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Sonntag, 24. August 2014

"Das Leben ist kein Spiel": Boris Becker bereut seine Autobiografie

Die zweite Biographie musste nicht sein: Boris Becker ist selbstkritisch.
Die zweite Biographie musste nicht sein: Boris Becker ist selbstkritisch.(Foto: REUTERS)

Boris Becker sieht seine Autobiografie kritisch. Der 46-Jährige sagte dem "Spiegel": "Ich gebe zu, ich habe andere Reaktionen auf das Buch erwartet. Im Nachhinein muss ich sagen: Das Buch war ein Fehler." Becker sagte zu den gesundheitlichen Folgen seiner Tenniskarriere, er habe "einen hohen Preis" dafür bezahlt: "Ich habe zwei neue Hüften, ich habe eine zehn Zentimeter lange Eisenplatte im rechten Sprunggelenk, ich hinke leicht."

Becker, der den diesjährigen Wimbledon-Sieger Novak Djokovic trainiert, meinte, beim Training mit Djokovic könne er nur noch leichte Bälle schlagen. "Ich habe in Wimbledon mit Novak etwas gespielt, aber nur auf dem halben Feld, für den ganzen Platz reichen meine Beine nicht. Hinlaufen geht nicht gut. Ich bin heute nicht mehr so mobil.

Das Buch "Das Leben ist kein Spiel" war bereits Beckers zweite Autobiographie. Darin hatte er Details zu seiner Trennung von seiner ersten Frau Barbara ausgebreitet und auch über seine uneheliche Tochter geschrieben, die er mit dem Model Angela Ermakowa zeugte. Zehn Jahre zuvor hatte er bereits ein Werk unter dem Titel "Augenblick, verweile doch" veröffentlicht.

Quelle: n-tv.de