"Das geht nicht gut aus"Marius Borg Høibys Ex will Mette-Marit gewarnt haben

Auch in dieser Woche wird der Prozess gegen Marius Borg Høiby in Oslo fortgesetzt. Abermals sagt eine Ex-Freundin des Sohnes von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit aus. Sie habe schon vor langer Zeit darauf gedrängt, ihn in eine Entzugsklinik einzuweisen, erklärt sie.
Eine Ex-Freundin von Marius Borg Høiby hat das norwegische Kronprinzenpaar nach eigener Aussage um Hilfe für den heute 29-Jährigen angefleht. Das sagte die norwegische Influencerin im Prozess gegen Høiby der Nachrichtenagentur NTB zufolge. "Ihr müsst ihm helfen, seht Ihr nicht, dass er Hilfe braucht?", habe die Frau demnach zu Høibys Mutter, Kronprinzessin Mette-Marit, und seinem Stiefvater, Kronprinz Haakon, gesagt.
Laut NTB sagte Høibys Ex-Partnerin aus, sie habe dem Kronprinzenpaar vorgeschlagen, ihren früheren Partner in eine Entzugsklinik zu schicken. "Das geht nicht gut aus", habe die Norwegerin nach eigenen Angaben hinzugefügt. Die Frau und Høiby waren ein gutes Jahr, von 2022 bis 2023, ein Paar.
Høiby muss sich seit Anfang des Monats vor dem Osloer Bezirksgericht verantworten. Er ist in 38 Punkten angeklagt, unter anderem wegen vier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht und Körperverletzung. Die schwersten Vorwürfe hatte er zum Prozess-Auftakt bestritten. Einige andere Taten - darunter Fälle von häuslicher Gewalt, Sachbeschädigung, Drogenmissbrauch und Verkehrsdelikte - hatte er teilweise eingeräumt.
Ex-Freundin schilderte auch Gewalt
Die angebliche Unterhaltung mit Mette-Marit und Haakon fand nach Angaben der Ex-Freundin nach dem Ende der Beziehung mit Høiby statt, schreibt NTB. Demnach soll die Kronprinzessin die Frau kontaktiert haben, nachdem sie tagelang nichts von ihrem Sohn gehört habe. Als die junge Frau Høiby anschließend anrief, soll sie den Eindruck gehabt haben, er habe geweint. Das norwegische Königshaus hat sich zu dem Vorfall bislang nicht geäußert.
Die Ex-Freundin hatte zuvor auch von Gewalt in der Beziehung mit Høiby berichtet. Unter anderem soll Mette-Marits ältester Sohn die Frau mit der Faust geschlagen haben, sodass sie zu Boden fiel.