Ehrenmann/Ehrenfrau (Gentleman, Lady, jemand, der etwas Besonderes für dich tut) gewählt werden. Der Favorit der Teilnehmer ist "verbuggt" - für etwas, das voller Fehler ist.

Auch das wird heute wichtig:

  • Drei Monate nach der tödlichen Messerattacke auf einen Deutschen, Demonstrationen und fremdenfeindlichen Übergriffen besucht Bundeskanzlerin Angela Merkel heute Chemnitz. Sie wolle sich vom Engagement von Menschen für ein respektvolles und tolerantes Zusammenleben in der Stadt einen persönlichen Eindruck machen, hieß es.

  • Mit großer Spannung wird in der CSU die Ankündigung von Chef Horst Seehofer zum Ende seiner Amtszeit erwartet. Der 69-Jährige will im Laufe des Tages den Fahrplan für seinen Abschied von der Parteispitze bekannt geben.

  • Nach einem turbulenten Tag in London mit mehreren Rücktritten aus dem Kabinett scheint das kürzlich vorgestellte Brexit-Abkommen auf der Kippe zu stehen. Die britische Premierministerin Theresa May verteidigte den Deal zwar energisch, doch es ist unklar, wie sie dafür eine Mehrheit im Parlament erreichen will. Möglich ist auch, dass sie sich einer Misstrauensabstimmung in der eigenen Fraktion stellen muss.

Über den Autor

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Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag!

Das wird heute wichtig
06:23 Uhr

Viel Sonne zum Start ins Wochenende

Auch heute geht es zum Teil mal wieder mit leichtem Frost oder Bodenfrost los, was wiederum besonders auf Brücken und an Bahnübergangen zu Reifglätte führen kann. Außerdem wabern bevorzugt in der Mitte und im Süden sowie in Richtung Niedersachsen mitunter dichte Nebelfelder mit Sichtweiten unter 100 Meter. Dafür wird es später für die meisten von uns ein richtig schöner Tag, denn die Dunst- und Nebelschwaden lösen sich mehrheitlich auf. Einzig in den Nebellöchern im Süden bleibt es häufiger trüb. Und auch im äußersten Osten kommen von Polen ein paar kompaktere Wolkenfelder heran. Die Temperaturen bringen es im Dauernebel maximal auf 3 bis 5, sonst auf 7 bis 13 Grad.

Die weiteren Aussichten: morgen nach frostiger Nacht oft freundlich oder sonnig bei 3 bis 11 Grad. Am Sonntag werden die Wolken dann zahlreicher, es bleibt aber noch trocken. Dabei sind höchstens noch 2 bis 10 Grad und es weht ein kalter Ostwind, der uns dann zum Start in die neue Woche den Frühwinter bringt. Einen guten Start in den Tag und ein schönes Wochenende wünscht Ihr Björn Alexander.

Viel Sonne zum Start ins Wochenende
06:01 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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