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Freunde und Familie nahmen Abschied von ihm: Avicii.
Freunde und Familie nahmen Abschied von ihm: Avicii.(Foto: imago/ZUMA Press)
Montag, 11. Juni 2018

Im kleinen Kreis: Avicii in seiner Heimat beigesetzt

Der Tod von Star-DJ Avicii am 20. April mit nur 28 Jahren sorgte weltweit für Entsetzen. Nun hat der Musiker endlich seine letzte Ruhe gefunden. In seiner schwedischen Heimat wurde er beigesetzt.

Fast zwei Monate nach seinem Tod am 20. April ist Avicii am zurückliegenden Sonntag in seiner schwedischen Heimat beigesetzt worden. Familie und Freunde nahmen unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf dem Stockholmer Friedhof Skogskyrkogården Abschied vom weltberühmten DJ, der mit bürgerlichem Namen Tim Bergling hieß.

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Wie auf einem Foto zu sehen ist, das Aviciis Schwager Joakim Sterner auf seiner Instagram-Seite teilte, fand die Beerdigung bei schönstem Wetter statt. Noch vor der Beisetzung kam es am Samstag zu einer schönen Geste, wie unter anderem die "Bild"-Zeitung berichtet. Demnach wurde ein Pferd der Reiterstaffel der königlichen Leibgarde in Anlehnung an den DJ auf den Namen "D'Avicii" getauft.

An der Zeremonie nahmen auch die Eltern von Tim Bergling, Vater Klas Bergling und Mutter Anki Lidén, teil. Zu der privaten Zeremonie war nur die Familie und engste Freunde zugelassen.

"Er wollte Frieden finden"

Avicii war am 20. April tot im Oman aufgefunden worden. Medienberichten zufolge nahm sich der DJ selbst das Leben und hinterließ einen Abschiedsbrief. Aviciis Familie hatte den 28-Jährigen später in einem Statement unter anderem als eine "zerbrechliche Seele" bezeichnet. Er konnte demnach "einfach nicht mehr weitermachen": "Er wollte Frieden finden."

Avicii war 2011 der internationale Durchbruch als DJ gelungen. Zwei Jahre später veröffentlichte er das Album "True", das weltweit die Charts stürmte. Auf dem Album befanden sich auch die Hits "Wake Me Up!" und "Hey Brother".

Aviciis Tod warf auch ein Schlaglicht auf die immensen Belastungen im Show-Geschäft. Eine Dokumentation zeigte, unter welchem Druck der DJ seine Auftritte absolvierte. Zugleich verfiel er so sehr dem Alkohol, dass er bereits in jungen Jahren schwerwiegende gesundheitliche Schäden davontrug.

Rat und Nothilfe
  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (Tel.: 0800/111-0-111) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333; wochentags von 14 bis 20 Uhr)
  • Auf den Seiten der Deutschen Depressionshilfe sind Listen mit regionalen Krisendiensten und mit Kliniken zu finden. Zudem gibt es viele Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige, um die Situation und die Versorgung Depressiver zu verbessern. Sie bieten Depressiven ein E-Mail-Beratung als Orientierungshilfe an.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

Quelle: n-tv.de