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PETA schickt vegane Alternative Charles III. verbannt Stopfleber aus den Palästen

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Charles will offenbar keine Stopfleber essen.

(Foto: imago images/IP3press)

Stopfleber gilt besonders in Frankreich als Delikatesse. Allerdings eine sehr umstrittene, denn Gänse und Enten müssen dafür wochenlange Zwangsernährung ertragen. Auf dem Speiseplan der britischen Royals und ihrer Gäste findet man das Gericht nach der Amtsübernahme des neuen Königs nicht mehr.

Der britische König Charles III. hat nach Angaben der Tierrechtsorganisation PETA die umstrittene Delikatesse Foie Gras aus allen königlichen Residenzen verbannt. "Ich kann bestätigen, dass Foie Gras weder vom königlichen Haushalt erworben noch in den königlichen Residenzen serviert wird, und es gibt keine Pläne, diese Politik zu ändern", heißt es in einem Brief eines hochrangigen Bediensteten des Monarchen an die Organisation.

Das Schreiben ist auf den 10. November datiert und von Tony Johnstone-Burt, dem Leiter des Haushalts des Königs, unterschrieben. Der Buckingham-Palast ließ eine Anfrage um Stellungnahme zunächst unbeantwortet. Wie die Organisation mitteilte, hatte Charles III. bereits in seiner vorherigen Rolle als Prinz von Wales das "verabscheuungswürdige Produkt" aus königlichen Wohnsitzen entfernt. Nun habe PETA die Bestätigung erhalten, dass die "mitfühlende Politik" des Monarchen auch für den Buckingham-Palast und andere königliche Residenzen gelte, erklärte die Gruppe. Zum Dank habe PETA ihm vegane Stopfleber geschickt.

PETA setzt sich seit langem dafür ein, Stopfleber aus ethischen Gründen zu verbieten. Sie wird hergestellt, indem Enten oder auch Gänse mit Hilfe eines Schlauchs im Hals zwangsgefüttert werden. Kritiker verurteilen die Technik als unnötig grausam und Stress erzeugend.

Quelle: ntv.de, ino/AFP

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