Unterhaltung

Schlägerei in Stripclub Cardi B bekennt sich vor Gericht schuldig

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Heute wolle sie "verantwortlich" handeln, sagt die Rapperin Cardi B.

(Foto: dpa)

Aus Eifersucht geht Cardi B mit ihrer Entourage auf zwei Barkeeperinnen los. Vier Jahre später muss sie sich vor Gericht für den Vorfall verantworten. Mit einem Schuldeingeständnis erspart sich die Rapperin einen langwierigen Prozess und womöglich auch eine Haftstrafe.

Mehr als vier Jahre nach einer Schlägerei in einem Stripteaseclub hat sich die US-Rapperin Cardi B in zwei Anklagepunkten schuldig bekannt. Vor einem New Yorker Gericht räumte sie Körperverletzung und der fahrlässigen Gefährdung ein. Die zweifache Mutter entgeht damit einem Prozess, bei dem ihr im Falle einer Verurteilung eine Haftstrafe gedroht hätte. Zehn weitere Anklagepunkte wurden fallengelassen. Die 29-Jährige muss nun 15 Tage Sozialdienst ableisten.

Cardi B wird vorgeworfen, sich im August 2018 im Angels Strip Club im New Yorker Stadtteil Queens mit zwei Barkeeperinnen angelegt zu haben. Die beiden Schwestern sollen aus der Gruppe der Rapperin heraus mit Flaschen, Stühlen und einer Wasserpfeife beworfen worden sein. Cardi B hatte einer der beiden Frauen vorgeworfen, mit ihrem Mann, dem Rapper Offset, Sex gehabt zu haben. Nach Angaben der Polizei wurde eine der beiden Frauen bei der gewaltsamen Auseinandersetzungen am Bein verletzt.

Cardi B, die mit bürgerlichem Namen Belcalis Almanzar heißt, wurde mit Hits wie "Bodak Yellow", "I Like It" und "Money" berühmt. Die aus dem New Yorker Stadtbezirk Bronx stammende Ex-Stripperin betrat das Gerichtsgebäude in Queens in einem engen weißen Kleid mit passenden Stöckelschuhen der Luxus-Marke Louboutin und extralangen Fingernägeln. "Die Sonne wird nicht jeden Tag scheinen, aber deshalb liebe ich morgen", kommentierte sie bei Instagram.

Sie habe in der Vergangenheit einige "schlechte Entscheidungen" getroffen, aber nun sei sie reifer und wolle "verantwortlich" handeln, betonte die Rapperin laut "TMZ.com" in einer Mitteilung. Als Mutter versuche sie auch, diese Werte ihren Kindern zu vermitteln. Die Staatsanwältin des New Yorker Stadtteils Queens, Melinda Katz, begrüßte das Schuldeingeständnis. "Niemand steht über dem Gesetz", schrieb Katz auf Twitter. Almanzar und ihre beiden Mitangeklagten hätten nun Verantwortung für ihre Taten übernommen und mit ihren Sozialdiensten eine "angemessene" Quittung bekommen.

Quelle: ntv.de, ino/AFP/dpa

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