"Bei mir geht's nicht mehr"Barbara Schöneberger will nicht in den "Playboy"

Sich wenigstens einmal im Leben im "Playboy" zu entblättern, ist für manche Prominente inzwischen ja schon fester Bestandteil der "Bucket List". Nicht jedoch für Barbara Schöneberger. Jedenfalls nicht mehr.
Es geht um den Ballermann, "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS), die Abneigung gegen Essgeräusche - und den "Playboy". Barbara Schöneberger hat in der aktuellen Ausgabe ihres Podcasts "Mit den Waffeln einer Frau" die Partyschlager-Sängerin und DSDS-Jurorin Isi Glück zu Gast. Und im Gespräch der beiden geht es am Ende auch um nackte Tatsachen.
Schließlich ist es noch gar nicht allzu lange her, dass sich Isabel Gülck, wie der Star von der Platja de Palma mit bürgerlichem Namen heißt, im "Playboy" ausgezogen hat. Erst im Juli vergangenen Jahres posierte die 35-Jährige in dem Magazin mit den schönen Interviews.
"Du warst im 'Playboy' und hast tolle Fotos gemacht", schwärmt Barbara Schöneberger im Gespräch mit ihrer Gästin. Glück gerät dabei ins Plaudern - darüber, dass sie eigentlich einst "niemals" zu Nacktfotos gesagt hatte, wie ihr Mann die Fotos eigentlich fand und wie sie sich unter anderem mit Rollschuhen und Boxsack besonders "sporty" präsentieren wollte.
"Auch heiß"
"So würde ich mich auch gerne inszenieren", beißt Schöneberger direkt an. "So ein Skateboard würde auch mal gut zu mir passen", lässt sie ihre Gedanken schweifen. "Weil so dick rumliegen mit der Corsage, das kann ja jeder."
Jede Frau habe ja eine andere Vorstellung von sich im "Playboy", befeuert Isi Glück die Fantasien. Manche sähen sich vielleicht "verträumt mit vielen Tüchern im Bett", andere dagegen in der "Sporty Spice"-Rolle, die Schöneberger vorschwebt.
"Ich müsste halt viel machen, wo man die Hände nach oben nimmt", scherzt Schöneberger über sich selbst, natürlich nicht ohne den Widerspruch ihrer Gesprächspartnerin. "Kokosnüsse pflücken, Wäsche aufhängen", sagt Schöneberger lachend und ergänzt: "Ich könnte so einen Hausfrauen-Report machen." Glück steigt mit ein: "Auch heiß."
"Habe mich da mal so rangerobbt"
Dann jedoch geht es in dem Talk ans Eingemachte. "Würdest du dich jemals ... Nee, du würdest das nicht machen, oder?“, fragt die Sängerin und pfeift sich dabei gleich selbst zurück. Doch Schöneberger ist um keine Antwort verlegen. "Bei mir geht's irgendwie jetzt nicht mehr", findet die 52-Jährige. "Ich habe auch Kinder und so, das will ich denen wirklich nicht antun."
Und Schöneberger legt noch nach: "Jetzt mal ganz ehrlich, wenn die Frauen dann immer sagen 'Meine Familie war total stolz auf mich' - also kein Kind zwischen 10 und 30, sag ich mal, findet das geil: 'Ähh, deine Mama ist ja nackig.'" Mit Kindern sei das noch mal etwas anderes, stimmt ihr Isi Glück zu. "Das geht einfach nicht", so Schönebergers Fazit.
Ein bisschen scheint die Moderatorin gleichwohl zu bereuen, nicht früher beim "Playboy" angeklopft zu haben. "Ich habe mich da mal so rangerobbt, auch so in deinem Alter, würde ich sagen, auch so Anfang 30", plaudert sie aus. Damals habe sie etwa für Zeitschriften wie "FHM" oder "Maxim" durchaus ein wenig tiefer bei sich blicken lassen.
"Das war auch ganz cool. Ich wollte das auch machen", erinnert sich Schöneberger und grämt sich: "Ich habe mich völlig - total falschermaßen - zurückgehalten." Eigentlich hätte sie seinerzeit doch viel mehr Leuten zeigen sollen, "wie super alles war".