Das war Montag, der 26. Februar 2018
Liebe Leser, die CDU hat den Koalitionsvertrag mit überwältigender Mehrheit gebilligt. Annegret Kramp-Karrenbauer wurde mit 98,87 Prozent zur neuen Generalsekretärin gewählt. Angela Merkel kann also froh und glücklich sein, was sie auch im Interview mit RTL-Chefkorrespondent Lothar Keller bestätigt hatte.
Was war heute sonst noch wichtig? Hier eine kurze Übersicht:
Schüsse in Kopf und Brust: Enthüllungsjournalist Jan Kuciak ist tot
"Kiosk aufmachen oder Formel 1?": Cockpitschutz entzweit die Königsklasse
Nordkoreas "Army of Beauty": Cheerleader sollen Kims Sexsklaven sein
Zusammenbruch in Umkleide: Britischer Boxer stirbt kurz nach Sieg
Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht!
Heather Locklear wegen häuslicher Gewalt festgenommen
Die US-Schauspielerin Heather Locklear ist unter Verdacht auf häusliche Gewalt vorübergehend festgenommen worden.
Ihr werden ein Fall von häuslicher Körperverletzung und drei Angriffe auf Polizisten vorgeworfen.
Medienberichten zufolge soll Locklear ihren Partner geschlagen haben. Sie kam nach dem Vorfall kurzzeitig ins Gefängnis, auf Kaution aber wieder frei. Mitte März soll sie vor Gericht erscheinen.
Die 1961 in Los Angeles geborene Locklear ist vor allem durch ihre Rolle in der TV-Serie "Melrose Place" bekannt. Sie war unter anderem mit dem Rock-Schlagzeuger Tommy Lee (Mötley Crüe) und dem Gitarristen Richie Sambora (Bon Jovi) verheiratet.
Karel Gott aus Krankenhaus entlassen
Fans des tschechischen Schlagerstars Karel Gott können aufatmen: Der 78-Jährige sei aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen worden, sagte seine Sprecherin am Montag. Über das weitere Arbeitsprogramm des Sängers von Hits wie "Lady Carneval" und "Biene Maja" werde in den nächsten Tagen entschieden.
Der Tscheche war vor mehr als einer Woche mit einer schweren Grippe in die Prager Universitätsklinik gebracht worden.
Die Grippe geht derzeit in Tschechien um. Auf 100.000 Einwohner kommen nach Angaben der Behörden knapp 2000 Erkrankte.
Vor zwei Jahren hatte Karel Gott eine schwere Krebserkrankung überstanden.
Bekannt als "Goldene Stimme aus Prag" hat Karel Gott nach Schätzungen im Laufe seiner Karriere mehr als 30 Millionen Tonträger verkauft. Seit vorigem Juni ist ihm eine Ausstellung auf einem Schiff am Moldauufer der tschechischen Hauptstadt gewidmet.
Mann vergeht sich sexuell an Pferd
Die Polizei in Baden-Württemberg sucht nach einem Mann, der sich in einem Stall in der Gemeinde Aichwald an einem Pferd vergangenen hat. Der Stallbesitzer überraschte den Unbekannten in der Nacht zum Sonntag beim Sex mit einer Stute. Der Mann versuchte noch, den Täter festzuhalten. Dieser konnte sich jedoch losreißen und flüchtete über die Felder.
Eine sofort eingeleitete Fahndung brachte keinen Erfolg, von dem Mann liegt nach Polizeiangaben aber eine recht detaillierte Beschreibung vor.
Der Unbekannte ist etwa 20 bis 25 Jahre alt und zirka 185 cm groß. Er hat eine athletische Figur, kurze blonde Haare sowie einen Vollbart mit etwa 2 cm langen Barthaaren. Bekleidet war der Mann mit einer dunkelbraunen Jogginghose sowie einem dunklen Pullover. Der Täter sprach akzentfreies Deutsch.
Hinweise zu dem Gesuchten werden an das Polizeirevier Esslingen unter Telefon 0711/3990-0 erbeten.
Trump: "Hätte mich Attentäter gestellt"
US-Präsident Donald Trump hätte sich nach eigener Schätzung dem Schulattentäter von Parkland auch unbewaffnet entgegengestellt. "Ich glaube wirklich, dass ich da reingerannt wäre, auch wenn ich keine Waffe gehabt hätte", sagte Trump. Trump bezog sich auf das Massaker an einer High School, bei dem ein Ex-Schüler 17 Menschen erschossen hatte.
