Unterhaltung

Bei Anruf Obama Ex-US-Präsident twittert seine Nummer

132834429.jpg

Schreiben Sie ihm - er meldet sich dann: Barack Obama.

(Foto: picture alliance/dpa)

Lust auf einen Plausch mit Barack Obama? Kein Problem! Der ehemalige US-Präsident veröffentlicht eine Telefonnummer, auf der er tatsächlich erreichbar sein soll. Allerdings wohl nur per SMS. So fordert Obama dazu auf, ihm Nachrichten zu schicken. Bei der Aktion geht es um die bevorstehende Wahl.

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama will offenbar für jeden erreichbar sein. In diesem Sinne postete er nun auf seinem Twitter-Account eine Telefonnummer, unter der man ihm Nachrichten hinterlassen kann.

"In Ordnung, versuchen wir etwas Neues. Wenn Sie in den Vereinigten Staaten sind, schicken Sie mir einen Text unter der Nummer 773-365-9687 - ich möchte hören, wie es Ihnen geht, was Ihnen durch den Kopf geht und wie Sie dieses Jahr abstimmen werden", schreibt Obama. Letzteres bezieht sich auf die US-Wahl am 3. November, in der die Entscheidung zwischen dem jetzigen US-Präsidenten Donald Trump und dessen demokratischem Herausforderer Joe Biden fällt.

Es soll allerdings nicht bei dieser etwas einseitigen Kommunikation zwischen Obama und den SMS-Schreibern bleiben. "Ich werde mich von Zeit zu Zeit melden, um Ihnen mitzuteilen, was ich auf dem Herzen habe", verspricht der Politiker. Der Anrufer wird im Übrigen zu "community.com" weitergeleitet. Hinter der Telefonnummer steckt eine Art neuer Nachrichtendienst, den auch schon US-Stars wie Ashton Kutcher oder Jeff Goldblum nutzen.

Arbeit an neuem Buch

Unterdessen rührt auch die ehemalige First Lady, Michelle Obama, die Werbetrommel für die Wahl. In der Sendung "Team Coco" von Conan O'Brien sagte sie: "Sie können (Ihren Stimmzettel) einsenden, Sie können sich anstellen, wenn Sie wollen. Sie können früh wählen, Sie können alles machen, was Sie wollen."

Von den einfachen Wahloptionen kamen O'Brien und Michelle Obama im Laufe des Gesprächs auch zur Herausforderung Corona. "Wir hatten sozusagen verschiedene Covid-Stadien", plauderte sie aus dem Familienalltag. Es habe Phasen gegeben, "in denen wir alle aufgeregt waren, zusammen zu sein". Sie hätten vieles dabei gemacht. Neben der Familienzeit habe Barack Obama aber "die meiste Zeit in Quarantäne verbracht, um sein Buch fertigzustellen". "A Promised Land" erscheint Mitte November, also nach der Wahl.

Quelle: ntv.de, vpr/spot