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Rechtsstreit beigelegtBlake Lively und Justin Baldoni einigen sich überraschend

05.05.2026, 17:46 Uhr
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Näheres ist über die Einigung von Blake Lively und Justin Baldoni nicht bekannt. (Foto: IMAGO/Landmark Media)

Kurz vor dem geplanten Prozess kommt es zur überraschenden Wende: Blake Lively und Justin Baldoni haben sich außergerichtlich geeinigt. Nach schweren Vorwürfen und Gegenklagen endet der Konflikt damit ohne Verhandlung.

Kurz vor dem geplanten Prozess kommt es überraschend zur Wende: Blake Lively und Justin Baldoni haben ihren Rechtsstreit außergerichtlich beigelegt. Eigentlich sollte das Verfahren am 18. Mai in den USA starten - nun ist der Konflikt vorzeitig beendet.

Der Streit hatte sich seit Dezember 2024 zugespitzt. Im Zusammenhang mit den Dreharbeiten zum Film "Nur noch ein einziges Mal" hatte Lively ihrem Co-Star und Regisseur Baldoni sexuelle Belästigung sowie eine gezielte Rufschädigungskampagne vorgeworfen. Baldoni wiederum reichte eine Gegenklage über 400 Millionen US-Dollar ein, die jedoch bereits im vergangenen Jahr abgewiesen wurde.

Am 4. Mai veröffentlichten die Anwälte beider Seiten ein gemeinsames Statement, das unter anderem dem Branchenmagazin "Variety" vorliegt. Darin heißt es: "Das Endprodukt, der Film 'Nur noch ein einziges Mal', erfüllt uns alle, die wir an seiner Entstehung mitgewirkt haben, mit Stolz". Weiter betonen beide Seiten: "Das Bewusstsein zu schärfen und das Leben von Überlebenden häuslicher Gewalt sowie aller Überlebenden nachhaltig zu beeinflussen, ist ein Ziel, hinter dem wir stehen."

Einigung kommt überraschend

Zugleich wird eingeräumt, dass die Zusammenarbeit nicht reibungslos verlief. Beide Parteien würden anerkennen, "dass der Entstehungsprozess Herausforderungen mit sich brachte, und sind uns bewusst, dass die von Frau Lively geäußerten Bedenken Gehör verdient haben. (...) Es ist unsere aufrichtige Hoffnung, dass dies einen Schlussstrich zieht und es allen Beteiligten ermöglicht, konstruktiv und in Frieden voranzuschreiten, einschließlich eines respektvollen Umfelds im Internet."

Bereits im April hatte sich angedeutet, dass der Fall an Dynamik verliert. Ein Richter in New York strich zehn von 13 Klagepunkten, darunter auch die Vorwürfe der sexuellen Belästigung. Übrig blieben lediglich Anschuldigungen wegen Vertragsbruchs, Vergeltung und Beihilfe zur Vergeltung. Umso überraschender kommt nun die Einigung - auch, weil Lively zuletzt angekündigt hatte, den Rechtsstreit weiterführen zu wollen.

Quelle: ntv.de, lpe/spot

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