Die Videos des Tages
Lehrer entgeht durch Ehe mit Opfer Pädophilie-Urteil
Ein wegen Sex mit einer minderjährigen Schülerin angeklagter Lehrer hat sich in Russland durch die Hochzeit mit seinem Opfer vor dem Gefängnis gerettet.
Der 55-jährige Musiklehrer und Orchesterleiter Juri Bondarenko wurde wegen des Verhältnisses mit der damals 15-Jährigen zwar zu einem Jahr Haft und drei Jahren Berufsverbot verurteilt. Da er die heute volljährige Ex-Schülerin inzwischen geheiratet hat, entgeht er aber seiner Strafe.
Hintergrund ist eine Besonderheit des russischen Strafrechts, wonach ein Ersttäter straffrei ausgeht, wenn er durch die Hochzeit mit seinem Opfer keine Gefahr mehr für die Allgemeinheit darstellt.
Russischen Medien zufolge hatte Bondarenko im Februar 2015 eine Beziehung mit seiner Schülerin begonnen. Im November 2016 kamen die Eltern der Jugendlichen dahinter und reichten Klage ein. Laut einem Bericht der Zeitung "Komsomolskaja Prawda" ließ sich der Lehrer Ende 2017 von seiner Frau scheiden und heiratete kurz darauf seine ehemalige Schülerin.
Dreimal in drei Tagen betrunken am Steuer erwischt
Gleich dreimal ist ein 59-jähriger Autofahrer am Wochenende nahe Freiburg betrunken am Steuer seines Wagens erwischt worden. In Bad Krozingen stellten Beamten bei ihm am Freitag, Samstag und Sonntag jeweils mehr als anderthalb Promille fest.
Das erste Mal fiel der 59-Jährige am Freitagabend auf, als er mit seinem Wagen fast einen Fußgänger mit seinem Hund anfuhr. Die alarmierte Polizei stellte bei ihm mehr als eineinhalb Promille fest und nahm ihm den Führerschein ab.
Rund 15 Stunden später beschädigte der Mann beim Einparken einen anderen Wagen. Zeugen riefen die Polizei, die bei ihm nun sogar 1,9 Promille feststellte.
Am späten Sonntagnachmittag stoppte ihn schließlich eine Polizeistreife - diesmal mit 1,8 Promille am Steuer. Die Beamten nahmen ihm nun auch die Autoschlüssel ab. Zudem muss er laut Polizei damit rechnen, dass sein Wagen eingezogen wird.
Warnstreiks im öffentlichen Dienst vor Ostern
Die Menschen in Deutschland müssen sich auf Warnstreiks im öffentlichen Dienst noch vor Ostern einstellen.
Nach dem Aufeinanderprallen der Positionen zum Auftakt der Tarifverhandlungen für Bund und Kommunen kündigten die Gewerkschaften Warnstreiks an. Die Ausstände würden im März stattfinden, so die Gewerkschaft Verdi. Die Friedenspflicht endet am 28. Februar 2018.
"Wir müssen schon vor der nächsten Verhandlungsrunde Druck aufbauen und die Kolleginnen und Kollegen zu Protestaktionen auf die Straße rufen", sagte der Vorsitzende des Beamtenbunds dbb, Ulrich Silberbach.
Verhandelt wird über die künftige Bezahlung der 2,3 Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen. Welche Bereiche oder Regionen von den Ausständen besonders betroffen sein sollen, sagten die Gewerkschaften vorerst nicht.
Autofahrer mit Holzstab anstelle eines Rades unterwegs
Mit einem Holzstab anstelle eines Rades am Anhänger hat die Polizei einen Autofahrer angehalten. Der 27 Jahre alte Mann war am Samstag zwischen Ingelheim am Rhein und Stadecken-Elsheim (Kreis Mainz-Bingen) unterwegs. Das linke Rad seines Anhängers hatte er durch einen Holzpfosten ersetzt, den er seitlich quer angebracht hatte. Dieser hinterließ ungewöhnliche Zeichen auf der Straße und qualmte ab und an. Der Polizei erklärte der Fahrer, dass er stets anhalte, wenn das Holz zu qualmen beginne. Die Beamten zogen das Gespann aus dem Verkehr und verwarnten den Fahrer.
Nonnen-Anwärterin besetzt Kloster
Sie lebt weiter in dem jahrhundertealten Kloster Altomünster bei Dachau und weigert sich auszuziehen: Die Nonnen-Anwärterin Claudia Schwarz wehrt sich vor dem Landgericht München II gegen die Vollstreckung der Räumung durch die Erzdiözese München und Freising.
