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Von Hai bis Triebwerksschaden DiCaprio entrinnt dem Tod

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Hatte bisher stets Glück im Unglück: Leonardo DiCaprio.

(Foto: imago/Future Image)

Spinnt Leonardo DiCaprio da etwa Seemannsgarn oder können wir tatsächlich froh sein, dass er noch unter uns weilt? Der Schauspieler erklärt, er habe dem Tod bereits tief in die Augen geblickt - und das mehr als nur einmal.

Einem "Wolf of Wall Street", "Aviator" oder "großen Gatsby" kann so schnell offenbar nichts und niemand etwas anhaben. Nun gut, okay, die Oscar-Verleihung vielleicht schon - aber das ist ein anderes Thema. Wie Leonardo DiCaprio in einem Interview mit "wired.com" nun berichtete, ist er in seinem bislang 41 Jahre langen Leben dem Tod schon dreimal nur knapp von der Schippe gesprungen.

In Südafrika beispielsweise sei ihm ein weißer Hai gefährlich nahe gekommen, so der Hollywood-Star. Er habe sich beim Tauchen in einem Käfig unter Wasser befunden, als der Hai plötzlich angegriffen und mit der Hälfte seines Körpers in den Käfig geschoben habe. "Fünf- oder sechsmal schnappte er nach mir, dabei war er nur eine Armlänge von meinem Kopf entfernt", sagt DiCaprio.

Ein anderes Mal sei es für ihn beim Fallschirmspringen brenzlig geworden, erzählt der Schauspieler weiter. Bei einem Tandem-Sprung hätten sich sowohl der erste Schirm als auch die Reserve zunächst nicht richtig geöffnet. In diesem Moment habe er bereits sein gesamtes Leben an sich vorbeiziehen sehen. Schließlich sei es seinem Tandemmaster aber gelungen, den Reserveschirm zu entwirren. "Gehen Sie noch Fallschirmspringen", will der Interviewer von "wired.com" wissen. "Nein. Nein, tue ich nicht", erklärt DiCaprio daraufhin.

"Eine surreale Erfahrung"

Auch der dritte Vorfall, der dem Hollywood-Beau nach eigenem Bekunden beinahe das Leben gekostet hätte, ereignete sich in der Luft - bei einem Flug nach Russland. "Ich saß in der Businessklasse und vor meinen Augen explodierte ein Triebwerk", sagt DiCaprio. "Ich saß da, schaute auf den Flügel und der gesamte Flügel ging in einem Feuerball auf." Doch schließlich habe auch dieser Vorfall ein glimpfliches Ende gefunden: "Sie schalteten die restlichen Triebwerke für einige Minuten aus. Also saßen wir da, schwebten ohne jegliches Geräusch und niemand im Flugzeug sagte irgendetwas. Es war eine surreale Erfahrung. Sie schalteten die Motoren wieder an und wir sind auf dem Flughafen JFK notgelandet."

Über sein Glück im Unglück resümiert DiCaprio: "Wenn eine Katze neun Leben hat, habe ich davon wohl schon ein paar verbraucht." Viele Freunde wollten sich schon nicht mehr auf extreme Unternehmungen mit ihm einlassen, "denn ich bin anscheinend immer ganz nah dran, Teil eines Desasters zu sein".

Quelle: n-tv.de, vpr/spot

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