Das war Mittwoch, der 19. Juli 2017
Und das ist heute passiert: Im NSU-Prozess wurden die Plädoyers auf die kommende Woche verschoben. "Prozessuale Anträge" bringen die Planung offenbar durcheinander. Außerdem ist in Deutschland die Aufregung groß, weil die britischen Royals, William und Kate, zu Gast sind. In Berlin besuchten sie unter anderem eine Plattenbausiedlung in Marzahn. In den USA will Präsident Trump unbedingt Obamacare ein Ende setzen. Deswegen sollen seine Senatoren nun auf ihre Sommerpause verzichten. Und: Der deutsche Sprintstar Marcel Kittel hat bei der Tour de France aufgegeben. Zuvor war er schwer gestürzt und hatte sich eine schmerzhafte Verletzung an der Schulter zugezogen.
Diese Meldungen haben Sie heute außerdem - laut Ranking - gerne gelesen:
Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht!
Senior überschlägt sich und fährt weiter
Ein 93-Jähriger hat sich mit seinem Auto auf einer Bundesstraße in Thüringen überschlagen und ist dann einfach weiter gefahren. Auf einem Parkplatz nahe der Unfallstelle im Altenburger Land hielt er schließlich an. Zwar verletzte sich der Mann nicht schwer, wurde aber im Krankenhaus behandelt. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar. Der Fahrer war von der Straße abgekommen und mit seinem Auto gegen eine Leitplanke gestoßen, dann überschlug sich sein Fahrzeug.
Bosnische Eltern nennen Kinder Mazda und Rambo
In Bosnien-Herzegowina diskutieren die Menschen derzeit über sehr ungewöhnliche Vornamen für Kinder. Die Zeitung "Dnevni avaz" führt einige der strittigen Namen auf: Die Rede ist von Herkula nach dem antiken Held Herkules (Herakles), Mazda nach der entsprechenden Automarke, Dijamant, Rambo oder Tarzan. Ein heute zweijähriger Junge heiße Odisej in Anspielung auf die Abenteuer des antiken Königs Odysseus, ein Sohn trage den Namen des englischen Fußballclubs Everton. Den Namen Osmerando konnte das Blatt nicht erklären.
Trump will, dass Senatoren auf Urlaub verzichten
US-Präsident Donald Trump will unbedingt die Verabschiedung eines Reformplans für das Gesundheitswesen noch in diesem Sommer erreichen. Der Senat sowie er selbst sollten dafür die Sommerpause aussetzen und "die Stadt nicht verlassen", sagte Trump bei einem Treffen mit 49 Senatoren seiner Republikanischen Partei. Allerdings wird sein Appell wohl nicht fruchten. Denn in den vergangenen Tagen hatten vier republikanische Senatoren ihren Widerstand gegen den vorliegenden Gesetzentwurf erklärt. Wegen der knappen Mehrheit der Republikaner in der Kongresskammer fehlen damit die notwendigen Stimmen für den Plan.
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Flugzeug muss wegen zu großer Hitze umkehren
Wegen zu großer Hitze am Zielort musste ein Airbus der Lufthansa umkehren. Im irakischen Erbil waren es 45 Grad. Deshalb musste das Flugzeug mit 118 Passagieren an Bord nach einem Zwischenstopp zum Tanken im türkischen Ankara nach Frankfurt zurückkehren. "Sicherheit hat oberste Priorität", sagte eine Lufthansa-Sprecherin. Bei den Flugzeugen gebe es Limits, was die Verträglichkeit der Außentemperatur betreffe. Der Airbus A320 ist nach den Sicherheitsrichtlinien der Airline nur bis 44 Grad zugelassen.
Polizei korrigiert Angaben zu Schorndorf
Die Polizei hat ihre ursprünglichen Angaben zu den Vorfällen auf dem Schorndorfer Volksfest korrigiert. Offenbar stand in der Nacht zu Sonntag eine Gruppe von nur etwa 100 Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Polizei feindselig gegenüber. Ursprünglich war von 1000 Menschen die Rede gewesen. Insgesamt wurden während des Volksfests "Schorndorfer Woche" 53 Straftaten zur Anzeige gebracht, davon ereigneten sich 28 Delikte in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Neun Sexualdelikte wurden angezeigt, bei drei Fällen erhärtete sich der Anfangsverdacht jedoch nicht.
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Neues Leben für 1260 Kilometer lange Handelsader
Geht es etwa vorwärts in Westafrika? Eine 1260 Kilometer lange Zugverbindung zwischen Burkina Faso und der Elfenbeinküste wird in den kommenden Jahren modernisiert. Die Regierungen der beiden westafrikanischen Staaten vereinbarten, dass die Arbeiten an der veralteten Handelsader zwischen ihren Hauptstädten Ouagadougou und Abidjan am 15. September beginnen sollen.
Allerdings: Dies war bereits vor zwei Jahren schon einmal angekündigt worden, ohne dass weitere Schritte folgten.