Die 39-jährige Juristin argumentiert, sie wolle in dem aufgelösten, weitgehend leerstehenden Kloster Nonne werden - das sei ihre Berufung, Gott führe sie.
Der Richter schlug einen Vergleich vor. Man könne den Streit "nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag hinausziehen". Doch die Parteien wurden sich nicht einig.
Die Erzdiözese verlangte ein konkretes Auszugsdatum Ende Juni. "Das ist für mich keine Option", sagte hingegen Schwarz. Sie pocht auf eine endgültige Entscheidung aus Rom.
Vierjähriger fährt zum Spielplatz mit dem Auto
Angestiftet von seiner Schwester hat sich ein Vierjähriger in Sachsen-Anhalt barfuß und im Schlafanzug hinter das Lenkrad des Familienautos gesetzt, um zum Spielplatz zu fahren. Die Kinder hatten in einem Ortsteil von Klötze im Altmarkkreis Salzwedel eine kurze Unaufmerksamkeit ihrer Mutter genutzt und den Autoschlüssel geschnappt. Zunächst bewegten sich nur die Scheibenwischer, rasch aber das ganze Auto. Es fuhr mit dem Vierjährigen am Steuer über einen Rasen, vorbei an einem Baum und landete auf der Straße an einem geparkten Lastwagen. Verletzt wurde niemand. Der Gesamtschaden liegt bei 7000 Euro.
Schlagzeilen zum Feierabend
Lufthansa überarbeitet neues Flugzeug-Design
Das neue Blau ist nicht blau genug: Nach heftigen Diskussionen überarbeitet die Lufthansa ihr erst vor wenigen Wochen vorgestelltes neues Flugzeug-Design. Dabei geht es allerdings nicht um eine mögliche Rückkehr des von vielen Kunden und Beschäftigten vermissten Farbtons Gelb im Kranich-Logo, sondern vielmehr um das neue Blau am Heck der Flugzeuge. " Im realen Betrieb hat sich gezeigt, dass der gewählte Farbton bei bestimmten Lichtverhältnissen wesentlicher dunkler erscheint als in der Testumgebung", erklärte ein Unternehmenssprecher und bestätigte damit einen Bericht des Internet-Portals "Airliners". Das sei unter anderem bei Landungen in New York und Hongkong aufgefallen. Es solle nun ein neuer tiefblauer Farbton gefunden werden, auf dem weiterhin der Kranich in Weiß platziert werde.
Kramp-Karrenbauer zur CDU-Generalsekretärin gewählt
Der CDU-Parteitag hat Annegret Kramp-Karrenbauer mit großer Mehrheit zur neuen Generalsekretärin gewählt. Die 55-Jährige erhielt mehr als 98 Prozent von 794 gültigen Stimmen.
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Falsche Polizisten kontrollieren Autofahrer
War es nur Spaß? Falsche Polizisten haben ein Ehepaar einer Verkehrskontrolle unterzogen. Drei Männer hatten das Paar auf der Bundesstraße 255 zwischen Rennerod und Rehe angehalten und sich als Zivilpolizisten ausgegeben. Die falschen Polizisten ließen sich Warndreieck, Verbandskasten und Warnweste zeigen. Sie nutzten einen weißen Kleinwagen, in dem sich ein Schild mit der Leuchtschrift "Stopp Polizei" befand. "Möglicherweise handelt es sich um einen dummen Scherz", sagte ein Polizeisprecher, ein Schaden sei jedenfalls nicht entstanden.
CDU gibt grünes Licht für GroKo
Die CDU hat den Koalitionsvertrag von Union und SPD gebilligt und damit grünes Licht für eine Neuauflage der großen Koalition gegeben. Auf einem Parteitag in Berlin stimmten die Delegierten mit großer Mehrheit für die Vereinbarung - nun hängt ein neues schwarz-rotes Bündnis noch vom laufenden SPD-Mitgliederentscheid ab.
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Fünfjähriger von S-Bahn erfasst und getötet
Ein fünf Jahre alter Junge ist in Köln von einer S-Bahn erfasst und tödlich verletzt worden.
Das Kind war am Morgen in einem unbeobachteten Moment aus der elterlichen Wohnung im Stadtteil Holweide fortgelaufen.
