Diana Herold im "Playboy"Da kann selbst Sissi nicht mithalten

"Diana Herold? Kenn' ich nicht." Doch, kennen Sie. Jedenfalls wenn Sie früher ab und an die "Bullyparade" geguckt haben. Pünktlich zum Erscheinen des neuen Kinofilms von Bully & Co macht sie nicht nur Kaiser Franz mit einem "Playboy"-Shooting wuschig.
In der "Bullyparade" sorgte Diana Herold für erhöhten Puls bei den männlichen TV-Zuschauern. Und das schauspielende Model ist auch beim aktuellen Kino-Revival "Bullyparade - Der Film", das am 17. August startet, wieder mit von der Partie. Einen Eindruck, wie heiß die 43-Jährige auch heute noch ist, gibt es jetzt in der September-Ausgabe des "Playboy" zu sehen.
Auf dem Cover des Herrenmagazins zeigt sich Herold sexy mit Grashalm im Mund. Ein offenes, durchnässtes Oberteil in Weiß hängt zwar über ihrer Brust, verdeckt aber natürlich so gut wie nichts. Noch offenherziger geht es bei den Aufnahmen der Blondine im Inneren des Heftes zu.
"Ich war Jungfrau"
Es ist nicht das erste "Playboy"-Shooting, das Herold absolviert hat. Vor 15 Jahren ließ sie sich schon einmal für das Magazin ablichten: "Damals ging es mir durchaus um Aufmerksamkeit, außerdem war ich jung und brauchte das Geld", sagt sie lachend im Interview mit dem Magazin.
"Ich war bei der 'Bullyparade', habe für Armani gemodelt, Helmut Newton wollte damals mit mir shooten", erklärt Herold weiter. Doch zur Session mit dem Starfotografen kam es nicht. "Ich hatte damals nicht den Mut, mich komplett nackt auszuziehen. Ich war Jungfrau, und das nicht vom Sternzeichen, unerfahren und mit 19 gerade ganz jung verheiratet", verrät Herold.
Eine filmreife Geschichte
Überhaupt habe sie in jungen Jahren so ihre Schwierigkeiten mit dem Thema Nacktheit gehabt, gesteht das Model. "Ich hatte immer ein Problem mit Freizügigkeit, da ich wegen meinen Eltern vorgeprägt war. FKK war in der ehemaligen DDR weit verbreitet, und ich dachte mir nur, wer so übermäßig offen ist, kann nicht ganz dicht sein. Das war nichts für mich, und ich fand zu viel Nacktheit unangenehm."
Na gut, dass sie das inzwischen anders sieht. Das freut nicht nur die "Playboy"-Leser, sondern sicher auch ihren Mann, den sie bereits zum zweiten Mal geheiratet hat. Nach drei Jahren Trennung habe sie "die Liebe" wieder zusammengeführt, erläutert Herold. "Es war wie ein Magnet zwischen uns, etwas, das uns nie losgelassen hat. Eine eigene filmreife Geschichte, die uns erst zu uns selbst und dann wieder zusammengeführt hat."
Eine wichtige Botschaft
Wer nun glaubt, Herold habe sich für den neuen "Playboy" nur ausgezogen, weil sie einfach mal wieder Lust hatte, sich die Klamotten vom Leib zu reißen, liegt übrigens falsch. Nein, sie verbinde "tatsächlich eine mir wichtige Botschaft mit den Bildern", erklärt sie. Und zwar? "Bevor man an sich rumschnippelt, egal, wie groß der Leidensdruck ist, fangt an, euch erst mal von innen zu heilen, indem ihr euch selbst annehmt, wie ihr seid, und euch lieb gewinnt."
Bleibt eigentlich nur noch die Frage, was Michael "Bully" Herbig von den Aufnahmen seiner Kollegin hält. Eines ist zumindest klar: Auch in seiner Rolle als Sissi/Lissi mit Christian Tramitz als Kaiser Franz an der Seite könnte er mit Herold nicht mithalten - egal, wie viele Unterröcke er aufträgt oder Socken sein Dekolleté ausfüllen.
Die Motive von Diana Herold gibt es exklusiv nur beim "Playboy".