Videos des Tages
Polizei zieht betrunkenen LKW-Fahrer aus dem Verkehr
Die Polizei in Hessen hat einen sturzbetrunkenen Sattelzugfahrer aus dem Verkehr gezogen. Zuvor hatten Zeugen den 45-Jährigen beobachtet, aller er in Bischofsheim aus seinem Führerhaus stürzte. Ein Atemalkoholtest ergab dann, dass der Mann 4,74 Promille intus hatte. Die Beamten beschlagnahmten den Führerschein des Mannes. Der Lastwagen musste von einem Ersatzfahrer abgeholt werden.
Inder statten Züge mit Solarzellen aus
Die Inder wollen unbedingt ihr gigantischen Eisenbahnnetzes modernisieren – und setzen dabei auch auf Sonnenenergie. Auf dem Dach eines Passagierzugs in Neu Delhi wurden nun Solarmodule angebracht, die im Inneren der Waggons Lampen, Belüftungsanlagen und Anzeigetafeln betreiben sollen. In den kommenden sechs Monaten sollen vier weitere Züge mit den Modulen ausgestattet werden. Jeder mit grüner Energie ausgestattete Zug soll auf diese Weise rund 21.000 Liter Diesel jährlich einsparen.
Fast jeder zweite deutsche Raucher möchte aufhören
"Na dann tut es doch!", möchte man ihnen zurufen. Aber so einfach scheint das nicht zu sein (obwohl ich das als Ex-Gelegenheits- und jetzt Nichtraucher nicht nachvollziehen kann):
Fast jeder zweite deutsche Raucher möchte aufhören.
Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hervor.
44 Prozent der Raucher wollen sich demnach gern vom Glimmstängel verabschieden.
Unter Frauen ist der Wunsch nach einem Rauchstopp ausgeprägter als bei Männern.
Finder fährt alte Granate zur Polizei
Ein Spaziergänger hat in Rheinland-Pfalz eine alte Granate im Wald gefunden. Er hat sie mitgenommen, in seinem Kofferraum verstaut und dann zur Polizei gefahren. Die Polizei war darüber aber gar nicht so glücklich. Sie bezeichnete den Vorgang gar als "ganz schlechte Idee". Denn auch verrostete Kriegswaffen können noch explodieren. Deswegen wurde der Parkplatz der Polizeidienststelle auch umgehend gesperrt und der Kampfmittelräumdienst gerufen. Die Spezialisten brachten die französische Granate schließlich zum Entschärfen weg. Wer solche Waffen findet, solle die Polizei lieber rufen, anstatt sie zur Dienststelle zu transportieren, so die Beamten.
Türkei warnte BKA vor möglichem Erdogan-Attentat
Türkische Sicherheitsbehörden sollen das Bundeskriminalamt (BKA) vor dem G20-Gipfel vor einem angeblichen Mordanschlag auf Präsident Recep Tayyip Erdogan gewarnt haben. Darüber berichtet die "Welt". Die Türken warnten, dass sich die Attentäter als Polizisten tarnen könnten. Doch die deutschen Sicherheitsbehörden sahen offenbar keinerlei Grund, die Sicherheitsmaßnahmen noch weiter zu erhöhen.
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Dieser Wunsch blieb Sahra Wagenknecht verwehrt
Und hier noch eine Meldung zu Sahra Wagenknecht: In einem Interview mit der Zeitschrift "Bunte" verriet sie, dass sie gerne ein Kind gehabt hätte. Diese "Leerstelle" bleibe, sagte die Ehefrau von Oskar Lafontaine. Irgendwann sei es leider zu spät gewesen. "Und vorher ging es mir wie vermutlich vielen Frauen, die im Beruf sehr eingespannt sind: Man denkt, man hat noch viel Zeit. Und dann verfliegen die Jahre und plötzlich stellt man fest: Es ist vorbei", so die 48-Jährige.
Straftäter verrät sich durch Küsschen
Wer mit Haftbefehl gesucht wird, sollte Polizisten besser keine Küsschen zuwerfen. Diese Erfahrung musste ein 31-Jähriger in Dortmund machen. Der Mann hatte zwei im Streifenwagen vorbeifahrenden Polizisten Kussmünder zugeworfen. Den Beamten erschien das Lächeln des Manns recht ironisch und seine Geste ziemlich übertrieben. Also kontrollierten sie ihn. Und siehe da: Es stellte sich heraus, dass gegen den Dortmunder ein Haftbefehl vorlag. Folgerichtig nahmen die Beamten ihn mit zur Wache.