Der Vater hatte seinen Sohn kurz darauf bei der Polizei vermisst gemeldet. Während der Fahndung nach dem kleinen Jungen ging die Meldung von einem Bahnunfall mit Personenschaden ein, wie es in einer Polizeimitteilung heißt.
Bei dem getöteten Opfer handelte es sich um das zuvor vermisste Kind. Es war von einer Bahn der Linie S 11 nahe einer Unterführung erfasst worden. Der Zugführer und ein Fahrgast erlitten einen Schock.
Putin ordnet tägliche Kampfpausen für Ost-Ghuta an
Russlands Präsident Wladimir Putin hat tägliche Kampfpausen für die syrische Rebellenhochburg Ost-Ghuta angeordnet. Durch einen "täglichen humanitären Waffenstillstand" sollten von Dienstag an "Verluste unter den Zivilisten in Ost-Ghuta vermieden werden", erklärte Verteidigungsminister Sergej Schoigu laut Medienberichten. Dem Minister zufolge soll die tägliche Waffenruhe jeweils zwischen 09.00 und 14.00 Uhr gelten. Am Samstag hatte der UN-Sicherheitsrat mit Zustimmung Russlands einen unverzüglichen Waffenstillstand gefordert.
Bollywoodstar Sridevi in Badewanne ertrunken
Bollywood-Superstar Sridevi Kapoor ist am Samstag in Dubai gestorben. Die Obduktion hat nun ergeben, dass die 54-Jährige in einer Hotel-Badewanne ertrunken ist. Die Schauspielerin habe zuvor das Bewusstsein verloren, hieß es. Die Polizei erklärte, es handle sich um einen Unfall. Der Fall wurde dennoch der Staatsanwaltschaft übertragen. Sridevi, wie sie allgemein genannt wurde, war in dem Emirat auf einer Hochzeitsfeier gewesen.
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Schichtwechsel
Mein Kollege Volker Petersen verabschiedet sich in den Feierabend, ich übernehme seinen Platz in der Redaktion. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, bei Fragen oder Kritik bin ich über uladzimir.zhyhachou(at)nama.de erreichbar.
Über den Autor
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20-Jähriger gesteht Messerangriff auf Mädchen
Mit einem Geständnis beginnt vor dem Essener Landgericht der Prozess um ein mögliches Mordkomplott.
Der 20-jährige Angeklagte gab zu, am Abend des 4. September 2017 in Dorsten drei Mal mit einem Messer auf eine 16-jährige Bekannte eingestochen zu haben - in Bauch, Kopf und Schulter.
Das Leben der Jugendlichen konnte nur durch eine Not-Operation gerettet werden. Zu der Tat will er von seiner ebenfalls angeklagten Ex-Partnerin angestiftet worden sein.
Die 27-Jährige habe gefordert, dass er die 16-Jährige binnen zwei Tagen umbringe. Sonst würde sie es tun. Hintergrund soll Eifersucht gewesen sein. Die Anklage lautet auf Mordversuch.
Automanager bekommen am meisten
Vorstand müsste man sein. Wenn es nur ums Geld ginge: Durchschnittlich 451.000 Euro - so viel erhält ein deutscher Vorstand laut einer Studie in diesem Jahr. In 70 Prozent der Unternehmen liegen die Vorstandsgehälter allerdings unterhalb dieser Durchschnittssumme, wie die Unternehmensberatung Kienbaum mitteilt.
Im Branchenvergleich gibt es demnach deutliche Unterschiede: Am höchsten fällt die Vergütung mit durchschnittlich 1,1 Millionen Euro pro Vorstand in Unternehmen aus dem Automobilsektor aus.
Für ihre Untersuchung befragte Kienbaum rund 3500 Vorstandsmitglieder aus mehr als 1100 Unternehmen. Die Gehälter der Vorstände legen 2018 demnach im Schnitt um 3,5 Prozent zu.
Corbyn bringt Mays Brexit-Kurs in höchste Gefahr
Den Brexit insgesamt stellt die britische Labour-Partei nicht infrage, aber nach einer Rede von Parteichef Jeremy Corbyn ist der Brexit-Kurs von Premierministerin Theresa May dennoch in Gefahr. Denn Labour will sich nun für eine "neue, umfassende Zollunion" mit der EU einsetzen. Vorteile wären weniger harte Folgen für die britische Wirtschaft und dass die Grenze zwischen Irland und Nordirland offenbleiben könnte. Der Nachteil wäre, dass Großbritannien vermutlich dafür die Freizügigkeit von EU-Bürgern akzeptieren müsste - genau die war aber einer der Hauptgründe für den Brexit. Für May ist die neue Labour-Strategie brisant. Denn auch einige Konservative sind für eine Zollunion. Gemeinsam mit Labour könnten die womöglich ihre für nach Ostern geplante Abstimmung gefährden. Ob sie sich dann noch im Amt halten kann?
