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Streit um Erbe des Sängers Freund von Michael soll leer ausgehen

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2012 ging George Michael (rechts) mit Fadi Fawaz eine Beziehung ein.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Der Popsänger George Michael stirbt im Dezember 2016 an Herzversagen. Sein plötzlicher Tod löst bei seinen Fans Bestürzung und Trauer aus. Im Kreise seiner Familie entbrennt jedoch ein Streit um seinen Nachlass. Dieser scheint nun geklärt zu sein.

Seit dem unerwarteten Tod von George Michael im Dezember 2016 tobt ein erbitterter Kampf um den Nachlass des Pop-Superstars. Besonders seine Schwestern Melanie und Yioda sollen immer wieder mit Fadi Fawaz, dem langjährigen Lebensgefährten des Sängers, aneinandergeraten. Dieser Streit scheint nun geklärt zu sein - doch der 45-jährige Fawaz soll nichts bekommen.

Das hat zumindest George Michaels Kindheitsfreund Andros Georgiou jetzt dem britischen Boulevardblatt "The Sun" verraten. Demnach soll laut Michaels Testament der Nachlass, der sich auf umgerechnet mehr als 121 Millionen Euro belaufen soll, zwischen seinen Schwestern, zwei Wohltätigkeitsorganisationen und langjährigen Mitarbeitern aufgeteilt werden. Fadi Fawaz, mit dem Michael 2012 eine Beziehung einging, soll leer ausgehen.

Die britische "Daily Mail" hatte Mitte April berichtet, dass sich Fawaz in dem Streit um Michaels Nachlass unfair behandelt fühle und er sich deshalb im rechtlichen Prozess um dessen Erbe querstelle. Das sei der Grund dafür, dass das Vermögen bis heute nicht ausbezahlt werden konnte.

Laut Georgiou drohe er damit, mit seinen Forderungen bis zum Obersten Gerichtshof zu gehen. Die Nachlassverwalter hätten dem ehemaligen Friseur bereits 500.000 Pfund (umgerechnet rund 560.000 Euro) angeboten. "Aber ich finde, sie sollten ihm einfach ein paar Millionen auszahlen, um ihn loszuwerden", so Georgiou weiter.

Fawaz, der vermutlich kein Wohnrecht besitzt, lebt bis heute in einem von Michaels Häusern in London, das rund sieben Millionen Euro wert sein soll. Die Familie des verstorbenen Sängers wolle allerdings, dass Fawaz endlich auszieht.

Quelle: n-tv.de, fzö/spot