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Ex-Tennisstar hinter Gittern Beckers erster Anruf aus dem Knast gilt ...

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Partnerin Lilian de Carvalho Monteiro steht an der Seite von Boris Becker - sie soll ihn mittlerweile auch im Gefängnis besucht haben.

(Foto: AP)

Seit fast einer Woche sitzt Ex-Tennisstar Boris Becker in London im Gefängnis. Wenig ist bisher über seine ersten Tage bekannt. Laut einem Medienbericht soll er jedoch kurz nach seiner Ankunft Gelegenheit für ein erstes Telefonat gehabt haben. Wer stand da ganz oben auf der Liste?

Seit vergangenem Freitag sitzt Deutschlands Tennisidol Boris Becker im Gefängnis. Der 54-Jährige war in London zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Untergebracht ist er in der Haftanstalt Wandsworth, die für ihren schlechten Zustand bekannt ist. Wenig weiß man bisher über seine ersten Tage hinter Gittern. Allerdings soll Becker bereits zweimal die Gelegenheit gehabt haben, mit der Außenwelt zu telefonieren, wie die "Bild"-Zeitung berichtet. Aber wen rief er als Erstes an?

Laut dem Bericht galt Beckers erster Anruf seiner aktuellen Partnerin Lilian de Carvalho Monteiro. Demnach soll er bei seiner Ankunft im Gefängnis eine Telefonkarte mit begrenztem Guthaben erhalten haben. Etwa zehn Minuten soll das Telefonat mit der 33-Jährigen gedauert haben, wie die Zeitung erfahren haben will. Am Sonntag dann soll Becker seine Mutter Elvira Becker angerufen haben. Sie soll aufgrund ihres hohen Alters besorgt sein, ihren Sohn nicht mehr wiederzusehen, heißt es in dem Bericht unter Verweis auf das Umfeld der 86-Jährigen.

Mittlerweile soll Becker auch Besuch bekommen haben: Laut einem weiteren Bericht der "Bild"-Zeitung soll seine Freundin Lilian ihn fast eine Woche nach Haftantritt erstmals besucht haben. Sie soll sich dabei zunächst im Eingang geirrt haben, heißt es in dem Bericht. Ein Justiz-Mitarbeiter habe ihr dann den richtigen Weg gewiesen.

Becker droht nach der Haft die Abschiebung

Becker wurde verurteilt, weil er nach Ansicht des Gerichts in seinem Insolvenzverfahren Vermögen verschleiert hat. Allerdings könnte er zeitnah aus Wandsworth in eine Anstalt mit einer niedrigeren Sicherheitsstufe verlegt werden. Nach dem ersten Teil seiner Haft könnte er zudem auf Bewährung freigelassen werden, hatte die Richterin entschieden.

Nach seiner Haft droht Becker theoretisch die Abschiebung nach Deutschland, wie die britische Zeitung "Guardian" mit Verweis auf das Innenministerium berichtet. "Jeder Ausländer, der wegen einer Straftat zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurde, wird bei nächster Gelegenheit abgeschoben", sagte ein Sprecher des Ministeriums der Zeitung. Allerdings könnte Becker die Abschiebung vor Gericht anfechten. Becker lebt seit rund zehn Jahren in seiner Wahlheimat London, besitzt jedoch nicht die britische Staatsbürgerschaft.

Quelle: ntv.de, kst

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