Schneefall legt Rom lahm
So etwas sieht man eher selten: Schnee in Rom. Auf dem Petersplatz sind Schneeballschlachten zu beobachten, am Circus Maximus fahren Schlitten.
Die Millionenstadt rief ihre Bewohner auf, sich möglichst wenig fortzubewegen. Der Zivilschutz ordnete an, dass das Militär die Straßen räumen solle.
Im Zentrum seien zwischen fünf und zehn Zentimeter Schnee gefallen, teilte der Wetterdienst 3bmeteo mit. Öffentliche Busse und die Metro fuhren nur eingeschränkt.
Am Flughafen Fiumicino und am Hauptbahnhof Termini gab es Probleme. Am Mittag bildete sich allerdings schon Schneematsch.
Tödliche Messerattacke - 16-Jährige belastet
Ein 15-jähriges Mädchen wird auf einem Dortmunder Parkdeck erstochen - unter Tatverdacht steht eine 16 Jahre alte Jugendliche. Sie schweigt zwar zu den Vorwürfen, doch Zeugen belasten sie nun. Es gebe zudem Hinweise auf den Verbleib der Tatwaffe, vermutlich ein Messer. Das Amtsgericht hatte am Samstag Haftbefehl wegen Totschlags erlassen. Die 16-Jährige sitzt seither in Untersuchungshaft.
Männer gehen wieder häufiger zum Friseur
Ist für Sie der Friseurbesuch eine lästige Pflicht? Falls Sie ein Mann sind, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Sie mit Ja antworten. Doch es hat sich etwas getan. Die Männer gehen einer neuen Statistik zufolge wieder häufiger zum Haareschneiden.
Mit durchschnittlich 8,1 Salonbesuchen im vergangenen Jahr sei die Nachfrage nach einem professionellen Haarschnitt bei den männlichen Kunden wieder angestiegen, berichteten die Organisatoren der Fachmesse Top Hair in Düsseldorf unter Berufung auf eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens GfK.
Noch im Jahr 2016 habe die jährliche Zahl der Friseurbesuche lediglich bei durchschnittlich etwa 7,8 gelegen.
Auch Frauen seien wieder etwas häufiger zum Waschen, Schneiden, Föhnen, Färben oder Dauerwellen gegangen. Bei ihnen erhöhte sich die Zahl der Besuche jedoch nur geringfügig von 7,6 im Jahr 2016 auf durchschnittlich 7,7 im vergangenen Jahr.
Schlagzeilen zur Mittagspause
Rente ab 63 immer beliebter
Die abschlagsfreie Rente ab 63 erfreut sich wachsender Beliebtheit. Die Zahl der Neuanträge für diese vorzeitige Altersversorgung stieg von 241.000 im Jahr 2016 auf knapp 254.000 im vergangenen Jahr, wie aus der Antwort auf eine Anfrage der Grünen hervorgeht.
Zum Start der neuen Rentenart 2014 hatte die Zahl der Anträge bei 242.000 gelegen, 2015 bei 246.000.
Seit dem 1. Juli 2014 können Arbeitnehmer, die mindestens 45 Jahre Beitragszeiten aus Beschäftigung, selbständiger Tätigkeit, Pflege und Zeiten der Kindererziehung bis zum 10. Lebensjahr des Kindes vorweisen, frühestens ab dem 63. Lebensjahr abschlagsfrei in Altersrente gehen.
Acht Kältetote in Polen an einem Wochenende
In Deutschland ist es bitterkalt, aber in Polen haben die Temperaturen weitaus schwerwiegendere Konsequenzen. Dort sind am Wochenende acht Menschen erfroren. Damit stieg die Zahl der Kältetoten seit November auf insgesamt 48. Am Wochenende waren die Temperaturen in Teilen des Landes auf bis zu minus 20 Grad gesunken. Die Behörden warnten auch am Montag vor andauerndem Frost und riefen die Bevölkerung auf, vor allem Obdachlosen und älteren Menschen zu helfen, die von der Kälte besonders bedroht seien.
