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Geschenk von Barbra Streisand George Floyds Tochter ist jetzt Aktionärin

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Barbra Streisand hat Gianna Floyd ein Aktienpaket zukommen lassen.

(Foto: picture alliance / Evan Agostini)

Barbra Streisand spendet nicht einfach nur Geld für die Tochter des Afroamerikaners George Floyd, der Ende Mai von einem weißen Polizisten getötet wurde. Die Sängerin lässt sich etwas ganz Besonderes einfallen, um die Sechsjährige zu unterstützen und schenkt ihr ein Aktienpaket von Disney.

Barbra Streisand hat der Tochter des getöteten Afroamerikaners George Floyd ein besonderes Geschenk gemacht. Die 78-Jährige kaufte ein Aktienpaket von Disney, um es der sechsjährigen Gianna zu überlassen und ihr so etwas für die Zukunft mitzugeben.

Auf dem Instagram-Account von Gianna schrieb ihre Familie in ihrem Namen: "Danke an Barbra Streisand, dank dir bin ich jetzt Disney-Aktionärin." Zudem kamen bei einer Anfang des Monats gestarteten Spendenkampagne bislang bereits mehr als zwei Millionen US-Dollar für Gianna Floyd zusammen.

Erstmals in der Öffentlichkeit erschien Gianna, als ihr Onkel ein Video von ihr in den sozialen Medien hochlud. Darin saß sie auf seinen Schultern und rief während der #BlackLivesMatter-Proteste, die der gewaltsame Tod ihres Vaters ausgelöst hatte: "Daddy verändert die Welt". Wenig später trat sie in der US-TV-Show "Good Morning America" auf und erzählte dort, wie sehr sie ihren Vater vermisse.

"Bittersüße" Proteste mit Foxx' Kindern

Seit der 46-jährige Floyd ums Leben kam, gehen auf der ganzen Welt Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt auf die Straße. Unter ihnen sind immer wieder auch Prominente wie Ben Affleck, Madonna und Jamie Foxx. Der besuchte neulich gemeinsam mit seinen Töchtern eine Demonstration und schrieb danach bei Instagram: "Meine Kinder beim Protest bei mir zu haben, war bittersüß. Es war wunderschön, ihnen dabei zuzusehen, wie sie die Welt sich vereinen sehen. Aber ihnen zu erklären, weshalb wir da waren, das war herzzerreißend. Lasst uns die Welt verändern, damit sie nicht auf dieselbe Weise leben müssen."

George Floyd starb am 25. Mai in Minneapolis, nachdem ein weißer Polizist ihn beinahe neun Minuten lang mit dem Knie auf dem Hals zu Boden gedrückt hatte. Die Szene war von Passanten gefilmt worden. Der 44-jährige Polizist Derek Chauvin wurde festgenommen und wegen Mordes angeklagt. In zahlreichen US-Metropolen kommt es seither zu Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt, die immer wieder auch in Gewalt umschlagen.

Quelle: ntv.de, nan