Schlagzeilen zum Feierabend
Kelly-Family-Bus wird versteigert
Der legendäre Tour-Bus der Kelly Family kommt unter den Hammer. Das niederländische Internet-Auktionshaus Catawiki bietet den britischen Doppeldeckerbus, Baujahr 1957, an. Das Startgebot liegt bei 11.000 Euro. Angeblich soll in dem Bus alles funktionieren. Allerdings fehlt mittlerweile der charakteristische Schriftzug "The Kelly Family". Außerdem hat der jetzige Eigentümer das Fahrzeug in eine mobile Kneipe umgewandelt. In dem Bus gibt es also mittlerweile eine Bar mit Zapfanlage und Sitzbänken.
Inhaftierte Minirock-Trägerin ist wieder frei
Die einen sahen es als lang ersehnten Tabubruch, die anderen als schweren Verstoß: Ein Model trug in einer historischen Festung in Saudi Arabien einen Minirock und ein bauchfreies T-Shirt. Ein Video davon verbreitete sich am Wochenende rasant im Netz. Die Sittenwächter des Landes fanden die Kleidung der Frau jedoch alles andere als normal. Die Frau wurde festgenommen, gegen sie wurden Ermittlungen wegen "unzüchtiger Kleidung" aufgenommen. Nun berichtet CNN, dass die Frau inzwischen wieder frei ist. Der Sender beruft sich auf ein Statement des saudi-arabischen Ministeriums für Kultur und Information.
Düsseldorfer Rheinkirmes wegen Unwetters geräumt
Die Düsseldorfer Rheinkirmes muss wegen einer Unwetterwarnung unterbrochen werden. Das Fest ist eines der vier größten Volksfeste in Deutschland. Kurz darauf setzte ein Gewitter über dem Gelände ein. Zudem werden starke Windböen erwartet.
Update 17:43 Uhr: Auch in Köln wütet aktuell ein Unwetter. Es gibt starke Gewitter und heftigen Regen. Teilweise sind Straßen überflutet. Auch eine U-Bahn-Station lief voll Wasser. Am Flughafen Köln/Bonn musste der Flugbetrieb für 90 Minuten unterbrochen werden. Insgesamt starteten 15 Flüge verspätet, bei 14 Flügen verzögerte sich die Landung.
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Rätsel um Gletscher-Leichen ist gelöst
Gestern hatten wir noch darüber berichtet, dass in den Schweizer Alpen zwei mumifizierte Leichen gefunden wurden. Es wurde bereits gemutmaßt, dass es sich bei den Leichen um ein Ehepaar handeln könnte, die seit 1942 als vermisst galt. Ein DNA-Analyse beweist nun: Es handelt sich tatsächlich um die Eheleute Dumoulin. Der 40-jährige Schumacher und seine 37 Jahre alte Frau kamen offenbar durch einen Sturz in eine Gletscherspalte ums Leben.
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Gericht: Zeckenbiss ist kein Dienstunfall
Ein Polizist ist der Ansicht, dass er während seines Dienstes im September 2013 von einer Zecke gebissen wurde. Deswegen möchte er, dass der Biss als Dienstunfall anerkannt wird. Jetzt wies auch das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster die Berufung des Mannes gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln aus der ersten Instanz ab. Die Richter des OVG konnten sich zwar vorstellen, dass sich der Beamte mit Wohnsitz in der Eifel den Biss bei einem Einsatz zugezogen hat. "Aber wir können auch nicht ausschließen, dass es in der Freizeit passiert ist", sagte der Vorsitzende Richter in der Begründung. Eine Folgeerkrankung wie eine Borreliose hatte der Polizist bislang übrigens nicht.
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Münchner Feuerwehr steht in Flammen
Die Einsatzkräfte waren zwar sicherlich schnell vor Ort, dennoch konnten sie nicht verhindern, dass ein Brand bei der Feuerwehr im Münchner Stadtteil Freimann einen Millionenschaden anrichtete. Das Feuer beschädigte drei Fahrzeuge sowie Schutzausrüstungen. Nun müssen Statiker prüfen, ob das Haus weiterhin tragfähig ist. Die Ursache für den Brand ist noch unklar.
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Kittel gibt bei Tour de France auf
Der Traum des deutschen Spritstars Marcel Kittel ist geplatzt. Er musste bei der Tour de France aufgeben. Während der 17. Etappe war er in einen Massensturz verwickelt und verletzte sich an der Schulter. Der Ausstieg ist für den 29-Jährigen besonders bitter. Denn immerhin hatte er fünf Tour-Etappen gewonnen.
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William und Kate sind endlich in Berlin
Endlich sind sie da! Der britische Prinz William und seine Frau Herzogin Kate sind mittlerweile in Deutschland eingetroffen. Sie haben auch schon das Brandenburger Tor besucht. Im Anschluss werden sie sich das Holocaust-Mahnmal ansehen. Außerdem stehen noch Besuche bei Helfern des Vereins Straßenkinder und der Robert-Enke-Stiftung auf dem Programm, ein Treffen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und eine Gartenparty in der britischen Botschaftsresidenz in Grunewald. Und dann geht es auch schon weiter nach Heidelberg und Hamburg.