Berliner Polizeipräsident muss gehen
Die Berliner Polizei hatte in den vergangenen Monaten nicht die beste Presse. Gesundheitsbelastende Rückstände auf Schießständen, disziplinlose Ausbilder und kriminelle Bewerber für die Polizeischule ließen die Beamten in keinem guten Licht dastehen. Das hat nun Folgen: Der Polizeipräsident Klaus Kandt muss gehen. Für 12 Uhr hat Innensenator Andreas Geisel (SPD) eine Pressekonferenz einberufen.
Mehr dazu hier.
Raser bedrängt ziviles Polizeiauto
Auf der A3 fährt ein Raser nur wenige Meter hinter ein anderes Fahrzeug auf - was er nicht ahnt: es handelt sich um ein Polizeiauto. Ein ziviles. Zwischen Bad Camberg und Idstein in Hessen drückt er auf die Lichthupe und drängelt.
Die Polizisten stoppten den Drängler an der nächsten Ausfahrt. Die Auswertung der Aufnahmen ergab, dass der Mann mit seinem Wagen statt des bei seiner Geschwindigkeit erforderlichen Abstands von 65 Metern auf knapp sieben Meter aufgefahren war.
Ihm drohen laut Polizei nun ein Bußgeld von mehr als 300 Euro, zwei Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot.
Schneeverwehungen - viele Unfälle in MV
Im Norden hat das kalte Wetter besonders schwerwiegende Konsequenzen. Aufgrund von Schneeverwehungen ist es in Mecklenburg-Vorpommern zu zahlreichen Unfällen gekommen.
Besonders betroffen waren in der Nacht und am frühen Morgen die Straßen an der Küste zwischen Ostholstein und Rostock. "An vielen Stellen gibt es Schneeverwehungen", sagte eine Polizeisprecherin.
Dort sei es deshalb zu mindestens sechs Unfällen gekommen. Verletzte habe es nicht gegeben, es blieb bei Blechschäden.
Im Schneegestöber hatte die Unfallserie bereits Sonntagmittag begonnen. Auf der Autobahn 20 wurde bei einem Unfall ein 39-Jähriger schwer verletzt, eine 37-Jährige und ihr 8 Jahre alter Sohn leicht. Auf der B105 erlitt eine Frau leichte Verletzungen.
Aktivisten werfen syrischer Armee Giftgasangriffe vor
In Syrien soll die Assad-Armee wieder Giftgas eingesetzt haben. Das werfen Aktivisten und Oppositionelle dieser vor. Bei dem Beschuss des Ortes Al-Schafuniah mit Chlorgas sei am Sonntagabend ein Kind ums Leben gekommen, meldete die lokale Gesundheitsbehörde in Ost-Ghuta. 18 weitere Menschen seien verletzt worden. Sie hätten Symptome gehabt, die typisch für Menschen seien, die Chlorgas eingeatmet hätten. Auch lokale Aktivisten sprachen von einem Angriff mit Chlorgas auf das Gebiet.
Mehr dazu hier.
25 Tote bei Angriff auf IS
Bei einem Luftangriff der internationalen Anti-IS-Koalition sind im Osten Syriens Aktivisten zufolge mindestens 25 Zivilisten ums Leben gekommen. Unter den Opfern seien sieben Kinder, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Flugzeuge des US-geführten Bündnisses hätten östlich der Stadt Dair as-Saur eines der letzten verbliebenen Gebiete unter Kontrolle des Islamischen Staates angegriffen.
Fahrzeuge größter deutscher Exportschlager
Die laufen und laufen und laufen (im besten Fall): Fahrzeuge sind und bleiben der begehrteste deutsche Exportartikel.
Kraftwagen und Kraftwagenteile im Wert von 234,4 Milliarden Euro wurden ins Ausland geliefert, teilt das Statistische Bundesamt mit. Das entspricht 18,3 Prozent der gesamten Ausfuhren.
Zweitwichtigstes Exportgut waren erneut Maschinen mit einem Wert von 183,6 Milliarden Euro, was einem Anteil von 14,4 Prozent entspricht.
Auf Platz drei kommen chemische Erzeugnisse mit 114,7 Milliarden Euro (9,0 Prozent).
