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WWM statt Türkei-Spiel Fußballnationalspieler trauen sich zu Jauch

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Vier bis fünf Nationalspieler sollen bei Jauch zeigen, was sie abseits des Fußballplatzes drauf haben.

(Foto: imago images/Camera4)

Fußballnationalspieler wagen das Duell gegen Günther Jauch. Sie treten in einem "Wer wird Millionär?"-Spezial an, das am nächsten Montag ausgestrahlt wird. Bierhoff zeigt sich siegessicher: "Wir haben unglaublich intelligente Spieler."

Jetzt müssen die Klugscheißer und Besserwisser in Joachim Löws Team beweisen, was sie wirklich drauf haben. Am Mittwoch wagen sich einige Nationalspieler ins "Wer wird Millionär?"-Studio bei Köln. Sie treten in einer ganz besonderen Spezialausgabe an, die am nächsten Montag, 12. Oktober, um 20.15 Uhr ausgestrahlt wird, wie RTL mitteilte. Oliver Bierhoff sprach von einer "einmaligen Gelegenheit". Die Mannschaft werde "zeigen, dass wir nicht nur Fußball im Kopf haben, sondern dass wir unglaublich interessante, intelligente Spieler haben, die unglaublich viel auf dem Kasten haben", sagte der Nationalmannschaftsmanager bei einer Pressekonferenz.

Das Spezial trägt zwar den Titel "Die Mannschaft spielt". Das komplette Team läuft aber natürlich nicht auf. Laut Bierhoff werden sich vier oder fünf Profis auf den heißen Stuhl wagen, "das müssen wir noch schauen". Zum Einsatz kommen demnach Nationalspieler, die nicht für das Freundschaftsspiel gegen die Türkei am Mittwoch gesetzt sind. Die Auswahl könnte interessant ausfallen. Bundestrainer Joachim Löw verzichtet bei der Partei, in der es um nichts geht, auf acht Stammspieler. Timo Werner und Suat Serdar fehlen aus gesundheitlichen Gründen.

Nationalspieler bei Jauch

Die Zeit für das Aufeinandertreffen war einfach reif. Das Länderspiel findet in Köln statt, also gleich um die Ecke vom WWM-Studio. Dort freute sich Jauch am Ende der Ausgabe am Montag auf das besondere Ereignis. Fußball war irgendwie schon der rote Faden in der Doppelfolge. Überhangskandidat Peter Balthazaar arbeitet als Moderator beim TV-Kanal von Werder Bremen. Der 28-Jährige stieg mit 64.000 Euro aus und wird den Gewinn auf Anraten von Jauch nicht verwenden, um seinen VW Bulli in ein Elektroauto umzuwandeln. "Das ist bescheuert. Das braucht es echt nicht!", warnte der Moderator angesichts von Kosten um die 80.000 Euro.

Hebamme Maria Jordan wäre bei der 300-Euro-Frage beinahe an der Ballbehandlung gescheitert. Sie hielt es auch für denkbar, dass es in vielen Sportarten auf Netzoperation, Pfostentherapie oder gar Rasenheilung ankommt. Ihr fußballbegeisterter Telefonjoker konnte zum Glück helfen. Die Kandidatin aus dem niedersächsischen Berne ("Das ist da wo Dieter Bohlen geboren wurde") fuhr mit 32.000 Euro nach Hause.

Zahnarzt Julius Cremer aus Eschweiler offenbarte ebenfalls früh Wissenslücken. Bei der Frage für 500 Euro wurde er nach einem wichtigen Akteur der Oktoberrevolution 1917 in Russland gefragt. Der 25-Jährige mit 1,0-Abitur konnte sich zwischen Jedochski, Trotzki, Obwohlski und Dabeiski nicht entscheiden, hatte sogar anfangs Jedochski fast eingeloggt. Das Publikum half mit 95 Prozent aus.

Fußballer spenden WWM-Gewinn

Ob Zuschauer beim DFB-Spezial dabei sein werden, stand zunächst noch nicht fest. Weitere Details sollen am Donnerstag nach der Aufzeichnung bekanntgegeben werden. Vielleicht schlägt RTL ja noch etwas Sendezeit drauf. In der aktuellen Programmplanung sind bislang nur die üblichen zwei Stunden eingetragen. Das wäre bei vier oder fünf Spielern knapp, wenn wie im Prominenten-Spezial, das gern weit über drei Stunden dauert, alle Kandidaten drankommen sollen. Es sei denn, die Fußballstars verzocken sich sehr früh.

Das wäre doppelt schade, denn der Gewinn soll der eigenen Stiftung und weiteren gemeinnützigen Projekten zugute kommen, wie Bierhoff ankündigte. Kompromisslos siegesgewiss zeigte sich die DFB-Elf am Ende dann doch nicht ganz. "Wir werden versuchen Gelder, zu generieren und uns positiv darzustellen", hielt der Manager beim Hoffen auf die Million den Ball flach.

Quelle: ntv.de

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