Schichtwechsel
Mein Kollege Kai Stoppel ist soeben Richtung Sonne von dannen gezogen. Nun übernehme ich, Kira Pieper, und begleite Sie bis in den späten Abend hinein. Ob ich es auch schaffen werde, sie mit dem Wichtigsten – und Kuriosestem – auf dem Laufenden zu halten? – Wir werden sehen.
Naher Stern sendet seltsame Signale
Seit fast 60 Jahren suchen Forscher nach Signalen von außerirdischen Zivilisationen - bisher ohne Erfolg. Nun meldet das Arecibo-Radioteleskop auf Puerto Rico ungewöhnliche Signale von einem nahen Stern:
Von dem roten Zwerg Ross 128 empfingen Forscher auffällige Radiosignale.
Die Radiopulse waren wiederkehrend, und zwar in beinahe regelmäßigen Abständen.
Die Ursache für die Signale ist noch unklar.
In Frage kommen: Strahlungsausbrüche auf dem Stern, andere Objekte im Sichtfeld, Satelliten im Erdorbit.
Oder doch intelligente Aliens? Mehr dazu verrät Ihnen meine Kollegin Andrea Schorsch, wenn Sie diesen Link anklicken.
Gartenbesitzer warnt Dieb vor giftigen Früchten
Ein Gartenbesitzer in Osterode am Harz sorgt sich um die Gesundheit eines "Strauchdiebes":
Grund ist das Verschwinden zahlreicher Johannisbeeren aus seinem Garten.
Der Mann habe die Polizei eingeschaltet, da er den Strauch mit einem selbst zusammengestellten Schädlingsbekämpfungsmittel behandelt habe, teilten die Beamten mit.
Die Auswirkungen des Verzehrs der am Montag gestohlenen Früchte seien aber nicht bekannt.
"Der Geschädigte hat kein Interesse an einer Verfolgung des Diebstahls, ihm geht es in erster Linie darum, den Dieb zu warnen", heißt es im Polizeibericht.
So sind sie, die Harzer - immer hilfsbereit. Schöne Grüße übrigens in den Oberharz!
Aufregung in China über sexistischen Audi-Werbespot
Internetnutzer in China werfen Audi wegen einer Gebrauchtwagen-Werbung Sexismus vor. Der Werbefilm, der millionenfach im Internet angeklickt wurde, zeigt eine Schwiegermutter, welche die Braut wie einen Gebrauchtwagen auf grobe Weise äußerlich "durchcheckt".
Der Spot sei "abscheulich", schrieb eine Nutzerin auf dem twitterähnlichen Dienst Weibo, wo das Video über 500.000 Mal geteilt wurden. Viele Nutzer sprachen von Sexismus, einige riefen zu einem Boykott gegen die Marke auf. Audi teilte mit, dass die Werbung vom chinesischen Joint-Venture-Partner produziert worden sei und distanzierte sich deutlich.
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Polizei bestätigt Folter an G8-Demonstranten
Die Polizei in Italien hat erstmals offiziell eine Mitschuld an der Polizeigewalt gegen Demonstranten am Rande des G8-Gipfels in Genua 2001 eingeräumt. "Ich sage klar und deutlich, dass es Folter gab", sagte der italienische Polizeichef Franco Gabrielli der Tageszeitung "La Republicca". Gabrielli sprach über die damaligen Vorfälle, einen Monat nachdem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte Italien zum zweiten Mal wegen des brutalen Vorgehens der Polizisten verurteilt hatte.
Spannungen mit der Türkei verschärfen sich
Der Streit zwischen Deutschland und der Türkei erreicht eine neue Stufe: Laut dem Auswärtigen Amt wurde der türkische Botschafter in Berlin einbestellt. Zudem bricht Außenminister Sigmar Gabriel seinen Urlaub aufgrund der Verhaftungen von Menschenrechtlern in der Türkei ab.
Mehr dazu lesen Sie gleich auf n-tv.de
Massive Störungen im Bahnverkehr in NRW
Bahnkunden dürften mit den Augen rollen:
Eine Stellwerkstörung sorgt im Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen für massive Verspätungen und Zugausfälle.
Der Düsseldorfer Hauptbahnhof wurde von zahlreichen Fernzügen nicht mehr angefahren.
In Köln und im Ruhrgebiet waren Züge mit bis zu zwei Stunden Verspätung unterwegs.
Der genaue Grund für die Störung sei noch unklar, sagte ein Bahnsprecher. Es gebe aber Probleme mit der Stromversorgung auf der stark befahrenen Strecke zwischen Düsseldorf und Köln.
"Cindy aus Marzahn" kehrt zurück - ohne Perücke
Sie heißt Ilka Bessin - die Kabarettistin, die als Cindy aus Marzahn bekannt geworden ist. Und Bessin kehrt ins Fernsehen zurück, allerdings nicht als ihr pinkes Alter Ego:
Die 45-Jährige sei ab kommender Woche als Reporterin für das RTL-Magazin "Stern TV" im Einsatz.