Schlagzeilen am Morgen
Günther gegen Rechtsruck der CDU
Mit Jens Spahn holt Kanzlerin Angela Merkel einen ausgewiesenen Konservativen ins Kabinett - doch ihre Verbündeten des Mitte-Kurses wollen das als Signal offenbar nicht überbewerten. Am Wochenende sprach sich Annegret Kramp-Karrenbauer (ab jetzt hier "AKK") einen Rechtsruck ab, nun macht dies auch Daniel Günther, der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein. Im ZDF sagte er: "Die CDU sollte überhaupt nicht nach rechts rücken. Sie ist in der Mitte genau richtig aufgehoben." Ungeachtet dessen könne die Partei in einigen Bereichen ihre konservativen Wurzeln deutlicher präsentieren, etwa im Bereich innere Sicherheit. Halten wir fest: Es wird wieder diskutiert bei den Christdemokraten.
Dutzende Verletzte bei Unfall in Kanada
In Kanada hat es eine Massenkarambolage gegeben - ein Reisebus, zwei Sattelschlepper und zwei Autos waren darin verwickelt. 40 Menschen wurden bei dem Unfall verletzt, meldet ein Fernsehsender. Die Unfallursache ist bislang unbekannt. Der Unfallort auf dem Coquihalla Highway liegt rund 20 bis 30 Kilometer nördlich der Stadt Hope (Provinz British Columbia).
Deutschland erlebt wohl kälteste Nacht des Winters
Sie müssen sich nicht rechtfertigen, falls Sie heute am frühen Morgen gebibbert haben. Laut Deutschem Wetterdienst liegt die wohl kälteste Nacht des Jahres hinter uns. Auf der Zugspitze sollen es minus 27 Grad gewesen sein. Im übrigen Land fiel das Thermometer auf minus 10 bis minus 15 Grad, insbesondere in Thüringen, Sachsen, Bayern und Baden-Württemberg.
US-Waffenlobby schaltet auf stur
Die US-Waffenlobby sperrt sich auch nach dem Schulmassaker in Florida weiterhin gegen jede Verschärfung der Waffengesetze.
"Die NRA unterstützt keinerlei Verbot", sagte ihre Sprecherin Dana Loesch dem Sender ABC News. Sie forderte außerdem, dass Lehrer und Eltern frei entscheiden sollten, ob Lehrer zum Schutz von Schulen bewaffnet werden.
US-Präsident Donald Trump soll heute mit Gouverneuren der Bundesstaaten über Fragen der Waffenkontrolle diskutieren.
Seit dem Blutbad von Parkland in Florida mit 17 Toten, das ein 19-Jähriger mit einem Sturmgewehr vom Typ AR-15 angerichtet hatte, ist in den USA eine neue heftige Debatte über die laschen Waffengesetze entbrannt. Trump hat unter anderem Änderungen bei den Überprüfungen von Waffenkäufern angekündigt.
Weinstein-Company vor Insolvenzantrag
Mit den Belästigungs- und Vergewaltigungsvorwürfen gegen Harvey Weinstein begann der #MeToo-Skandal - und der Hollywood-Produzent wurde aus seiner eigenen Firma geworfen. Die steht nun offenbar vor einem Insolvenzantrag, wie Bloomberg berichtet. Der Vorstand sei damit gescheitert, das Filmstudio zu verkaufen, heißt es dort.
Mehr dazu hier.
300 Kilo Drogen in Textmarkern gefunden
Die Kreativität von Drogenschmugglern kennt kaum Grenzen. Im australischen Sydney hat die Polizei nun 300 Kilogramm Drogen in Textmarkern gefunden. Das Ephedrin, ein Grundstoff für Methamphetamin, sei in 21.000 Leuchtfarbstiften aus China gefunden worden - Wert: umgerechnet rund 77 Millionen Euro. Grenzbeamte hätten "Anomalien" entdeckt, als sie die Ladung durchleuchteten, teilte die Polizei mit. Glückwunsch.
Zahl der Brauereien wieder angestiegen
Die Deutschen trinken immer weniger Bier, doch die Zahl der Brauereien wächst - wie passt das zusammen? Ganz einfach: Es gibt zwar mehr Brauereien, die sind dafür aber klein. Und die produzieren meist "Craft Beer", was ein Trendwort aus den USA ist, bei dem sich mal wieder niemand die Mühe gemacht hat, es zu übersetzen. Denn "craft" hat nichts mit "Kraft" zu tun, sondern heißt so viel wie "Handwerk" oder "Geschicklichkeit". Also, es geht um handgemachtes Bier, bei dem gerne experimentiert und das Reinheitsgebot beiseitegelassen wird. Und das ist immer beliebter hierzulande, weshalb im vergangenen Jahr 82 neue Braubetriebe eröffnet haben. Insgesamt gibt es nun 1492 Betriebe, so viele wie nie seit der Wiedervereinigung.
