Unterhaltung

Italien olé, England oh weh! Bei den Promis herrschen Freud und Leid

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Italienische Wurzeln hat sie zwar nicht, dennoch fieberte sie für den EM-Sieger mit: Sophia Thomalla.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Das EM-Finale lässt auch bei den Promis die Emotionen hochkochen - egal, ob die Sympathien bei der siegreichen "Squadra Azzurra" oder bei den "Three Lions" liegen. Gefeiert und getrauert wird ebenso in England wie in Italien oder Deutschland.

"Football's coming home" ("Der Fußball kehrt heim") - die Hoffnungen der englischen Fans auf den allerersten Titel bei einer Fußball-Europameisterschaft waren groß. Doch der Traum vom Turniersieg nach dem Brexit ist geplatzt. Italien dagegen kann bereits den zweiten großen Triumph in diesem Jahr feiern. Nach dem Gewinn des Eurovision Song Contests in Rotterdam erklimmt das Land nun auch noch den europäischen Fußball-Thron.

Bei dem Elfmeterkrimi im Wembley-Stadion, den die "Squadra Azzurra" schließlich für sich entschieden hat, fieberten natürlich auch zahlreiche Promis mit. Zu denen, deren Sympathien selbstverständlich bei den Engländern lagen, gehörten etwa die britischen Popstars Ed Sheeran, Adele und Rita Ora.

"It's coming Rome"

Sheeran postete auf seiner Instagram-Seite drei weiße England-Trikots auf einer Wäscheleine - zwei von ihnen in Erwachsenen-Größe und ein Baby-Shirt. Es dürfte sich also um sein Trikot, das seiner Frau Cherry Seaborn und das seiner noch nicht ganz einjährigen Tochter gehandelt haben.

"It's coming home" ("Er kommt nach Hause"), lautete Sheerans schlichte Anmerkung dazu. In der Kommentarspalte zu dem Post musste er sich jedoch alsbald verbessern lassen. "It's coming Rome, I'm sorry" ("Er kommt nach Rom, tut mir leid"), merkte etwa eine Nutzerin an. Sheeran hat sich zu dieser Schmach zunächst nicht geäußert.

Anders dagegen Adele. Sie meldete sich tatsächlich auch schon nach der Niederlage der "Three Lions" auf ihrer Instagram-Seite zu Wort. Die Sängerin posiert in einem roten England-Trikot für die Kamera. Von Groll keine Spur, stattdessen umspielt ein Lächeln ihre Lippen. Und auch Adeles Statement zu dem Foto ist versöhnlich: "Ihr habt uns so stolz gemacht! Ihr habt unser Spiel nach Hause geholt und uns alle zusammengebracht."

In eine ganz ähnliche Richtung geht die Stellungnahme von Kollegin Rita Ora. Unmittelbar vor dem Match hatte sie das englische Team noch nahezu nackt auf ihrer Instagram-Seite angefeuert. Nur ein Trikot, das sie sich auf den Körper gelegt hatte, verhinderte intime Einblicke. Nach dem Spiel schließlich meldete sie sich im Bademantel in dem sozialen Netzwerk zurück. "Ich bin immer noch so stolz. Es war eine Ehre, euch beim Spielen zuzusehen. Danke", schrieb sie dazu.

Des einen Leid ist bekanntlich des anderen Freud. Und so haben die Anhänger des italienischen Teams nun deutlich mehr Grund zur Freude. Um sie zu finden, muss man gar nicht weit in die Ferne schweifen. So freut sich etwa "Let's Dance"-Profi Massimo Sinató mit einem etwas älteren Jubel-Foto auf seiner Instagram-Seite über den Sieg der Mannen aus dem Land seines Vaters. "Siiiii" ("Jaaaaa") und "Olé olé olé" - mehr Worte braucht es für ihn nicht, um seiner Euphorie Ausdruck zu verleihen.

Auch Sänger Giovanni Zarrella hat nach der Siegesfeier offenbar keine Stimme mehr und lässt auf seiner Instagram-Seite stattdessen lieber ein Foto und Symbole für seine Begeisterung sprechen. Zu sehen ist er vor dem italienischen Abzeichen mit geballter Faust. Dazu postete er lediglich ein paar Emojis, darunter ein Fußball, ein Herz und ein Pokal.

Sophia Thomalla hat unseres Wissens zwar keine italienischen Wurzeln. Dennoch schlug ihr Herz offensichtlich für das Team von Trainer Roberto Mancini. So postete sie auf Instagram ein Foto mit der Ortsmarke Rom. Auf ihm ist sie inmitten von feiernden Fans zu sehen. Auch Thomalla jubelt mit einer anderen Frau im Arm. "Ich freue mich für meine italienischen Freunde", schreibt sie dazu.

Während die Italiener feiern, bleibt den Engländern wohl nichts anderes übrig, als ihre Hoffnungen nun auf die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr zu setzen. Und natürlich bleibt ihnen auch die ewig währende Erkenntnis: Elfmeterschießen? Das ist nichts für uns.

Quelle: ntv.de, vpr

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