In ihrer Reportage-Reihe zum Thema soziale Gerechtigkeit treffe sie Menschen am Rand der Gesellschaft, teilte "Stern TV" mit.
Dazu zählten unter anderem Rentner, die unterhalb der Armutsgrenze leben, Kinder, die von ihren Familien vernachlässigt werden, und Langzeitarbeitslose, die keine Perspektive mehr für sich sehen.
Zum Auftakt der vierteiligen Reihe am Mittwoch, 26. Juli, trifft Bessin junge Obdachlose.
Die komplette Geschichte lesen Sie übrigens hier.
Leiche von Asylbewerberin bei Renovierung entdeckt
Die Umstände des Verschwindens der 21-jährigen afghanischen Asylbewerberin Tara H. sind nebulös. Nun wurde ihre Leiche bei Renovierungsarbeiten in einer Wohnung im rheinland-pfälzischen Bingen entdeckt. Sie wurde dort bereits am 1. Juli entdeckt, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten. Die Identifizierung sei "sehr schwierig" gewesen. Die junge Frau wohnte laut Staatsanwaltschaft und Polizei zuvor im rheinland-pfälzischen Rockenhausen.
Bankangestellter verspielt 320.000 Euro von Kunden
Die Sucht nach Online-Sportwetten sollen einen Bankangestellten zum Dieb gemacht haben: Der Kundenbetreuer aus dem bayerischen Haßfurt soll 320.000 Euro veruntreut haben. Der 28-Jährige flog auf, weil ein Kunde im Januar bemerkte, dass ein Teil seines angelegten Geldes fehlte. Er benachrichtigte die Bank, die ihren Mitarbeiter überführte. Der Angestellte gestand, kündigte und begab sich in Therapie, wie die Polizei mitteilte.
Schlagzeilen am Mittag
Ziege bricht mit Kopfstoß in Büro ein
Ziegen sind oft unangenehme Zeitgenossen: Sie meckern viel und sind für ihre Bockigkeit bekannt. Und ein Vorfall aus dem US-Bundesstaat Colorado dürfte das Image der Tiere nicht gerade aufpolieren. Mit einem kräftigen Rammstoß verschaffte sich eine Ziege Zugang zu einem Büro in der Stadt Louisville. Eine Überwachungskamera überführte das Tier, welches laut Polizei von einer nahe Farm geflüchtet sein soll. Über seine Motive ist jedoch nichts bekannt.
Maas: "Erdogan füllt Gefängnisse mit seinen Gegnern"
Wird die Bundesregierung ihren Appeasement-Kurs mit der Türkei ändern? Jedenfalls äußern sich deren Mitglieder nach der Inhaftierung des Deutschen Peter Steudtner zuletzt mit deutlichen Worten. Etwa auch Justizminister Heiko Maas:
"Wer sich für Menschenrechte einsetzt, ist kein Terrorist", sagte Maas.
"Herr Erdogan füllt die Gefängnisse mit seinen Gegnern und Kritikern. Das hat mit einem Rechtsstaat nichts mehr zu tun."
Mit Blick auf den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan sagte der Minister:
"Ihm sollte klar sein, dass er die Türkei politisch isoliert und ihr wirtschaftlich schadet."
"Game of Thrones"-Regisseur nimmt Ed Sheeran in Schutz
Ich gestehe: Ich habe die erste Folge der neuen "Game of Thrones"-Staffel nicht gesehen. Aber mir ist bekannt, dass Popstar Ed Sheeran mitgespielt hat. Sein Auftritt kam bei manchen jedoch nicht so gut an. Doch Regisseur Jeremy Podeswa verteidigt Sheeran nun:
"Ich glaube, Ed hat einen schönen Auftritt gemacht - er ist ein reizender Schauspieler und eine reizende Person", sagte Podeswa dem US-Magazin "Newsweek".
"Wenn die Leute nicht gewusst hätten wer Ed ist, hätten sie kaum zwei mal drüber nachgedacht", sagte der Regisseur der Folge."
Auf Sheerans Twitter-Account hatten eine Userin zuvor geschrieben: "Nichts reißt mich aus einer Fantasie-Welt wie ein willkürlicher Auftritt von Ed Sheeran." Ein anderer User nannte ihn den "Fürsten des fehl-am-Platz-seins". Sheeran hat seinen Account mittlerweile gelöscht - und einen neuen eröffnet.
Wagenknecht möchte Konkurrenten "ohrfeigen"
Würde die Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht diesen Gedanken Taten folgen lassen, würde der TV-Eklat um Wolfgang Bosbach dagegen sicherlich verblassen:
Denn Wagenknecht möchte manchmal am liebsten handgreiflich werden, wenn sie im Fernsehen rüde attackiert wird.
