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"Da ist eine Menge zu finden" Diane Kruger wünscht sich Trump in Haft

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Für sie ist Donald Trump ein Fall für den Knast: Diane Kruger.

(Foto: imago images / Starface)

Sie dürfte nicht die Einzige mit solchen Gedanken sein. Doch Deutschlands Hollywood-Export Diane Kruger spricht sie auch laut aus. Sie wolle US-Präsident Donald Trump nach dem Ende seiner Amtszeit in Haft sehen, sagt sie. Ganz unrealistisch ist das nicht.

Während Donald Trump noch darum kämpft, sein Amt als US-Präsident irgendwie zu behalten, machen sich viele schon Gedanken über die Zeit nach seinem Auszug aus dem Weißen Haus. Nicht wenige dürften davon träumen, den 74-Jährigen juristisch zur Verantwortung zu ziehen, sobald ihn seine Immunität nicht länger vor Strafverfolgung schützt. Doch nicht alle sprechen das offen aus.

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Diane Kruger hingegen nimmt in dieser Sache kein Blatt vor den Mund. Die deutsche Schauspielerin, die mit Rollen in Filmen wie "Troja" oder "Inglourious Basterds" in Hollywood Karriere gemacht hat, macht keinen Hehl daraus, dass sie Trump am liebsten hinter Gittern sähe.

"Hoffen wir nur, dass er für seine Handlungen und die Lügen verantwortlich gemacht wird. Ich hoffe, das Justizsystem wird nicht ruhen, bis er im Gefängnis ist", schrieb Kruger auf ihrer Instagram-Seite. Im RTL-Interview legt sie noch einmal nach. "Wer das Land so hintergangen hat, gehört ins Gefängnis", erklärt sie da. Und weiter: "Der hat so viel Geld in seine Taschen gesteckt. Es sind auch so viele Frauen vorgekommen, die ihm nachgesagt haben, er hätte sie vergewaltigt oder zumindest extrem berührt."

Trump drohen 30 Verfahren

Doch nicht nur Trump selbst müsse zur Rechenschaft gezogen werden, findet Kruger, sondern auch dessen Angehörige. "Also, ich hoffe wirklich, da ist eine Menge zu finden", so die Schauspielerin. "Nicht nur bei ihm, sondern auch in seiner Familie."

Tatsächlich sollen Trump nach seiner Abwahl rund 30 Verfahren drohen. Die Vorwürfe reichen vom sexuellen Missbrauch über Steuerhinterziehung und Betrug bis hin zu Geldwäsche. Ob es jedoch wirklich zu einer Prozesswelle kommt, steht in den Sternen. Auch Trump drohte seinerzeit seiner Herausforderin Hillary Clinton mit Gefängnis - ohne Konsequenzen. Um den inneren Frieden in den USA nicht weiter zu gefährden, könnte zudem der designierte neue US-Präsident Joe Biden Milde walten lassen und seinen Vorgänger Trump begnadigen.

Quelle: ntv.de, vpr