SPD-Mann verteidigt 30-Prozent-Ziel
Nach dem Theater um die GroKo ist die SPD in den Umfragen nach unten gerauscht. Nun macht eine Art Fernziel die Runde: 30 Prozent plus X bei den Bundestagswahlen 2021. Echt jetzt, SPD? Ja, auf jeden Fall verteidigt der Hamburger SPD-Fraktionschef Andreas Dressel das Ziel.
Ein Ergebnis von 30 Prozent plus X bei der Wahl 2021 sei etwas, das gehen könne, sagte Dressel trotz mieser aktueller Umfragewerte.
Das habe die SPD auch Anfang 2017 unter dem damaligen Spitzenkandidaten Martin Schulz gezeigt, als die Partei in Umfragen auf 30 Prozent und mehr gesprungen sei. "Das sind also nicht Werte aus dem Märchen, sondern Werte, die die SPD erreichen kann."
Test leuchtender Bahnsteige in Stuttgart
Wenn man am Bahnsteig wüsste, wo genau der Zug hält, könnte man womöglich viel schneller einsteigen - und der wäre pünktlicher. Genau das ist der Hintergrund des "leuchtenden Bahnsteigs", der nun in Stuttgart getestet wird.
Am Gleis 2 des Bahnhofs Bad Cannstatt zeigen im Boden eingelassene Leuchtsymbole vor der Einfahrt des nächsten Zuges, wo der hält und wo genau sich die Türen befinden.
Die Hoffnung der Bahn: Die Fahrgäste stehen damit am Bahnsteig immer an der richtigen Stelle, das Einsteigen geht zügiger.
Das wird heute wichtig
Falls die Athleten noch Lust haben, könnten sie ohne Weiteres die Olympischen Spiele in Berlin fortsetzen. Kalt genug ist es jedenfalls. Wo sind eigentlich die Glühweinbuden, wenn man sie braucht? (Damit meine ich nicht heute morgen, jedenfalls nicht auf mich bezogen.) Wie auch immer, das wird heute wichtig:
Die CDU stimmt auf einem Bundesparteitag über den Koalitionsvertrag ab. Um 11 Uhr spricht Kanzlerin Merkel.
In London hält ebenfalls um 11 Uhr der Labour-Vorsitzende Jeremy Corbyn eine Rede zu den Brexit-Zielen seiner Partei. Es könnte sein, dass er sich für den Verbleib in einer Zollunion mit der EU ausspricht.
Die Bundesregierung berät in Bonn mit Bürgermeistern über den kostenlosen Nahverkehr. Bonn, Essen, Herrenberg, Mannheim und Reutlingen sollen diesen testen.
Am Abend spielt Borussia Dortmund zu Hause gegen den FC Augsburg, (20:30 Uhr, n-tv.de-Liveticker)
Ich heiße Volker Petersen und wünsche einen guten Morgen. Erreichbar bin ich unter volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter.
Eisiger Morgen mit bis zu minus 15 Grad
Guten Morgen zum Start in die neue Wetterwoche, die uns extrem eisig empfängt. Der Tag beginnt mit Frühwerten zwischen minus 4 und minus 15 Grad. Auf den Bergen zum Teil auch unter minus 20 Grad. Außerdem weht nach wie vor ein böiger Ost- bis Nordostwind, der dafür sorgt, dass sich das sogar nochmals deutlich kälter anfühlt. Die Windchill-Temperaturen liegen verbreitet bei minus 10 bis minus 20 Grad. Im Bergland sogar bei minus 20 bis minus 35, auf der Zugspitze bei unter 40 Grad. In Sachen Wetter sind heute mehr Wolken als am Wochenende unterwegs. Und die können im Tagesverlauf örtliche Schneeschauer mit Glätte bringen.
Häufiger und intensiver sind die Schneefälle weiterhin im Nordosten. Zudem weht der Wind klirrend kalt und kann besonders von der Ostsee her für Schneeverwehungen sorgen. Die Temperaturen verweilen auch tagsüber im Dauerfrost mit minus 12 Grad an den Alpen und bis 0 Grad zwischen Niederrhein und Nordsee. Bis zur Wochenmitte erwartet uns dann der Höhepunkt der Kälte, bevor es danach schrittweise milder wird. Am Wochenende könnte im Südwesten unseres Landes bei bis zu 14 Grad sogar ein Hauch vom Vorfrühling wehen. Hier die Details. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in die neue Woche. Ihr Björn Alexander