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Auch das noch Ermittlungen im Umfeld von Prinz Charles

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Er unterstütze die Ermittlungen, heißt es: Prinz Charles.

(Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)

Die britische Königsfamilie kommt nicht zur Ruhe. Nach den Schlagzeilen um den Vergleich, den Prinz Andrew im Verfahren um Missbrauchsvorwürfe gegen ihn geschlossen hat, gerät nun ein früherer Mitarbeiter von Prinz Charles ins Zwielicht.

Den britischen Royals steht schon wieder neuer Ärger ins Haus: Die Londoner Polizei ermittelt wegen Vorwürfen gegen einen ehemals engen Mitarbeiter von Thronfolger Prinz Charles. Wie die Metropolitan Police mitteilte, geht es um Berichte, einem Mann aus Saudi-Arabien seien Auszeichnungen und die britische Staatsangehörigkeit im Gegenzug für Spenden in Aussicht gestellt worden.

Dokumente aus einer internen Untersuchung der Stiftung The Prince's Foundation seien der Anlass für die Ermittlungen, heißt es in der Polizeimitteilung weiter. Mehrere britische Zeitungen hatten im vergangenen Jahr berichtet, der damalige Geschäftsführer der Stiftung und Charles-Vertraute Michael Fawcett habe einem saudischen Geschäftsmann im Gegenzug für Spenden Unterstützung bei dessen Wunsch nach einem Ritterschlag und der britischen Staatsbürgerschaft zugesagt. Die Blätter berufen sich auf ein angebliches Schreiben Fawcetts aus dem Jahr 2017.

Charles soll nicht verwickelt sein

Fawcett legte nach den Veröffentlichungen sein Amt als Geschäftsführer nieder. Die Stiftung leitete eine Untersuchung ein. Der Palast teilte damals mit, Charles unterstütze die internen Ermittlungen vollkommen. Jegliche Verwicklung des Thronfolgers in die Angelegenheit bestritt er jedoch.

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"Der Prinz of Wales hatte keinerlei Kenntnis von dem angeblichen Angebot von Auszeichnungen oder der britischen Staatsbürgerschaft auf Grundlage von Spenden an seine Wohltätigkeitsorganisationen", heißt es auch jetzt aus dem Clarence House, dem Sitz von Prinz Charles und Herzogin Camilla. Ein Stiftungssprecher wollte sich mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht äußern.

Nur einen Tag zuvor hatte mit Prinz Andrew ein Bruder von Charles wieder für spektakuläre Schlagzeilen gesorgt. Der 61-Jährige verständigte sich mit Virginia Giuffre, die ihm vorwirft, sie in jungen Jahren sexuell missbraucht zu haben, auf einen Vergleich. Vermutlich gegen die Zahlung eines Betrags in Millionenhöhe will Giuffre nun auf die Fortführung ihrer Klage verzichten. Den beschädigten Ruf des Prinzen repariert der Vergleich jedoch nicht.

Quelle: ntv.de, vpr/dpa

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