In Talkshows würden sich manche Konkurrenten so daneben benehmen, "dass man sie am liebsten ohrfeigen würde", sagte sie der "Bunte".
Auf jeden Fall eine interessante Vorstellung.
Erneut Verletzte bei Unruhen am Tempelberg
Jerusalem kommt nicht zur Ruhe: Bei erneuten Unruhen in der Nähe des Tempelbergs in Jerusalem sind in der Nacht zu Mittwoch 14 Palästinenser und zwei Polizisten verletzt worden. Hintergrund der angespannten Situation sind verschärfte Sicherheitschecks für Muslime am Tempelberg. Die Kontrollen hatte Israel am Sonntag nach einem blutigen Attentat am Freitag eingeführt.
US-Republikaner fragt Nasa nach Mars-Zivilisation
Da hat wohl einer zu viele Science-Fiction-Filme geguckt - oder zu wenige: Der republikanische US-Kongressabgeordnete Dana Rohrabacher aus Kalifornien wollte sich bei einer Anhörung zu einer anstehenden Mars-Mission der Nasa etwas genauer informieren. Seine Frage an den Nasa-Wissenschaftler Ken Farley war jedoch, hmm ... , überraschend:
Rohrabacher: "Sie haben angedeutet, dass der Mars vor Tausenden von Jahren ganz anders aussah. Ist es möglich, dass es vor Tausenden von Jahren eine Zivilisation auf dem Mars gab?"
Farley: "Also, es gibt Hinweise, dass der Mars vor Milliarden von Jahren anders aussah, nicht vor tausenden von Jahren."
Rohrabacher (unterbricht ihn): "Milliarden Jahre, ja, richtig."
Farley: "Es gibt dafür keine Hinweise, die mir bekannt wären."
Rohrabacher: "Würden Sie es ausschließen? Schauen Sie, da gibt es ein paar Menschen, aber egal."
Farley: "Ich würde sagen, das ist sehr unwahrscheinlich."
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Kroatische Küste versinkt in Gestank und Rauch
Ärgerlich für die Bewohner und alle, die gerade dort Urlaub machen: Von Gestank und dunklen Wolken als Folge von Waldbränden ist die Urlaubsregion um die kroatische Adriastadt Split heimgesucht worden. Ursache dafür seien die vielen noch glimmenden Brandnester und die brennende städtische Mülldeponie, berichteten Medien unter Berufung auf die Behörden. Die Behörden begannen die Untersuchungen zur Ursache der Brände. Während die Medien über Brandstiftung spekulierten, gab es erste Hinweise, dass überhitzte Stromleitungen die Riesenfeuer ausgelöst haben könnten.
Emma Watson bietet Finderlohn für verlorene Ringe
Warum selbst suchen, wenn man eine Horde von Fans aktivieren kann, die das für einen tun? Das hat sich möglicherweise auch die britische Schauspielerin Emma Watson gedacht:
Auf Facebook berichtet die 27-Jährige, sie habe die drei silbernen Ringe bei einem Besuch in einem Londoner Spa im Schließfach vergessen.
Sie lohnt zugleich einen Finderlohn aus für denjenigen, der ihr die Ringe zurückbringt.
Die Ringe hätten eine ganz besondere Bedeutung, so Watson: "Einer war ein Geschenk meiner Mutter."
Ich gehe mal davon aus, dass das Spa in London sich heute einer aufgebrachten Horde wütender bis empörter Fans gegenübersieht, welche Gerechtigkeit für Watson fordert.
Übrigens, wer Informationen zu den Ringe hat, möge ein E-Mail an "findthering@outlook.com" schreiben, so Watson. "Find the ring" (dt. "Finde den Ring") - da schwingt schon ein bisschen Abenteuer und Saga mit, was die Sucher zusätzlich motivieren dürfte. Na, dann viel Erfolg!
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Schlagzeilen am Morgen
Ryanair fordert dritten Flughafen für Berlin
Man könnte jetzt sagen, Berlin sollte zusehen, dass es erstmal den neuen Flughafen BER fertigstellt. Aber bei Ryanair denkt man schon weiter:
Der irische Billigflieger fordert neben Tegel und dem BER einen dritten Airport.
Berlin habe den Passagierzuwachs unterschätzt, sagte Ryanair-Manager Kenny Jacobs dem "Tagesspiegel".
Ryanair gehe davon aus, dass das Passagieraufkommen bis 2050 auf mehr als 90 Millionen Reisende steigen werde.
"Der Senat sollte sich lieber Gedanken über den Bau eines neuen Flughafens machen."
Tatsächlich gibt es bereits einen dritten Flughafen, den in Berlin-Tempelhof. Der wurde allerdings 2008 stillgelegt und dient seitdem als riesiger Park für die Berliner - eine Reaktivierung ist daher wohl, vorsichtig formuliert, eher unrealistisch.
