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Wo ist jetzt das Problem?Gigi Hadid wünscht sich mehr Hintern

18.10.2018, 20:27 Uhr
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Gigi Hadid hätte gern ihren Po zurück. (Foto: AP)

Manche Dinge muss man offenbar sagen, damit einfach auch mal Ruhe ist. Zu Beginn ihrer Modelkarriere nannte man Gigi Hadid zu dick, jetzt ist sie offenbar zu dünn. Burger isst sie trotzdem, versprochen.

Bodyshaming ist im Model-Business an der Tagesordnung. Auch Gigi Hadid hat damit zu kämpfen. In einer Podiumsdiskussion sprach die 23-Jährige darüber, dass sie trotz schlanker Figur nicht mit ihrem Körper zufrieden sei. Gerade muss sich das Model andauernd anhören, es sei zu dünn.

Im Gespräch mit zwei ihrer Kolleginnen, der 30-jährigen Ashley Graham und der 22-jährigen Kendall Jenner, erklärte Hadid in Bezug auf die Vorwürfe: "Ja, ich weiß, ich bin dünn. Ich sehe in den Spiegel. Ich versuche, Burger zu essen und Kniebeugen zu machen. Ich möchte auch einen Hintern haben."

In ihren Ausführungen wurde sie von ihren Kolleginnen unterstützt. "Immer, wenn ich mit dir arbeite, steht in der Nähe ein Taco- oder ein Burger-Truck", pflichtete ihr Ashley Graham bei. Offenbar bedarf es irgendeiner Beweisführung hinsichtlich der Nahrungsaufnahme der jungen Frau.

"Ich liebe meinen Körper"

Hadid dürften Kommentare zu ihrem Gewicht besonders treffen. Schließlich warf man ihr zu Beginn ihrer Modelkarriere noch vor, sie würde zu viel wiegen. Immer wieder sah sie in der Vergangenheit die Notwendigkeit, zu ihrem Gewicht Stellung zu beziehen.

In einem Interview mit der Zeitschrift "Harper's Bazar" wünschte Hadid sich vor einer Weile nicht nur den Hintern, sondern auch die Brüste vergangener Tage zurück. Doch bereits damals stellte sie klar: "Man darf nicht immer mit Bedauern zurückblicken. Ich habe meinen Körper damals geliebt, und ich liebe meinen Körper heute."

Um ein für alle Mal Schluss zu machen mit den fiesen Kommentaren informierte Hadid die Öffentlichkeit per Twitter über den Grund für ihr verändertes Gewicht. Zu Beginn ihrer Karriere habe sie noch nicht gewusst, dass sie an einer Autoimmunkrankheit, dem sogenannten Hashimoto-Syndrom, leide. Diejenigen, die mich als 'zu dick für die Branche' bezeichnet haben, sahen Entzündungen und Wassereinlagerungen, die auf die Krankheit zurückzuführen waren", erklärte sie.

Quelle: ame/spot

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