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Watson mit Nacktfotos gedroht "Emma, du bist die Nächste"

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Auf einer Internetseite wird Emma Watson mit der Veröffentlichung von Nacktfotos gedroht.

(Foto: imago/i Images)

Den Abschluss in der Tasche, das jüngste Sprachrohr der Vereinten Nationen - wenn es eine Schauspielerin geschafft hat, mehr als bloß Starlet zu sein, dann Emma Watson. Doch jetzt droht eine Website, die Sauberfrau in die Schmuddelecke zu ziehen.

Der Skandal um die zahlreichen Nacktbilder prominenter Hollywood-Damen gewinnt an Brisanz. Nun zählt sogar ein Countdown die Tage bis zur nächsten Veröffentlichung herunter. Auf der Seite "EmmaYouAreNext.com" prangt das Gesicht von "Harry Potter"-Star Emma Watson, daneben wird die Zeit angezeigt. Demnach bleiben der 24-jährigen Schauspielerin nur noch etwa dreieinhalb Tage, um die Veröffentlichung freizügiger Bilder zu verhindern.

*Datenschutz

Hacker hatten zuvor bereits Bilder von prominenten Kolleginnen wie Jennifer Lawrence, Amber Heard und in einer zweiten Veröffentlichungswelle Kim Kardashian ins Netz gestellt. "Noch schlimmer, als die Privatsphäre von Frauen in den sozialen Medien verletzt zu sehen, ist es, die begleitenden Kommentare zu lesen, die einen solchen Mangel an Empathie zeigen", twitterte Watson kurz nach der Veröffentlichung der ersten Nackt-Bilder ihrer Kolleginnen.

Im Internet war Watson im Zuge dessen zur klugen Frau unter vielen Dummen stilisiert worden. Mit dem Schriftzug "Das ist das Geheimnis, Mädels: Ich mache keine Nacktfotos!" über einem Watson-Bild begründeten die Nutzer, weshalb von der Schauspielerin keine Fotos auftauchten. Zum aktuellen Countdown wollte sich Watson bisher noch nicht äußeren.

Nackte UN-Botschafterin? Kaum denkbar!

Ob die Hacker tatsächlich im Besitz schlüpfriger Bilder der Schauspielerin sind, ist unklar, und wenngleich Watson ihren betroffenen Kolleginnen den Rücken stärkte, bedeutet das noch nicht, dass sie gern mit ihnen in eine Schublade gesteckt werden möchte.

Im Vergleich zu vielen anderen Kinderstars kann Watson auf eine skandalfreie Karriere zurückblicken. Nach "Harry Potter" begann sie ein Literatur-Studium. Im Frühjahr dieses Jahres erhielt sie den Abschluss an der Elite-Universität Brown. Außerdem engagiert sich Watson politisch - zum Beispiel machte sie über ihre Social-Media-Kanäle auch auf das Schicksal der von der Terrorgruppe Boko Haram verschleppten Mädchen aufmerksam.

Ihr größter Coup bisher dürfte allerdings ihre erste Kampagne "HeForShe" (er für sie) als UN-Sonderbotschafterin sein. Damit setzt sich Watson für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen ein. Sollte es sich bei den neuen Online-Drohungen nicht um einen Bluff handeln, könnte das die Karriere der jungen Frau deutlich beschädigen.

Quelle: n-tv.de, ame/spot

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