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Argentinien verbrennt 1,8 Tonnen Kokain
Das dürfte vielen Drogenhändlern die Tränen in die Augen treiben: Argentinien will einen der größten Kokainfunde des Landes verbrennen. Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich um rund 1800 Kilo Kokain. Den größten Teil entdeckten die Ermittler vor einem Monat in der 650 Kilometer südlich von Buenos Aires gelegenen Stadt Bahía Blanca. Bei dem Fund im Wert von insgesamt über 60 Millionen Dollar (knapp 52 Millionen Euro) handelt es sich um den größten seit 25 Jahren in Argentinien. An der Verbrennung will auch der argentinische Präsident Mauricio Macri teilnehmen.
Stabiler BH bewahrt Jäger vor Prozess
Ich gebe zu, die Titelzeile der Geschichte hört sich etwas ungewöhnlich an. Aber ich kann Sie beruhigen: Sie tut es mit gutem Grund. Denn die Sache ist kurios und hat sich vor bereits fast zwei Jahren in etwa so zugetragen:
Ein Jäger hatte im August 2015 in einem Rapsfeld in Nordwestmecklenburg auf Wildschweine geschossen.
Ein Projektilteil traf eine Radlerin. Die wurde allerdings nur leicht verletzt, weil ihr Büstenhalter besonders stabil war.
Die Frau aus dem Kreis Gütersloh war an dem Abend mit Begleitung unterwegs. Sie hatte plötzlich Schmerzen im Brustbereich gespürt.
An der Stelle, an der der BH-Metallbügel saß, hatte sich laut Polizei ein blauer Fleck gebildet. Dort fand sich ein Munitionsteil.
Das Ende der Geschichte: Das Amtsgericht Wismar stellte das Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Jäger gegen eine Geldauflage ein, wie ein Sprecher des Gerichts mitteilte. Glück gehabt - und zwar beide.
Studenten landen viralen Hit mit "Medicopter"-Song
Zuerst fragt man sich: Was soll das Ganze? Doch nach vierzig Sekunden nimmt das Musikvideo von Medizinstudenten der Universität Mainz eine überraschende Wende - was auch seinen Erfolg im Internet erklären dürfte. Der Song "Medicopter Mainz17" ist beim Musikstreaming-Dienst Spotify einer der meistgeteilten Songs in Deutschland. Beim Video-Portal Youtube hat der Clip bis Mittwoch mehr als 750. 000 Aufrufe. Aber sehen Sie selbst:
Ex-Bundeswehr-Chefausbilder rügt von der Leyen
Es brodelt in der Truppe. Der ehemalige Heeres-Chefausbilder kritisiert Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Er war nach mehreren Enthüllungen über entwürdigende Aufnahmerituale und sexuelle Belästigung bei der Bundeswehr wegen zu schleppender Aufklärung abgesetzt worden.
Das Ministerium und seine Leitung hätten Soldaten und einzelne Standorte "pauschal, beständig und in einem verantwortungslosen Maße" beschädigt", sagt Ex-Chefausbilder Walter Spindler den "Stuttgarter Nachrichten".
Die Vorwürfe der Ministerin entbehrten in ihrer Absolutheit jedweder Grundlage.
Das Verwaltungsgericht Sigmaringen verhandelt heute die Klage von vier Soldaten gegen ihre Entlassung. Die Männer waren in der Kaserne in Pfullendorf in Baden-Württemberg stationiert und sollen dort an entwürdigenden Aufnahmeritualen teilgenommen haben.
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Beschwerden über Telefonwerbung nehmen drastisch zu
Jeder kennt das wohl: Auf der Arbeit klingelt das Handy, man entschuldigt sich, geht ran und dann: Jemand will einem was aufschwatzen. Ärgerlich. Und offenbar ein um sich greifendes Phänomen:
Über unerlaubte Telefonwerbung haben sich seit Januar schon fast so viele Verbraucher beschwert wie im gesamten Vorjahr.
Insgesamt gingen bei der Bundesnetzagentur im ersten Halbjahr 26.080 Beschwerden ein, wie die "Rheinische Post" berichtete.
Im Jahr 2017 waren 29.298 Verbraucherbeschweren registriert worden, schon davor hatte es einen Zuwachs gegeben.
Generell darf niemand zu Werbezwecken angerufen werden, ohne dass er vorher ausdrücklich zugestimmt hat - diese Zustimmung darf auch nicht zu Beginn des Telefonats nachträglich eingeholt werden.
Münchner Amokläufer besuchte Grab von Tugce
Eine seltsame Verbindung zwischen zwei jungen Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen in die Schlagzeilen gerieten. Die Hintergründe sind zudem noch völlig unklar - und bleiben es wohl auch:
Der Amokläufer von München hat gut ein Jahr vor seiner Tat das Grab der in Offenbach getöteten Studentin Tugce Albayrak besucht.
David S. fuhr am 25. Mai 2015 zum Friedhof im osthessischen Bad Soden-Salmünster. Das teilte die Münchner Staatsanwaltschaft mit.
Dabei machte der spätere Todesschütze Fotos des Grabs.
Zeugenaussagen zufolge äußerte sich David S. mehrmals abfällig über die Studentin und machte sich über ihren Tod lustig.
Auto kracht frontal in Tanklaster
Erneut ist ein Tanklastwagen in einen gefährlichen Vorfall verwickelt: Der Laster und ein Auto sind nahe Tübingen frontal ineinandergekracht. Der 44-jährige Autofahrer wurde nach dem Unfall am Dienstagnachmittag schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte. Der 34 Jahre alte Lkw-Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Der mit 34.000 Liter Benzin und Diesel beladene Tanklaster wurde abgeschleppt. Am Montag bereits war ein Tanklaster wegen einer drohenden Explosion - und einer Heldentat - in die Schlagzeilen geraten.
Roboter durchsucht Atomruine in Fukushima
Auch mehr als sechs Jahre nach dem Super-Gau im japanischen Atomkraftwerk Fukushima weiß niemand genau, wo sich der geschmolzene Brennstoff befindet. Nachdem Reaktor 1 und 2 bereits abgesucht wurden, folgt Reaktor 3. Allerdings ist das aufgrund hoher Strahlung kein Job für Menschen:
Ein Roboter soll nach geschmolzenem Brennstoff suchen.
Die Maschine ist 30 Zentimeter lang und 13 Zentimeter breit.
Der mit Kameras ausgerüstete Roboter soll sich in dem verstrahlten Wasser im Reaktorbehälter auf die Suche machen.
Der Betreiberkonzern Tepco muss wissen, wo sich der Brennstoff in jedem der drei havarierten Reaktoren befindet, um herauszufinden, was die beste und sicherste Methode ist, ihn herauszuholen.
Das wird heute wichtig
Heute wird es heiß: Vor allem bei den Außentemperaturen - vorausgesetzt, Sie befinden sich derzeit nicht an den deutschen Küsten. Eine Herausforderung wird dies besonders für die Teilnehmer des NSU-Prozesses - während sie durch die Fenster im Münchner Gerichtsgebäude fröhliche Menschen auf dem Weg zum Biergarten erblicken, läuft die Verhandlung drinnen auf ihren Höhepunkt zu. Allerdings dürfte sich das etwas hinziehen:
Heute beginnen die Plädoyers im NSU-Prozess. Bundesanwalt Diemer kündigte im Vorfeld an, etwa 22 Stunden dafür zu brauchen. Der Hauptangeklagten Zschäpe droht lebenslange Haft wegen zehnfachen Mordes.
Folgende andere Termine werden heute ebenfalls wichtig:
Die EU-Kommission befasst sich heute mit der umstrittenen Justizreform in Polen.
Der britische Prinz William und seine Frau Kate besuchen von heute an für drei Tage Deutschland. Zusammen mit ihren Kindern Prinz George und Prinzessin Charlotte kommen sie zunächst nach Berlin.
Der Hamburger Innenausschuss befasst sich mit den G20-Krawallen in Hamburg - Innensenator Andy Grote soll Rede und Antwort stehen.
Über den Autor
Gut, wenn das geklärt ist, kann es ja losgehen. Meine Name ist Kai Stoppel und ich begrüße sie zu "Der Tag". Bei Fragen, Anregungen und Kritik erreichen Sie mich unter kai.stoppel@nachrichtenmanufaktur.de.
Heute wird der heißeste Tag der Woche
Ein hochsommerlich warmer bis heißer Tag hat begonnen. Am heißesten wird es am Rhein und seinen Nebenflüssen sowie in Niederbayern. Dort werden es 32 bis 35 Grad. Stellenweise sind auch Spitzenwerte bis 37 Grad nicht auszuschließen. Der Hitzeschwerpunkt dürfte dabei im Bereich Oberrhein/Rhein-Main-Gebiet liegen. Richtung Berlin und Alpenrand werden es 30 Grad. Ansonsten sind es 26 bis 29 Grad.
Kühler bleibt es nur direkt an der Küste bei Seewind bei 21 bis 23 Grad. Allerdings ist die Luft bei den Nordlichtern noch am längsten frisch. Denn im Landesinneren nimmt mit der Hitze auch die Schwüle rasch zu. Vor allem von der Eifel über den Niederrhein bis herauf ins Emsland drohen damit leider auch direkt mal wieder erste, teils heftige und blitzintensive Gewitter mit Unwettergefahr durch Starkregen, Hagelschlag und schwere Sturmböen.
Auch über den Bergen im Osten und Süden steigt die Wahrscheinlichkeit für punktuelle und kräftige Hitzegewitter. Ansonsten bleibt es zuerst einmal ruhiger, bevor in der Nacht und am Donnerstag die mitunter kräftigen Gewitter ostwärts vorankommen. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den heißesten Tag der Wetterwoche.
Ihr Björn Alexander